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Pressearbeit belohnt durch Reichweite

Pressearbeit für Selfpublisher: Was bringt die Pressemeldung zum neuen Buch?

Die meisten Selfpublisher betreiben Social-Media-Marketing, machen Preisaktionen oder weisen auf einer eigenen Website auf ihre Werke hin. Pressemitteilungen gehören aber nur selten zum Standard-Repertoire selbst verlegender Autoren. Damit sich das ändert, haben wir hier einige Tipps und Lektürehinweise gesammelt!

Warum solltest du Pressemitteilungen versenden?

Marketing-Bemühungen zielen darauf ab, dein Buch unter den tausenden Neuerscheinungen in jedem Monat hervorzuheben. Und dabei zahlt es sich natürlich besonders aus, Kanäle anzusprechen, die nicht jeder verwendet. Durch klassische Pressearbeit erreichst du zudem Journalisten, Medien und schließlich Käufer, die über Online-Werbung oder Social Media angesprochen werden können. Du steigerst also nicht nur deine generelle Reichweite, sondern erweiterst sie um neue Zielgruppen.

Wie funktioniert’s?

Bei Pressemeldungen gibt es ein paar Faktoren zu beachten:

Empfängerkreis und Verteiler

Am Anfang steht die Frage: Was soll mit der Pressemeldung bekannt gemacht werden – und für wen ist das interessant? Die neue Bestseller-Schnulze rund um eine Friedhofsgärtnerin ist für die arte-Redaktion vermutlich nicht von Interesse (oder erst in 40 Jahren). Ein Fachblatt für Gärtnerei oder Friedhofswesen könnte sich aber dafür interessieren, und sei es nur für die “Vermischtes”-Rubrik.

Die wichtigste Aufgabe bei der Pressearbeit ist daher die Suche nach den richtigen Empfängern. Dabei können viele Medien in Frage kommen – von thematisch passenden Bloggern bis hin zu (Regional-) Zeitungen und Zeitschriften. Um zu einem funktionalen, guten Presseverteiler zu kommen, ist individuelle Recherche, Kontakt- und Datenpflege unumgänglich. Ein Einstiegspunkt können z.B. Fachpresse-Datenbanken wie fachzeitungen.de sein – oder auch die lokale Uni-Bibliothek.

Eine Möglichkeit, seine Meldung schnell zu streuen, bieten Portale wie

– meist gegen Geld. Ob sich das im Einzelfall lohnt, muss jeder für sich und sein Werk entscheiden bzw. ausprobieren.

Inhalt

Zum Aufbau einer ordentlichen PM gibt es eine sehr nützliche Übersicht in der Selfpublisher-Bibel. Als Selfpublisher und Journalist ist Matthias Matting prädestiniert für dieses Thema.

Wer hilft?

Wenn du professionelle Unterstützung brauchst, wirst du z.B. auf dem Selfpublishing-Markt fündig. Gute Pressearbeit ist – wie die meisten Dienstleistungen – nicht billig. Sie kann sich aber lohnen!

Weiterlesen

Zur Lektüre empfiehlt sich dieser Artikel aus dem Upload Magazin, der leider einige Jahre alt ist. Für Recherche-Ideen und die Grundlagen ist er aber weiterhin aktuell.

Wer macht’s?

Bildschirmfoto vom 2017-02-07 15-09-15Anlass für diesen Artikel war die Pressemitteilung von Kerstin Eger und Romy van Mader zu „Sex, Lügen & Schokolade“, der Fortsetzung von „Sex, Lügen & Einmachbohnen“.

Gastbeitrag: eBook-Cover-Design erfolgreich gestalten

Du hast Dein eBook fertiggeschrieben und bist mit dem Inhalt mehr als zufrieden. Das eBook kann veröffentlicht werden und die Kasse zum Klingeln bringen. Dann fehlt nur noch ein passendes Cover-Design. In diesem Beitrag erfährst Du, worauf Du bei einem professionell gestalteten eBook-Cover achten musst.


Infografik Coverdesign
Die Must-Have-Elemente eines eBook-Cover-Designs
Zunächst ist hier natürlich der Titel zu erwähnen. Jeder muss wissen, worum es in Deinem Buch geht. Der Titel muss sehr gut lesbar sein, verwende daher keine verschnörkelten Schriften. Besonders wichtig ist auch die Schriftgröße. Diese muss so groß gewählt werden, dass der Titel auch bei einer verkleinerten Darstellung noch bequem zu lesen ist. Zusätzliche Infos zum Inhalt des eBooks liefert der Untertitel. Dieser kann auch kleiner abgebildet werden, muss aber dennoch gut zu lesen sein.

Auch der Name des Autors hat natürlich einen Platz verdient. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, daher kann der ideale Platz am Ende des Gestaltungsprozesses festgelegt werden.

