Kategorie-Archiv: Für Autoren

Texte aktuell gespeichert?

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

neulich habe ich eine Folge von Star Trek gesehen, in der der Bordcomputer der Enterprise von einem fremden Computerprogramm manipuliert wurde. Die Schiffsysteme spielten verrückt und der Enterprise drohte die Zerstörung. Gelöst wurde dieses Problem – natürlich in letzter Minute – durch einen Neustart des Bordcomputers mit Löschung des Kurzzeitspeichers. Damals bei der Erstausstrahlung habe ich das nicht verstanden und einfach als Science-Fiction hingenommen.

Jetzt ist mir klar, dass es um Systemwiederherstellung ging. Bei meinem PC sichere ich seit Jahren das Betriebssystem und die Daten regelmäßig, um im Bedarfsfall auf einen alten Systemstand zurückgreifen zu können. Sollte mein PC irgendwann in die ewigen Jagdgründe eingehen, kann ich alle Texte und Bilder von USB-Platten und CDs auf einen neuen PC kopieren. Also kann ich ganz beruhigt sein.

Wirklich? Habe ich tatsächlich alle meine Texte aktuell gespeichert? Wie oft ändere ich meine bei BookRix bereits veröffentlichten Texte, wenn mir plötzlich noch ein Tippfehler auffällt? Denke ich immer daran, diese Änderung auch in meinem Originaltext auf meinem PC durchzuführen? Habe ich nicht sogar manchmal Formulierungen geändert? Textpassagen umgestellt?

Meistens habe ich meinen Originaltext aktualisiert. Da bin ich mir sicher. Aber bei einer Zusammenstellung für einen Sammelband sind mir doch schon mal kleine Unterschiede aufgefallen? Natürlich! Das betraf Beiträge, die ich für Wettbewerbe geschrieben und erst kurz vor Abgabetermin veröffentlicht habe. Da habe ich unter Zeitdruck nicht an die Aktualisierung auf meinem PC gedacht. Das könnte mir durchaus wieder passieren. Wie kann ich das verhindern?

Ach, ganz einfach! Ich werde regelmäßig alle meine BookRix Bücher als ePub-Dateien downloaden und mir ein Archiv für alle Fälle anlegen. Damit fange ich sofort an, damit ich wieder gut schlafen kann.

Habt Ihr Eure Texte aktuell gesichert?

Grüße von Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

63. BookRix Wortspiel startet am 7. Februar!

Feuilleton von Monirapunzel

Monirapunzel

 

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

 

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr das BookRix Wortspiel? Die 63. Runde dieses Klassikers startet am 07.02.14!

Gruppe BookRix WortspielDas BookRix-Wortspiel gibt es fast schon so lange wie BookRix selbst. Seit 2008 geht es darum, jeden Monat in kürzester Zeit einen Beitrag zu schreiben, der fesselt, überrascht, begeistert oder berührt.

7 Tage Zeit zum Schreiben! 7 Tage Zeit zum Lesen! Beginn immer am 7. des Monats!

Nutzt Eure Kreativität, übt Eure Schreibkunst und stellt Euch den Juroren!
Die Leser entscheiden in der darauf folgenden Woche, welcher Beitrag gewinnt.
Der Sieger des Wortspiels gibt jeweils das nächste Thema vor.
Die weiteren Infos zur aktuellen Runde findet Ihr in der Gruppe Das BookRix Wortspiel.

Ich finde es wunderbar, dass aus Themenvorgaben so unterschiedliche und sehr gute Geschichten entstehen. Sehr schwierig ist für mich immer die Abstimmung. Entscheide ich mich für eine Geschichte, die ich atemlos spannend finde oder für eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat?

Macht mit! Der Erzählstil kann frei gewählt werden. Von der Prosa bis zur Lyrik – Kurzgeschichte, Biografie, Satire, Philosophie und Gedicht – alles ist erlaubt.

Natürlich gibt es noch viele andere interessante Gruppen-Wettbewerbe bei BookRix. Davon erzähle ich Euch demnächst.

Grüße von Monirapunzel

Self-Publishing: BookRix eBooks jetzt auch im Google Play Store

Ab sofort liefern wir eure eBooks auch an Googles Play Store aus.

Zum Wochenstart gibt’s diese großartige News für BookRix Self-Publisher und alle die es werden möchten. Da wir stets bemüht sind, eure Werke in den beliebtesten eBook-Stores unterzubringen, sind wir nun besonders stolz, dass wir ab sofort auch den Play Store von Google beliefern.

