Kategorie-Archiv: Nerdstuff

Tag des amerikanischen Untergrunds…

…oder die Radieschen von unten ansehen

Heute ist der Tag „des amerikanischen Untergrunds“ im Original „Underground America Day“. Man könnte nun denken, es handle sich dabei um einen Feiertag  amerikanischer Untergrundorganisationen, bei denen Mafiabosse mit ihren Schergen ein kleines Stell – dich – ein feiern. Doch weit gefehlt.

Dieser Feiertag wurde vom amerikanischen Avantgarde-Architekten Malcolm Wells im Jahr 1974 initiiert. Er vertritt nämlich die Ansicht, es wäre das Beste,  wenn wir Menschen nicht mehr auf der Erde leben würden. Vielmehr sollten wir unsere Häuser künftig unterirdisch bauen. Dies sei nämlich der ideale Platz zum Wohnen.

Man kann über diese Meinung nun denken was man möchte, aber kann man diesen Tag denn auch als „normaler Erdenbewohner“ feiern? Der Begründer hat dafür einige (ironisch gemeinte) Vorschläge auf seiner Homepage zusammengefasst.

Um also den Tag des amerikanischen Untergrunds zu feiern, seid ihr heute beispielsweise herzlich eingeladen ein Loch zu graben, an einen Maulwurf zu denken, mit einem Freund U-Bahn zu  fahren oder last but not least: euch in einer Höhle zu verlaufen 😉

Viel Spaß dabei wünscht euch euer BookRix-Team

Star Wars Tag

May the fourth be with you…

Obi Wan Kenobi, R2 – D2 , Anakin Skywalker, Chewbacca, Han Solo, Luke und Leia … wer kennt sie nicht? Wer liebt sie nicht? Die Figuren aus dem wohl berühmtesten Film der Welt – Star Wars. Ihnen zu Ehren wurde der vierte Mai zum internationalen Star Wars Tag ernannt. Ihr fragt euch warum ausgerechnet dieser Tag? Nun, das haben sich findige Fans des Science Fiction Spektakels ausgedacht. Denn der wohl prägnanteste Satz des ganzen Films ist „Möge die Macht mit dir sein“ im englischen „May the force be with you“! Na, klingelt es schon? Am May the fourth (also heute;) zu feiern, bietet sich da natürlich an.

Vor bereits 35 Jahren kam der erste Film der Star Wars Reihe in die Kinos und löste eine wahre Welle der Begeisterung aus. Die Kinosäle waren überfüllt, die Spielzeugindustrie kam mit der Produktion der Fanartikel nicht mehr hinterher – kurz die Menschen hatten eine neue Religion. Seither strömten Millionen von Menschen zu den verschiedensten Star Wars Conventions, George Lucas, der Vater des Imperiums, wurde zu einem der reichsten Männer der Welt und die Filme prägten das Leben einer ganzen Generation.

Unser Aufruf an euch: Lasst diesen Tag etwas ganz Besonderes werden. Denn auch wenn die meisten von uns nicht bei den offiziellen Feierlichkeiten dabei sein können, gibt es Mittel und Wege, wie jeder ganz normale Star-Wars Nerd heute gebührend feiern kann. Ein paar kleine Tipps:  holt mal wieder das Plastik-Laserschwert aus dem Schrank, begeistert eure Mitmenschen mit euren liebsten Film-Zitaten, verwendet am Telefon nur noch die gute alte Yoda-Grammatik und gönnt euch heute Abend einen gemütlichen 13 Stunden Film-Marathon. Viel Spaß dabei!

Möge die Macht mit Euch sein!

The Return of DIY

Lass mal lieber selber machen

Do it yourself – Dieser Gedanke lebt heute, dank der Möglichkeiten im World Wide Web, in unterschiedlichsten Bereichen und verschiedensten Ausprägungen wieder auf.