Besonders wichtig ist ein passendes Titelbild. Es muss den Titel unterstützen und dem Betrachter dabei helfen zu verstehen, welches Thema das Buch behandelt bzw. welchem Genre es angehört. Das Bild muss, genau wie der Titel, auch bei der verkleinerten Darstellung noch gut zu erkennen sein. Es empfiehlt sich also, ein großes Bild zu verwenden statt mehrere kleine. Das gesamte Cover muss zwar nicht damit ausgefüllt sein, ein weißer Hintergrund eignet sich jedoch nicht. Lieber eine passende Hintergrundfarbe wählen. Warum? Weil viele eBook-Shops ebenfalls einen weißen Hintergrund haben und sich das Cover nicht gut genug abheben würde.
Der Weg einer Buchveröffentlichung führt, gerade bei kleinen Auflagen oder noch unbekannten Autoren, oft nicht über einen Verlag bzw. Herausgeber. Dennoch soll dieser Punkt hier mit berücksichtigt werden. Sollte es nämlich einen Verlag oder Herausgeber geben, muss dieser auch auf dem Cover erwähnt werden. Oft gibt es eine vorgeschriebene Stelle für das Logo. Diese sollte von Anfang an freigehalten werden, damit am Ende nichts Wichtiges verdeckt wird.

 

Wichtig bei der eBook-Cover-Gestaltung
Grundlegend für die Gestaltung und das Gesamtbild ist das Format. Bei einem eBook ist das nicht ganz einfach, denn jeder Shop hat andere Anforderungen. Achte darauf, dass das Cover immer korrekt angezeigt und nichts verzerrt dargestellt wird.

Auch bei der Farbe gibt es einige Punkte zu beachten. Verwende maximal drei Farben, damit das Cover nicht unruhig wirkt. Achte auf starke Kontraste. Das Cover muss auch in schwarz-weiß gut zu erkennen sein. Der Grund dafür ist einfach. Viele eBook-Reader können nur schwarz-weiß abbilden, doch auch hier soll das Cover gut zu erkennen sein.

Ganz besonders wichtig ist, wie schon erwähnt, die Darstellung im sogenannten „Briefmarkenformat“. Auch stark verkleinert muss das Cover noch funktionieren. Titel und Titelbild müssen les- bzw. erkennbar sein. Sticht das Cover bei der Suchergebnisliste nicht heraus, wird es vermutlich nicht geklickt, nicht gekauft und daher leider auch nicht gelesen.

 

NoGo’s beim eBook-Cover-Design
Wie bereits angesprochen, dürfen der Titel und das Titelbild nicht zu klein abgebildet sein. Die verkleinerte Vorschau des Covers ist das Erste, was ein Interessent sieht. Kann das Cover hier nicht überzeugen, wird das eBook nicht angeklickt und auch nicht gekauft. Am besten, Du testest es selbst. Verkleinere das Cover auf ca. 100 Pixel. Wenn Du den Titel noch gut lesen kannst, ist er groß genug geschrieben.

Beim Bild gilt diese Regel analog. Es ist nicht zu empfehlen, viele kleine Bilder zu verwenden. Beschränke Dich lieber nur auf ein großes und dafür wirkungsvolles Bild.
Zu viele Schriftarten schaden dem Gesamtbild. Verwende daher maximal zwei unterschiedliche Schriftarten, die gut lesbar und nicht zu verspielt sind.

Auch bei der Farbe solltest Du, wie bereits erwähnt, nicht übertreiben. Am besten nur zwei bis drei unterschiedliche Farben verwenden, die einen starken Kontrast zueinander haben. So kann man alles gut erkennen und das auch bei der Abbildung in schwarz-weiß.

 

FAZIT
Der Inhalt Deines eBooks kann noch so gut sein. Wenn keiner darauf klickt, wird der Inhalt leider nicht gelesen. Es wäre schade darum. Natürlich wird nicht die ganze Welt Interesse haben, aber Deine Zielgruppe ganz bestimmt. Also achte auf eine passende Gestaltung, um möglichst viele Interessenten anzusprechen. Investiere in Dein professionelles eBook Cover-Design. Du wirst sehen, es lohnt sich.

 

 

Zur Autorin: Vanessa Baier hat Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert und ist seit 2013 bei designenlassen.de im Bereich Online-Marketing tätig. Dort schreibt sie unter anderem für den firmeneigenen Blog.

Schreibwettbewerb “Mach aus Deiner Idee einen Bestseller”

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Die Gewinner stehen fest!

Die Gewinner des Wettbewerbs „Mach aus Deiner Idee einen Besteller“, den BookRix gemeinsam mit der Bastei Lübbe-Academy veranstaltet hat stehen nun fest. Wir haben insgesamt 140 Einsendungen erhalten, die wir  natürlich alle gesichtet haben. Die Qualität der Einsendungen war exzellent. Deshalb fiel uns die finale Entscheidung, welche zwei Bewerbungen aus der Fülle der Einsendungen gewinnen werden  alles andere als leicht. Nicht zuletzt, weil die Romanideen sehr unterschiedlich und dadurch schwer zu vergleichen waren.