Die ersten BookRix-Werke wurden dort bereits gesichtet, zum Teil sogar prominent auf der Startseite des Google Play Book-Stores platziert wie etwa “Kim – Schlimmer geht immer” von Mona Lida (siehe Screenshot links).

Um unseren Self-Publishing-Service stetig zu verbessern und auszubauen, werden wir auch weiterhin daran arbeiten das Shop-Netzwerk ständig zu erweitern und somit euren eBooks eine größere Reichweite (=Leser/Käufer) zu verschaffen.

Mehr Inofs zum Thema Self-Publishing mit BookRix findest Du hier.

Erste Verträge im Rahmen von BookRix Selected

Tanja Rauch und Ewa Aukett erhalten als erste Self-Publishing-Autorinnen eine Vorschusszahlung für ihr nächstes eBook

Vor zwei Wochen haben wir bekannt gegeben, dass wir im Rahmen des Programms „BookRix Selected“, Vorschüsse an ausgewählte Indie-Autoren zahlen wollen. Nun präsentieren wir Euch stolz die ersten beiden Autorinnen aus unserer Community, die wir für eine engere Zusammenarbeit gewinnen konnten. Beide erhalten eine Vorschusszahlung für das nächste via BookRix publizierte eBook.

BookRix-Autorin Tanja Rauch

BookRix-Autorin Tanja Rauch

Tanja Rauch konnte mit den ersten beiden Teilen ihrer Fantasy-Reihe „Blutsdämmerung“ bereits tausende Leser begeistern und dementsprechende Verkaufszahlen vorweisen. Momentan schreibt sie am dritten Teil, der in einigen Monaten über BookRix veröffentlicht wird. Auch ihr im Juli 2013 erschienener Erotikroman „Bittersüße Sehnsucht“ entwickelte sich zum Indie-Bestseller und schaffte es bei Amazon bis auf Platz 2 der Kindle-Charts in der Kategorie „Erotik/Romane und Erzählungen“.

Ewa Aukett, Autorin des erfolgreichen Liebesromans „Outback“, kommt ebenfalls in den Genuss eines Vorschusses. Sie arbeitet aktuell an der Fortsetzung ihres Self-Publishing-Debüts „Outback“. Das eBook schaffte es bereits kurz nach Veröffentlichung in die Kindle Top 10 / Liebesromane.

Natürlich wollen wir mit „BookRix Selected“ nicht nur Indie-Autoren aus  unserer Community unterstützen, deshalb befinden wir uns aktuell auch mit diversen hochkarätigen Autoren im Gespräch, die ihre eBooks bisher nicht über BookRix veröffentlicht haben.

Mehr Infos zu BookRix Selected findest Du auf unserer Info-Seite zum Thema “Vorschüsse für Self-Publishing-Autoren”

BookRix Selected – Das Ende des Self-Publishings?

Interview mit Gunnar Siewert

München, 23. September 2013 – Die Self-Publishing-Plattform BookRix überrascht die Buchbranche aktuell mit der Aussage, ab sofort ein Vorschussmodell für besonders erfolgreiche Indie-Autoren anbieten zu wollen. Geld erhalten schon vor dem Verkaufsstart? Angebote dieser Art kannten Autoren bisher nur von traditionellen Verlagen. Möchte BookRix dem Self-Publishing-Geschäft den Rücken zuwenden? Gunnar Siewert, CEO von BookRix, erklärt im Interview, was es mit dieser Idee auf sich hat.

Worum geht es in dem BookRix-Selected Programm und was sind die Konditionen?

BookRix Selected ist im Self-Publishing-Markt eine einzigartige Neuerung. Ausgewählte Autoren erhalten im Zuge dessen eine garantierte Vorschusszahlung für ihr nächstes – über BookRix veröffentlichtes – Buch. Mit dieser finanziellen Unterstützung liefern wir den Autoren sozusagen einen Vertrauensvorschuss und die Sicherheit sich auf das nächste Projekt konzentrieren zu können.

Um den Autor optimal aufzubauen, begleitet ihn das BookRix-Team im gesamten Bucherstellungsprozess und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Individuelle, auf die Einzelpersonen zugeschnittene Lösungen runden unser Angebot ab. Eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit mit den Autoren ist dabei unser ausgesprochenes Ziel.

