Interview mit einer Selfpublishing-Autorin: Stellt eure Fragen
Sandra Todorovic
Für unser nächstes Interview haben wir bei einer eBook-Autorin angeklopft, die den Mitgliedern unserer BookRix-Community keine Unbekannte sein dürfte: Sandra Todorovic, die mit eBooks wie „Wächter der Unterwelt“, „Blutmagier“ oder „Angel of Darkness“ schon viele begeisterte Leser für sich gewinnen konnte.
In einem kurzen Text stellt sich die sympathische Indie-Autorin kurz selbst vor:
Es gibt nicht viel über mich zu sagen. Ich bin 26, lebe mit meinem Freund in Zürich, wo ich auch arbeite. Durch den frühen Tod meiner Mutter, als ich vierzehn war, bin ich zum Schreiben gekommen. Aber erst mit 20 habe ich mich hingesetzt und gesagt ich schreibe ein Buch und nun mache ich in jeder freien Minute nichts anderes, auch wenn die Zeit manchmal knapp ist, neben Arbeit, Partner, Familie und Freunde.
Wenn ihr noch mehr über diese begabte Autorin erfahren möchtet, habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu. Denn bis zum Montag, den 27. Mai 2013, könnt ihr diejenigen Fragen an sie stellen, die euch schon lange auf der Seele brannten
. Entweder könnt ihr dazu das untenstehende Formular verwenden oder die Frage direkt an unseren BookRix-Interview-Account schicken.
Die Autorin und wir sind schon sehr gespannt auf eure Fragen.
P.S. Eines von fünf eBooks von Sandras wohl bekanntestem Werk “Wächter der Unterwelt” könnt ihr übrigens derzeit auf BookRix gewinnen.
Minitipp für Selfpublishing-Autoren: Erzählzeit
Das Präsens erfordert Geschicklichkeit
Der Monat Mai bringt uns viele Sonnenstrahlen, gute Laune und…einen neuen Minitipp für eBook-Autoren vom erfahrenen Autor und Lektor Philipp Bobrowski. Dieses Mal wendet sich Philipp an alle Autoren, die ihre Geschichte gerne im Präsens (Gegenwartsform) schreiben.
Wer seine Geschichte im Präsens verfasst, muss geschickt agieren, um aus einer spannenden Erzählung keinen trockenen Bericht werden zu lassen.
Vielen Dank, dass Du jeden Monat einen praktischen Minitipp für uns übrig hast, Philipp. Wir sind schon gespannt, was Du als nächstes für unsere eBook-Autoren bereit hältst.
Wenn ihr die vorherigen Minitipps verpasst haben solltet, könnt ihr diese übrigens hier nachlesen: Mintipps von Philipp Bobrowski.
Rechtschreibfehler – und wie wir diese vermeiden können
Das Problem mit dem das(s)!
Deutsche Sprache – schwere Sprache.
Diese Tatsache kann besonders auch für Autoren zum leidigen Thema werden. Natürlich ist niemand perfekt und den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler kann einem der werte Leser auch mit Sicherheit verzeihen. Doch wenn der Text nur so vor Fehlern strotzt, kann auch die beste Geschichte nicht angenehm gelesen werden. Es besteht zum einen die Gefahr, dass das Buch wegen mangelnder Qualität teilweise leider nicht an die Shops ausgeliefert werden kann oder dass man nur unglückliche Leser zurücklässt.
Wir empfehlen wirklich JEDEM von euch, seine Bücher unbedingt Korrekturlesen zu lassen, bevor ihr damit in den Verkauf geht. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder jemanden in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der sich mit den Tücken der deutschen Sprache aus- und diese auch erkennt. Falls ihr so gar nicht wisst, an wen ihr euch wenden sollt, ist die BookRix Gruppe “Das Lektorat” eine Möglichkeit für euch. Dort bieten erfahrene BookRix-User ihre Dienste als Lektoren an.
Doch der Optimalfall wäre natürlich, Fehler von vorne herein zu vermeiden. Deshalb stellen wir euch auf unserem Blog nach und nach die häufigsten Rechtschreib-/Grammatikfehler vor und erklären euch, wie ihr diesen entgegenwirken könnt.