Letztendlich haben wir deshalb bei der Auswahl der Sieger unser Augenmerk vor allem auf folgende Kriterien gerichtet: Kreativität der Idee, Schreibstil und Orthographie.

Die Bastei Lübbe Academy und das BookRix-Team haben dabei unabhängig voneinander zwei Sieger ausgewählt, die am 09. und 10.April nach Köln herzlich eingeladen werden, um an dem Seminar „Romanwerkstatt: Wie Sie ein richtig gutes Buch schreiben“ teilzunehmen.

Die Wahl des BookRix-Teams fiel dabei auf  den Beitrag von Dorothea Bergermann und Carolina Möbis, die sich mit der Idee zu „Zeit und Zufall“ beworben hatten.„Zeit und Zufall“ ist ein Fantasy-Thriller, in dem Chronos, der Gott der Zeit, durch seine eigene Behörde wegen illegaler Zeitreisen abgemahnt wird. Als er bemerkt, dass er sich selbst nicht helfen kann, bitte er Kien, einen minderen Gott des Zufalls, um Hilfe.

Das Team der Bastei-Lübbe-Academy hat bei der Wahl des Siegers für die Bewerbung von Jennifer Jäger entschieden, die sie mit der Idee zu einer Dystopie für den Workshop beworben hat. Ihre Romanidee „Clara“ spielt, in der Zukunft: Die Menschen müssen in ihrem 20. Lebensjahr entscheiden, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen wollen. Sie können wählen zwischen der von Kriegen erschütterten Erde und einem künstlichen Planeten, Utopia, auf dem man zwar nur eine begrenzten Zeit, dafür aber in Wohlstand lebt. Nach diesem Zeitraum von  fünf (glücklichen) Jahren muss man sein eigenes Leben aufgeben, um als Energiequelle das Fortbestehen dieses Planeten zu sichern.Der Romanidee folgt der Protagonistin „Clara“, die sich nun dieser Wahl und ihrer Entscheidung auf die Erde zu gehen stellen muss.

Wir gratulieren den beiden Siegerinnen Dorothea und Jennifer ganz herzlich und wünschen ihnen viel Spaß und  viele neue Erkenntnisse beim Autorenworkshop der Bastei Lübbe Academy.

3.BookRix-Adventsverlosung

Drei eBook-Bestseller zu gewinnen!


Kurz bevor das Christkind der der Weihnachtsmann kommt, gibt es auf BookRix noch einmal Bescherung in Form unserer Adventsverlosungen: Wir verlosen nämlich auch diese Woche drei verschiedene eBooks von Bestellerautoren und das je fünfmal!Zum einen kannst Du drei Bestsellerkrimis in einem eBook-Sammelband gewinnen, denn wir verlosen fünfmal „Die Trilogie des Tötens“ von den Indie-Erfolgsautorenduo B.C. Schiller.

Zum anderen solltest Du die Chance nutzen eine eBook – Ausgabe der Anthologie  „Liebe hoch 5“ zu gewinnen.

Außerdem haben wir noch ein Highlight für alle Fans historischer Zeitreiseromane, denn wir verlosen fünf Exemplare der „Flammenherz-Saga“ von  Petra Röder

Wie kannst Du die eBooks gewinnen?

Einfach auf den Button „Zur Verlosung“ auf der jeweiligen Buchinfosseite oder bei  unseren Adventsverlosungen klicken, die richtige Antwort angeben und ein wenig Glück haben. Die BookRix-Glücksfee gibt die  fünfzehn Gewinner der eBooks am 23.12.2013 bekannt.

Hier geht’s zu den Adventsverlosungen.

Weitere Verbesserung unseres Self-Publishing-Angebots

Self-Publishing mit BookRix: Amazon jetzt “abwählbar”, Verkaufsstatistiken und ePub Upload

Wir haben in den letzten Wochen unseren Self-Publishing-Service um einige weitere Optionen und Features ergänzt. Mit diesen Neurungen werden wir nun den Wünschen gerecht, die Autoren in den letzten Monaten uns gegenüber verstärkt geäußert haben.

Neue Veröffentlichungs-Option – Ausschluss Amazon aus Distribution

Autoren die sich entschlossen haben auf eigene Faust direkt über Amazons KDP-Programm zu veröffentlichen, können ab sofort via BookRix den Rest des eBook-Marktes erschließen und alle an das BookRix-Vertriebsnetz angeschlossenen eBook-Shops außer Amazon bedienen. Der Autor braucht lediglich die entsprechende Option im Veröffentlichungsprozess auf der BookRix-Homepage auszuwählen.