Self-Publishing steht in erster Linie für freie Entscheidungen der Autoren. Werden diese durch ein Vorschussmodell eingeschränkt?

Nein. BookRix steht nach wie vor für die Grundsätze des Self-Publishings, wie die Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit all unserer Autoren. Folglich gibt es auch keine Restriktionen unsererseits, wie es bei traditionellen Verlagen oft der Fall ist. Bei allen wichtigen Entscheidungen rund um das Buch sprechen unsere Autoren das letzte Wort. Aber natürlich wird unser BookRix-Team die Autoren nach vollsten Kräften unterstützen, um zusammen optimale Ergebnisse zu erzielen.

Planen Sie aus BookRix langfristig einen traditionellen Verlag zu machen?

Mit BookRix Selected haben wir das nächste Level des Self-Publishings erreicht. Während die Buchbranche immer noch auf der Ebene Self-Publishing vs. klassischer Verlag diskutiert, verbinden wir einfach das Beste aus beiden Welten – zum Vorteil der Autoren.

BookRix soll kein traditioneller Verlag werden. Wir möchten vielmehr fließende Grenzen schaffen und uns mit diesem Programm in der Mitte des Marktes positionieren. Das bedeutet für die ausgewählten Autoren künstlerische Freiheit kombiniert mit finanziellen Garantien. In diesem Ansatz sehen wir das Verlagsmodell der Zukunft, das das Beste aus traditionellem und neuem Publishing verbindet.

Verletzt die Zahlung von Vorschüssen nicht das Grundmodell des Self-Publishings, einen demokratisierten, offenen Zugang zum Buchmarkt?

BookRix ist und bleibt ein kostenloser Dienstleister für alle Autoren. Jeder kann über BookRix sein eBook veröffentlichen und zum Verkauf anbieten – vorausgesetzt er bewegt sich innerhalb der Regeln und Gesetze. Der offene Zugang ist also auch weiterhin gewährleistet. Der Autor hat es selbst in der Hand, den Leser von seinem Werk zu überzeugen und muss nicht vor der Veröffentlichung an einem Gatekeeper in Form eines Verlages vorbei.

Besonders die angesprochene Demokratisierung spielt in unserem Selected Programm eine sehr große Rolle. Bei der Wahl unserer Selected Autoren beziehen wir uns  ganz klar auf das Stimmungsbild und das Gespür der Leser. Sie allein entscheiden, welche Autoren und Bücher auf dem freien Markt von Erfolg gekrönt sind. An dieser natürlichen Selektion orientieren wir uns natürlich.

Wie wird sich dieses System auf den Self-Publishing-Markt insgesamt auswirken?

Der Self-Publishing-Markt trägt bei vielen Menschen leider noch immer das Vorurteil minderwertiger Qualität. Mit unserem Programm möchten wir beweisen, dass diese Ansicht nicht zeitgemäß ist. Längst haben äußerst talentierte Autoren die Chancen erkannt, die nur das Konzept des Self-Publishings ihnen bieten kann. Wir möchten in besonderem Maße diejenigen Autoren fördern, die sich mit Professionalität und Können dem Urteil der Öffentlichkeit gestellt haben und für gut befunden wurden. Dadurch können wir dazu beitragen, dem hohen Qualitätsanspruch der Leser gerecht zu werden und den Markt insgesamt zu festigen.

Selektion nach Erfolg? Da werden sich Indie-Autoren, die noch am Anfang stehen doch zu Recht benachteiligt fühlen?

Jeder Indie-Autor hat die gleiche Chance, sich für dieses Programm zu qualifizieren, denn sie alle stehen vor derselben Ausgangssituation. Der Erfolg macht schließlich den Unterschied. Professionalität ist dabei ein ganz entscheidender Faktor. Eine spannende Geschichte, ein lektorierter Text, ein anschaulich gestaltetes Cover, der Kontakt zu den Lesern – all das gehört dazu, wenn man im eBook-Markt erfolgreich sein möchte. Ein Autor, der noch am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere steht, hat einen anderen Anspruch an uns, als jemand, der sich auf dem Markt bereits etabliert hat. Wir möchten beiden Gruppen optimal gerecht werden und natürlich den Jungautoren auch einen Ansporn geben, sich besonders ins Zeug zu legen.

