Kategorie-Archiv: Publishing Tipps & Tricks:

Publishing Tipps&Tricks:

Tipp #13: 5 Tipps für Autoren.

Schreiben ist nicht leicht und vor allem der Anfang ist sehr schwer. Nachwuchsautoren sind oft unsicher, wie sie beginnen und welche Fehler sie vermeiden sollen.
Deshalb möchten wir heute eine kleine Tippsammlung für diese neuen Autoren präsentieren.

1. Ganz wichtig: Erst planen, dann schreiben.

Viele Autoren empfehlen, das Grundgerüst der Story zu planen, bevor man sich in die Arbeit stürzt. Zuerst legt man Charaktere und Ort der Handlung fest, danach einzelne Schlüsselszenen, welche für den Verlauf des Buches sehr wichtig sind. Danach kann man mit dem Schreiben beginnen.
Überlegt euch genau, wo ihr mit eurer Geschichte hinwollt, denn:

2. Wer ist eure Zielgruppe?

Eine Zielgruppe zu definieren ist wichtig, damit ihr den roten Faden nicht verliert. Wenn ihr beispielsweise zunächst einen Jugendroman schreiben wollt und dann doch in Erotik abdriftet, so wird keine der beiden Zielgruppen zu 100% von eurem Werk überzeugt sein. Sprache und Stil sind sehr zielgruppenabhängig.

3. Detailreiche Figuren

Das Schönste am Lesen ist doch, dass man sich ganz in die Geschichte fallen lassen kann und mit den Charakteren mitleidet. Dies beim Leser hervorzurufen ist für einen Autor schwierig und doch gibt es einen ganz einfachen Trick: Vergangenheit.
Figuren erwachen zum Leben, wenn sie eine Vergangenheit haben, welche ihre Verhaltensmuster, Ängste und Wünsche erklärt.

4. Obwohl „auch“ vielleicht ebenfalls ein schönes Wort ist …

… sind Füllwörter für den Leser alles andere als angenehm! Sie stören den Lesefluss und können meist einfach weggelassen werden. Bei Adjektiven verhält es sich ebenso.

5. Nicht immer ist die erste Variante die Beste.
Das schöne an der heutigen Technik ist, dass man jederzeit etwas in seinem Text ausbessern kann – Und diese Möglichkeit sollte auch genutzt werden! Selten ist der erste zu Papier gebrachte Satz genial. Manchmal muss der Autor erst etwas Abstand zur Geschichte gewinnen und später noch einmal nachkorrigieren. Das ist ganz normal und nicht verwerflich!

Very Pinteresting!

Was ist Pinterest und wie kann ich es als Autor nutzen?

Eine Pinnwand ist schon etwas Tolles, denn dort werden Erinnerungen lebendig.  Wenn man daran vorbeigeht, sieht man die Kinokarte des ersten Dates, das Foto, für das Du Dich mit vier Deiner Klassenkameraden in einen kleinen Automaten gequetscht hast und die Postkarte, die Dir Deine beste Freundin damals aus dem Urlaub geschickt hat.

Heutzutage haben die Pinnwände ein modernes Revival erlebt und man kann ein Sammelsurium an Erinnerungen und täglichen Eindrücken mit der ganzen Welt teilen. Die virtuelle Pinnwand Pinterest, die in den USA bereits einen extremen Zulauf erlebt hat, wird auch bei uns in Deutschland immer beliebter. Und vor allem für Indie-Autoren bietet Pinterest eine weitere Gelegenheit, ihre Bücher an den interessierten Leser zu bringen.

Hier einige Tipps, wie Du Pinterest am besten für Dich nutzen kannst und warum es so viel Spaß macht, sich dort auszutoben.

  1. Erstelle Dir Dein eigenes Autoren Pinterest Profil, auf dem Du auf alle Deine aktuellen Veröffentlichungen aufmerksam machen kannst. Erstelle am besten für jedes Deiner Bücher ein eigenes Board.
  2. Eine direkte Verlinkung zu Deinem Buch in einem der eBook Shops wie Amazon, Thalia oder einem der vielen anderen Shops, in die Deine Bücher über BookRix gelistet werden,  macht durchaus Sinn, denn dann können interessierte Leser Deine Werke gleich direkt kaufen.
  3. Füttere Deine Follower mit neuen Infos und pinne Bilder, die zu einer Deiner Geschichten oder Deinen Charakteren passen. Clever eingesetzt können Zitate, Fotos, Zeichnungen etc. großes Interesse an Deinem Buch generieren
  4. Pinne wenn Du magst auch mal ein Bild von Dir selbst. Du auf einer Lesung, beim Schreiben, oder beim Waldspaziergang zur Ideensammlung – Deiner Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eines ist sicher: auf Pinterest wird es nie langweilig, denn ein schier unendliches Sammelsurium an Fotos, Zitaten, Bildern, Do-it-yourself-Tipps, Buchempfehlungen, Comics uvm. findet sich dort. Wir sind natürlich auch mit einem eigenen BookRix-Board vertreten. Schaut doch einfach einmal vorbei.

