Kategorie-Archiv: Publishing Tipps & Tricks:

Pressearbeit belohnt durch Reichweite

Pressearbeit für Selfpublisher: Was bringt die Pressemeldung zum neuen Buch?

Die meisten Selfpublisher betreiben Social-Media-Marketing, machen Preisaktionen oder weisen auf einer eigenen Website auf ihre Werke hin. Pressemitteilungen gehören aber nur selten zum Standard-Repertoire selbst verlegender Autoren. Damit sich das ändert, haben wir hier einige Tipps und Lektürehinweise gesammelt!

Warum solltest du Pressemitteilungen versenden?

Marketing-Bemühungen zielen darauf ab, dein Buch unter den tausenden Neuerscheinungen in jedem Monat hervorzuheben. Und dabei zahlt es sich natürlich besonders aus, Kanäle anzusprechen, die nicht jeder verwendet. Durch klassische Pressearbeit erreichst du zudem Journalisten, Medien und schließlich Käufer, die über Online-Werbung oder Social Media angesprochen werden können. Du steigerst also nicht nur deine generelle Reichweite, sondern erweiterst sie um neue Zielgruppen.

Wie funktioniert’s?

Bei Pressemeldungen gibt es ein paar Faktoren zu beachten:

Empfängerkreis und Verteiler

Am Anfang steht die Frage: Was soll mit der Pressemeldung bekannt gemacht werden – und für wen ist das interessant? Die neue Bestseller-Schnulze rund um eine Friedhofsgärtnerin ist für die arte-Redaktion vermutlich nicht von Interesse (oder erst in 40 Jahren). Ein Fachblatt für Gärtnerei oder Friedhofswesen könnte sich aber dafür interessieren, und sei es nur für die “Vermischtes”-Rubrik.

Die wichtigste Aufgabe bei der Pressearbeit ist daher die Suche nach den richtigen Empfängern. Dabei können viele Medien in Frage kommen – von thematisch passenden Bloggern bis hin zu (Regional-) Zeitungen und Zeitschriften. Um zu einem funktionalen, guten Presseverteiler zu kommen, ist individuelle Recherche, Kontakt- und Datenpflege unumgänglich. Ein Einstiegspunkt können z.B. Fachpresse-Datenbanken wie fachzeitungen.de sein – oder auch die lokale Uni-Bibliothek.

Eine Möglichkeit, seine Meldung schnell zu streuen, bieten Portale wie

– meist gegen Geld. Ob sich das im Einzelfall lohnt, muss jeder für sich und sein Werk entscheiden bzw. ausprobieren.

Inhalt

Zum Aufbau einer ordentlichen PM gibt es eine sehr nützliche Übersicht in der Selfpublisher-Bibel. Als Selfpublisher und Journalist ist Matthias Matting prädestiniert für dieses Thema.

Wer hilft?

Wenn du professionelle Unterstützung brauchst, wirst du z.B. auf dem Selfpublishing-Markt fündig. Gute Pressearbeit ist – wie die meisten Dienstleistungen – nicht billig. Sie kann sich aber lohnen!

Weiterlesen

Zur Lektüre empfiehlt sich dieser Artikel aus dem Upload Magazin, der leider einige Jahre alt ist. Für Recherche-Ideen und die Grundlagen ist er aber weiterhin aktuell.

Wer macht’s?

Bildschirmfoto vom 2017-02-07 15-09-15Anlass für diesen Artikel war die Pressemitteilung von Kerstin Eger und Romy van Mader zu „Sex, Lügen & Schokolade“, der Fortsetzung von „Sex, Lügen & Einmachbohnen“.

deal

Preisaktionen, Deals, Rabatte: Tipps für Werbung und Verbreitung

Eine Preisaktion ist besonders wirkungsvoll, wenn sie ordentlich beworben wird. denn woher sollen die unbekannten Leser, die du erreichen willst, sonst von deinem Buch erfahren?

Du kannst deine Rabatt-Deals z.B. auf diesen Seiten bekannt machen:

Kostenlos: Gratis-Werbung für deine Preisaktionen

Einige Dienste bieten die kostenlose Bekanntmachung von Deals und Aktionen an. Meistens sind hieran allerdings Bedingungen geknüpft, etwa eine bestimmte Anzahl von Rezensionen auf Amazon oder ein gewisser Mindestumfang.

Kostenpflichtig: Premium-Promotion deiner Deals

Viele Dienste bieten die Promotion von Preisaktionen kommerziell an. Hier kommen sehr unterschiedliche Anforderungen zum Tragen und es fallen auch jeweils unterschiedliche Gebühren an.

