Kategorie-Archiv: Gastbeiträge

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Ende April in Essen: Autorencamp mit nächtlicher Schreibwerkstatt

Um das Schreiben von der Berufung zum Beruf machen zu können, braucht es nicht nur Können, sondern auch Vernetzung. Um Autoren dabei zu helfen, präsentiert Dembelo am 29. April 2017 im Unperfekthaus Essen das Autorencamp und die nächtliche Schreibwerkstatt im kultigen WG-Hotel. Ein Gastbeitrag des Dembelo-Teams

Anmeldungshinweis: Wer noch an der exklusiven nächtlichen Schreibwerkstatt teilnehmen will, sollte sich schnell unter info@dembelo.de melden, sonst sind alle Plätze weg.

Das Wichtigste zuerst: Das erwartet euch beim Autorencamp

Das Dembelo-Team – Veranstalter des Autorencamps

Das Dembelo-Team – Veranstalter des Autorencamps

Das Autorencamp orientiert sich am Modell eines Barcamps, d.h., wir organisieren nur den formalen Rahmen, die Inhalte kommen spontan von den Teilnehmern. Dabei ist es egal, ob jemand Experte oder blutiger Anfänger ist, das Interesse an einem Thema reicht, um es zu einer erfolgreichen Session zu machen. Man profitiert vor allem von dem gemischten Publikum, das die verschiedensten Erfahrungen und Gedanken mitbringt und so das Schreiben und Veröffentlichen ganz neu beleuchtet.

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Aufruf zum e-ditio Independent Publishing Award für ausgezeichnete Lektorate

Rechteck Logo+SpruchDas Berliner Jungunternehmen e-ditio, das Self-Publishern und Verlagen per Algorithmus qualifizierte Übersetzer, Lektoren und Korrektoren sowie Textgutachter vermittelt, schreibt zum zweiten Mal den “e-ditio Independent Publishing Award” (#eIPA16) für gut lektorierte eBooks von Self-Publishern aus.

Es tönt allerorts: Self-Publisher professionalisieren sich zusehends – und mit ihnen ihre Vermarktungsstrategie, ihre Vertriebswege und natürlich die Textarbeit.
Schon heute zeichnen sich einige selbstpublizierte Bücher durch ein sehr gutes Lektorat aus.

Dies möchte e-ditio honorieren und daher gut lektorierten E-Books von Self-Publishern wieder einmal den e-ditio Independent Publishing Award verleihen. Es geht dabei um die inhaltliche wie stilistische Qualität, den berühmten “roten Faden” sowie die Einheitlichkeit und Formalitäten, welche die aus Lektoren zusammengesetzte Jury bewerten wird.

Der Gewinnerin des letzten Jahres, Christine Jaeggi, ist es seither gut ergangen: Der Gewinnertitel „Fatale Schönheit“ kletterte in den Charts nach oben und ihr zweites Buch „Das Geheimnis der Muschelprinzessin“ ist bereits bei Ullstein erschienen.

Bis zum 6. Juni können Self-Publisher ihre Werke aus den Bereichen Frauenunterhaltung, Spannung und (populäres) Sachbuch einsenden; die Gewinner werden im Juli bekannt gegeben. Der Wettbewerb wird im nächsten Jahr mit anderen Schwerpunkten weitergeführt. Den Besten winkt das e-ditio Gütesiegel, das künftig von dem guten Lektorat und der Qualität zeugt und für Werbemaßnahmen genutzt werden kann, sowie Empfehlungen bei großen eBook-Onlineshops.

Voraussetzungen sind in diesem Jahr:
• Das Werk wurde in den letzten zwei Jahren oder wird in den nächsten drei Monaten publiziert.
• Die Einsendung liegt in deutscher Sprache in den Formaten EPUB oder MOBI vor.
• Es muss ein vollständiges Exemplar ohne DRM an info@e-ditio.eu gesendet werden.
• In diesem Jahr liegen die Genreschwerpunkte aufgrund der Spezialisierung der Jury in den Bereichen: Spannung, Sachbuch und Frauenunterhaltung
• Das Werk wird nicht exklusiv über einen Anbieter angeboten.