Mir persönlich fallen derartige Entwicklungen ja immer besonders im Bereich Musik auf. Nach dem großen MP3-Schock der Nuller-Jahre (ihr wisst schon 2000-2010) und dem Niedergang der „armen“ Musikindustrie (wir reden hier von den großen Major-Labels), blühen zurzeit viele Musikgenres bzw. -szenen die abseits des Mainstreams angesiedelt sind, auf wie nie zuvor. Eine große Rolle dabei spielt definitiv die Renaissance des Do-it-yourself-Gedankens.

Autoren sind in der Beziehung dagegen noch nicht so weit wie Musiker, die das Internet schon einige Jahre vor der Autorenschaft für sich entdeckt und genutzt haben. Sie waren aber auch dazu gezwungen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen, weil die Musikindustrie und die entsprechenden finanziellen Mittel auf einmal einfach wegbrachen. Die Zeiten in denen Labels dicke Vorschüsse rausgerückt haben, Tour-Support gezahlt und den Künstlern im wahrsten Sinne des Wortes alles in den Allerwertesten geschoben haben, sind lange vorbei!

Trotzdem hat man heute, speziell als semiprofessioneller Musiker oder Band, bessere Möglichkeiten als je zuvor – oder anders gesagt, nie war es so einfach durch Eigenengagement ein semiprofessioneller Künstler zu werden. Das nötige Talent vorausgesetzt. Die gleichen Mechanismen die das ermöglichen, lassen sich fast 1:1 auf Autoren bzw. die Buchbranche übertragen.

Auch für Musiker heißt eines der Zauberworte „Networking“ via Internet: Konzertveranstalter, Plattenfirmen, andere Bands, Produzenten und Tontechniker, CD-Hersteller, Merchandising-Produzenten und vor allem Fans! Durch direkten Kontakt die richtigen Partner finden, gemeinsame Touren mit anderen Bands organisieren, das eigene Merchandise produzieren lassen…das alles geht viel einfacher, schneller und preiswerter dank Internet!

Essentiell ist die Möglichkeit erfolgreich Musik (=Bücher) selber digital vertreiben zu können, ohne eine Plattenfirma (=Verlag) im Rücken haben zu müssen, die einem am Ende des Tages eh nur reinredet.  Da bleibt neben mehr künstlerischer Freiheit auch deutlich mehr Geld hängen.

Doch was ist ein Musiker ohne Fans? Erst MySpace, Facebook und die tausenden anderen Communities und Portale in denen sich Bands tummeln, ihre Musik und sich selbst präsentieren, haben für jeden Musiker das Tor zur weiten Welt geöffnet. Das Prinzip: Wenn Du gut bist, hast Du es verdient gehört zu werden, egal wer Du bist, wo Du herkommst oder ob Du eine Plattenfirma hast. Die Liste der Bands, die heute in ihren Genres erfolgreich sind und aus dem Nichts des Internets kamen, ist mittlerweile endlos. Die Möglichkeit sich eigene Fans im Web zu erarbeiten und den direkten Kontakt zu ihnen zu pflegen ist natürlich auch für Autoren der Schlüssel zum Erfolg.

Nicht zu vergessen: auch das „Fan-Sein“ an sich ist dadurch spannender als je zuvor. Deshalb kehren erfreulicherweise auch immer mehr junge Musikfans dem Mainstream den Rücken zu und vergnügen sich heute lieber in einer der vielen stark vernetzten Underground-Musikszenen, wo der direkte Austausch mit anderen Fans und dem Künstler gang und gäbe ist.

Im Spotlight:

Der Taschenlampentag ist wieder da!

Am 21.12. ist wie jedes Jahr offizieller Taschenlampentag. Einige alte Hasen werden sich an den Minischreibwettbewerb „Im Spotlight“ erinnern, welchen wir letztes Jahr zu Ehren dieser herausragenden Erfindung veranstaltet haben. Der Ehrentag dieses nützlichen kleinen Alltagsgegenstands fällt im Übrigen auf den 21.12, weil an diesem Tag Wintersonnenwende ist und somit der kürzeste Tag und die längste Nacht im Jahr bevorsteht. An diesem Tag könnte also eine Taschenlampe- nicht nur zum Lesen unter der Bettdecke- nützlich sein. Dieses Jahr gibt es keinen Schreibwettbewerb, doch wir möchten diesen Tag keineswegs ereignislos verstreichen lassen und stellen euch somit noch einmal ein Werk des Schreibwettbewerbs „Im Spotlight“ noch vor. Es trägt den Namen „Ein Licht für Lukas“ und belegte beim Wettbewerb den dritten Platz. Überaus lesenswert, gefühlvoll und erhellend! Wir wünschen viel Spaß dabei!