Weitere Übersichten

Inzwischen gibt es einen wahren Dschungel aus Plattformen, um die Preisaktionen für dein Buch zu bewerben. (Sogar den Dschungel selber gibt es: ebook-dschungel.de.) Daher sind wir nicht die ersten und nicht die letzten, die eine entsprechende Liste zusammenstellen. Weitere Übersichten findest du zum Beispiel bei

Andere Möglichkeiten

Von auf Rabattaktionen spezialisierten Seiten abgesehen, solltest du natürlich auch alle regulären Verteiler und Marketingkanäle mit Infos zur Aktion bespielen. Einige Ideen und Anregungen dazu findest du in unserem Ratgeber.

Featured Image:

“Deal” by NY – http://nyphotographic.com/. License: Creative Commons 3 - CC BY-SA 3.0

Erste Verträge im Rahmen von BookRix Selected

Tanja Rauch und Ewa Aukett erhalten als erste Self-Publishing-Autorinnen eine Vorschusszahlung für ihr nächstes eBook

Vor zwei Wochen haben wir bekannt gegeben, dass wir im Rahmen des Programms „BookRix Selected“, Vorschüsse an ausgewählte Indie-Autoren zahlen wollen. Nun präsentieren wir Euch stolz die ersten beiden Autorinnen aus unserer Community, die wir für eine engere Zusammenarbeit gewinnen konnten. Beide erhalten eine Vorschusszahlung für das nächste via BookRix publizierte eBook.

BookRix-Autorin Tanja Rauch

BookRix-Autorin Tanja Rauch

Tanja Rauch konnte mit den ersten beiden Teilen ihrer Fantasy-Reihe „Blutsdämmerung“ bereits tausende Leser begeistern und dementsprechende Verkaufszahlen vorweisen. Momentan schreibt sie am dritten Teil, der in einigen Monaten über BookRix veröffentlicht wird. Auch ihr im Juli 2013 erschienener Erotikroman „Bittersüße Sehnsucht“ entwickelte sich zum Indie-Bestseller und schaffte es bei Amazon bis auf Platz 2 der Kindle-Charts in der Kategorie „Erotik/Romane und Erzählungen“.

Ewa Aukett, Autorin des erfolgreichen Liebesromans „Outback“, kommt ebenfalls in den Genuss eines Vorschusses. Sie arbeitet aktuell an der Fortsetzung ihres Self-Publishing-Debüts „Outback“. Das eBook schaffte es bereits kurz nach Veröffentlichung in die Kindle Top 10 / Liebesromane.

Natürlich wollen wir mit „BookRix Selected“ nicht nur Indie-Autoren aus  unserer Community unterstützen, deshalb befinden wir uns aktuell auch mit diversen hochkarätigen Autoren im Gespräch, die ihre eBooks bisher nicht über BookRix veröffentlicht haben.

Mehr Infos zu BookRix Selected findest Du auf unserer Info-Seite zum Thema “Vorschüsse für Self-Publishing-Autoren”

Tipps für Indie-Autoren:

Was man als Autor verinnerlicht haben sollte

Gestern haben wir auf Facebook unser Netzwerk gefragt, welche Tipps unsere Autoren auf Lager haben, die sie (Nachswuchs-) Autoren gerne mit auf den Weg geben möchten. Viele tolle Tipps wurden gepostet, die wir hier nochmal zusammenfassen.

Also, Autoren-Newbies, wenn ihr euch diese Tipps zu Herzen nehmt, seid ihr gut gerüstet für ein langlebiges Autorendasein. Und auch den  alten Hasen unter euch hilft es wahrscheinlich, euch mal wieder die wichtigen Gebote  ins Gedächtnis zu rufen, die ein Autor verinnerlicht haben sollte.

10 Dinge, die ein Nachwuchsautor lernen sollte:

1.Sei kritikfähig

Sei nicht eingeschnappt, wenn Dich jemand auf Fehler hinweist oder Verbesserungsvorschläge hat. Nur wer offen für Kritik ist, kann sich auch verbessern. Wer sich nichts sagen lässt, kann auch nicht lernen. Andererseits solltest Du natürlich auch Dir selbst und Deiner Geschichte treu bleiben. Finde am besten einen Weg konstruktive Kritik anzunehmen und auch wirklich darüber nachzudenken, ob sie gerechtfertigt ist und versuche sie dann in Deiner Geschichte umzusetzen. So bist du auf dem besten Wege, ein tolles Werk zu schaffen, das Deine Handschrift trägt und zugleich Dich und Deine Leser auf ganzer Linie begeistern wird.

2. Bleib am Ball

Kritik kann manchmal demotivierend sein, nimm sie Dir zu Herzen, aber lass Dich nicht davon demotivieren. Gib nicht auf, wenn Du eine Schreibblockade hast oder Du lieber eine andere Geschichte schreiben möchtest. Es ist wirklich schade, wenn du viele unvollendete Geschichten in der Schublade verstauben lässt oder gar ganz mit dem Schreiben aufhörst, wenn der schnelle Erfolg ausbleibt. Man muss als Autor einen langen Atem beweisen.

