„Kannst Du da eben mal drüberlesen?“
Tag des Korrekturlesens
Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider hin und wieder außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.
Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauschungen sind für sie eine Todsünde. Als Autor möchtest Du sicherlich zufriedene Leser, hierfür solltest ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Korrektorat. Wie unglaublich wichtig es ist, sein Buch von mindestens einer Person gegenlesen zu lassen, zeigt die Tatsache, dass es dafür jetzt sogar schon einen eigenen Tag gibt. Heute ist nämlich offizieller “Proof Reading Day”. Es gibt also keine Ausreden mehr.
Machen wir uns nichts vor: Fast jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Korrektoren sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf ein Korrektorat, das sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Gruppe „Das Lektorat“ versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Garaus zu machen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.
(Gute) Lektoren sind (leider) relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte gegenlesen, ehe sie in den Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm werden die meisten Fehler auffallen, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.
Diese Autoren machen vor, wie ein perfektes Buch aussehen sollte. Da macht das Lesen doppelt so viel Spaß.
BookRix eBook-Styleguide
eBook-Erstellung leicht gemacht!
Du hast Dir lange Zeit Gedanken zu Deinem Buch gemacht, hast den Schreibprozess gerade erfolgreich abgeschlossen und möchtest jetzt Dein Buch zum Verkauf anbieten. Nichts leichter als das! Lade Dein Buch in unserem Bucheditor hoch und wähle die Verkaufsoption. Wie Du sicher weißt, kostet Dich das keinen Cent. Wenn die Bücher inhaltlich und formal in Ordnung sind, werden sie an alle wichtigen eBook-Shops gesendet.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich manche Autoren noch nicht so ganz an unseren Bucheditor herantrauen. Doch es ist gar nicht schwer. In unserem eBook-Styleguide erklären wir euch Schritt für Schritt wie ihr ein eBook erstellen könnt, das ohne Probleme in die Shops aufgenommen wird. Es ist ganz leicht! Jetzt gibt es keine Ausrede mehr!
Viel Spaß bei der Bucherstellung!
Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut
Lieber arm dran, als Arm ab…!?
Wie definiert man eigentlich den Begriff „Armut“? Primär bezeichnet der Ausdruck einen „Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Lebensmitteln, Kleidung und einem Dach über dem Kopf.“
Per Definition ist derjenige als „arm“ zu bezeichnen, der täglich weniger als 1,25 Dollar zum Überleben zur Verfügung hat. Im Jahr 1992, also genau heute vor 20 Jahren, wurde der heutige 17. Oktober zum „internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt. Vor allem die Ärmsten der Armen sollen weltweit unterstützt werden.
An exakt diesem Tag vor 64 Jahren wurde in Paris nämlich die Internationale Menschenrechtsverordnung verlesen. Bestandteil dieser Verordnung war der Satz: „Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben,
werden die Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht.“
Auch in Afrika ist leider das Thema an der Tagesordnung. Sehr viele Menschen leben in extremer Armut, haben nicht ausreichend zu trinken und oftmals auch kein Dach über dem Kopf. Unsere afrikakundige Erfolgsautorin Angelika Friedemann hat sich auch in ihrem Buch „Todesengel Wirtschaft“ mit diesem Thema auseinandergesetzt.
„In dem Politthriller wird aufgezeichnet, dass den großen Industrienationen die hungernden Menschen, die sterbenden Kinder in Ostafrika gleichgültig sind, es geht nur, definitiv nur um ihre Profite, um Regierungschefs, die sich profilieren wollen, nicht nur um die Macht zu behalten. Obwohl die Geschichte Erfindung ist, so zeigt sie doch einen großen Teil Realität auf.“
Minitipp: Wenn man eine Reise tut…
Wertvolle Tipps für Autoren
Jeder unserer BookRix-Autoren hat wohl den Anspruch, seinen Büchern den nötigen Feinschliff zu verpassen. Mit einer guten Idee allein ist es da leider noch nicht ganz getan.
