Quo vadis, eBook?
Neues aus der digitalen Buchwelt
Heute gibt’s einen kleinen Rückblick auf die spannendsten eBook-News der letzten Tage und Wochen. Wie entwickelt sich der eBook-Markt? Was tut sich in Sachen Self-Publishing? Und was hat Tolstoi mit dem Nook-Reader zu tun?
Wenn letztes Jahr die Rede von der zukünftigen Entwicklung des eBook-Marktes war, wurde keine Meldung häufiger zitiert als die vom Mai 2011: „Amazon verkauft mehr eBooks als Hardcover im US-Markt“. Anfang dieser Woche machte die Nachricht die Runde, dass nun auch im gesamten US-Buchmarkt erstmals mehr eBooks als Hardcover abgesetzt werden konnten (Artikel hierzu lesen). Auch wenn der deutsche eBook-Markt dem in den USA noch etwas hinterherhechelt – die aktuelle eBook-Studie des Börsenvereins zeigt, dass es in Deutschland ebenfalls vorangeht. Es ist nur eine Frage der Zeit…
Rasantes Wachstum wird auch im Bereich Self-Publishing vermeldet (Bericht auf Buchreport). Zählte man in den USA im Jahr 2010 noch rund 133.000 selbstverlegte Titel, so waren es 2011 bereits 211.000. US-Marktforscher sprechen jetzt schon vom „Golden Age of Self-Publishing“.
Nach all den knallharten Fakten und Zahlen zum Abschluss noch eine Anekdote zum Schmunzeln. Ein amerikanischer Blogger wunderte sich während der Lektüre des Tolstoi-Klassikers „Krieg und Frieden“ auf dem Nook-Reader über das seltsame Wort „Nookd“. Bis er herausfand, dass im Original-Text an entsprechender Stelle eigentlich das Verb „kindled“ steht (to kindle = anzünden). Da lag ein Verdacht nahe: der Nook-Reader von Barnes & Nobles wandelt möglicherweise das Wort „Kindle“ automatisch in „Nook“ um. Ist das nur ein kleiner Joke der Nook-Programmierer? Ist das ein Zeichen, für den immer härter werdenden Kampf um die Aufteilung des Marktes? Oder ist das gar Zensur? Wie es letztendlich dazu kam kannst Du auf eBook-News nachlesen.
Wenn BookRix ein Mensch wäre…
dann würde langsam die Hose spannen.
Allgemeinhin will man als Community wachsen. Umso größer man wird, umso erfreulicher ist das eigentlich. Nur, dass man auch irgendwie dafür sorgen muss, dass die Klamotten, sprich die Serverstrukturen, die Datenbanken, egal mit was sich unsere Programmiernerds und Propellerheads so rumschlagen, sich den Gegebenheiten anpassen.
Kurz gesagt, BookRix hat in letzter Zeit ordentlich zugelegt, sodass unsere Techniker ordentlich am Arbeiten sind und dabei leider hinterher hinken. Denn die ganzen Anpassungen sind meistens für eine bestimmte Anzahl von Usern und Aktivität bestimmt, die wir dann aber in kürzester zeit wieder sprengen.
Aber auch wenn unsere Techniker die Augen verdrehen, wir finden das super. Big is beautiful!
Es bedeutet aber eben auch, dass ihr hin und wieder mitkriegen werdet, dass wir Anpassungen vornehmen werden. Wir müssen nämlich offline gehen um Anpassungen vorzunehmen. Damit hoffen wir, dass wir die Seite wieder flotter bekommen. Denn unsere Datenbank muss mit 25 Millionen Nachrichten jonglieren…
Wir sind dann also erstmal weg, zum Schneider äh, Techniker unseres Vertrauens, aber heute Abend sollten wir wieder da sein!




