18.01.13:
Thesaurus-Tag!
Nein, wir reden nicht von einer besonderen Urzeitechse, welche heute ihren Geburtstag feiert, auch wenn „Thesaurus“ eher nach einem Dinosaurier klingt. „Thesaurus“ ist etwas, was jeder Autor kennen sollte, sobald ihm einmal die passenden Worte fehlen. Wortwiederholungen in Texten sind unschön – Sie stören nicht nur den Lesefluss, sondern wecken im Leser zudem das Gefühl, dass er das schon einmal gelesen hat und das stört den Lesefluss des Lesers.
Bei diesem merkwürdig urzeitlich klingenden Namen handelt es sich um ein Programm, welches Synonyme, also Worte mit ähnlicher Bedeutung, in einer Datenbank miteinander verknüpft, sodass diese gefunden werden können.
Hierbei gibt es viele verschiedene Datenbanken, die nach diesem Prinzip arbeiten.
Wer sich als Autor während des Schreibprozesses nicht in den Weiten des Internets verlieren möchte, der kann im Übrigen auch die Synonym-Funktion von Word benutzen. Einfach das Wort markieren, Rechtsklick und „Synonym“ auswählen.
Doch Vorsicht: Manche Vorschläge sind mehr als unpassend außer der Zeit, daher sollte der Autor genau überprüfen beleuchten, welche er annimmt.
Look at the bright side of life!
Wir sind noch da!
Es ist der 21. Dezember und – Oh, Wunder – die Welt steht noch! Natürlich sind noch einige Stunden zu überleben, dennoch sind wir guter Dinge, dass die Welt heute nicht untergehen wird.
Nun essen wir das Popcorn im Büro eben ohne einen großen Vulkan vor dem Fenster und rösten es nicht über Lava, sondern in der Mikrowelle.
Aber wir haben einen Buchtipp, mit dem ihr über eure Enttäuschung hinwegkommen könnt.
Denn falls ihr dennoch einen Weltuntergangs-Showdown erleben wollt, empfehlen wir „Schattenjuwel 2: Das Herz von Elowia weint“.
Elowia steht kurz vor der Vernichtung und Barrn muss sich entscheiden, ob er Elowia oder seine große Liebe Lilith retten möchte.
Danke für Indiana Jones, E.T. und Co.
Er ist eine der ganz Großen in Hollywood und hat das Filmgeschäft revolutioniert. Seine Filme bescherten ihm Milliarden – und trotzdem sieht er noch immer aus, wie der nette Herr von nebenan. Die Rede ist von Steven Spielberg, seines Zeichens der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten, der heute seinen 65. Geburtstag feiert. Mit Filmen wie „der weiße Hai“, der “Indiana Jones” Reihe, „Jurassic Parc“ (um nur einige Wenige zu nennen) hat er bahnbrechende Erfolge in den Kinos gefeiert und unsterbliche Filmhelden geschaffen.
Auch beim Film „E.T. – der Außerirdische“ hat er die Regie geführt. Dieser Film schafft es auch heute noch, uns zu Tränen zu rühren. Der kleine Kerl, der so gerne „Nach Hause telefonieren wollte“ feierte 2012 auch ein Jubiläum, denn der Film kam vor genau 30 Jahren in die Kinos.
Die Themen „Leben im Weltall“ und “Außerirdische” üben schon seit Langem eine große Faszination auf viele Menschen aus. Auch viele unserer BookRix-Autoren haben sich schon damit beschäftigt und das Thema „außerirdisches Leben“ zum Inhalt ihrer Bücher gemacht.
Auch in der dreiteiligen Fantasy- Reihe „The Blue“ von Jenny Bolow spielen Außerirdische eine große Rolle. Diese dreiteilige Buchreihe hat es in sich. Eine sympathische Protagonistin, eine spannende Geschichte, geheimnisvolle Ereignisse und auch eine gehörige Portion Grusel. Manchmal stellt es einem sogar ein bisschen die Nackenhaare auf– genau das ist es, was dieses Buch ausmacht. Jenny Bolow konnte mit ihren Büchern schon zahlreiche Leser begeistern. Vielleicht gehört auch ihr bald dazu!