3. Nimm Dir Zeit

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Lass Dich nicht hetzen, sondern nimm Dir die Zeit, Deine Geschichte zu überarbeiten. Feile lieber etwas länger an Deiner Story und mach Dir Skizzen oder Charaktersteckbriefe, um den Überblick zu behalten und Deine Geschichte optimal auszubauen. Außerdem solltest Du Dir natürlich genügend  Zeit zum Schreiben einräumen. Schau nicht auf die Uhr, wenn Du schreibst, sondern beschäftige Dich intensiv mit Deiner Geschichte. Lass dich nicht vom Telefon oder Internet zu sehr ablenken.

4. Sei allzeit bereit

Jeder kennt es: Man kommt nicht weiter mit seiner Geschichte, doch plötzlich kommt der Geistesblitz. Habe immer ein Notizbuch dabei, damit Du diese Eingebungen auch festhalten kannst. Auf diese Weise kann Dir kein genialer Einfall mehr durch die Lappen gehen.

5. Bau Dir ein Netzwerk auf

Die Zeiten in denen ein Schriftseller sich in seinen Elfenbeinturm verzogen hat und dann irgendwann mit seinem fertigen Roman wieder das Licht der Öffentlichkeit betreten hat, sind definitiv vorbei. Bau Kontakte zu anderen Schreibenden auf und tausch Dich mit ihnen aus. Eine Community wie BookRix ist perfekt dafür. Wenn Du nicht mehr weiter weißt, wird Dir jemand helfen, Dich auf neue Ideen bringen oder Dir mit einem gemeinsamen Brainstorming auf die Sprünge helfen. Lerne von den Erfahrungen anderer. Suche Dir Mentoren, die schon erfolgreich Bücher veröffentlichen, von denen du Dir einiges abschauen kannst. Nutze Dein Netzwerk, damit Rezensionen auf den Blogs Deiner Freunde erscheinen oder nutze Deine Kontakte um Dein Buch bekannter zu machen.

6. Schau Dir was von Deinen Schriftstellervorbildern ab

Mit diesem Punkt ist natürlich nicht gemeint, dass Du von anderen abschreiben sollst;-) Untersuche Deine Lieblingswerke von Bestsellerautoren aus der Perspektive eines Autors. Welche Formulierungen oder Erzählstile begeistern Dich daran. Wie schafft es der Autor Deines Lieblingsromans, dass Du sein Buch nicht mehr aus der Hand legen kannst. Welches Erzähltempo legt er an den Tag und kannst Du etwas von seinem Können auf Deinen Roman adaptieren?

7. Talent ist wichtig, aber es wird überschätzt: Handwerk zählt

Lerne zu schreiben, indem Du das Handwerk eines Schriftstellers erlernst. Gute Ideen und Talent sind wichtig, aber in erster Linie liegt der Schlüssel zum Erfolg in harter Arbeit und dem Willen sich weiterbilden und verbessern zu wollen. Kauf Dir Bücher oder lerne durch Artikel und Blogs im Internet. Dieser Tipp haben wir von dem Autor Benjamin Spang, der auch viele hilfreiche Tipps zum Schreiben auf seinem Blog preisgibt.

8.Lies mehr Bücher

Warum bist Du Autor geworden? Weil Du Bücher liebst und gerne liest, oder? Gib niemals das Lesen auf, denn dadurch kannst Du eine Menge lernen, Deinen Horizont erweitern und Dich inspirieren lassen. Gute Bücher zu lesen färbt auf Deinen Schreibstil ab.

9. Mach Dich frei von Angst

Es gehört eine Menge Mut dazu, seine Gedanken und seine Fantasien der Öffentlichkeit zu präsentieren und dann auch noch Gefahr zu laufen, dass es nicht gemocht wird oder gar nicht beachtet wird. Befreie dich von der Angst und lass Dich nicht entmutigen, wenn Du nicht gleich einen Volltreffer landest. Das Schlimmste ist doch, wenn niemand davon erfahren würde, dass Du ein Autor bist, weil Du Dich nicht traust etwas zu veröffentlichen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

10. Was Du nicht kannst, können andere für Dich übernehmen

Es ist nichts schlimm, wenn Du kein Händchen für die Gestaltung eines schönen Covers hast oder Du bei Deiner eigenen Geschichte immer wieder dir Fehler überliest. Man muss nicht alles können und als Autor ist man überhaupt nicht in der Lage alle seine eigenen Fehler zu sehen und zu korrigieren. Aber die gute Nachricht ist: Das alles können andere für Dich machen. In der BookRix-Community findest Du sicher jemanden, der Dir bei den Sachen hilft, die Du selbst  nicht erledigen kannst. Tolle Coverdesignerinnen findest Du z.B. hier und ein Korrektorat kannst Du Dir auch einfach und bequem über BookRix in Auftrag geben

Veröffentlichung einer eBook-Reihe

Veröffentlichung einer eBook-Reihe: Timing, Tipps und Tricks

Du möchtest eine Buchreihe veröffentlichen und fragst Dich noch, welche Verkaufsstrategie sich dabei anbieten würde? Wir geben Dir einige Tipps mit auf den Weg und zeigen Dir, welche Tricks andere BookRix-Autoren schon erfolgreich angewendet haben.