Tipps für Indie-Autoren:

Was man als Autor verinnerlicht haben sollte

Gestern haben wir auf Facebook unser Netzwerk gefragt, welche Tipps unsere Autoren auf Lager haben, die sie (Nachswuchs-) Autoren gerne mit auf den Weg geben möchten. Viele tolle Tipps wurden gepostet, die wir hier nochmal zusammenfassen.

Also, Autoren-Newbies, wenn ihr euch diese Tipps zu Herzen nehmt, seid ihr gut gerüstet für ein langlebiges Autorendasein. Und auch den  alten Hasen unter euch hilft es wahrscheinlich, euch mal wieder die wichtigen Gebote  ins Gedächtnis zu rufen, die ein Autor verinnerlicht haben sollte.

10 Dinge, die ein Nachwuchsautor lernen sollte:

1.Sei kritikfähig

Sei nicht eingeschnappt, wenn Dich jemand auf Fehler hinweist oder Verbesserungsvorschläge hat. Nur wer offen für Kritik ist, kann sich auch verbessern. Wer sich nichts sagen lässt, kann auch nicht lernen. Andererseits solltest Du natürlich auch Dir selbst und Deiner Geschichte treu bleiben. Finde am besten einen Weg konstruktive Kritik anzunehmen und auch wirklich darüber nachzudenken, ob sie gerechtfertigt ist und versuche sie dann in Deiner Geschichte umzusetzen. So bist du auf dem besten Wege, ein tolles Werk zu schaffen, das Deine Handschrift trägt und zugleich Dich und Deine Leser auf ganzer Linie begeistern wird.

2. Bleib am Ball

Kritik kann manchmal demotivierend sein, nimm sie Dir zu Herzen, aber lass Dich nicht davon demotivieren. Gib nicht auf, wenn Du eine Schreibblockade hast oder Du lieber eine andere Geschichte schreiben möchtest. Es ist wirklich schade, wenn du viele unvollendete Geschichten in der Schublade verstauben lässt oder gar ganz mit dem Schreiben aufhörst, wenn der schnelle Erfolg ausbleibt. Man muss als Autor einen langen Atem beweisen.

3. Nimm Dir Zeit

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Lass Dich nicht hetzen, sondern nimm Dir die Zeit, Deine Geschichte zu überarbeiten. Feile lieber etwas länger an Deiner Story und mach Dir Skizzen oder Charaktersteckbriefe, um den Überblick zu behalten und Deine Geschichte optimal auszubauen. Außerdem solltest Du Dir natürlich genügend  Zeit zum Schreiben einräumen. Schau nicht auf die Uhr, wenn Du schreibst, sondern beschäftige Dich intensiv mit Deiner Geschichte. Lass dich nicht vom Telefon oder Internet zu sehr ablenken.

4. Sei allzeit bereit

Jeder kennt es: Man kommt nicht weiter mit seiner Geschichte, doch plötzlich kommt der Geistesblitz. Habe immer ein Notizbuch dabei, damit Du diese Eingebungen auch festhalten kannst. Auf diese Weise kann Dir kein genialer Einfall mehr durch die Lappen gehen.

5. Bau Dir ein Netzwerk auf

Die Zeiten in denen ein Schriftseller sich in seinen Elfenbeinturm verzogen hat und dann irgendwann mit seinem fertigen Roman wieder das Licht der Öffentlichkeit betreten hat, sind definitiv vorbei. Bau Kontakte zu anderen Schreibenden auf und tausch Dich mit ihnen aus. Eine Community wie BookRix ist perfekt dafür. Wenn Du nicht mehr weiter weißt, wird Dir jemand helfen, Dich auf neue Ideen bringen oder Dir mit einem gemeinsamen Brainstorming auf die Sprünge helfen. Lerne von den Erfahrungen anderer. Suche Dir Mentoren, die schon erfolgreich Bücher veröffentlichen, von denen du Dir einiges abschauen kannst. Nutze Dein Netzwerk, damit Rezensionen auf den Blogs Deiner Freunde erscheinen oder nutze Deine Kontakte um Dein Buch bekannter zu machen.

6. Schau Dir was von Deinen Schriftstellervorbildern ab

Mit diesem Punkt ist natürlich nicht gemeint, dass Du von anderen abschreiben sollst;-) Untersuche Deine Lieblingswerke von Bestsellerautoren aus der Perspektive eines Autors. Welche Formulierungen oder Erzählstile begeistern Dich daran. Wie schafft es der Autor Deines Lieblingsromans, dass Du sein Buch nicht mehr aus der Hand legen kannst. Welches Erzähltempo legt er an den Tag und kannst Du etwas von seinem Können auf Deinen Roman adaptieren?