Die diesjährige Jury des #eIPA16 besteht aus:
• Dr. Gregor Ohlerich (Dozent und freier Lektor bei Obst & Ohlerich, u.a. für Random House)
• Louisa Pegel (Lektorin Midnight und Forever)
• Julia Wagner (Inhaberin von www.deintextdeinbuch.de und ehemalige Lektorin Ullstein Verlag)
• Tom Müller (Lektor Aufbau Verlag)

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen kann jede(r) Autor/-in mit einem Werk, welches nicht in einem Verlag publiziert oder dessen Lektorat von einer Institution oder Organisation bezahlt wurde. Die Ausschreibung ist nicht gekoppelt an ein Lektorat vermittelt über e-ditio CTC UG (haftungsbeschränkt). Selbstverständlich wird das Urheberrecht gewahrt und das Werk oder andere Daten nicht an Dritte weitergegeben. Einsendeschluss ist der 06. Juni, die Gewinner werden schriftlich im Juli 2016 verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es sind keine Barerlöse möglich.

Kurzgeschichten-Turnier

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

aus 16 Teilnehmern haben sich Zora Zorn und Cecilia Troncho für das Finale des ersten Kurzgeschichten-Turniers 2014 qualifiziert!

Zora ZornCecilia TronchoBei diesem Turnier kommt je Runde die Hälfte der Teilnehmer mit den meisten Punkten weiter. Das nächste Turnier startet im Mai/Juni 2014. Jeder kann mitmachen! Der Sieger erhält neben Ruhm und Ehre eine kleine Überraschung. Weitere Informationen findet Ihr in der Gruppe KG-Turnier.

Hier möchte ich Euch die bisherigen Beiträge von Zora Zorn und Cecilia Troncho zeigen:

1. Runde Thema: “Das Vermächtnis”

Zora ZornStigma

Cecilia TronchoDas Vermächtnis

2. Runde Thema: “Mitten in der Nacht steht ein alter Schulfreund (eine alte Schulfreundin) vor der Tür und bittet darum, eine Tasche für ihn (sie) aufzubewahren.”

Zora ZornE = mc²

Cecilia TronchoEs war einmal

3. Runde Thema: “Scheinwelt”

Zora ZornEskapismus

Cecilia Troncho - Im Schutz des Scheins

Das aktuelle Thema lautet: “Der Blinde und der Lahme” von Christian Fürchtegott Gellert.

Gruppe KG-Turnier
Wir freuen uns auf ein spannendes Finale! Jeder ist in der Gruppe KG-Turnier herzlich willkommen!

 

Grüße von Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

Gastbeitrag: Rezension zu “Von Mauern und Flammen” von Emilia Licht

Wendepunkte …

Heute ist mal wieder eine Rezension fällig und zwar für den Roman “Von Mauern und Flammen” aus der Feder von Emilia Licht. Als Besonderheit ist dies ein Gastbeitrag, denn die Buchkritik stammt von der netten Bloggerin “Bücherlöwe”, die sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wer mehr von der und über die Bloggerin “Bücherlöwe” erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, ihren Blog zu besuchen:

http://www.leseleidenschaft.de/author/buecherloewe/

Und hier ist die Rezension:

Klappentext

“Prag 1989: Radolf und Katja trifft es wie ein Blitz: Liebe auf den ersten Blick. Dabei kann nicht sein, was nicht sein darf, denn beide sind verheiratet. Also kämpfen sie mit aller Macht gegen ihre Gefühle, schalten die Vernunft ein und kehren zu ihren Familien nach Berlin und Potsdam zurück. Sie wollen einander vergessen. Doch dann fällt die Mauer und ihre Lebenspläne geraten ins Wanken. Radolf macht sich auf die Suche nach Katja und als er sie findet, beginnt erneut ein verzweifelter Kampf zwischen Herz und Verstand, den sie beinahe fünfzehn Jahre lang im Verborgenen führen. Der Brand in der weltberühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar bringt die beiden ein letztes Mal zusammen. Dürfen sie nun auf eine gemeinsame Zukunft hoffen?