1. Veröffentlichungsabstand

Eine nicht ganz leichte aber wichtige Frage: wie lange sollte ich warten, bis ich den zweiten Teil meiner Reihe veröffentliche? Dafür gibt es nicht wirklich eine Pauschallösung. Um die Spannung auf den zweiten Band anzukurbeln, empfiehlt es sich, eine Zeit lang damit zu warten. Zu lange solltest Du Deine Leser allerdings nicht auf die Folter spannen – sonst tritt der gegenteilige Effekt auf und sie verlieren das Interesse. Ein Zeitraum von 1-3 Monaten scheint uns angemessen.

Auf keinen Fall sollten mehrere Bände einer Reihe gleichzeitig herausgebracht werden, da der Spannungseffekt ansonsten leider ausbleibt.

2. Leser auf weitere Bände aufmerksam machen

Am Ende des ersten Teils Deiner Reihe solltest Du natürlich auf die noch kommenden Werke aufmerksam machen. Du bist auch mit dem zweiten Teil schon fertig? Dann poste doch den Klappentext am Ende Deines Buches. Du weißt schon, wann Du das nächste Buch veröffentlichen möchtest? Mach gleich darauf aufmerksam (Bitte achte aber darauf, keine Shoplinks zu verwenden. Das führt zu Problemen bei der Auslieferung).

3. Einbeziehung der Leser

Eine Reihe bietet Dir die Möglichkeit, Deine Leser perfekt in den Entstehungsprozess eines weiteren Teils miteinzubeziehen. Poste etwa auf Facebook zwei verschiedene Covervorschläge für den nächsten Teil und lass die Crowd abstimmen. Oder lass sie direkt ihre Meinung dazu abgeben, wie es denn ihrer Meinung nach weitergehen sollte. So hat´s zum Beispiel auch BookRix-Autorin Mona Lida gemacht. In ihrer Geschichte „Kim – Schlimmer geht immer“ geht es um eine Frau, die sich gleich in zwei Männer verliebt. Die Autorin lässt nun die Leser(innen) abstimmen, wer der beiden ihnen mehr zusagt. Ob man als Autor die Tipps und Wünsche der Leser einfließen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es macht als Leser Spaß, sein Feedback zu geben und so vielleicht einen kleinen Teil zum Verlauf der Folgegeschichte beizutragen.

4. Preisaktionen

Besonders bei Buchreihen macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, Preisaktionen anzubieten. Zu Verkaufsstart des zweiten Teils einer Reihe kann man sich zum Beispiel überlegen, den ersten Teil für kurze Zeit kostenlos (bzw. zu einem Sonderpreis) anzubieten, um auch die Aufmerksamkeit für dieses Buch wieder zu steigern. Natürlich dann auch im eBook-Kauf den bereits erschienenen zweiten Teil aufmerksam machen.

5. Sammelband

Wenn Du die verschiedenen Teile Deiner Reihe veröffentlicht hast, bietet es sich an, einen Sammelband anzubieten, der insgesamt kostengünstiger ist, als alle Teile zusammen. Auch das kann Dir durchaus noch einige Leser einbringen. Tatana Fedorovna hat es mit ihrem „Lach Russisch“ Sammelband vorgemacht.

Du hast noch andere Tipps zur Veröffentlichung einer Reihe? Teile sie gerne mit unserer Community!

Indie-Autoren: Vereinigt euch!

Jeder Indie-Autor möchte vor allem eines: gelesen werden. Da ist es natürlich toll, dass unsere BookRix-Autoren eine lesebegeisterte Community mit über 500.000 Mitgliedern im Rücken haben. Keiner versteht besser, wie es sich im spannenden Selfpublishing-Jungle anfühlt, als Deine Indie-Kollegen. Also:

Tut euch zusammen und unterstützt euch gegenseitig.

Indies helfen Indies:

Eine Hand wäscht die andere. Du selbst möchtest mit Sicherheit auch, dass Deine Bücher gelesen und bewertet werden.  Dann geh mit gutem Beispiel voran und lies und rezensiere was das Zeug hält – am besten natürlich Bücher von Indie-Kollegen. Das Buch hat Deiner Meinung nach noch einige Mängel? Warum nimmst Du nicht direkt über BookRix Kontakt zum Autor auf und versuchst gemeinsam mit ihm, die Fehlerchen auszumerzen, bevor Du Deine ein-Sterne-Rezi unter das Buch knallst?

Mache Werbung für andere:

Du siehst die anderen Autoren als Konkurrenten? Das ist nicht der richtige Ansatz. Das Buch Deines BX-Kollegen gefällt Dir ausgesprochen gut? Dann veröffentliche noch heute eine Buchbesprechung dazu auf Deinem Blog. Ein Zitat hat Dich besonders berührt? Erwähne es auf Deiner Facebook-Seite und verlinke zum Buch. Ein Freund fragt Dich nach einem Buchtipp? Klar, Du empfiehlst ihm ein Indie-Buch.