Und so sieht das Ganze dann im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de aus:

Screenshot: Shop-Option "Schon auf Amazon" im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de





Autorenstatistiken

Ab sofort finden Autoren in ihrem BookRix-Account vorläufige Verkaufszahlen für viele der von BookRix belieferten Shops: vorläufige Verkaufszahlen für den aktuellen Monat sowie den Vormonat und die finale Anzahl der eBook-Verkäufe in den drei vorherigen Monaten (Statistik beinhaltet auch die Downloads von 0,00 € Büchern in Shops).

Eingeloggt findest Du die Verkaufsstatistiken auf Deiner persönlichen Startseite:

Screenshot: Autorenstatistiken mit vorläufigen Verkaufszahlen und eBook-Verkäufen der letzten Monate

ePub Upload

Bereits seit zwei Monaten können eigene ePub-Dateien zur Veröffentlichung hochgeladen werden. Das kommt Autoren entgegen, die Ihre eBooks lieber selber mit einer Software wie z.B. Calibre ganz nach ihren Vorstellungen gestalten und erstellen wollen.

Mehr Infos über Self-Publishing mit BookRix findest Du hier:

http://www.bookrix.de/self-publishing-news-eBook-distribution-mit-BookRix-ist-kostenlos.html

Selfpublishing 3.0 – Die neue Art des Veröffentlichens

Der bekannte, englischsprachige Autor James Altucher veröffentlichte vor Kurzem einen Blogbeitrag mit dem Titel „How to Self-Publish a bestseller – Publishing 3.0“. Darin beschrieb er wichtige Aspekte aus der sich immer wandelnden Buchbranche. Die fleißigen Jungs von ebookmeter haben den Beitrag für den deutschen Markt ausgewertet und viele interessante Punkte aufgegriffen:

Wie man trotz größer werdender Konkurrenz als Selfpublisher Erfolge verzeichnet

Der Buchmarkt ist in Bewegung, gar kein Zweifel. Das eBook ist angekommen und erobert fleißig Marktanteile. Längst führen die elektronischen Bücher kein Schattendasein mehr und erfreuen sich wachsenden Zuspruch. Zur Freude der Autoren, die durch diese Entwicklung und die entsprechenden Angebote der Händler noch nie so einfach ein Buch veröffentlichen konnten wie heute. Doch der Markt ändert sich und Autoren sollten aufpassen. Der für seinen berüchtigten ‘Finger am Puls der Zeit’ bekannte Nachrichtendienst ‘Techcrunch’ veröffentlichte einen Beitrag zum Selfpublishing, der einen Trend aufzeigt, der ohne Zweifel auch nach Deutschland kommen und die Autoren dort betreffen wird. Aber auch die Chance eröffnet, sich als Autor deutlich abzugrenzen und einen wirklich qualifizierten ‘Bestseller’ zu veröffentlichen. Grund genug also, diese Meldung näher zu betrachten und zu versuchen, die dortigen Wege so anzupassen, dass sie auch auf den deutschen Markt anwendbar sind.

Sicher ist es vermessen, in einer Überschrift einen Wegweiser anzudeuten, wie man als Autor einen Bestseller veröffentlicht und selbst uns überraschte diese Überschrift der erwähnten Meldung. Doch befasst man sich näher damit kommt man zweifellos zu dem Entschluss, dass es am Ende gar nicht mehr so vermessen ist, sondern tatsächlich ein Weg sein kann, der in die Zukunft weist. Denn längst ist das Selfpublishing aus der Schmuddelecke herausgekommen und immer mehr Autoren entschließen sich dazu, ihr Buch in Eigenregie zu veröffentlichen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Mehr Geld: Wenn man nicht gerade ein gestandener Bestsellerautor wie Stephen King, Joanne K. Rowling oder Dan Brown ist, winkt im Selfpublishing deutlich mehr Geld für einen Autor, als wenn er über einen Verlag veröffentlichen würde.
  • Kontrolle über das Design: Als Autor, der selbst veröffentlicht, behält man die Kontrolle über das Design oder das Layout des Buches.
  • Geschwindigkeit: Ein Buch selbst zu veröffentlichen beansprucht deutlich weniger Zeit, als die Veröffentlichung über einen Verlag.
  • Kontrolle des Inhalts: Als selbstveröffentlichender Autor behält man stets die Kontrolle über den Inhalt und kann die Botschaft, die das Buch an den Leser bringen will auch wirklich so veröffentlichen, wie sie geplant ist, während bei Verlagen Lektoren, Korrektoren und selbst die Marketing-Abeilung in der Regel versucht, den Inhalt so anzupassen, dass er eine möglichst weitgefächerte Zielgruppe anspricht.