Publishing Tipps & Tricks

Tipp #14: Die richtige Preisgestaltung #2

Nachdem wir nun schon seit knapp einem Jahr die Möglichkeit des Self-Publishings anbieten möchten wir heute jenen Autoren einige Tipps geben zur Preisgestaltung geben, die ihr Buch noch verkaufen möchten.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich jene eBooks am besten verkaufen, die in einer Preisspanne von 1,49€ bis maximal 3,99€ liegen. Bücher, die mehr als 4€ kosten, werden deutlich weniger verkauft als ihre billigeren Konkurrenten.
Woran das liegt?

Die meisten Indie-Autoren sind noch relativ unbekannt und sie haben sie keine breite Fanbase. eBook-Leser sind gerne bereit, mehr als 4€ für ein Buch zu bezahlen, wenn sie sich sicher sein können, dass die Qualität stimmt.

Somit ist es vor allem für geplante Reihen bzw. Mehrteiler sinnvoll, den ersten Teil relativ billig anzubieten, um sich viele Fans zu sichern, welche für die Fortsetzung gerne 1€ mehr zahlen als für den ersten Teil.

Auch, wenn sich 3,99€ für ein Buch nicht viel anhören: Für den Leser machen 1,49€ und 3,99€ den Unterschied zwischen einem oder zwei Büchern (also der doppelten Lesemengen). Allein deswegen würde er sich für zwei billigere, als für ein teureres Buch entscheiden, wenn er den Autor nicht kennt – Egal, wie gut das eBook in Wirklichkeit ist, er wird dies nie erfahren.

Zudem bedeutet ein kostengünstigeres eBook mehr Verkäufe – Mehr Verkäufe bedeuten, dass man z.B. in Shops wie Amazon unter den Topseller-Büchern in der Leiste „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“ angezeigt wird. So werden noch mehr Leser und somit potentielle Käufer auf das eigene Werk aufmerksam.
Zudem helfen einem viele Verkäufe auch in die Top100 Listen, wo man von sehr vielen suchenden Lesern gefunden wird.

Publishing Tipps & Tricks

Tipp #13: Kostenloses Hörbuch

Eigentlich gilt die 13 als Unglückszahl, doch wir hoffen, dass unser 13 Tipp euch Glück bringt. Heute haben wir etwas ausgegraben, was einfach und simpel klingt, dessen Wirkung jedoch nicht zu unterschätzen ist: Erstellt ein kostenloses Hörbuch, allerdings solltet ihr euer Buch natürlich nicht komplett vorlesen. Maximal drei Kapitel sollten genügen, um Leser auf euer Buch aufmerksam zu machen und sie dazu zu bringen, einen Blick auf das geschriebene Wort zu werfen. Um eure Reichweite zu erhöhen, könnt ihr das Hörbuch auf bekannten Plattformen wie beispielsweise Youtube hochladen.
Schattenjuwel-Autorin Tajell Robin Black hat es schon vorgemacht und mehrere Kapitel ihres umfangreichen Werkes kostenlos und selbst gelesen zur Verfügung gestellt und ihr Roman ist schon seit Monaten in den Amazon Top100-Listen vertreten. Wie sich so etwas anhören kann, zeigen wir euch jetzt – Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören und selbst Aufnehmen!

Klasse statt Masse

Hat der Online-Buchhandel Angst vor preiswerten eBooks?

blog ebooksWer sich das eBook-Angebot der großen Online-Händler mal genauer anschaut, dem bleibt nicht verborgen, dass in den dortigen Auflistungen der eBook-Bestseller und auch in den Empfehlungen der Shops häufig, zumindest für eBook-Verhältnisse, relativ teure Werke präsentiert werden. Das ist natürlich nicht bei allen Shops der Fall, bei einigen ist es aber schon sehr auffällig. Dabei verkaufen sich momentan doch preisgünstige eBooks angeblich besonders gut (häufig von Self-Publishern). Irgendwie widersprüchlich, oder?