Das ist Karma:

Hilf und auch Dir wird geholfen.  Auf BookRix stellt ein Newbie eine Frage? Antworte ihm freundlich. In einem Buch bemerkst Du einige Rechtschreibfehler? Biete dem Autor an, mal drüberzulesen. Der Autor wird sich mit Sicherheit auch später an Dich erinnern. Vielleicht genau dann, wenn es um den Buchkauf geht…

Nachtrag:

Natürlich soll dieser Beitrag nicht dazu auffordern, wild gute “Gefälligkeitsrezensionen” zu Büchern zu schreiben, die euch überhaupt nicht gefallen. Nein, eine gute Buchbewertung muss man sich verdienen. Vielmehr zielt der Beitrag darauf ab, sich prinzipiell auch als Indie-Autor mehr mit anderer Indie-Literatur zu befassen und vielleicht auch die 1-Sterne Pistole manchmal nicht sofort abzufeuern, sondern sich mit dem Autor in Verbindung zu setzen und die negativen Punkte zu besprechen. Danke Susanne für Deinen Denkanstoß! :-)

Wichtig für Indie-Autoren: Vermeide Urheberrechtsverletzungen – Sie können Dich teuer zu stehen kommen!

Was Du bei der Verwendung fremder Bilder beachten musst

Bestimmt möchtest auch Du ein tolles Cover für Dein Buch, denn fast nichts kurbelt den Verkauf besser an, als ein ansprechender erster Eindruck Deines eBooks. Leider hat man aber oftmals gerade kein passendes Bild zur Hand, das ein passendes Cover zu Deiner Geschichte hergeben würde. Du denkst Dir: „Nichts leichter als das. Auf Google lässt sich bestimmt etwas Gutes finden“. Dadurch riskierst Du aber nicht nur eine klare Urheberrechtsverletzung, sondern womöglich auch eine hohe Geldstrafe.

Damit das nicht passiert, hier einige wichtige Informationen zum Urheberrecht von Bildern:

Sind Fotografien immer geschützt?

Grundsätzlich sind alle Fotografien urheberrechtlich geschützt, egal wie gut oder schlecht die Bildqualität ist. Lichtbildwerke, also künstlerisch hochwertige Bilder, verlieren diesen Schutz erst 70 Jahre nach dem Tod des Fotografen. Alle anderen Lichtbilder sind aber immerhin auch 50 Jahre ab der Veröffentlichung automatisch geschützt.

Darf ich die Fotografie verwenden, wenn kein Urheber genannt ist?

Auch wenn ein Bild nicht mit dem © Copyright Zeichen versehen ist und der Fotograf unbekannt ist, darf ich es ohne die entsprechenden Nutzungsrechte nicht verwenden.

Was muss ich beachten, wenn ich ein Bild aus einer Fotodatenbank verwenden möchte?

Die Bilder, die in Fotodatenbanken wie www.fotolia.de oder www.pixelio.de angeboten werden, sind teilweise kostenlos oder für einen geringen Preis zu haben und können oftmals auch kommerziell verwendet werden. Doch es ist auch hier sehr wichtig, sich immer an die Urheberrechtsbestimmungen der einzelnen Seite zu halten. Informiert euch also immer (!), welche Copyrightangaben ihr machen müsst, wenn ihr das Bild nutzt. Wenn ihr euch unsicher seid, fragt am besten direkt beim Kundensupport der jeweiligen Seite nach!

Kann ich jedes Bild verwenden, das unter einer Creative Commons Lizenz eingestellt wurde?

Achtung: der Zusatz „lizenzfrei“ bei einem Bild bedeutet nicht automatisch, dass man es unbeschränkt nutzen darf. Wenn Bilder mit dem Vermerk „Creative Commons“ gekennzeichnet wurden, dürfen sie zwar im Normalfall kostenlos genutzt werden, das heißt aber nicht, dass sie frei von Urheberrechten sind. Daher auch bei scheinbar „gemeinfreien“ Bildern immer die einzelnen Lizenzvereinbarungen suchen und befolgen, oder wenn diese nicht auffindbar sind im Zweifelsfall Kontakt zum Rechteinhaber aufnehmen. Besonders vor kommerzieller Nutzung des Bildes (also als Cover eines Verkaufsbuches) ist strikt auf die jeweilige Lizenz des Bildes zu achten. Sonst kann es teuer werden.

Wie sieht es aus, wenn ich ein Bild verändere? Darf ich es dann benutzen?

Auch bei Veränderungen eines Bildes greift das Urheberrecht. Dafür müsstet ihr die Lizenz des entsprechenden Bildes oder die Einwilligung des Urhebers haben.

Was ist, wenn ich den Namen des Urhebers nicht herausfinde?