Die Das/Dass Falle
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr vielen Menschen schwerfällt zu entscheiden, wann man “das” bzw. “dass” verwenden muss. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich ein paar Regeln dazu merkt:
- „Daß“ wurde von der Variante mit Doppel-s abgelöst und ist jetzt in jedem Fall falsch.
- In Fällen, in denen man „das“ verwenden muss, kann dieses Wort immer mit „dieses“, „welches“ oder „jenes“ ersetzt werden, ohne dass sich der Sinn des Satzes verändert:
- Ich lese das Buch, das ich gekauft habe = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
ABER:
Ich weiß, dass ich lesen kann = Ich weiß, welches ich lesen kann
- Ich lese das Buch, das ich gekauft habe = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
- Es gibt keine Regel, die besagt, dass auf jedes Komma automatisch ein “dass” folgen muss
- Mehr Informationen findest Du hier.
Minitipp:Abwechslung
Schreibblockaden überwinden
Auch im neuen Jahr versorgt uns der professionelle Autor und Lektor Philipp Bobrowski wieder mit seinen wertvollen Minitipps. Heute geht es dabei um die nötige Abwechslung, die man im Entstehungsprozess eines Buches einfach von Zeit zu Zeit braucht.
So mancher Autor kennt dieses Problem nur zu gut: man hat eine tolle Idee für sein neues Buch, steckt sehr viel Herzblut und Liebe in die ersten Seiten und hat einen richtigen Lauf beim Schreiben. Und dann -ganz plötzlich- dreht man sich nur noch im Kreis und es will einem einfach nichts bahnbrechendes mehr einfallen, um die Geschichte am Laufen zu halten. Man ist ausgebrannt und einem kommen nur noch Ideen in den Sinn, die so gar nicht zu dem geplanten Werk passen wollen. Was dann zu tun ist? Philipp Bobrowski empfiehlt uns in seinem aktuellen Minitipp folgendes:
„Schreiben bringt kreative Abwechslung. Besonders vom Schreiben“
Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht denken: was soll das denn bitteschön bedeuten? Zugegeben, der Satz scheint auf den ersten Blick, als wäre er ein Widerspruch in sich. Doch bei näherer Betrachtung ist er durchaus sinnig. Braucht man nämlich ein wenig Abstand von seiner Geschichte, ist es oftmals das Beste, sich einfach mal eine Zeit lang schriftstellerisch auf etwas komplett anderes zu konzentrieren. So bekommt man oft den Kopf wieder am besten frei und kann sich danach wieder mit voller Konzentration seiner eigentlichen Geschichte widmen.
Happy Birthday Bram Stoker
Urvater der Vampirgeschichten
Heute sagen wir mal wieder „Happy Birthday“. Am 08. November 1847, also genau heute vor 165. Jahren, kam nämlich Bram Stoker auf die Welt. Der Autor ist quasi der Urvater der Vampirgeschichten, denn aus seiner Feder stammt das weltberühmte und unerreichte Werk „Drakula“.
Wer kennt ihn nicht, den Grafen, der in seinem Schloss in Transsilvanien haust und dort sein Unwesen treibt? Die charakteristischen Eigenschaften eines Vampirs wie die blasse Haut, die spitzen Zähne und die Gier nach Blut, die Stoker seiner Figur auf den Leib schneiderte, sind auch heute noch Attribute, die untrennbar mit der “Gattung Vampir” verknüpft sind. Das gruselige dabei ist:
Angeblich basiert die Figur des Grafen auf einer tatsächlichen Person. 1890 traf Stoker den ungarischen Professor Arminius Vámbéry, der ihm von der Legende des rumänischen Fürsten Vlad III. Drăculea (Drakula) erzählte. Inspiriert von dieser Figur entwickelte Stroker den blutsaugenden Grafen Drakula.
Bis heute hat sich nichts an der Tatsache geändert, dass wir von Geschichten rund um die blutsaugenden Untoten sehr fasziniert zu sein scheinen. Auch auf BookRix spiegelt sich dieser Trend wieder. In diesem Zusammenhang möchten wir euch besonders die Bücher unserer BookRix-Autorin T.J. Hudspeth ans Herz legen, die mit ihren Vampirromanen schon Hunderte von Lesern begeisterte und zu einer unserer Top-Autorinnen gehört.