Emilia Licht - Von Mauern und Flammen

Was ist dran am Mythos der Liebe auf den ersten Blick und was passiert mit zwei Menschen, denen dieses Schicksal zwar begegnet, die aber fünfzehn Jahre brauchen, um es akzeptieren zu können? Lässt sich die Kontrolle über die eigenen Gefühle trainieren? Wird es leichter, je mehr Zeit vergeht?

Geografisch und zeitlich schlägt der Roman eine Brücke von Prag über Potsdam bis nach Weimar, beginnt mit dem Mauerfall 1989 und endet nach dem verheerenden Brand in der HAAB 2004.

Emilia Licht erzählt die Geschichte einer großen, der ganz großen Liebe.

Die Autorin Emilia Licht stammt aus einer brandenburgischen Kleinstadt und hat schon als Kind die Reiseschreibmaschine ihres Vaters eifrig benutzt. Auf die Frage, warum sie so gern über die Liebe schreibt, antwortet sie: „Albert Schweizer hat einmal gesagt: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“

Der Mann hat Recht, oder? Die Liebe ist für mich ein so unerschöpfliches Thema, dass ich einfach gern über sie schreibe. Es gibt tausenderlei Wege sie zu finden und wieder zu verlieren; Schicksale, Wendungen, Begegnungen. Die Liebe verändert die Menschen. Und ich finde es spannend, mir immer wieder die Frage zu stellen: „Was wäre, wenn …?“”

Meine Meinung

Emilia Licht schreibt hier Geschichte. Sie siedelt ihren Roman in der Zeit der Veränderungen an. 1989 treffen sich Katja und Radolf durch einen Zufall in Prag. Während viele andere schon darüber nachdenken aus der DDR zu flüchten, ist für beide klar, dass dies nicht ihr Weg sein soll. Beide sind verheiratet und doch hat es sie erwischt. Wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt, so trifft es für Katja und Radolf zu, doch beiden wollen an ihren Ehen festhalten.Die Wende kommt und vieles verändert sich.  Lange Zeit verlieren beide sich aus den Augen, Katja wird Mutter und auch Radolf gründet mit Sandra eine eigene Familie. Nur Christiane, Katjas beste Freundin, die seinerzeit mit in Prag war ahnt um Katjas Gefühle.

Katja lernt Stück für Stück auf sich selbst zu vertrauen. War sie zu Beginn ihrer Ehe sehr auf Volker fixiert und hat sich von ihm leiten lassen, so findet sie immer mehr Mut ihre eigenen Wege zu gehen. Radolf will seinerseits die große Karriere. Dafür lässt er seine Familie und seine Freunde oft hinten an stehen. Dann bringt sie das Schicksal erneut zusammen und beide verbringen über Jahre viele heimliche Stunden miteinander. Irgendwann bricht Katja aber aus der Ehe aus und will mit ihrem Sohn ein neues Leben anfangen. Das klappt auch sehr gut und ihr und Volker gelingt es ein freundschaftliches Verhältnis zu wahren.

Können Katja und Radolf eine gemeinsame Zukunft erwarten? Wer weiss?

Der Autorin ist es hier gelungen einen Roman zu schreiben den man in verschiednen Kategorien einordnen könnte. Der eine sagt vielleicht es ist ein schöner Liebesroman. Der nächste sieht ein Drama vor sich und ein weiterer Leser empfindet es als Zeitgeschichte. Für mich ist es von allem etwas !!! Besonders gut gefallen mir die Beschreibungen der verschiedenen Handlungsschauplätze. Sei es eine Schwarzbierkneipe in Prag ( von der mir mein Mann auch so einiges erzählen konnte) oder eben die Zeit in Weimar und die Schilderung des Brandes ( nicht das mir der Brand gefallen hat!!!) aber ich hatte wirklich das Gefühl mit vor Ort zu sein.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich habe meinen Mann kurz nach der Wende kennengelernt. Auch wenn ich von hier und er von dort :-) ist , so habe ich doch im Laufe der Zeit auch vieles über Wendezeit von meinem Mann und seinen Eltern erfahren.