7. Talent ist wichtig, aber es wird überschätzt: Handwerk zählt

Lerne zu schreiben, indem Du das Handwerk eines Schriftstellers erlernst. Gute Ideen und Talent sind wichtig, aber in erster Linie liegt der Schlüssel zum Erfolg in harter Arbeit und dem Willen sich weiterbilden und verbessern zu wollen. Kauf Dir Bücher oder lerne durch Artikel und Blogs im Internet. Dieser Tipp haben wir von dem Autor Benjamin Spang, der auch viele hilfreiche Tipps zum Schreiben auf seinem Blog preisgibt.

8.Lies mehr Bücher

Warum bist Du Autor geworden? Weil Du Bücher liebst und gerne liest, oder? Gib niemals das Lesen auf, denn dadurch kannst Du eine Menge lernen, Deinen Horizont erweitern und Dich inspirieren lassen. Gute Bücher zu lesen färbt auf Deinen Schreibstil ab.

9. Mach Dich frei von Angst

Es gehört eine Menge Mut dazu, seine Gedanken und seine Fantasien der Öffentlichkeit zu präsentieren und dann auch noch Gefahr zu laufen, dass es nicht gemocht wird oder gar nicht beachtet wird. Befreie dich von der Angst und lass Dich nicht entmutigen, wenn Du nicht gleich einen Volltreffer landest. Das Schlimmste ist doch, wenn niemand davon erfahren würde, dass Du ein Autor bist, weil Du Dich nicht traust etwas zu veröffentlichen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

10. Was Du nicht kannst, können andere für Dich übernehmen

Es ist nichts schlimm, wenn Du kein Händchen für die Gestaltung eines schönen Covers hast oder Du bei Deiner eigenen Geschichte immer wieder dir Fehler überliest. Man muss nicht alles können und als Autor ist man überhaupt nicht in der Lage alle seine eigenen Fehler zu sehen und zu korrigieren. Aber die gute Nachricht ist: Das alles können andere für Dich machen. In der BookRix-Community findest Du sicher jemanden, der Dir bei den Sachen hilft, die Du selbst  nicht erledigen kannst. Tolle Coverdesignerinnen findest Du z.B. hier und ein Korrektorat kannst Du Dir auch einfach und bequem über BookRix in Auftrag geben

Tipps zur Rechtschreibung

Zeichensetzung bei wörtlicher Rede

In der heutigen Ausgabe der Schreibtipps geht es um die wörtliche Rede und die Satzzeichen, die dafür benötigt werden. Wir werden uns damit beschäftigen, wann und wie Anführungsstriche, Doppelpunkt, Punkt und Komma zu setzen sind und was dabei für die Erstellung eines eBooks wichtig ist.

Anführungszeichen

Die Anführungszeichen (auch „-striche“ oder „Gänsefüßchen“ genannt) dienen der Kennzeichnung einer wörtlich wiedergegebenen Äußerung. Man kann sich eine Figur in einer Geschichte vorstellen, die etwas sagt. Und eben das Gesagte erscheint zwischen den Anführungszeichen.

„Ich habe Hunger.“

Die Zeichensetzung innerhalb der wörtlichen Rede wird so vorgenommen wie in einem Satz außerhalb davon. Alle Zeichen bleiben also erhalten.

„Ich habe Hunger, weil ich den ganzen Morgen nichts gegessen habe.

Statt der herkömmlichen („deutschen“) Anführungszeichen (öffnend) und (schließend) können auch die alternativen („französischen“) »« eingesetzt werden. Diese sind allerdings nur per Symboltabelle oder Tastenkombination zu erreichen. Für das öffnende » hält man die linke Alt-Taste gedrückt und tippt auf dem Zehnerblock die Folge 0187 ein. Für das schließende « steht die Folge 0171.

Wörtliche Rede mit vorangestelltem Beisatz

Zur wörtlichen Rede gesellen sich gerne Beisätze, in denen der Autor beschreiben kann, welche Figur sich äußert. So ein Beisatz kann vorangestellt, eingeschoben oder nachgestellt werden. Ist er vorangestellt, wird er mit einem Doppelpunkt abgeschlossen.