Hier ein kleiner Überblick, was es aus dem Hause Hudspeth schon so alles gibt:
Viel Spaß beim Lesen und ja nicht beissen lassen
Wikipedia mal anders
Autorenprofile in der wohl bekanntesten freien Enzyklopädie
Während man früher noch mühselig dicke Lexika wälzen musste, um irgendwelche geschichtlichen Daten nachzuvollziehen oder Fremdworte definiert zu bekommen, geht das heute mit nur wenigen Mouseclicks – dank Wikipedia. Man weiß was nicht? Erst mal bei Wiki nachschauen… Im Zweifel bekommt man immer eine Antwort auf seine Fragen.
So kann man beispielsweise auch mal nachsehen, wer sich hinter diversen Autoren so versteckt, Informationen über deren Werdegang abgreifen oder einen Überblick über veröffentlichte Bücher bekommen. Nicht nur die ganz Großen wie Simon Beckett oder J.R.R.Tolkien sind dort aufgeführt – auch eine BookRix-Userin hat sich ein Profil dort angelegt – Christina Bäumerich aka cassia.sparks hat sich ihr Plätzchen dort gesichert, was wohl gar nicht so einfach ist.
Also ran an die Tastatur, wenn ihr euch dort verewigen wollt und Daumen drücken, dass euer Beitrag veröffentlicht bleibt – wir freuen uns jedenfalls, dass es einer unserer Userinnen gelungen ist!
Friedenspreis an Liao Yiwu
„Schreiben ist ein Weg, nach Freiheit zu streben“ (Liao Yiwu)
Sich unerschrocken für ein
e gute Sache einzusetzen, sich nicht von Repressionen verunsichern zu lassen und auch sein privates Schicksal hinten anzustellen – das alles macht den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu zu einer bedeutenden und bewundernswerten Figur in Chinas schwieriger Medienlandschaft. Vieles wird totgeschwiegen im „Land des Lächelns“ und nur manche wenige trauen sich, Augen und Mund nicht davor zu verschließen. Liao Yiwus ist einer von ihnen. Schon seit Jahren ist es ihm ein Anliegen, gegen die politische Unterdrückung und die Entrechtung in seinem Land aufzubegehren. Bekannt wurde er hauptsächlich durch sein Gedicht „Massaker“, das er wenige Stunden vor dem Blutbad am Platz des Himmlischen Friedens veröffentlichte. Dieses brachte es mit seinem fast schon prophetisch anscheinendem Inhalt zu großer Popularität. Im Jahre 1990 wurde er schließlich wegen dieser „kontrarevolutionärer Schriften“ für vier Jahre ins Gefängnis gesteckt und war danach gezwungen, sein Leben als Straßenmusiker zu fristen. Während dieser Zeit lernte er viele Menschen kennen, die wie er selbst zu einem Leben am Rande der Gesellschaft gezwungen waren. Diese inspirierten ihn zu einem Buch. Natürlich war auch dieses der chinesischen Regierung ein Dorn im Auge, doch er schaffte es, ihnen ein Schnippchen zu schlagen und es außerhalb des Landes zu veröffentlichen. Die große Gefahr, die ihm seither in seinem Heimatland droht, zwang den besonderen Autoren 2010 dazu, dieser den Rücken zu kehren und nach Deutschland ins Exil zu gehen.
Gestern wurde ihm nun eine große Ehre zugesprochen: Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels wurde ihm verliehen. Bei der Verleihung wurde der Preisträger wie folgt beschrieben:
„Liao Yiwu setzt in seinen Büchern und Gedichten den Menschen am Rand der chinesischen Gesellschaft ein aufrüttelndes literarisches Denkmal. Der Autor, der am eigenen Leib erfahren hat, was Gefängnis, Folter und Repression bedeuten, legt als unbeirrbarer Chronist und Beobachter Zeugnis ab für die Verstoßenen des modernen China.“
In diesem Zusammenhang möchten wir – da es passender kaum geht- nun noch einmal auf unsere Charity-Video-Aktion hinweisen. Sie trägt den bezeichnenden Titel „gegen gefangene Worte“ und für jedes eingesendete Video spendet BookRix 5 Euro an die Organisation P.E.N., die sich aktiv für unterdrückte und gefangene Schriftsteller einsetzt. Diese Aktion liegt uns sehr am Herzen und darum hoffen wir auf eine rege Unterstützung eurerseits. Weitere Infos findet ihr hier.