Diese Vorteile erkennen auch immer mehr Autoren, die bislang bei Verlagen veröffentlichten und gehen den Schritt, ein neues Buch selbst zu veröffentlichen. Mehr und mehr Autoren wandern also von den Verlagen ab und beschreiten den Weg des unabhängigen Veröffentlichens. Doch hier liegen nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren. Denn jeder neue Autor im Selfpublishing greift nach dem gleichen Kuchen, wie all die anderen, bereits längere Zeit auf diesem Weg veröffentlichenden Autoren. Es entsteht also ein vollkommen neuer Markt im Bereich der Buchveröffentlichung. Der Markt 3.0:

Als Markt 1.0 kann man jenen Markt bezeichnen, der traditionell lange Zeit vorherrschte. Jener Markt, in dem der Autor sein Buch über einen traditionellen Verlag veröffentlichte.

Der Markt 2.0 entstand mit der Einführung der Möglichkeit des Selfpublishing. Autoren mussten nicht mehr den Weg über einen Verlag gehen, sondern konnten in freier Eigenverantwortung und Eigenregie ihr Buch dem Leser anbieten. Dieser Markt besteht neben dem Markt 1.0 und brachte nur zusätzliche Möglichkeiten für neue Autoren, während etablierte Autoren weiter über ihre Verlage veröffentlichten.

Der Markt 3.0 ist der Markt, der jetzt im Entstehen ist und in dem Autoren vom ersten Markt auf den zweiten strömen, also sich von den Verlagen abwenden und in Eigenregie veröffentlichen, weil sie die deutlichen Vorteile für sich erkennen.

(…)

Hier die Schritt-für-Schitt Anleitung, wie man als Self-Publisher auch in einem derart gewandelten Markt erfolgreiche Titel etablieren kann:

Bauen Sie frühzeitig Ihre Plattform: Starten Sie rechtzeitig damit, sich eine Plattform über Ihr geplantes Werk zu bauen. Facebook, Twitter, eine eigene Autorenwebseite sollten bereits frühzeitig etabliert werden, selbst wenn das Buch noch in Planung ist. So können Sie schrittweise schon zukünftige Leser darüber informieren, was sie später erwarten wird. Werden Sie für die Leser zu einer ‘lebenden Person’, also schreiben Sie auch darüber, wie Sie fühlen, wie es Ihnen beim Schreiben geht oder wenn Ihnen etwas beim Schreiben passiert ist, das die Leser schmunzeln oder mitfühlen lässt; Sie eben zum ‘Menschen’ macht, mit dem man sich identifizieren kann. Ein Blog kann dabei auch sehr hilfreich sein, in dem Sie regelmäßig über Ihre Erfahrungen berichten. Viele Autoren fangen erst nach der Veröffentlichung mit diesen Plattformen an und erwecken dann beim Leser den Eindruck, diese Netzwerke nur zu Werbezwecken zu nutzen, während die, die von vornherein die Leser auch schon am Schreiben teilhaben lassen, ein regelrechtes ‘Mitfiebern’ auf das neue Buch bei den Lesern erleben werden. Das führt zu hohen Verkaufszahlen am Veröffentlichungstag und zum Einzug in jene Listen bei amazon, die weitere Aufmerksamkeit und damit Leser bringen. Denn letztendlich ist der Schlüssel zum Erfolg, dass man sichtbar wird und die größte und erfolgreichste Sichtbarkeit bringen die Listen, in denen man als Buch auftaucht (Bestseller, Neuerscheinungen etc.).

Schreiben Sie: Das mag komisch klingen für einen Autor, ist aber einer der empfohlenen Schritte für Erfolg im Markt 3.0. Schreiben Sie jeden Tag mindestens 500 – 2000 Worte, um die Schreibfähigkeiten und Schreibroutine zu trainieren. Lesen Sie parallel dazu Bücher von guten Autoren und denken Sie gezielt darüber nach, wie diese Autoren es geschafft haben, bei Ihnen Aufmerksamkeit zu erzeugen.

(…)