Es gibt einige Kniffe, die es jedem Jungautoren erleichtern können, ihr Buch besonders lesenswert zu machen. Ein paar Tipps und Tricks vom Experten können also auch dem besten Indie-Autoren äußerst nützlich sein. Deshalb sind wir besonders froh, dass uns der erfahrene Autor und Lektor Philipp Bobrowski einmal im Monat mit nützlichen Minitipps rund ums Bücherschreiben versorgt. Dieses Mal geht es um die Informationen, die man dem Leser geben muss, bevor die Protagonisten sich ins Abenteuer stürzen.
Reiseführer
Die Ereignisse, die unsere Helden zu ihren Abenteuern rufen, sollten dem Leser bereits die Richtung andeuten, in die die Reise geht.
Nun also ran an die Tasten und bereitet eure Protagonisten auf eine spannende Reise vor…wir sind gespannt!
Minitipp
Ratschläge fürs Bücherschreiben von Philipp Bobrowski
Heute haben wir wieder die gro
ße Freude, euch einen Minitipp von Philipp Bobrowski vorstellen zu dürfen. Der erfolgreiche Lektor teilt sein praxiserprobtes Wissen mit uns und gibt uns monatlich Tipps, die nützlich für jeden Schriftsteller sind. Diese können euch helfen, zu noch besseren Autoren zu werden, da sie einen Blick für das Wesentliche schaffen. Dieses Mal geht es um die wichtigste Person in eurem Buch, euren Protagonisten.
Hier ist also Philipps heutiger Minitipp:
Um wen sich alles dreht
Es ist der Protagonist, um den sich in der Geschichte alles dreht.
So richtig diese Aussage ist, richtiger wäre sie noch, wenn sie lautete:
Es ist der Protagonist, der in der Geschichte (fast) alles dreht.
Wenn ihr mögt, schaut doch auch einmal auf Philipps Homepage vorbei.
Hot on BookRix:
Zauberhafte Profilgestaltung.
Viele gewonnene Coverwettbewerbe. Cover, die bei Verlagen untergekommen sind. Über 600 Herzen.
Doch die Userin Cassyk hat noch mehr: Eine kreative Profilgestaltung, die weit über die übliche persönliche Anpassung hinausgeht.
Cassyk kann nicht nur Schreiben und Cover designen, wie eine eindrucksvolle Slight-Show auf ihrem Profil zeigt, sondern ihre Bücher im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erwecken.
Mit einer aussagekräftigen Grafik lässt sie Trinity, die Hauptperson in ihrem Buch „Swan“, erwachen. Das Bild hat sie komplett selbst erstellt und ist ein wahrer Eyecatcher.
Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, befindet sich über ihrem Profil ein wunderschöner Banner, der auf ihren Blog verlinkt. Dort finden sich weitere Bilder, die sie mit Hilfe ihres Grafik-Tabletts gezeichnet hat.
Ihr Profil ist liebevoll gestaltet und bietet dem Betrachter ein stimmungsvolles Gesamtbild. So viel Mühe sollte beachtet werden, deswegen bekommt Cassyk von uns ein „Hot on BookRix“.
Cassyk ist nicht die Einzige, die sich mit ihrem Profil große Mühe gegeben hat. Auch die Userin Smaragdscherben hat einige besondere Kniffe angewandt, um sich besonders hervorzuheben.
So wird man zum Beispiel die Standart-Schriftart auf ihrem Profil vergeblich suchen, genauso wie den eigentlich weißen Cursor. Bei ihr ist der Mauszeiger Bronze – Passend zum Hintergrund und dem Bücherregal, welches ihre Bücher präsentiert. Die Grafiken hierfür hat sie ebenfalls selbst erstellt.
Diese zwei Userinnen sind nur ein kleiner Teil der fabelhaften Designer, die sich auf BookRix finden lassen. Wir freuen uns über jedes Profil, das liebevoll gestaltet wurde. Daumen hoch für unsere User!
Du hast auch ein wunderschönes Profil? Lass uns doch den Link da!