Interview
Marcel Feige beantwortet Fragen zu seiner Cobain Biografie

Der deutsche Autor Marcel Feige hat mit der radikalen Biografie „I don´t have a gun“ über den Sänger Kurt Cobain genau ins Schwarze getroffen. Das Buch gibt tiefe Einblicke in das Leben des Ausnahmekünstlers, der mit seiner Band Nirvana einer der einflussreichsten Musiker seiner Zeit war. Wir freuen uns ganz besonders, dass sich Marcel Feige zur Verfügung gestellt und die Fragen aus den Reihen unserer Community offen und ehrlich beantwortet hat. Für alle, die nun bereits darauf brennen, das Buch zu lesen, noch eine kleine Erinnerung: noch bis Freitag den 15.06.2012 habt ihr die Möglichkeit, an der Verlosung von fünf Hardcover-Exemplaren des Buches teilzunehmen. Viel Glück dabei!
Deine Biografie über Kurt Cobain verlangt sicher viel Recherchearbeit. Woher hast Du die Info bekommen? Bist Du Cobain nachgereist? Selber sprechen konntest Du ihn ja leider nicht, aber hast Du Angehörige und Freunde getroffen und wenn ja, welche?
Das Schreiben einer Biografie ist immer mit sehr viel Recherche verbunden: Ich rede mit Bekannten, Freunden, Weggefährten, Kollegen und häufig auch mit der betreffenden, zu biografierenden Person, zumindest wenn sie noch lebt. Für die Kurt Cobain-Biografie bin ich im Sommer 2010 in die USA geflogen und dort an der Westküste den Spuren des Musikers gefolgt. Von seinem Geburtsort Hoquiam über Aberdeen, wo er seine Kindheit und Jugend verbracht hat, und Los Angeles, wo er das Album “Nevermind” aufgenommen hat, bis nach Seattle, wo er mit Ehefrau Courtney und Tochter Frances bis zu seinem Tod gelebt hat. Über meine Erlebnisse während drei dreiwöchigen Tour habe ich einen Reisebericht geschrieben, mit vielen Fotos, die einen interessanten Eindruck davon geben, wo und wie Kurt Cobain aufgewachsen ist: www.marcel-feige.de/kurtcobain
Ich habe auf Deiner Seite gelesen, dass Du nicht nur Biografien schreibst, sondern auch Romane im Thrillerbereich. Fällt Dir das eine oder andere leichter? Wo liegt der Unterschied beim Schreiben?
Der größte Unterschied ist wohl, dass ich mich bei einer Biografie an das reale Leben einer Person halten muss. Wie gesagt, es ist mit sehr viel Recherche verbunden. Ein Thriller dagegen entspringt in der Regel meiner Fantasie. Alles ist erlaubt. Offen gestanden: Einen Thriller schreiben empfinde ich als anstrengender, weil ich nicht nur das Leben einer einzigen Person, sondern vieler Figuren erfinden und diese darüber hinaus noch in eine spannende Geschichte einbetten muss. Aber damit wir uns nicht falschen verstehen: Thriller schreiben macht mir sehr viel mehr Spaß, denn es ist das, was ich immer schon machen wollte. Aber nach sieben oder acht Monaten, die ich für einen Thriller brauche, empfinde ich die Arbeit an einer Biografie als eine Abwechslung.
Wow, Du hast nicht nur eine sehr schöne eigene Seite und einen tollen Blog, sondern auch einen Wikipedia-Eintrag! Würdest Du sagen, dass Du letzteres auch hättest, wenn Du nicht auch selbst im Netz aktiv wärest?
Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Ich würde aber vermuten, dass ein Wikipedia-Eintrag weniger mit einer eigenen Website und einem Blog zu tun hat, mehr mit Leserinnen und Lesern, die meine Bücher mögen, ihre Begeisterung mit anderen teilen möchten und deshalb einen Wikipedia-Beitrag über mich verfassen.
Auf dem Klappentext von „I don’t have a Gun“ wird die magische Zahl 27 genannt. Ein Alter an dem Rockstars, wie Kurt Cobain, Janis Joplin und Jim Morrison gestorben sind. Glaubst Du an diesen Mythos und wenn ja wieso?