Ich denke, dass viele Shops preiswerte eBooks ganz bewusst NICHT sichtbar auf ihren Seiten präsentieren und bewerben, sondern lieber hochpreisige eBooks. Ob in den „Bestseller-Listen“ mancher Shops wirklich diejenigen Bücher zu finden sind, die sich am besten verkaufen, wage ich zu bezweifeln. Das sieht eher danach aus, als ob man da die eBooks reinpackt, die man gerne verkaufen würde (ab 8,99 € und aufwärts). Dahinter steckt möglicherweise der Irrglaube, auf diese Weise mehr Umsatz generieren zu können. Oder besser gesagt: man möchte Umsatzeinbrüche vermeiden, die entstünden, wenn alle Leute auf einmal nur noch “billige” eBooks kaufen würden. Dabei sollte eigentlich auch jeder Buchhändler/Shop-Betreiber, dem ein bisschen Geschäftssinn zu Eigen ist, das Gesetz kennen: „Lieber 100.000 eBooks a 2,99 € verkaufen als 10.000 für 9,99€.“ Um das mal sehr vereinfacht auszudrücken…

Neben der Angst vor Umsatzeinbußen, dürfte auch der ideologische Gedanke „Die Wertigkeit des Mediums Buch geht verloren“ eine Rolle spielen. Die Programm-Gestaltung ist ja eine der letzten Daseinsberechtigungen des klassischen Buchhandles, der nach dem Motto „Klasse statt Masse“ auswählt, was der Kunde kaufen kann und was nicht. Auf diese Aufgabe, die der Handel bisher inne hatte, stützt er sich zurzeit massivst. So nach dem Motto: „Man muss die Leser doch vor diesen Unmassen an billigen, minderwertigen Büchern schützen.“ Jemand müsse doch eine Vorauswahl treffen und somit ein bestimmtes Qualitäts-Level garantieren. Dass genau diese Rolle zunehmend von der Crowd im Web übernommen wird, will man jedoch noch nicht so richtig wahrhaben. Die Karten wurden aber nun mal komplett neu gemischt – durch Internet, eBooks und Self-Publishing.

Abschließend noch mal zurück zum Thema „Umsatz versus niedrige Preise“ – Leider weiß ich nicht mehr wo, aber irgendwo bin ich in den letzten Tagen im Netz über Zahlen gestolpert, nach denen Printbuch-Vielleser in den USA im Schnitt 15 Bücher im Jahr kaufen und eBook-Vielleser gar 40 eBooks im Jahr. Wie ist das jetzt aber zu interpretieren? Sind die Leute, die bereits jetzt schon voll auf eBooks umgestiegen sind, schlicht und einfach die kleine Gruppe der absoluten Hardcore-Leser vor dem Herren, die früher eben 40 Print-Bücher statt eBooks im Jahr gekauft haben, oder Lesen die Leute dank eBooks tatsächlich doppelt so viel wie vorher? Dann würden sie auch doppelt so viel kaufen und der Handel müsste somit gar keine Angst vor niedrigpreisigen eBooks haben.

Viele Fragen auf die es noch keine Antworten gibt. Es bleibt also spannend.

Publishing Tipps & Tricks:

Tipp #12: Kreatives Marketing.

Um sich von der Masse abzuheben, suchen Autoren immer wieder nach Möglichkeiten, sich und ihre Bücher kreativ zu vermarkten. Etwas zu tun, was auffällt, dem Leser ins Auge sticht, ohne ihn dabei zu verschrecken.
Mit gutem Beispiel gehen hier Tajell Robin Black, alias Jadefaye, und Jennifer Jäger, alias Melodiederfinsternis, voran. Sie haben beide zu ihren Büchern “Schattenjuwel” bzw. “Saphirtränen” einen Charaktertest entwickelt, mit dem die Leser mehr über sich selbst herausfinden können. Welche Farbe würde ihr Stein in der Welt von Elowia haben? Welcher Ilyea-Rasse würden sie angehören?