Publishing Tipps &Tricks:
Tipp #7: Rechtschreibfehler? Nein danke!
Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider viel zu oft außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.
Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauscher ist für sie eine Todsünde. Ein Autor möchte zufriedene Leser, hierfür sollte er ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Lektorat.
Machen wir uns nichts vor: Jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Lektor sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf einen Lektoren, der sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Lektoratsgruppe versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Gar auszumachen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.
(Gute) Lektoren sind (leider) relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer ein Autor sich entscheidet, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte lesen, ehe sie zum Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm fallen die meisten Fehler auf, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.
HIER geht es zur Lektoratsgruppe.
Wir möchten uns noch einmal herzlich bei allen Usern bedanken, die anderen helfen.
Publishing Tipps &Tricks:
Tipp #4: Die ersten Worte zählen.
Unser letzter Tipp bezog sich darauf, dass ein Cover den Leser dazu verleitet, das Buch aufzuschlagen. Doch ist das wirklich so? Zunächst einmal zieht das Cover einen potenziellen Leser zum Buch hin – Ob er es aufschlägt, hängt auch von anderen Dingen ab.
Hierzu zählt zweifelsfrei der Klappentext: Das Cover verleitet zwar zum Zugreifen, der Klappentext entscheidet aber, ob das Buch aufgeschlagen wird. Hier muss der Autor sein Können unter Beweis stellen. Mit nur wenigen Worten eine Geschichte schmackhaft zu machen, scheint oft unmöglich.
Außerdem sollte ein Klappentext nicht zu viel verraten, den Leser zum Nachdenken anregen und dabei doch genügend Informationen geben, damit der Leser entscheiden kann, ob ihm das Werk zusagt.
Als wäre das nicht genug, werden dem Autor noch weitere Steine in den Weg gelegt: Wie soll er objektiv entscheiden, ob der Klappentext die richtige Wirkung erzielt, wenn er selbst von seinem Werk zu sehr beeinflusst ist?
Spricht der Klappentext die Zielgruppe des Buches an? Passt er zum Inhalt? Weckt er Erwartungen, die das Buch nicht halten kann? Letzteres wäre sehr schlecht, denn es würde einen unzufriedenen Leser zur Folge haben, der seinem Unmut unter Umständen mit einer schlechten Rezension Luft macht.
Natürlich haben unsere User auch für dieses Problem eine Lösung gefunden: Eine Gruppe, in der sich Autoren, sowie Leser zusammenfinden, um Klappentexte ehrlich zu beurteilen und zu verbessern.
In der Gruppe „Klappentexthilfe“ wurden schon einigen Autoren geholfen, wir können sie also nur empfehlen. Egal, ob für Autoren oder Leser – Die Gruppe steht für jeden offen und begrüßt gerne neue Mitglieder.
Wie wichtig ist ein Klappentext für Dich?
Im Gesetze-Dschungel:
Wenn Gesetze mehr verwirren, als schützen.
Für jeden Künstler steht fest: Er möchte seine Rechte geschützt wissen. Auch Autoren wollen nicht, dass jemand anderes ihre Werke als seine eigenen verkauft. Soweit sind wir uns alle einig. Was wird nun aber getan, um genau das zu gewährleisten?
ACTA und SOPA geistern durch die Medien und zerren das Thema „Urheberrecht“ ins Rampenlicht – Endlich. Denn dass etwas getan werden muss, steht schon lange fest.
„Unangemessen und dysfunktional“ – so beschreibt Dr. Till Kreutzer große Teile des aktuellen Urheberrechts und zeigt außerdem, wie es auch anders gehen kann.
„Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen“ heißt seine Dissertation, die er Ende letzten Jahres veröffentlicht hat. Auf über 500 Seiten zerlegt er das deutsche Urheberrecht, um es anschließend nach eigenen Vorstellungen wieder zusammenzusetzen. Im Gespräch mit Telemedicus erklärt er seine Ansätze genauer. Eine ausführliche Erklärung würde den Rahmen eines Blogbeitrages sprengen, bei Interesse kann das komplette Interview mit ihm HIER eingesehen werden. Kurz zusammengefasst kann gesagt werden: Die Forderung nach einer Umstrukturierung des Urheberrechts scheint berechtigt.