Nein, ich glaube nicht an diesen Mythos. Überhaupt bin ich kein großer Freund von Verschwörungstheorien oder anderen, vermeintlichen Geheimnissen dieser Welt. Außerdem handelt es sich bei dem Club 27 auch nur um sehr wenige, berühmte Musiker, die im Alter von 27 gestorben sind. Es gibt ungleich mehr Rockstars, die in einem anderen, späteren Alter verstorben sind. Insofern …
Die Biografie ist in einem Jugendverlag erschienen, hättest Du das Buch anders geschrieben, wenn es für Erwachsene gewesen wäre? Wo liegt womöglich der Unterschied?
Ich glaube nicht, dass ich als Autor zwischen einer erwachsenen und einer jugendlichen Zielgruppe zu unterscheiden brauche. Wichtig ist: Als Autor muss ich meine Leser ernst nehmen. Ich bin überzeugt, dann sind sie bereit, mir auf allen Wegen zu folgen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Marcel Feige für die Zeit, die er sich für das Interview genommen hat und für die aufschlussreichen Antworten.
“Durch überhöhte Preise erzieht man Verbraucher zum Klauen”
Juli Zeh fordert niedrigere Preise für eBooks
Festzulegen wieviel ein Buch Kosten soll, wenn es nach mühevoller Fertigstellung in den Verkauf geht, ist nicht leicht. Der Autor wünscht sich natürlich einen möglichst hohen Gewinn, möchte auf der anderen Seite aber auch, dass sich wirklich viele Menschen dazu entscheiden, das Buch zu kaufen. Einen angemessenen Preis einzuschätzen, ist nicht immer leicht.
Juli Zeh ist mit Büchern wie „Corpus Delicti“ oder „Adler und Engel“ eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen und hat sich jetzt dafür ausgesprochen, E-Books billiger zum Verkauf anzubieten. Den Grund dafür nannte sie der Zeitung „Die Zeit“:
„Ich glaube (…), dass man durch überhöhte Preise die Verbraucher zum Klauen erzieht. Sie sind nicht bereit, für ein E-Book mehr als 20 Euro auszugeben, also machen sie Raubkopien. Die kriminelle Energie entsteht erst durch das Gefühl, abgezockt zu werden, und deshalb wäre es schlau, eBooks billiger anzubieten.“
Sie ist der Meinung, dass den Lesern die elektronischen Bücher nicht so viel wert sind, wie die Verlage verlangen. Auch der Kopierschutz sei daran schuld, denn er mache auch das „Verleihen“ von Büchern an Freunde unmöglich. Auch auf die seit Monaten schwelende Debatte bezüglich des Urheberrechts nimmt sie Bezug und stellt sich in dieser Angelegenheit eher auf die Seite derer, die das Internet verteidigen – trotzdem spricht sie sich ganz klar gegen Raubkopierer aus.
Geburtstag:
Auch Bestsellerautoren werden älter!
Ja, auch an beliebten Schriftstellern nagt der Zahn der Zeit. Der 1958 geborene Frank Schätzing wird heute 54 Jahre alt. Der bekannte Autor erreichte das, wovon viele träumen: Eine Gesamtauflage von rund 3,8 Millionen Exemplaren und eine Übersetzung in weltweit 27 Sprachen (Stand 2010) seines 2004 erschienen Romans „Der Schwarm“. 2004 erhielt er zudem den Corine Preis in der Sparte Belletristik für Der Schwarm und für das gleiche Werk 2005 den Deutschen Science Fiction Preis.
Doch nicht nur SciFi-Fans schätzen Schätzings Werke: Historische Romane und Polithriller zählen ebenfalls zu seinem Repertoire. „Tod und Teufel“ und „Lautlos“ sind nur zwei Werke, die in diesem Zusammenhang genannt werden sollten.
Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten ist er auch aktiv für den Naturschutz tätig: Er unterstützt mit Benefiz-Lesungen und als Beirat von Deepwave (einer Initiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee und einigen Delfinschutzprojekten) zahlreiche Umweltprojekte.
Zudem ist er ehrenamtlich Bootschafter“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) und wirbt für diese unabhängige und ausschließlich aus Spenden finanzierte, gemeinnützige Organisation.
Vor so viel Engagement trotz der hohen Verdienstzahlen ziehen wir den Hut.
Achja, Schätzing-Fans dürfen sich auf 2015 freuen: Denn dann soll „Der Schwarm“ endlich in die Kinos kommen.
Wir sind gespannt!
(Verfasst von Jennie)