In diesem Fall solltest Du das Bild auf keinen Fall verwenden, da Du Dir trotzdem natürlich nicht sicher sein kannst, dass Dich der entsprechende Rechteinhaber nicht zur Rechenschaft ziehen wird. Es gilt der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wie komme ich an ein günstiges Bild für mein Cover?

Nichtsdestotrotz gibt es für Dich natürlich Möglichkeiten, an günstige Bilder für ein tolles Cover zu kommen, die Du auch benutzen darfst. Eine Möglichkeit ist es natürlich, die Bilder für Dein Cover selbst zu gestalten. Knipse ein schönes Foto oder gestalte ein ansprechendes Bild am Computer.

Außerdem findet man wie bereits angedeutet auf Fotoseiten wie Pixelio, Fotolia oder Aboutpixel durchaus Bilder, die man kostenfrei-/günstig kommerziell nutzen darf. Doch informiert euch immer vorher genau, wie es um die Lizenz zu dem Bild bestellt ist und welche Angaben ihr dazu machen müsst. Meist gibt es bei jedem Bild ein klickbares Feld, in dem die Lizenzrechte des jeweiligen Bildes nachgelesen werden können. Die FAQs oder die Supportbereiche der entsprechenden Seiten werden ebenfalls Aufschluss darüber geben

Was mache ich, wenn ich selbst nicht das Zeug zum Coverdesigner habe?

Wir sind uns durchaus dessen bewusst, dass nicht jeder das Zeug zum perfekten Coverdesigner hat. Das ist weder schlimm noch peinlich. Das tolle ist, dass BookRix eine Community ist, in der man sich gerne gegenseitig unterstützt. Es gibt einige Gruppen, an die Du Dich wenden kannst, wenn du um Hilfe, Tipps und Tricks rund ums Coverdesign bitten möchtest.

Hier einige Beispiele:

Cover bearbeiten: anderen dabei helfen

Kunst

Showbühne – Galerie

Ein ganz besonderer Tipp:

BookRix-Userin Viktoria Petkau hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und bietet Autoren Covergestaltung zu einem fairen Preis an. Und ihre wunderschönen Cover können sich wirklich sehen lassen. Schaut doch mal auf ihrer Homepage vorbei: http://www.gedankengruen.de/

Weitere Informationen zum Thema findet ihr hier.

Wie kann ich mir selbst ein Buchcover gestalten?

10 wertvolle Tipps für Selfpublisher

von Jeanette Zeuner

Das Cover ist eines der wichtigsten Marketinginstrumente, um ein eBook erfolgreich zu verkaufen. Es gibt drei Elemente, die für den Leser bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend sind: der Inhalt des Buches, der Preis und das Cover. Wenn das Cover unprofessionell aussieht oder nicht ansprechend gestaltet ist, kann dies ein Grund sein, warum der Leser das Buch letztendlich nicht kauft oder gar nicht erst berücksichtigt. Ein schön gestaltetes Cover ist also Gold wert.

10 Tipps für euch, wenn ihr euer eBook Cover selbst gestaltet:

  1. Bevor du beginnst, recherchiere, wie die Profis es machen. Hol dir Inspiration im Buchhandel, bei Amazon oder generell im Netz (z.B. bookcoverarchive.com). Welche Bücher erlangen deine Aufmerksamkeit und warum? Gibt es Ähnlichkeiten im Design?
  2. Überlege dir, mit welcher Software du das Cover gestalten willst und kannst. Musst du dir diese Software erst anschaffen und dich einarbeiten (Zeitaufwand!) oder bist du z.B. bereits Photoshop-Profi? Es gibt Gratisprogramme, wie z.B. Gimp, die du mit Youtube-Videoanleitungen leicht selbst lernen kannst und es gibt teure Programme, wie zum Beispiel Photoshop. Alternativ gibt es auch noch das gratis LayoutProgramm Viva Designer. (benötigt aber ebenfalls einiges an Einarbeitungszeit).
  3. Mach dir Gedanken über die gewünschte Kernaussage deines Covers. Der Leser sollte mit einem Blick erkennen, welches Genre dein Buch hat und worum es geht. Titel und Bild sollten zusammenpassen und sich gegenseitig verstärken.
  4. Schreibe den Titel in großer, gut lesbarer Schrift. Wie groß ist groß genug? Verkleinere das Cover auf 33 % (auf Thumbnailgrösse der Amazon-Buchtitel) und wenn du den Titel immer noch gut lesen kannst, ist er groß genug …
  5. Vermeide weißen Hintergrund. Wenn du dein Buch hauptsächlich über das Internet vermarktest, bedenke, dass sich weiße Bücher nicht unbedingt gut vom weißen Bildschirmhintergrund abheben. Mit Farben und strukturierten Hintergründen erzielst du mehr Aufmerksamkeit.
  6. Vermeide zu viele Elemente auf dem Cover. Arbeite stattdessen lieber mit einem großen Element, einem einzelnen Foto o.ä.
  7. Verwende ein zum Thema passendes Foto oder Element. Schöne Fotos für dein Cover findest du z.B. bei Fotalia.de, Dreamstime.com, istockphotos.com. In der Regel reicht die Standardlizenz für ein Buchcover und 72ppi Auflösung. Informiere dich aber bei jedem Bild das Du verwendest in jedem Fall, ob Du es auch kommerziell nutzen darfst. Beachte außerdem, dass Du in Deinem Impressum die Urheberangaben zum Bild mit übernehmen musst. Bei der BookRix-Bucherstellung gibt es dafür ein extra Eingabefeld.
  8. Benutze vorzugsweise nur maximal 2-3 verschiedene Farben auf deinem Cover.