Bearbeitung: Das ist vermutlich der wichtigste Punkt in dieser Liste. Machen Sie sich bitte klar, dass nicht nur Autoren die Verlage verlassen, sondern auch bisher dort arbeitende ‘Fachkräfte’ wie Lektoren, Grafiker oder Werbefachleute. Sie alle sind auch in zunehmender Zahl auf dem ‘freien Markt’ zu finden und bieten dort ihre Leistungen in Eigenregie an. Auch wenn man als Autor im Markt 2.0 bislang tatsächlich sagen konnte, dass die Arbeit mit dem Fertigstellen und dem letzten Wort am Buch beendet war, so wird dies in Zukunft nicht mehr ausreichend sein, um genügend Leser zu finden. Beauftragen Sie einen professionellen Lektor mit dem Lesen des Buches und lassen Sie es Korrekturlesen. Hier reichen Freunde oder Familie längst nicht mehr aus. Lassen Sie sich Antworten darauf geben, ob beim Lesen das gewünschte Gefühl beim Leser erzeugt wird, ob der Handlungsfaden logisch und zusammenhängend deutlich wird und nicht zuletzt, ob die Intention, die man als Autor mit dem Buch hat, auch am Ende beim Leser angekommen ist. Wird das erreicht, was erreicht werden sollte? Ist die Handlung logisch und schlüssig und nicht zuletzt, entsteht beim Lesen das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen? Reagieren Sie auf diese Kritik und beheben Sie dann eventuelle Fehler und fertigen wenn nötig einen neuen Entwurf an. Ist das geschehen, geht es weiter. Denn nicht selten sind auch professionelle Lektoren leicht ‘betriebsblind’ (wobei das nicht negativ gemeint ist). Geben Sie jetzt diesen Entwurf an ‘echte’ Testleser heraus mit der Bitte, die selben Fragen zu beantworten. Hier eignen sich Blogger oder bekannte Vielleser, die man leicht mit etwas Rechercheaufwand (oder über die Plattform aus dem ersten Schritt) findet. Reagieren Sie wenn nötig auf diese Rückmeldungen und fertigen eine neuen Entwurf, bei dem Sie diese Rückmeldungen berücksichtigen. Natürlich kann das leicht zu fünf, sechs oder zehn Entwürfen führen, bis man wirklich ein Buch vor sich hat, das all das erfüllt, was Sie als Autor beabsichtigen. Der Autor des Beitrages bei ‘Techcrunch’ sagte dazu, dass er insgesamt bei seinem letzten Buch 15 Entwürfe fertigen musste, bis er schließlich veröffentlichte. Dabei formulierte er den Satz:

Nils und ich mussten immer wieder zurück gehen, um das Buch zu verändern. Doch der Unterschied zwischen dem ersten Entwurf (der eigentlich ursprünglich hochgeladen werden sollte) und dem dann fertigen Werk war in etwa so, wie der Unterschied zwischen Hühnerscheiße und Hühnchensalat.

Nils war in diesem Fall der Testleser und Lektor. Aber es wird deutlich: Um ein Buch zu schreiben und in Eigenregie zu veröffentlichen reicht es längst nicht mehr aus, nur die Worte zu tippen und dann das Buch hochzuladen. Dafür strömen immer mehr Profis und gestandene Autoren auf den Markt, neben denen es zu bestehen gilt.

Das Cover: Ist der Inhalt so, wie er sein soll und fertig zum Veröffentlichen, geht es um das Cover. Der erste Eindruck zählt und trägt nicht selten zu einem großen Teil dazu bei, ob ein Buch erfolgreich wird oder nicht. Bitte lesen Sie diesbezüglich auch unseren Beitrag, den wir speziell zum Thema Cover veröffentlichten:

Titel: Ebenso wichtig wie das Cover ist die Wahl des richtigen Titels. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen Test zu machen. Machen Sie insgesamt fünf Vorschläge für den Buchtitel und fragen Sie dann das Netzwerk aus Schritt 1 und Blogger oder Vielleser, welcher Titel das Buch am ehesten trifft oder welcher Titel die Neugierde weckt. Wenn Sie Facebook nutzen, machen Sie dort eine Umfrage, die lässt sich leicht erstellen. Denn nur so erfahren Sie, wie der Leser wirklich tickt und welchen Titel er ansprechend findet. Sie sehen, dass alle schritte im Endeffekt ineinander greifen: Der Fan aus dem ersten Schritt, der sorgsam gepflegt und mit eingebunden wird, bis hin zum Blogger, der den Inhalt prüft. Letztendlich wird sich auch der Fan aus dem Schritt 1 dafür bedanken, mitwirken zu dürfen, in dem er das Buch später kaufen wird.

(…)

Wenn all diese Schritte befolgt und bedacht sind, dann kann das Buch wirklich neben den etablierten und neu auf den Markt strömenden professionellen Autoren bestehen und die Leser überzeugen. Natürlich ist es dann auch noch Glückssache, ob und wie oft sich ein Buch verkauft. Aber letztendlich wird es sich nicht verstecken müssen und es bleiben Bewertungen wie “Unlogische Handlung”, “Schlechte Formatierung”, “viele Fehler” oder “Abgehackte Schreibweise” erspart. Selbst wenn die genannten Schritte nicht alle kostenlos zu haben sind und Investitionen bedeuten, so wird das fertige Ergebnis hier deutlich mehr Chancen haben, sich erfolgreich zu verkaufen, als wenn der Autor mit dem Buch diese Schritte nicht befolgt hätte. Nicht zuletzt kann mit dieser Vorarbeit auch ein deutlich höherer Preis genommen werden und damit die Vorkosten um ein Vielfaches wieder einspielen. Der Markt verändert sich und in Zukunft wird der Indie-Autor auch große Namen neben sich haben. Rechtzeitig die Tendenz zu erkennen und die sich bietenden Chancen zu nutzen werden deshalb essentielle Zutaten für zukünftige Erfolge sein.