Ich vergebe gute 4 Sterne

Die Rezension ist auch hier zu finden:

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-von-mauern-und-flammen-von-emilia-licht/

Gruppe “Feedback gegen Feedback”

Vorstellung der Gruppe “Feedback gegen Feedback”

Heute möchten wir Euch eine neue Gruppe vorstellen, die ein interessantes Konzept verfolgt. Mehr dazu schreibt nun die Adriminstratorin skinny.love:

Hallo an alle Leser, Schreiber und Kritiker,

ich finde, dass es auf Bookrix in letzter Zeit viel zu wenig Rückmeldungen gibt. Nur mal ein Beispiel: Mein Buch hat 45 Klicks, davon haben mir zwei (eine ausführlichere, eine weniger ausführlichere) Rückmeldungen gegeben. Das heißt, 43 Personen haben mir nicht ihre Meinung zu dem Buch mitgeteilt. Diese 43 Leute haben mir auch nicht gesagt, wieso ihnen mein Buch nicht gefallen hat.
Das ist einfach schade, denn ohne Kritik bzw ohne konstruktive Kritik kann man sich nicht verbessern und das ist doch wo

hl das Streben eines jeden Autors!
Ich weiß nicht, wie viel mein Versuch bringt, aber es ist alle mal besser als nichts zu machen!
Aus diesen Gründen habe ich diese Gruppe gegründet:

Feedback gegen Feedback

Das Prinzip ist simpel und bezieht sich auf den Namen:

Feedback gegen Feedback!

Gruppe Feedback gegen Feedback

Es gibt zwei Sachen zu tuen: 1) Sein Buchlink unter den Beitrag mit dem richtigen Genre posten.
2) Dem Buch des Vorposters ein Feedback (nach vorgegeben Muster) geben.

Genauere Regeln und Vorgehensweise werden in den Infos erklärt!

Also macht mit!

skinny.love

 

Kurzgeschichten-Wettbewerb

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

vor ca. einem Jahr habe ich die Kurzgeschichten-Gruppe vertrauensvoll in die Hände von René Deter gegeben. Heute möchte ich René ein großes Lob aussprechen! Er und sein Moderatoren-Team leiten diese Gruppe ganz hervorragend! Der monatliche Wettbewerb erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Aktuell lautet das Thema, zu dem bis zum 23. März 2014 Beiträge angemeldet werden können:

“In den Katakomben von Paris”

Das ist doch wohl ein spannendes Thema! Da muss es doch jedem Autor in den Fingern jucken. Die Geschichte darf einen maximalen Umfang von 3000 Wörtern haben. Es muss sich um eine Erstveröffentlichung handeln und der Text sollte unabhängig von anderen Büchern des Autors sein. Zudem darf es sich nur um ein bei BX lesbares oder downloadbares Buch handeln. Kostenlose Bücher in Shops sind nicht zulässig. Die weiteren Regeln findet Ihr in der Kurzgeschichten-Gruppe.

Kurzgeschichten-Gruppe

Erfreut habe ich gesehen, dass es nun auch wieder das Thema der Woche gibt. Aktuell geht es um klassische Kurzgeschichten. Da fällt mir doch sofort Wolfgang Borchert ein. Neulich wurde nach Lieblingsmärchen gefragt. Ich finde es immer wunderbar, in gemeinsame Erinnerungen einzutauchen.

Schön finde ich auch die Plauderecke. Das ist ein idealer Ort um Gleichgesinnte zu treffen und Lesefreunde zu finden. Wer die Kurzgeschichten-Gruppe noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt anschauen.

Grüße von Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

Top of Germany

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

bei uns im Münsterland ist der Winter ausgefallen. Mein Zeitgefühl ist völlig durcheinander geraten. Wenigstens einmal möchte ich klirrende Kälte spüren. Da kein Urlaub in Sicht ist, bleibt mir nur eine Gedankenreise. Nach kurzem Grübeln fällt mir das richtige Buch dafür ein.