  9. 9. Verwende maximal 2 verschiedene Schriftarten.

  10. Gestalte verschiedene Cover und teste die Wirkung in deinem Bekanntenkreis, bevor du dich für eines entscheidest.

Zur Autorin: Jeannette Zeuner ist Selfpublishing-Coach und Buchdesigner aus Berlin und betreut vor allem Autoren und Verlage im Bereich der Buchgestaltung und eBook Veröffentlichung. Mehr zu ihrer Person und ihren Referenzen erfahren Sie auch unter www.bookdesigns.de.

Hier gibt´s noch was für die Augen. Wir präsentieren Dir einige Cover von BookRix-Autoren, die dabei schon alles richtig gemacht haben.

Wie schreibe ich einen guten Klappentext für mein eBook?

Sechs wertvolle Tipps für Selfpublishing-Autoren

Was seht ihr euch zuerst an, wenn ihr vorhabt, ein Buch zu kaufen? Wenn ihr sonst noch nichts darüber wisst, werdet ihr mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zunächst das Cover und dann natürlich auch den Klappentext genau unter die Lupe nehmen. Bestimmt habt ihr auch schon einmal einen so tollen Klappentext gelesen, dass ihr das dazugehörende Buch unbedingt haben musstet. Einige Tipps, was ihr beim Verfassen der kurzen Buchbeschreibung beachten solltet, geben wir euch jetzt:

  • Nimm Dir Zeit für den Klappentext

Für einige (Selfpublishing-) Autoren ist der Klappentext leider noch immer eher eine lästige Notwendigkeit, als eine Kür. Vielleicht kennst Du das Gefühl auch: Dein Buch ist endlich fertig und alles, was Dich noch von der kostenlosen eBook-Veröffentlichung bei BookRix trennt, sind mindestens 140 Zeichen Klappentext. So mancher entscheidet sich daraufhin aus Gründen der Zeitersparnis, seinen Klappentext lediglich – man entschuldige das unschöne Wort – hinzurotzen. Das sollte nicht passieren, denn Dein Klappentext ist sozusagen der Werbeslogan Deines Buches. Wenn er lieblos geschrieben wurde und keine Lust auf mehr macht, wird sich Dein eBook auch nicht gut verkaufen.

  • Beschreibe nur das Hauptthema Deines Buches

Ein Buch besteht meist aus mehreren, kleinen Handlungssträngen, die dann ein großes Ganzes entstehen lassen. Auch wenn man es vielleicht gerne möchte: All diese Informationen dürfen nicht in die kurze Buchbeschreibung. Der Klappentext sollte immer nur das Hauptthema Deines Buches enthalten. Mache Dir immer Gedanken darüber: Was ist die primäre Handlung, die Dein Buch antreibt? Worum geht es ganz genau?

  • In der Kürze liegt die Würze

Der Mensch an sich – und sei er noch so ein begeisterter Leser – ist von Grund auf eher faul. Überfordere ihn also nicht mit einem ellenlangen Klappentext, sondern beschränke Dich auf das Wichtigste. Du bist der Meinung, Du könntest die Handlung Deines Buches nicht in einem kurzen Abschnitt zusammenfassen? Keine Sorge, das geht mit wirklich JEDEM noch so langen Schmöker! Denn bedenke: Dein Klappentext soll nur einen gewissen Überblick verschaffen und nicht bereits den Inhalt des ganzen Buches verraten. Du möchtest schließlich, dass jemand Dein Werk kauft, oder?

  • Achte auf Tempus, Person und Rechtschreibung

Auch wenn Deine Geschichte ziemlich sicher in der Vergangenheitsform erzählt wird, so sollte Dein Klappentext in der dritten Person, Präsens (Gegenwartsform) gehalten sein. Du schreibst also so, als würdest Du  dem Leser Angesicht zu Angesicht gegenübersitzen und ihm in kurzen Sätzen erklären, worum es in Deinem Buch geht.

Extrem wichtig ist, dass sich in Deinem Klappentext am besten kein einziger Rechtschreibfehler einschleicht. Denn das sorgt von Anfang an für einen schlechten Eindruck. Wenn Du Dein Buch also Korrekturlesen lässt (was Du unbedingt, unbedingt solltest!), dann weise Deinen Korrektor doch auch auf die besondere Beachtung des Klappentextes hin.