Wir bedanken uns bei Andy und Michi von www.ebookmeter.info

Neue eBook-Verlosungen auf BookRix

Von Deutsch-Türken und Science-Fiction Abenteuern

Ihr könnt euch freuen, denn heute gehen gleich zwei Verlosungen an den Start, bei denen ihr spitzenmäßige eBooks aus dem Hause BookRix gewinnen könnt. Dieses Mal haben wir zwei ganz besondere Werke für euch ausgesucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Schweinefleisch ist nicht Haram

In seiner Kurzgeschichtensammlung “Schweinefleisch ist nicht Haram” nimmt Deutsch-Türke Mehmet Akyazi sein Leben als Doppelbürger polarisierend und urkomisch aufs Korn. Gewinne eines von 5 eBook-Exemplaren.

Klappentext:

„Als Mehmet mit seiner Freundin Sibel bei McDonald’s saß, musste er feststellen, dass er nicht gerade viel in seinem Leben erreicht hatte: „Ich studiere irgendwelche Pseudowissenschaften an der Uni, wohne immer noch bei meinen Eltern und habe eine geistig zurückgebliebene Freundin.“

Das ist aber kein Grund um nicht noch weiter in den Sumpf zu fallen, denn schließlich möchte eine deutsche Wurstfirma ihn zu einer Werbeikone machen. Unter dem Werbeslogan „Schweinefleisch ist nicht Haram“ soll er seine Landsleute zum Verzehr von Schweinefleisch anlocken, ob das ihm gelingt?

Schattengalaxis – die letzten Tage

Science Fiction Fans aufgepasst – es gibt neuen Lesestoff für euch. Daniel Isberner hat mit seiner „Schattengalaxis“ Reihe etwas ganz Tolles geschaffen. Ihr habt nun die Möglichkeit, dieses tolle Buch zu gewinnen. Wir verlosen 5 eBook Ausgaben und eine Printausgabe.

Klappentext:

Während sich der Schatten der letzten verbliebenen Kolonie der Menschheit nähert, versucht diese sich zu wappnen. Doch was ist der Schatten? Wie kann man sich etwas entgegenstellen, von dem man nicht weiß, was es ist?

Und der Schatten ist nicht das einzige Problem. Während der Bau des neuen Flaggschiffs von Problemen geplagt ist, versuchen finstere Kräfte im Inneren ihn noch weiter zu stören und schrecken auch nicht vor Sabotage zurück.

Kann die Menschheit der unbekannten Kraft trotzen oder wird der Schatten ihren Untergang besiegeln?

Wie ihr mitmachen könnt?

Beantwortet wie immer einfach die kurze Frage zur Leseprobe auf BookRix richtig und werft damit euren Namen in den Lostopf. Viel Glück
Leseprobe zu „Schweinefleisch ist nicht Haram“
Leseprobe zu „Schattengalaxis – Die letzten Tage”

Du bist nicht allein – wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Gastbeitrag von Bestselling-Selfpublisher Michael Meisheit

Foto:Steven MahnerSelfpublishing-Autor Michael Meisheit landete mit seinem eBook “Nicht von dieser Welt” bereits nach einer Woche auf Platz eins der Amazon Verkaufscharts. Danach lies sich das Buch von den oberen Rängen auch nicht mehr vertreiben und  “verkaufte sich wie blöd”.

Was steckt dahinter? Ganz klar, das Buch muss professionel gestaltet werden. Ein Lektorat und ein professionelles Cover waren für Michael also selbstverständlich. Doch wir haben bei ihm einmal nachgefragt, wie wichtig es ist, sich eine Crowd aufzubauen, die hinter einem steht. Hier seht ihr seinen Beitrag dazu:

Bücher selbst zu publizieren ist aus vielen Gründen faszinierend und motivierend. Einen Grund fand ich von Anfang an besonders klasse: Ich bin nicht alleine! Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei. Ein direkter, andauernder Austausch mit dem Leser ist möglich und – wenn ich das für meine Bücher betrachte – enorm hilfreich. Die „Crowd“ kann ein wahnsinnig wichtiges Element der Schreibarbeit und vor allem des Marketings für das eigene Buch sein. Man sollte sie unbedingt nutzen, aber auch zu nutzen wissen.

Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei

Der wichtigste Faktor in Sachen „Crowdsourcing“ ist sicher der Testleser. Für alle meine Bücher habe ich mir frühzeitig über meinen Blog Testleser gesucht. Gerade bei meinem ersten Roman „Soap“ gab es hier überwältigend viele Bewerbungen – die Leute lesen gerne vorab einen Roman, haben Spaß daran eingebunden zu werden.