“Isabel ist übergewichtig und verschlossen. Im Heim aufgewachsen, lebt sie nun zurückgezogen in ihrem Haus in Hamburg.
Doch sie ist außergewöhnlich. Ausgestattet mit einer überragenden Intelligenz und diesen Augen, die jeden Menschen faszinieren. Ein hypnotisches Blau, dem sich Niemand entziehen kann.
“The Blue” hat im August 2012 beim Schreibwettbewerb „Reise in eine fremde Welt“ den 1. Platz belegt”
28. November:
Der Tag des Roten Planeten.
Am 28. November 1964 startete die Weltraumsonde Mariner 4, welche am 14. Juli 1965 in einer Entfernung von 9.844 Kilometern am Mars vorbei flog. Es waren die ersten 22 Bilder, die innerhalb von 22 Minuten aufgenommen und an die Erde geschickt wurden. Knapp 1% der Marsoberfläche wurde von diesen Aufnahmen abgedeckt.
Mittlerweile steht (leider) fest, dass auf dem roten Planeten keine grünen Männchen auf uns warten.
Der vierte Planet des Sonnensystems ist unser Nachbar und zählt zu den erdähnlichen Planeten. Obwohl er nur halb so groß wie die Erde ist, hat er etwas, das wir nicht haben: Zwei Monde. Phobos und Deimos (oder auch Furcht und Schrecken) sind in der griechischen Mythologie die Begleiter des Kriegsgottes Mars. Kein Wunder also, dass auch sein Namensvetter mit zwei Monden auftrumpft.
Doch genug Nerd-Talk für heute – Wer sich allerdings weiterhin mit außerirdischen Lebensformen beschäftigen möchte, der sollte sich einmal „The Blue“ von Jenny Bollow zu Gemüte führen. Was genau dieses Buch mit Außerirdischen zu tun hat, wollen wir allerdings noch nicht verraten
12. November:
Tag der schlechten Wortspiele!
Heute ist der perfekte Tag, um sein eigenes KreaTief zu überwinden und richtig originell zu werden – Denn am Tag der schlechten Wortspiele ist alles erlaubt. Normalerweise würden wir angesichts der schlechten Wortverdreher die Augen verdrehen, aber da es heute erlaubt ist, schämen wir uns nicht für ein wenig Andersartigkeit. Wayne interessiert das schon?
Wir sind eben lieber locker vom Hocker als hektisch übern Ecktisch und überhaupt sind schlechte Wortspiele eigentlich total Banane.
Wenn ihr also heute im Büro seid dann macht doch mal eine Bemerkung über den Albert der herum albert oder die Ruth die nur ruht.
Aber bevor wir uns hier in schlechten Wortwirrwaren verlieren, lassen wir euch selbst noch ein wenig rumprobieren – Vergesst also nicht, heute mindestens ein schlechtes Wortspiel rauszuhauen
Nach der Buchmesse…Was die Branche sagt
Versuch eines Stimmungsbilds
Weltbild-Geschäftsführer Klaus Driever hat es so schön formuliert: die Buchbranche erlebe momentan „tektonische Verschiebungen“. Und was für welche.
Der klassische Buchhandel schrumpft. Schuld gibt man gerne dem Angstgegner Amazon und jetzt startet auch noch das eBook durch, dass dem stationären Handel endgültig den Garaus machen könnte. Carel Halff von Weltbild schätzt, dass der Buchhandel in den kommenden Jahren 50% der Fläche verlieren wird (Buchreport).
Txtr CEO Christophe Maire kritisiert, dass Verlage und Buchhändler mit ihrer abwartenden Haltung selbst Schuld an der Stärke Amazons seien (Interview).