Sieglinde sagte: „Ich habe Hunger, weil ich den ganzen Morgen nichts gegessen habe.“

Wörtliche Rede mit nachgestelltem Beisatz

Wird der Beisatz hinter der wörtlichen Rede platziert, dann ändert sich die Zeichensetzung. Die wörtliche Rede selbst wird ohne Punkt nur mit dem schließenden Anführungszeichen beendet und der Beisatz wird mit einem Komma angehängt und klein begonnen.

„Ich habe Hunger, weil ich den ganzen Morgen nichts gegessen habe“, sagte Sieglinde.

Wörtliche Rede mit eingeschobenem Beisatz

Hier steht der Beisatz zwischen zwei Teilen der wörtlichen Rede. Diese Variante bietet zwei Möglichkeiten zur Zeichensetzung. Bei der ersten wird der eingeschobene Beisatz mit einem Punkt abgeschlossen. Die folgende wörtliche Rede wird dann mit einem Großbuchstaben begonnen.

„Ich habe Hunger“, sagte Sieglinde.Ich habe nämlich auch gestern nichts gegessen.“

Es ist aber auch möglich, den Beisatz mit Komma zu beenden. Dann muss die wörtliche Rede allerdings klein beginnen.

„Ich habe Hunger“, sagte Sieglinde,das ist bei mir nichts Ungewöhnliches.“

Die zweite Variante wird meistens dann eingesetzt, wenn man die wörtliche Rede an einer Grenze zwischen einem Haupt- und einem Nebensatz aufteilt.

Was man bei einem eBook beachten sollte

Bei einem eBook ist die korrekte Formatierung und Zeichensetzung sehr wichtig. Für die wörtliche Rede heißt das, dass die Satzzeichen so benutzt werden sollten, wie es hier angegeben wird. Eingeschobene Leerzeichen sind beispielsweise unzulässig.

Wenn man gerne die „französischen“ Anführungszeichen verwenden möchte, dann sollte man sie unbedingt mit der genannten Tastenkombination eintippen oder im Textverarbeitungsprogramm mit der Symboltabelle in den Text kopieren. Nur so bekommt man die Symbole als jeweils ein Schriftzeichen hin. Dringend muss davon abgeraten werden, statt z.B. » zwei spitze Klammern (Taste links vom Y) zu verwenden. Das führt zu großen Problemen bei der Darstellung des Buchinhalts, da die spitzen Klammern beispielsweise im HTML-Code eingesetzt werden.

Die genannten Regeln können hier nachgelesen werden.

Veröffentlichung einer eBook-Reihe

Veröffentlichung einer eBook-Reihe: Timing, Tipps und Tricks

Du möchtest eine Buchreihe veröffentlichen und fragst Dich noch, welche Verkaufsstrategie sich dabei anbieten würde? Wir geben Dir einige Tipps mit auf den Weg und zeigen Dir, welche Tricks andere BookRix-Autoren schon erfolgreich angewendet haben.

1. Veröffentlichungsabstand

Eine nicht ganz leichte aber wichtige Frage: wie lange sollte ich warten, bis ich den zweiten Teil meiner Reihe veröffentliche? Dafür gibt es nicht wirklich eine Pauschallösung. Um die Spannung auf den zweiten Band anzukurbeln, empfiehlt es sich, eine Zeit lang damit zu warten. Zu lange solltest Du Deine Leser allerdings nicht auf die Folter spannen – sonst tritt der gegenteilige Effekt auf und sie verlieren das Interesse. Ein Zeitraum von 1-3 Monaten scheint uns angemessen.

Auf keinen Fall sollten mehrere Bände einer Reihe gleichzeitig herausgebracht werden, da der Spannungseffekt ansonsten leider ausbleibt.

2. Leser auf weitere Bände aufmerksam machen

Am Ende des ersten Teils Deiner Reihe solltest Du natürlich auf die noch kommenden Werke aufmerksam machen. Du bist auch mit dem zweiten Teil schon fertig? Dann poste doch den Klappentext am Ende Deines Buches. Du weißt schon, wann Du das nächste Buch veröffentlichen möchtest? Mach gleich darauf aufmerksam (Bitte achte aber darauf, keine Shoplinks zu verwenden. Das führt zu Problemen bei der Auslieferung).

