klappentext

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #4: Die ersten Worte zählen.

Unser letzter Tipp bezog sich darauf, dass ein Cover den Leser dazu verleitet, das Buch aufzuschlagen. Doch ist das wirklich so? Zunächst einmal zieht das Cover einen potenziellen Leser zum Buch hin – Ob er es aufschlägt, hängt auch von anderen Dingen ab.
Hierzu zählt zweifelsfrei der Klappentext: Das Cover verleitet zwar zum Zugreifen, der Klappentext entscheidet aber, ob das Buch aufgeschlagen wird. Hier muss der Autor sein Können unter Beweis stellen. Mit nur wenigen Worten eine Geschichte schmackhaft zu machen, scheint oft unmöglich.
Außerdem sollte ein Klappentext nicht zu viel verraten, den Leser zum Nachdenken anregen und dabei doch genügend Informationen geben, damit der Leser entscheiden kann, ob ihm das Werk zusagt.
Als wäre das nicht genug, werden dem Autor noch weitere Steine in den Weg gelegt: Wie soll er objektiv entscheiden, ob der Klappentext die richtige Wirkung erzielt, wenn er selbst von seinem Werk zu sehr beeinflusst ist?
Spricht der Klappentext die Zielgruppe des Buches an? Passt er zum Inhalt? Weckt er Erwartungen, die das Buch nicht halten kann? Letzteres wäre sehr schlecht, denn es würde einen unzufriedenen Leser zur Folge haben, der seinem Unmut unter Umständen mit einer schlechten Rezension Luft macht.
Natürlich haben unsere User auch für dieses Problem eine Lösung gefunden: Eine Gruppe, in der sich Autoren, sowie Leser zusammenfinden, um Klappentexte ehrlich zu beurteilen und zu verbessern.
In der Gruppe „Klappentexthilfe“ wurden schon einigen Autoren geholfen, wir können sie also nur empfehlen. Egal, ob für Autoren oder Leser – Die Gruppe steht für jeden offen und begrüßt gerne neue Mitglieder.

Wie wichtig ist ein Klappentext für Dich?

Klappentext – Warum?

Keiner will die Katze im Sack kaufen!

Du hast die Wahl: Ein weißer, unscheinbarer Karton steht vor Dir. Daneben eine verzierte Schachtel mit einem Zettel, auf dem der sagenhafte Inhalt detailliert beschrieben ist. Quasi alles, was Du Dir je gewünscht hast, in dieser Schachtel. Wenn Du Dir einen Behälter samt Inhalt aussuchen müsstest, welcher wäre das? Ganz klar: Jener, welcher keinen Deiner Wünsche offen lässt. Dem weißen Karton wirst Du nicht einmal in Erwägung ziehen – Was auch immer für Schätze sich darin verbergen mögen. Und Hand aufs Herz: Ein Buch, welches mit einem ansprechenden Klapptext und Cover ausgestattet ist, landet auch eher in Deinem Bücherregal, als ein Weißes ohne Text und Cover. So ziemlich jeder Autor möchte nur eines: Gelesen werden. Doch wieso sollte ein potenzieller Leser ein Buch aufschlagen, welches scheinbar lieblos gestaltet ist und keinen Klappentext besitzt? Richtig: Das tut er schlicht und ergreifend einfach nicht. Er hat keinen Grund dazu und schlägt lieber andere Bücher auf, die ihn mehr ansprechen.
Doch nicht nur Leser, welche schon auf BookRix unterwegs sind, werden von einem ansprechenden Klappentext angelockt wie Motten vom Licht – Auch andere Leser, welche Suchmaschinen verwenden, um an ihren Lesestoff zu kommen (es soll ja wirklich Menschen geben, die BookRix noch nicht kennen – Horror), werden Dein Buch nur finden, wenn im Klappentext die entsprechenden Wörter stehen, nach denen sie suchen. Was lernen wir also daraus? Ein Klappentext ist unwichtig – Wenn man nicht gelesen werden möchte.

Archiv

Vernetz Dich mit uns



Follow Me on Pinterest

Hui, nerd meets reality…

re:publica 12

Hol Dir den BookRix Button!

BookRix Between the Lines

BookRix-Guides



Verpasse nichts mehr!

Follow on Bloglovin