Doch es gibt noch weitere Ansätze: Kreative Gewinnspiele und Verlosungen erhöhen den Bekanntheitsgrad des eigenen Werkes ungemein. Egal ob die Print-Version oder zum Buch passende Lesezeichen verlost werden – Gewinnspiele werden von Lesern immer sehr gerne angenommen. Um die Reichweite der Aktionen zu erhöhen, empfiehlt es sich, entweder Blogger mit ins Boot zu holen, oder die Verlosungen direkt auf Social Media Plattformen wie Facebook, BookRix  o.Ä. zu starten.
Das muss den Autor nicht einmal viel kosten: Jadefaye verloste z.B. Rollen in “Schattenjuwel 2″.
Weitere, kreative Marketingideen sind bei uns sehr gerne gesehen – wir sind uns sicher, dass unsere Autoren sich noch viel mehr einfallen lassen werden.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #11: Die richtige Preisgestaltung.

Autoren sind in erster Linie Künstler, doch sobald sie sich auf das Gebiet des Indie-Publishings begeben, übernehmen sie noch andere Aufgaben, wie z.B. Lektorat, Marketing und eines der wichtigsten Dinge: Die Festlegung des Preises.
Hier konkurrieren zwei Dinge miteinander – Einerseits möchte der Autor zurecht angemessen für seine meist jahrelange Arbeit entlohnt werden, andererseits weiß er auch, dass er mit den niedrigen Preisen der anderen Autoren mithalten muss, wenn er etwas verkaufen möchte.
Die traurige Wahrheit ist, dass es Leser leider nicht interessiert, wie viel Mühe ein Autor in sein Werk gesteckt hat, er möchte von einem möglichst billigen Konsumgut unterhalten werden.
Autoren sollten jedoch bedanken, dass billige eBook-Preise nicht heißen, dass er sich und seine Werke verramscht bzw. er nichts verdient, wenn sein Buch „nur“ 1,49€ kostet.
Das Zauberwort heißt hierbei: Gewinnmaximierung. Vom Autor sollte eine einfache Rechnung aufgemacht werden: Je billiger das eBook, desto mehr Leser kaufen es sich und desto mehr verdient er. Natürlich gilt, die richtige Balance zu finden. Hierbei gibt es leider keinen universellen Ratschlag, den wir euch geben können, außer: Ihr seid die Autoren, ihr habt die volle Kontrolle, was mit euren Werken geschehen soll.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #10: Die richtige Gestaltung des Covers.

Angeblich ist es ein Klischee, dass Leser ihre Bücher nach dem Cover auswählen. Realistisch betrachtet ist das Buchcover aber eines der wichtigsten Dinge, die darüber entscheiden, ob ein eBook im virtuellen Einkaufswagen landet oder im Regal verstauben muss.
Ein Cover soll die Kernaussage des Buches treffen, ansprechend gestaltet sein und auch noch aus Bildern bestehen, deren (Nutzungs-)Rechte beim Autor liegen.
Heute wollen wir betrachten, was alles auf ein Cover sollte: Denn neben den offensichtlichen Dingen wie den Titel des Buches und den Autorennamen gibt es noch weitere Bestandteile, die den Leser ansprechen können.
Zunächst einmal ein paar wichtige Fakten zum Thema Buchtitel:
Die Schrift sollte gut lesbar sein, das bedeutet nicht nur eine leserliche Schrift, sondern auch die entsprechende Schriftgröße.
Für den Autorennamen gelten natürlich die gleichen Tipps.
Was hilft dem Leser noch?
Im bunten Buchdschungel gibt es viele Möglichkeiten. Damit der Leser sich nicht durch Klappentext, Produktbeschreibung oder Rezensionen wühlen muss, sollte sich auf dem Cover ein kleiner Hinweis, welches Genre sich im Inneren des Buches verbirgt, befinden.
Kurzgeschichte? Roman? Fantasy? Thriller?
Viele Leser wählen ihre Bücher auch nach den Verlagen aus. Wieso sollte ein BookRix-Autor nicht auch das BookRix-Logo auf seinem Cover verewigen?
Indie-Autoren sollten stolz auf sich selbst sein.
„Show your BookRix-Pride!“
Somit helft ihr auch euren Mitautoren, denn ihr macht die Leser darauf aufmerksam, dass sich unter dem BookRix-Logo sehr lesenswerte Dinge verbergen.
Noch ein gut gemeinter Tipp zum Schluss:
In den meisten eBook-Stores wird euer Coverbild minimiert angezeigt. Achtet also darauf, dass auch in diesem kleinen Format das wichtigste gut erkennbar ist und das Cover einen Wiedererkennungswert hat.
Ein gelungenes Beispiel zeigt die Autorin Tajell Robin Black, deren Fantasy-Roman „Schattenjuwel“ seit Anfang März schon über 600 Mal verkauft wurde:

Und hier noch weitere Beispiele, die wir sehr gelungen finden:

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #8: Der Blog zum Buch.