3. Einbeziehung der Leser

Eine Reihe bietet Dir die Möglichkeit, Deine Leser perfekt in den Entstehungsprozess eines weiteren Teils miteinzubeziehen. Poste etwa auf Facebook zwei verschiedene Covervorschläge für den nächsten Teil und lass die Crowd abstimmen. Oder lass sie direkt ihre Meinung dazu abgeben, wie es denn ihrer Meinung nach weitergehen sollte. So hat´s zum Beispiel auch BookRix-Autorin Mona Lida gemacht. In ihrer Geschichte „Kim – Schlimmer geht immer“ geht es um eine Frau, die sich gleich in zwei Männer verliebt. Die Autorin lässt nun die Leser(innen) abstimmen, wer der beiden ihnen mehr zusagt. Ob man als Autor die Tipps und Wünsche der Leser einfließen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es macht als Leser Spaß, sein Feedback zu geben und so vielleicht einen kleinen Teil zum Verlauf der Folgegeschichte beizutragen.

4. Preisaktionen

Besonders bei Buchreihen macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, Preisaktionen anzubieten. Zu Verkaufsstart des zweiten Teils einer Reihe kann man sich zum Beispiel überlegen, den ersten Teil für kurze Zeit kostenlos (bzw. zu einem Sonderpreis) anzubieten, um auch die Aufmerksamkeit für dieses Buch wieder zu steigern. Natürlich dann auch im eBook-Kauf den bereits erschienenen zweiten Teil aufmerksam machen.

5. Sammelband

Wenn Du die verschiedenen Teile Deiner Reihe veröffentlicht hast, bietet es sich an, einen Sammelband anzubieten, der insgesamt kostengünstiger ist, als alle Teile zusammen. Auch das kann Dir durchaus noch einige Leser einbringen. Tatana Fedorovna hat es mit ihrem „Lach Russisch“ Sammelband vorgemacht.

Du hast noch andere Tipps zur Veröffentlichung einer Reihe? Teile sie gerne mit unserer Community!

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von “Social Media Marketing für Selfpublisher” einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Social Media Marketing für Self Publisher – Teil 1

Setze Deine Ziele fest!

Social Media kann für Indie-Autoren ein mächtiges Marketingtool sein, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Um euch ein wenig Starthilfe zu geben, haben wir Social Media Expertin Frauke Bitomsky darum gebeten, uns einige Tipps zu diesem Thema mit auf den Weg zu geben. Heute, im ersten Teil, beschreibt Frauke, was man bedenken sollte, bevor der Spaß beginnt.

Die Grundlagen

Social Media ist seit langem in aller Munde und nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Indie Autoren interessant, denn es ist ein mächtiges Werkzeug, um die Bekanntheit eines Autors und seiner Bücher zu steigern. Wer einige Grundlagen beachtet und bereit ist, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren, kann sich im Internet ein starkes Netzwerk aufbauen und so die eigenen Bücher besser vermarkten. In diesem Artikel will ich diese Grundlagen ansprechen und Tipps geben, damit der Weg ins Social Media erfolgreich wird.

Eines vorweg: Social Media funktioniert nicht über Nacht, sondern setzt Geduld und Ausdauer voraus. Ein Netzwerk aus Fans und Followern, die aktiv kommunizieren und das Netzwerk mitgestalten, ist unbezahlbar, aber es muss erst wachsen. Wer bereits nach drei Wochen bahnbrechende Erfolge erwartet, wird wohl eine Enttäuschung erleben.

“Social Media setzt Geduld und Ausdauer voraus “

Was will ich eigentlich?

Ehe man sich voller Eifer in die Social Media Aktivität stürzt, sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen und festlegen, was und wen man eigentlich erreichen möchte. Nur wer weiß, was er eigentlich will, hat auch ein Ziel, dass er erreichen kann. Diese Fragen kommen noch vor der Entscheidung, welche Netzwerke man später nutzen möchte.

Aus der Frage, was genau man erreichen möchte – Bekanntheit steigern und mehr Bücher verkaufen, andere Autoren kennen lernen, neue Ideen finden, Kontakte zu Verlagen knüpfen – entsteht die Frage nach der Zielgruppe, die man ansprechen möchte. Social Media „für alle“ funktioniert kaum, da man am Ende jeden ein bisschen, aber niemanden wirklich anspricht. Eine kleine Zielgruppe, deren Geschmack man trifft, ist besser als eine große graue Masse, für die man höchstens mäßig interessant ist.

Welche Ziele habe ich und wie viel Zeit kann ich aufwenden?