14.Dezember:

Affen überall!

Denn heute, am 14.Dezember ist Affentag. Am 14.Dezember 2005 wurde Peter Jacksons „King Kong“ zum ersten Mal vom Empire State Building geschossen – Und das war kein Zufall, denn dieser Tag war der fünfte „Monkey Day“. Im Jahr 2000 wurde der Gedenktag für Gorillas, Schimpansen und Affen aller Art von US-Kunststudenten eingeführt. Vorschläge, wie dieser Tag gefeiert werden soll, liefern die Initiatoren gleich mit: Affenkostüm, Affensprache, Affengebärden, Affenthemenparty… Wem das zu „affig“ ist, der kann auch einfach eine Banane an sein liebstes Menschenäfflein verschenken. Für jene, welche gerade keine Banane zur Hand haben, haben wir eine kleine Buchempfehlung: Kiko. Der kleine Affe, der anders ist und dadurch für einige lustige, peinliche und merkwürdige Situationen sorgt. Die Leseprobe des beim Beltz-Verlag erschienenen Buches gibt es auf bei uns auf BookRix!

Weihnachtschaos:

„Was soll ich nur schenken?“

Diese Frage beschäftigt tausende Menschen in der Vorweihnachtszeit. Schmuck, Küchengeräte, Bilder, Fotos, Spiele, Puppen, Fernseher, Bausteine, Handys… Stopp! Wir alle wissen, was sich ein Bücherliebhaber wünscht: Bücher. Aber Bücher sind teuer, schwer und vor allem weiß man bei den wirklichen Leseratten nicht, welches Buch sie schon verschlungen haben und welches auf ihrer Wunschliste steht. Fragt man nach, so wittert der zu Beschenkende schon die Fährte – Was also tun?
Auch das BookRix-Team hat sich Gedanken darüber gemacht und ist letztendlich auf eine Lösung gekommen: Wie wäre es mit einem eReader? Doch auch hier scheint die Auswahl unendlich.
So viele Dinge, auf die man achten sollte. Wird WLAN benötigt? E-Ink-Display oder LCD-Bildschirm? Touchscreen oder Tasten? Und natürlich: Wie teuer darf es sein?
eBook-Fieber hilft dem „Laien“, sich durch das eReader-Gewirr zu kämpfen. Passend zur Weihnachtszeit findet ihr dort ein Top 5-Ranking der eReader. Platz 1 erkämpfte sich Kindle 4 für 99€, denn mit WLAN, E-Ink-Display, nur 170 Gramm, sowie 2 GB internen Speicher und einem beiliegenden USB-Kabel ist er wohl das optimale Weihnachtsgeschenk.
Bronze verdiente sich der Sony Reader PRS-T1 für schlappe 149€. Mit 168 Gramm ist er nur wenig leichter als der Kindle 4, hält dafür aber Touchscreen, MicroUSB Kabel und Stylus Pen bereit, um die 50€ Preisunterschied zu rechtfertigen.
Kommen wir nun zum 129€ teuren Kobo Touch der, wie der Name schon sagt, ein E-Ink-Display mit Touchscreen besitzt. Allerdings ist er mit 200 Gramm ungleich schwerer als der Kindle 4. Schwerer und teurer schlägt ihn auf Platz 3 ab, nicht einmal das mitgelieferte MicroUSB-Kabel kann das ausgleichen.
Einen hochauflösenden E-Ink-Display, 207 Gramm,  MicroUSB-Kabel, sowie 2 GB internen Speicher für nur 139€ bietet der Iriver-Story HD und belegt somit Platz 4.
Das billigste Gerät, der Trekstor eBook Reader 3.0 für nur 59€ ist der Schwerste und doch billigste von allen. LCD-Display, USB-Kabel und 2 GB interner Speicher lenken den Kunden davon ab, dass der Reader leider kein WLAN besitzt.
Soviel zum optimalen Weihnachtsgeschenk. Nicht jeder eReader ist für jeden geeignet und doch gibt es Dinge, auf die der Käufer achten sollte. Für weitere Testberichte und eine genauere Übersicht könnt ihr gerne auf eBook-Fieber.de vorbeischauen.
Wir wünschen eine frohe Vorweihnachtszeit und viel Spaß beim Einkaufen!