Top of Germany – ZUGSPITZE von Bert Rieser
Bert Rieser -

Vielleicht erinnert Ihr Euch? Bert Rieser hatte bei einem BookRix Wettbewerb eine Übernachtung auf der Zugspitze gewonnen. Mutig und tapfer wie ein großer Held hat er sich in dieses Abenteuer gestürzt! Schaut Euch diese eindrucksvollen Bilder an! Staunt und genießt diesen fantastischen und sehr humorvollen Bericht.

Übernachtung in einem eisigen Iglu! Ein Bett aus Eis! Herrliche Naturaufnahmen! Man spürt die unvorstellbare Kälte und fühlt sich gleichzeitig wie in einem Wintermärchen. Ein Eisbär, Trolle, Zwerge, Faune, Seejungfrauen, viele seltsame Gestalten und merkwürdige Gebilde gibt es hier zu sehen.

Ein unvergessliches Erlebnis wünscht Euch

Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

Texte aktuell gespeichert?

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

neulich habe ich eine Folge von Star Trek gesehen, in der der Bordcomputer der Enterprise von einem fremden Computerprogramm manipuliert wurde. Die Schiffsysteme spielten verrückt und der Enterprise drohte die Zerstörung. Gelöst wurde dieses Problem – natürlich in letzter Minute – durch einen Neustart des Bordcomputers mit Löschung des Kurzzeitspeichers. Damals bei der Erstausstrahlung habe ich das nicht verstanden und einfach als Science-Fiction hingenommen.

Jetzt ist mir klar, dass es um Systemwiederherstellung ging. Bei meinem PC sichere ich seit Jahren das Betriebssystem und die Daten regelmäßig, um im Bedarfsfall auf einen alten Systemstand zurückgreifen zu können. Sollte mein PC irgendwann in die ewigen Jagdgründe eingehen, kann ich alle Texte und Bilder von USB-Platten und CDs auf einen neuen PC kopieren. Also kann ich ganz beruhigt sein.

Wirklich? Habe ich tatsächlich alle meine Texte aktuell gespeichert? Wie oft ändere ich meine bei BookRix bereits veröffentlichten Texte, wenn mir plötzlich noch ein Tippfehler auffällt? Denke ich immer daran, diese Änderung auch in meinem Originaltext auf meinem PC durchzuführen? Habe ich nicht sogar manchmal Formulierungen geändert? Textpassagen umgestellt?

Meistens habe ich meinen Originaltext aktualisiert. Da bin ich mir sicher. Aber bei einer Zusammenstellung für einen Sammelband sind mir doch schon mal kleine Unterschiede aufgefallen? Natürlich! Das betraf Beiträge, die ich für Wettbewerbe geschrieben und erst kurz vor Abgabetermin veröffentlicht habe. Da habe ich unter Zeitdruck nicht an die Aktualisierung auf meinem PC gedacht. Das könnte mir durchaus wieder passieren. Wie kann ich das verhindern?

Ach, ganz einfach! Ich werde regelmäßig alle meine BookRix Bücher als ePub-Dateien downloaden und mir ein Archiv für alle Fälle anlegen. Damit fange ich sofort an, damit ich wieder gut schlafen kann.

Habt Ihr Eure Texte aktuell gesichert?

Grüße von Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

Spaß ist eine ernste Sache – wenn man Autor ist!

Ein Gastbeitrag von Bestsellerautorin Hanni Münzer:

Kürzlich titulierte eine Zeitung mit großen Buchstaben: „Babs hat mich geschlagen!“ Manch einer mag sagen „Bravo, Babs!“ oder wie mein vorlauter Mann: „Offenbar nicht genug …“
Ich schiele vor allem auf die geile Werbung! Die hätten wir Selbstverleger auch gerne. Interessiert ja keinen, wenn ich meinen Mann schlage. Außerdem will er nicht in die Vier-Buchstaben-Zeitung.