Auch die Frage, wie viel Zeit man auf lange Sicht regelmäßig in die Social Media Aktivität investieren kann sollte beantwortet werden, denn ein Aktivitätsschub alle sechs Monate, dem wieder eine lange Durststrecke folgt, wird kaum zu Erfolgen führen. Die Zeit, die man investieren kann, ist auch maßgeblich an der Entscheidung des Netzwerkes beteiligt, das man für sich nutzen sollte. Wer keine Zeit hat Blogartikel zu schreiben, sollte kein Blog aufsetzen; wer nur am Wochenende Zeit hat, ist mit einem Blog wahrscheinlich besser bedient als mit einem Twitter Account, der täglich gepflegt werden sollte. Wer feststellt, dass er alleine nicht die Zeit aufbringen kann, Social Media Präsenzen zu pflegen, kann überlegen, ob er sich mit ein paar anderen Autoren zusammentut.

Erst, wenn all diese Fragen geklärt sind, wird die Entscheidung gefällt, in welchen Netzwerken man sich präsentieren möchte. Aus den Antworten dieser Fragen wird die Strategie entwickelt, die später hilft, den roten Faden nicht zu verlieren. Sie kann (und sollte) immer wieder überprüft und angepasst werden, wenn sich z.B. die Zielgruppe oder die verfügbare Zeit für Social Media ändert. Aber sie verhindert, dass man sich verrennt und Zeit und Energie verschwendet, ohne etwas zu bewirken.

Wichtig: Bloß keine Werbung in eigener Sache

Dies mag paradox klingen, ist aber tatsächlich sinnvoll und wichtig. Wer als Indie-Autor die Bekanntheit seiner Bücher mithilfe von Social Media steigern will, sollte bloß nicht beginnen, diese offensiv zu bewerben. Kein potentieller Leser hat Interesse an der Selbstbeweihräucherung eines Autors, der nur immer wieder verkündet, dass er ein Buch geschrieben hat. Es ist wie mit Werbebroschüren und Spammails: Sie werden ungelesen weggeworfen und gelöscht.

Klassische Werbung, die den Empfänger drängt etwas Bestimmtes zu kaufen (Push-Strategie), funktioniert in den sozialen Netzwerken nicht. Social Media bedeutet nicht nur Austausch und Kommunikation in alle Richtungen, sondern setzt auch eine andere Werbestrategie voraus: Die Nutzer wollen von einer Seite oder einem Anbieter angelockt werden (Pull-Strategie). Um dies zu bewerkstelligen, muss ein Social Media Auftritt dem Leser einen Mehrwert in Form von Inhalten bieten, die für die Leser Relevanz haben und ihn interessieren.

Im Falle eines Indie-Autors könnten dies Schreibtipps, Kurzgeschichten, eigene Gedanken zu verschiedenen Schreibansätzen, Empfehlungen für Schreibratgeber, Links zu interessanten Artikeln in thematisch passenden Blogs und ähnliches sein. Hilfreich ist ein Redaktionsplan, in dem Ideen für zukünftige Beiträge gesammelt und geordnet werden.

Social Media ist eine gute Möglichkeit, sich der Leserschaft vorzustellen und zu zeigen, dass man ein Experte auf dem eigenen Gebiet ist und mehr zu bieten hat als nur ein Buch.

Wichtig: nicht nur eine Rowling und ein King sind Experten. Auch „kleine“ Autoren, die keinen Verlag haben, haben Erfahrungen über das Schreiben gesammelt und können diese teilen. Das heißt nicht, dass man „fertig“ gelernt hat und alles über das Schreiben weiß, aber man sollte sein Licht auch nicht unter den Scheffel stellen.

Heißt das, dass man gar nicht auf das eigene Buch hinweisen soll? Doch, natürlich. Aber nicht zu offensiv. In einem Blog kann eine Unterseite für eigene Bücher eingerichtet werden, während der Blog selbst mit Artikeln rund um das Thema Schreiben gefüllt wird.

Wer öfter auf sein Buch hinweisen, aber auch nicht plakativ Werbung machen will, kann seine Erfahrungen aus dem eigenen Schreibprozess teilen. Wie wurde das Buch geplant, woher stammten die Ideen, wie wurden Schreibblockaden besiegt? All das interessiert die Leser und bietet gleichzeitig mehr Inhalt als die bloße Aussage „Ich habe ein Buch geschrieben, bitte kauft es!“.

Worum es nächste Woche geht:

Welches Netzwerk ist das Richtige für mich?

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Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Blogbeitrag: Bloggen leicht gemacht

Blogbeitrag: Wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht