15. November:

International writers in prison day

Wer offen seine Meinung äußert und dadurch womöglich unangenehme Wahrheiten ans Licht bringt, muss oftmals mit harten Konsequenzen rechnen. Von dieser traurigen Wahrheit sind leider auch heutzutage noch zahlreiche Schriftsteller betroffen. In vielen Ländern sind Rechte wie „Pressefreiheit“ oder das „Recht auf freie Meinungsäußerung“ leider noch immer ein Fremdwort. Jene, die sich trotzdem trauen, die Missstände in ihrem Land offen kundzutun, werden daraufhin oftmals scharf von der Regierung verfolgt.

Einer, dem es genauso erging,  ist der diesjährige Preisträger des „Friedenspreises des deutschen Buchhandels“ Liao Yiwu, der sich jahrelang gegen die extremen Menschenrechtsverletzungen in China ausgesprochen hatte. Seine Bestrafung folgte auf dem Fuße und er musste sich mit Folter, Todesangst und Haft abfinden.

Doch zum Glück gibt es Menschen, die diese Ungerechtigkeiten nicht einfach so hinnehmen und sich tatkräftig für die menschenunwürdig behandelten Schriftsteller aus aller Welt einsetzen. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang die Organisation P.E.N. zu nennen, die aktiv für verfolgte Autoren kämpft.

Heute, am „internationalen Tag der Autoren hinter Gittern“, soll besonders auf das Schicksal dieser mutigen Menschen aufmerksam gemacht und gedacht werden.