Ein weiteres Problem, dem sich die Branche angesichts des bevorstehenden eBook-Booms gegenüberstehen sieht, ist Internet-Piraterie. Während Klaus Driever die Meinung vertritt: „Gratis Kultur wäre fatal“, sieht Sascha Lobo, Web-Experte und immer auf der Buchmesse am mitdiskutieren, das Ganze eher entspannt: „Piraterie ist ein Problem in Somalia“.
Und dann ist da ja auch noch Self-Publishing. Viele Verlage bangen noch mehr um ihre Marktanteile, seitdem in diesem Jahr die ersten Self-Publisher weltweite Erfolge feiern konnten. Tatsächlich wird das Thema zum Teil noch durchaus kritisch beäugt: „Ob allerdings “Self publishing”-Plattformen wie Bookrix.de […] der Weisheit letzter Schluss sind, wird sich zeigen.“ zweifelt der Redakteur in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ (zum Artikel). Im gleichen Atemzug muss er uns jedoch recht geben: „Sicher aber ist, wie Gunnar Siewert, Geschäftsführer von Bookrix, meint: “Die 500 Jahre alte Struktur, dass einige Verleger entscheiden, was auf den Markt kommt, hat ausgedient.”
Die tollste (weil so passende) Überschrift, liefern die Oberösterreichischen Nachrichten mit dem Artikel zur Branchenstimmung „Imperium muss auseinanderbrechen“. Der Redaktuer hat übrigens das wahre Ausmaß erkannt, wie angesagt Self-Publishing wirklich ist: „Self publishing-Anbieter wie Bookrix.de [...] hatten in den Hallen enormen Zulauf”. Enormer Zulauf…dabei hatten wir nicht mal einen Stand
Zum Abschluß für alle die es interessiert: Den aktuellen BookRix-Pressespiegel mit Artikeln aus der FAZ, Berliner Morgenpost, ZDF Online uvm. findest Du hier.
It´s-aaaaaa-meeeeee!!!
Maaaaaariooooooo
Vor genau 27 Jahren war es soweit, die Welt sollte einen Meilenstein der Videospielgeschichte erleben. Und wer hätte damals gedacht, dass der kleine, pummelige Italo-Klempner Mario schon bald zum bekanntesten und beliebtesten Videospielhelden aller Zeiten werden würde? Und auch wenn Mario bereits vor dem 13.09.1985 in zwei Games Auftritte hatte, gilt bis heute „Super Mario Bros.“ als Geburtsstunde des Jump´n´Runs und als erster Schritt für den folgenden Höhenflug des Herstellers Nintendo.
Besonders interessant sind einige kleine Geschichten, die sich darum drehen, wie Mario zu seinem Namen kam und warum er so aussieht wie er es bis heute tut. Es gibt wohl kaum jemanden der den untersetzen, bärtigen Mützenträger in seinen Latzhosen nicht kennt. Dabei waren fast alle dieser Merkmale zu damaligen Zeiten der noch recht einfachen Technik des NES (Nintendo Entertainment System) geschuldet. Da die Spielfigur aus max. 16 x 16 Pixeln bestehen durfte, entschieden sich die Grafiker für einen Bart, dieser war leichter darzustellen als ein Mund. Auch die Mütze hatte lediglich den Sinn, davon abzulenken das es nicht möglich war Marios Haare bei einem Sprung zu animieren. Zu guter Letzt, so heisst es, geht die Änderung seines Namens von Jumpman auf den damaliger Vermieter des Nintendo-HQs zurück, Mario Segale.
Bis heute hat sich der Erfolg von Mario kaum verändert, bis heute wurden weltweit über 295 Millionen Spiele mit und um den Klempner und seinen Bruder Luigi verkauft. Damit ist es die mit Abstand älteste und erfolgreichste Videospielreiher aller Zeiten. Und wir müssen gestehen, auch wir haben unseren Teil im BookRix-Büro zu diesem Erfolg beigetragen.