  • Verwende emotionale Kraftworte

Du möchtest mit Deinem Buch bestimmte Emotionen erwecken, die Du auch teilweise in Deinen Klappentext miteinfließen lassen kannst. Dazu kannst Du spezielle, emotional starke Worte einfließen lassen, die den Leser besonders aufhorchen lassen. Einige Beispiele dafür sind: gequält, charismatisch, Leidenschaft, Besessenheit, erschreckend u.v.m. Doch bitte beachte unbedingt, dass dabei auch Vorsicht geboten ist. Damit Du nicht übers Ziel hinaus schießt, solltest Du stark darauf achten, nicht zu viele dieser „Powerwords“ in Deinen Klappentext einfließen zu lassen, damit er nicht künstlich aufgeplustert wirkt.

  • Übung macht den Meister

Eine gute Übung ist es für Dich, Dir einmal die verschiedenen Klappentexte zu Deinen Lieblingsbüchern anzusehen. Worauf hat der Autor hier besonderen Wert gelegt? Gibt der Klappentext den Hauptinhalt des Buches wider? Macht er Lust auf mehr? Dir wird auffallen: So schwer ist es gar nicht. Das kannst DU auch!

  • Positives Beispiel aus der BookRix-Community

Die Indie Autorin Elvira Zeißler hat es mit dem toll ausgearbeiteten Klappentext ihres Erfolgsbuches “Feenkind” vorgemacht. So sollte der Klappentext eines tollen Selfpublishing-Buches aussehen. Der Erfolg gibt ihr übrigens recht :-)

Klappentext:

“Dhalia, eine junge Fürstentochter, wächst in dem Glauben an eine alte Prophezeiung auf – ihr scheint es bestimmt zu sein, eines Tages ihr Land von der Unterdrückung durch den Herrscher zu befreien. Doch an ihrem 18. Geburtstag erkennt sie ihren Irrtum. Auf der Suche nach Antworten macht sie sich auf, das sagenumwobene Volk der Alten Feen zu finden. Auf diesem Weg, der nicht für sie bestimmt war, lauern viele Gefahren, denn schon bald wird sie von den gefürchteten Dunkelfeen des Herrschers gejagt…

Abenteuer, Romantik und Magie mit einer faszinierenden jungen Heldin!”

Publishing Tipps&Tricks:

Tipp #13: 5 Tipps für Autoren.

Schreiben ist nicht leicht und vor allem der Anfang ist sehr schwer. Nachwuchsautoren sind oft unsicher, wie sie beginnen und welche Fehler sie vermeiden sollen.
Deshalb möchten wir heute eine kleine Tippsammlung für diese neuen Autoren präsentieren.

1. Ganz wichtig: Erst planen, dann schreiben.

Viele Autoren empfehlen, das Grundgerüst der Story zu planen, bevor man sich in die Arbeit stürzt. Zuerst legt man Charaktere und Ort der Handlung fest, danach einzelne Schlüsselszenen, welche für den Verlauf des Buches sehr wichtig sind. Danach kann man mit dem Schreiben beginnen.
Überlegt euch genau, wo ihr mit eurer Geschichte hinwollt, denn:

2. Wer ist eure Zielgruppe?

Eine Zielgruppe zu definieren ist wichtig, damit ihr den roten Faden nicht verliert. Wenn ihr beispielsweise zunächst einen Jugendroman schreiben wollt und dann doch in Erotik abdriftet, so wird keine der beiden Zielgruppen zu 100% von eurem Werk überzeugt sein. Sprache und Stil sind sehr zielgruppenabhängig.

3. Detailreiche Figuren

Das Schönste am Lesen ist doch, dass man sich ganz in die Geschichte fallen lassen kann und mit den Charakteren mitleidet. Dies beim Leser hervorzurufen ist für einen Autor schwierig und doch gibt es einen ganz einfachen Trick: Vergangenheit.
Figuren erwachen zum Leben, wenn sie eine Vergangenheit haben, welche ihre Verhaltensmuster, Ängste und Wünsche erklärt.

4. Obwohl „auch“ vielleicht ebenfalls ein schönes Wort ist …

… sind Füllwörter für den Leser alles andere als angenehm! Sie stören den Lesefluss und können meist einfach weggelassen werden. Bei Adjektiven verhält es sich ebenso.

5. Nicht immer ist die erste Variante die Beste.
Das schöne an der heutigen Technik ist, dass man jederzeit etwas in seinem Text ausbessern kann – Und diese Möglichkeit sollte auch genutzt werden! Selten ist der erste zu Papier gebrachte Satz genial. Manchmal muss der Autor erst etwas Abstand zur Geschichte gewinnen und später noch einmal nachkorrigieren. Das ist ganz normal und nicht verwerflich!