Tag der schlechten Wortspiele

Das ist doch alles echt Banane!

Jeder kennt sie, manche lieben sie, andere hassen sie – die schlechten Wortspiele, mit denen Mann oder Frau immer mal wieder einen Partyknüller bringen wollen. Und heute ist der Tag, an dem jeder so reden darf, denn es ist der  „Tag der schlechten Wortspiele“, klar soweit? Verzweifelt nicht, wenn euer befreundeter DJ am Telefon immer auflegt oder ihr in der Suppenküche ein rührendes Mädchen kennenlernt. Zusätzlich zu diesem Ehrentag gibt es noch etwas zu feiern: Das BookRix eigene Wortspiel wird 3 Jahre! Zu diesem besonderen Jubiläum denken wir uns natürlich noch etwas fabulöses aus. Solange könnt ihr euch gern ein schattiges Plätzchen genehmigen (Kleiner Tipp: Das Kleingebäck findet man meist unter Bäumen) oder an der aktuell laufenden Runde des Wortspieles mitmachen. Das geht ganz einfach HIER.
Wusstet ihr im Übrigen, dass Immer mehr Billiardspieler Schach spielen? Grund: Sie finden den Kö-nich.

Gruselig:

Tag des verfluchten Kühlschranks!

Entsorgt den alten Fleischsalat und die schimmligen Käsereste, denn schon morgen ist Halloween… Und heute? Heute ist der „Tag des verfluchten Kühlschranks“. Der Tag, an dem alte Speisereste lebendig werden und den Spieß umdrehen: Bevorzugt kleine Kinder, die heimlich am Kühlschrank naschen wollen, werden zur Beute der gefräßigen Essensungeheuer. Schon in der Kurzgeschichte von Stephen King mit dem Namen „Der Wäschemangler“ (1972) verbreitete ein kinderverschlingender Kühlschrank Panik. Aber irgendwie steckt doch in jeder Geschichte ein Fünkchen Wahrheit, oder nicht?

Ahoi ihr Leichtmatrosen und Landratten!

Avast!

Der „Sprich-wie-ein-Pirat“-Tag ist wieder da! Arrr, ihr habt richtig gehört. Heute dürft auch ihr Küstenschiffer so tun, als wärt ihr Freibeuter und unsere einzigartige Sprache benutzen. Sogar Facebook bietet die Funktion der Piraten-Sprache an – Zwar nur in Englisch, doch ein echter Pirat scheut auch diese Herausforderung nicht, aye?
Um diesen Tag gebürtig zu feiern, haben wir noch einen kleinen literarischen Hochgenuss für euch rausgesucht. Fiannas Kurzgeschichte „Entkommen“  stimmt euch auf diesen Tag vorzüglich ein.
Setzt die Segel, wir brechen auf zu neuen Ufern und  kentern die deutsche Sprache!
Wer nicht mitmacht wird über die Planke geschickt und wird den Haien zum Fraß vor geworfen, arrr!

Tag des positiven Denkens

„Don’t worry, be happy!“

Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal„, pflegte schon Mark Twain zu
sagen. Heute, am Tag des positiven Denkens, sollten wir alle diesem Vorsatz treu bleiben. Auch hier im BookRix-Büro wird gute Laune verbreitet – Die Arbeitsmoral und Produktivität steigt enorm 😉
Egal, ob Nachbar, Familie, Freunde oder Arbeitskollegen: Bringt ihnen heute allen den Tag des positiven Denkens näher und sorgt dafür, dass unsere Welt wenigstens heute ein klein wenig bunter ist.