In diesem Sinne, wir verabschieden uns für heute, es gibt noch Pilze und Feuerblumen zu sammeln. Außerdem schreit der BX-Yoshi schon nach ein paar Schildkröten.
Klasse statt Masse
Hat der Online-Buchhandel Angst vor preiswerten eBooks?
Wer sich das eBook-Angebot der großen Online-Händler mal genauer anschaut, dem bleibt nicht verborgen, dass in den dortigen Auflistungen der eBook-Bestseller und auch in den Empfehlungen der Shops häufig, zumindest für eBook-Verhältnisse, relativ teure Werke präsentiert werden. Das ist natürlich nicht bei allen Shops der Fall, bei einigen ist es aber schon sehr auffällig. Dabei verkaufen sich momentan doch preisgünstige eBooks angeblich besonders gut (häufig von Self-Publishern). Irgendwie widersprüchlich, oder?
Ich denke, dass viele Shops preiswerte eBooks ganz bewusst NICHT sichtbar auf ihren Seiten präsentieren und bewerben, sondern lieber hochpreisige eBooks. Ob in den „Bestseller-Listen“ mancher Shops wirklich diejenigen Bücher zu finden sind, die sich am besten verkaufen, wage ich zu bezweifeln. Das sieht eher danach aus, als ob man da die eBooks reinpackt, die man gerne verkaufen würde (ab 8,99 € und aufwärts). Dahinter steckt möglicherweise der Irrglaube, auf diese Weise mehr Umsatz generieren zu können. Oder besser gesagt: man möchte Umsatzeinbrüche vermeiden, die entstünden, wenn alle Leute auf einmal nur noch “billige” eBooks kaufen würden. Dabei sollte eigentlich auch jeder Buchhändler/Shop-Betreiber, dem ein bisschen Geschäftssinn zu Eigen ist, das Gesetz kennen: „Lieber 100.000 eBooks a 2,99 € verkaufen als 10.000 für 9,99€.“ Um das mal sehr vereinfacht auszudrücken…
Neben der Angst vor Umsatzeinbußen, dürfte auch der ideologische Gedanke „Die Wertigkeit des Mediums Buch geht verloren“ eine Rolle spielen. Die Programm-Gestaltung ist ja eine der letzten Daseinsberechtigungen des klassischen Buchhandles, der nach dem Motto „Klasse statt Masse“ auswählt, was der Kunde kaufen kann und was nicht. Auf diese Aufgabe, die der Handel bisher inne hatte, stützt er sich zurzeit massivst. So nach dem Motto: „Man muss die Leser doch vor diesen Unmassen an billigen, minderwertigen Büchern schützen.“ Jemand müsse doch eine Vorauswahl treffen und somit ein bestimmtes Qualitäts-Level garantieren. Dass genau diese Rolle zunehmend von der Crowd im Web übernommen wird, will man jedoch noch nicht so richtig wahrhaben. Die Karten wurden aber nun mal komplett neu gemischt – durch Internet, eBooks und Self-Publishing.
Abschließend noch mal zurück zum Thema „Umsatz versus niedrige Preise“ – Leider weiß ich nicht mehr wo, aber irgendwo bin ich in den letzten Tagen im Netz über Zahlen gestolpert, nach denen Printbuch-Vielleser in den USA im Schnitt 15 Bücher im Jahr kaufen und eBook-Vielleser gar 40 eBooks im Jahr. Wie ist das jetzt aber zu interpretieren? Sind die Leute, die bereits jetzt schon voll auf eBooks umgestiegen sind, schlicht und einfach die kleine Gruppe der absoluten Hardcore-Leser vor dem Herren, die früher eben 40 Print-Bücher statt eBooks im Jahr gekauft haben, oder Lesen die Leute dank eBooks tatsächlich doppelt so viel wie vorher? Dann würden sie auch doppelt so viel kaufen und der Handel müsste somit gar keine Angst vor niedrigpreisigen eBooks haben.
Viele Fragen auf die es noch keine Antworten gibt. Es bleibt also spannend.