Darum freue ich mich umso mehr, dass ich auf der BookRix-Plattform einen Beitrag schreiben darf. Das vorgeschlagene Thema: „Spaß beim Schreiben“. Was denn sonst?

Ja, ich schreibe gerne. Es ist eine Sucht, für die es keinen Entzug gibt. Geschrieben habe ich viel, für die Schublade. Anfang des Jahres habe ich mich ans Selbstverlegen gewagt. Ein Experiment, das irgendwie versehentlich gelang. Ich frage mich bis heute wie. Eigentlich bin ich ein Schussel, der ständig die falschen Knöpfe drückt. Plötzlich hatte ich Leser – was den Spaß beim Schreiben schlagartig potenziert hat – denn ein Autor will gelesen werden! Dabei sehe ich mich als Autor wider den tierischen Ernst… soll heißen, ich nehme mich selbst nicht besonders ernst, dafür umso mehr die Themen in meinen Büchern – aber besonders und vor allem meine Leser. Ich schreibe für sie!

Erste Gehversuche: Vor vielen Jahren wollte keiner mein erstes Buch „Die Seelenfischer“ haben, obwohl ich sogar eine renommierte Agentin dafür gefunden hatte. Sie hatte „Die Wanderhure“ entdeckt, ein Millionenseller.
Leider wurde aus meinem Buch auch eine Wanderhure, von Verlag zu Verlag, von Lektor zu Lektor. Ich wurde nicht gefreit.

Meine Agentin meinte dann, dass historische Bücher Hochkonjunktur hätten: „Schreiben Sie doch einen historischen Roman, Frau Münzer!“ Ehrlich, ein bisschen kam ich mir da vor wie der Kunde, zu dem der Bankdirektor sagt: „Tut mir leid, aber Ihre erste Million ist nicht voll geworden. Fangen Sie doch gleich an, die nächste zu sparen.“
Also schrieb ich Band 2 der Seelenfischer-Trilogie: „Das Hexenkreuz“.
Und blieb wieder darauf sitzen. Und gab trotzdem nicht auf. Heute ist bereits Band 3 – „Die Akte Rosenthal“ veröffentlicht.

Darum mein Appell: Niemals aufgeben und vor allem, traut euch auch etwas Neues!
Manchmal füllt ein Buch eine Lücke, von der niemand wusste, dass es sie gibt. Bestes Beispiel ist E.L. James mit „Shades of Grey“, die erst durch das Internet bekannt wurde. James‘ Erfolg regelt heute die Nachfrage nach erotischen Liebesromanen. Davon haben viele Kolleginnen und Kollegen profitiert. Ich gönne ihnen den Erfolg von Herzen – denn es ist immer der Leser, der entscheidet, was er lesen möchte! Allein auf ihn und seinen Geschmack kommt es an.
Aber mein Lieblingsbeispiel ist und bleibt die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling, die ebenfalls von vielen Verlagen abgelehnt wurde, bis der kleine Bloomsbury Verlag die Rechte erwarb. Der Rest ist Geschichte. Sie hat Millionen zum Lesen verführt, Kinder und Erwachsene.

Zum Schluss noch ein persönlicher Tipp: Für mich bedeutet akribische Recherche das A & O. Denn gerade während der Recherche erhalte ich oft neue Anregungen, entdecke einen Namen, dessen Schicksal ich weiterverfolge und knüpfe Gedankenfäden, die ich weiterspinnen kann. So entstehen Geschichten. Macht euch ans Schreiben, worauf wartet ihr? Da draußen warten abertausende Leser, die hungrig auf neue Geschichten sind. Gebt sie ihnen!

Anmerkung des  BookRix-Teams: Wir bedanken uns ganz herzlich bei  Bookrix-Mitglied Hanni Münzer  für  diesen wundervollen Gastbeitrag!

Übrigens:Der erste Band der Seelenfischer-Trilogie ist jetzt auch über BookRix im Handel erhältlich und ihr könnt eines von fünf Exemplaren gewinnen. Hier geht´s zur Verlosung des Bestsellerromans.

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von “Social Media Marketing für Selfpublisher” einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services