Wir leben im Internet, bewegen uns dort, als wäre es unser eigentlicher Lebensraum und übersehen hierbei manchmal die Gesetze, die in jeder Gemeinschaft benötigt werden.
Wofür stehen SOPA und ACTA nun eigentlich?
SOPA („Stop Online Piracy Act“; engl.: Gesetz gegen Online-Piraterie) ist ein Gesetzesentwurf, der dem Kongress der USA erstmals am 26. Oktober 2011 von dem republikanischen Abgeordneten Lamar S. Smith vorgelegt wurde.
Die Idee dahinter ist ehrenwert, denn sie soll Urhebern helfen, ihr Recht zu schützen.
Hierfür ist vorgesehen, dass Internet-Provider den Zugang zu allen ausländischen Webseiten sperren sollen, die den Urheberschutz von amerikanischen Inhalten missachten. Auch aus den Suchmaschinen sollen sämtliche Links zu Seiten entfernt werden, die gegen das US-Urheberrecht verstoßen. Das Gesetz soll zum besseren Schutz von geistigem Eigentum im Internet beitragen, eine Umsetzung würde aber vor allem eine sehr starke Zensur des World-Wide-Webs bedeuten.
Und ACTA?
ACTA oder auch „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ (engl.: Handelsabkommen zur Bekämpfung von Fälschungen) ist ein Abkommen mehrerer Staaten, die gemeinsame, internationale Standards festlegen wollen, um Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen zu minimieren. Zu den teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünden gehören die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die nicht öffentlichen Verhandlungen laufen seit dem Jahre 2008. Das Abkommen sieht unter anderem vor, Internet-Provider dazu zu verpflichten, Online-Inhalte zu überwachen und diese bei Urheberrechtsverletzungen zu sperren bzw. Kunden den Netzzugang zu verwehren. Das würde nicht nur eine Zensur des Internets bedeuten, sondern auch einen massiven Eingriff in die persönliche Freiheit jedes Internetnutzers darstellen.
Kein Wunder also, dass vor allem bewanderte Internetuser sich gegen diese Gesetze stellen. Internet steht für Freiheit, Meinungsaustausch und Demokratie und ist einer der wenigen Bereiche, die von Länderregierungen kaum beeinflusst werden können.
In vielen Ländern wird das Internet von Bloggern benutzt, um andere auf die eigentlichen, unzumutbaren Zustände in ihrem Land aufmerksam zu machen. ACTA würde diesen Bloggern das Leben erheblich erschweren.
Im Internet ist nicht immer klar, welche Inhalte legal zur freien Verfügung stehen und welche nicht.
„Wenn ein Bild bei Google auftaucht, darf ich es doch verwenden, oder?“
„Darf ich meine Lieblingsmusik auf Youtube hochladen, andere haben das doch auch getan?“
Nein und nein. Seht das Thema mal aus Autorensicht: Jemand klaut eure Geschichte und stellt sie auf seine Homepage, weil er sie so schön findet – Nirgendwo steht, dass sie von euch ist.
Fändet ihr das in Ordnung? Sicher nicht.
Künstler wollen und sollen für ihre Werke entlohnt werden. Gegen ACTA zu sein, bedeutet nicht, dass man für Piraterie ist – Sondern gegen Zensur und für Barrierefreiheit im Netz.
Eine Reformation des Urheberrechts muss her, klare Linien müssen gezogen und die Internetnutzer aufgeklärt werden. Wenn studierte Anwälte stundenlang Gesetzbücher wälzen müssen, um einen Urheberrechtsfall zu klären, wie soll dann ein „normaler Nutzer“ verstehen, dass er gerade etwas Verbotenes tut?
„Unwissen schützt vor Strafe nicht“, heißt es – Doch wo sind die Aufklärer, die gegen das Unwissen vorgehen?