Einen Blog verbinden viele Autoren mit Arbeit, Stress und Zeit. Oft stellen sie sich die Frage, was ihnen ein Blog bringt und warum sie die Mühe investieren sollen, einen zu erstellen.
Leser sollten sich doch so finden lassen, oder?
Zunächst einmal: Ja, auch ohne Blog wird der Autor Leser haben, aber mit Blog sind es sehr wahrscheinlich mehr. Darüber hinaus gibt es noch andere, unzählige Möglichkeiten, einen Blog richtig und effektiv zu nutzen.
Dass die Blogerstellung lange dauert, ist dank des Internets auch nicht mehr die Wahrheit: Es gibt viele „Baukästen“, mit denen sich ein Blog innerhalb weniger Minuten zaubern lässt.
Warum ein Autor diese Minuten investieren sollte?
Fangen wir mit dem offensichtlichen Vorteil an: Blogger vernetzen sich gerne untereinander. Auf fast jedem Blog findet sich die sogenannte „Linkliste“, auf der vom Blogbesitzer andere Schreiber empfohlen werden. Aus solch eine Liste kommt man meistens sehr leicht, denn es gilt: „Verlinkst du mich, verlink ich dich.“ – Vorausgesetzt natürlich, der andere Blog gefällt und passt thematisch zum eigenen. Findet sich der Autorenblog auf möglichst vielen Linklisten wieder, werden Blogleser ihn sicherlich öfter besuchen, da sie ihn in den Listen entdecken. Und vielleicht sind diese Blogbesucher auch gleichzeitig neue Leser?
Hier kommt es darauf an, wie sich der Autor selbst präsentiert. Ein Blog bietet unzählige Chancen, sich selbst und die eigenen Werke darzustellen:
Kurze Steckbriefe der Charaktere, ausgeschriebene Biografie des Autors, Zusammenfassung des Werkes, Leseprobe, Erweiterungen wie Karten/Bilder/Fanart zum Buch,  Linkliste zu Interviews mit dem Autor …
Hier sind dem Bloggestalter keine Grenzen gesetzt. Ein Blog hat somit noch einen weiteren Vorteil: Informationen, wie z.b. Links zu Rezensionsblogs oder Interviews, können an einem Ort gesammelt und vom Leser abgerufen werden. Somit muss er sich nicht durch Suchmaschinen klicken, sondern hat alles bequem auf einer Seite versammelt. Möchte der Autor Werbung für sich selbst oder seine Werke machen, muss er nun nur noch den entsprechenden Link verbreiten – Anstatt sich in jedem Forum aufs Neue vorzustellen.
Auch können Leser durch die Kommentarfunktion Feedback geben, die vom Autor so übersichtlich einsehbar sind. Der Blog fungiert als Kommunikationsmöglichkeit mit den Lesern.
Es gibt ein neues Gewinnspiel zum Buch?
Ein neues Interview?
Eine neue Rezension?
Oder gar ein neues Werk?
Alle wichtigen Dinge können Fans nun auf einer Internetseite vorfinden, auf der sie gleichzeitig noch Kontakt zu ihrem Idol haben können.
Nun wollen wir die eifrigen Autoren aber nicht länger vom Blogerstellen abhalten – Viel Spaß dabei!

Hast Du schon einen Blog? Teile doch den Link mit uns!

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #7: Rechtschreibfehler? Nein danke!

Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider viel zu oft außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.
Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauscher ist für sie eine Todsünde. Ein Autor möchte zufriedene Leser, hierfür sollte er ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Lektorat.
Machen wir uns nichts vor: Jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Lektor sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf einen Lektoren, der sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Lektoratsgruppe versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Gar auszumachen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.
(Gute) Lektoren sind (leider)  relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer ein Autor sich entscheidet, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte lesen, ehe sie zum Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm fallen die meisten Fehler auf, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.

HIER geht es zur Lektoratsgruppe.
Wir möchten uns noch einmal herzlich bei allen Usern bedanken, die anderen helfen.