Ich hatte jeweils zehn bis fünfzehn Testleser, die alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinung mitgeteilt haben. Dadurch haben sich von kleinen Korrekturen bis zu großen Umstellungen noch einige Änderungen in den Bücher ergeben. Aber Vorsicht: Man muss schon eine gewisse Souveränität für die Arbeit mit Testlesern haben, denn natürlich wird man kritisiert und natürlich werden sich auch Meinungen widersprechen – am Ende muss immer noch der Autor selbst entscheiden, was er annimmt und was nicht. Und dabei freundlich bleiben!

Immer freundlich bleiben

Ein wichtiger „Nebeneffekt“ von Testlesern ist, dass man gleich eine ganze Gruppe von Leuten hat, die das Buch bei Erscheinen schon kennen und ihm in der Regel auch wohlwollend gegenüberstehen, sich manchmal sogar als Teil des Projekts sehen. So bekommt man frühzeitig differenzierte und meist positive Rezensionen. Aber auch Unterstützung bei Marketingaktionen u.ä. Dafür sollte es selbstverständlich sein, dass man für die Hilfe mit einem kostenlosen (signierten) Buch dankt. Ich habe zusätzlich auch immer alle dankend am Ende des Buches erwähnt.

Als weitere Stufe kann die Crowd – über den eigenen Blog, Facebook, Twitter oder sonstwo – bei wichtigen Fragen rund um die Veröffentlichung eingebunden werden. Ich habe mir regelmäßig Feedback zu Titel, Cover, Klappentext und teilweise auch dem Preis geholt. Bei „Nicht von dieser Welt“ war eine für mich sehr hilfreiche Diskussion auch die deutliche Unterstützung dafür, den Roman mit einem weiblichen Pseudonym zu veröffentlichen. Ohne das Feedback wäre ich vielleicht zu unsicher gewesen. Am Ende war es goldrichtig.

Nebenbei hat man im Vorfeld der Veröffentlichung bei einer recht großen Gruppe schon eine gewisse Vorfreude auf das Erscheinen des Buches aufgebaut. Und so wird die Crowd am Veröffentlichungstag noch einmal wichtig. Wenn man sie nun über die Social Media gezielt anspricht, kann man im Optimalfall in den ersten Tagen eine größere Zahl an Verkäufen erreichen – was z.B. bei Amazon ein extrem wichtiger Faktor sein kann, wenn man in den dortigen Charts und Listen sichtbar werden will.

Natürlich gibt es erfolgreiche Selfpublisher-Bücher, die im stillen Kämmerlein entstanden sind und ohne Unterstützung von außen auf den Markt geworfen wurden. Diese sind aber die Ausnahme. Und ganz ehrlich: Mit der Crowd macht das Publizieren einfach mehr Spaß!

Wir danken Michael für seinen tollen Beitrag und hoffen, auch in Zukunft noch viel von ihm lesen zu dürfen.

(Foto: Steven Mahner)

Pressemitteilung zum Selfpublishing-eBook “Zarin der Vampire”

Tatana Fedorovnas Meisterwerk

„O, wie köstlich schmeckt böses Blut. Papa, verzeih mir.“

Realität ist schlimmer als Fantasie! Jeder kennt die Geschichte von der Zarentochter Anastasija. Tatana Fedorovna behauptet jedoch, dass nicht diese, sondern deren älteste Schwester Olga den bestialischen Mord an der Zarenfamilie überlebte und blutige Rache nahm. In der mitreißenden Serie verbindet die Autorin gekonnt Elemente aus Historienroman, Thriller und klassischem Vampirroman.

Russische Blutsauger sind jedoch fernab des Mainstream. Die dort überzogene Liebe spielt eine untergeordnete Rolle. Olga ist hinterhältig, brutal, rachsüchtig und erotisch. Die spannende Reihe, die zu Recht erst für Leser ab 16 Jahren empfohlen wird, wurde zudem von der in England lebenden Illustratorin Anja Uhren illustriert. Die offene und bis an die Schmerzgrenze gehende realistische Darstellung von brutalster Gewalt wird der Bestialität des tatsächlichen historischen Geschehens in Russland gerecht. Ganz nebenbei wird auch noch ein Stückchen Geschichtsunterricht vollzogen. Die Autorin hat als Russin gut recherchiert. Grundüberzeugungen der Leser in Bezug auf die russische Revolution geraten ins Schwanken. Unbekannte Historiendetails werden geschickt aufgezeigt. Der zweite, nicht minder packende Handlungsstrang spielt im heutigen Berlin und schafft die Verbindung von Historie und deutscher Gegenwart.

Tatana Fedorovna nutzt in ihren Werken geschickt die Schnittstellen deutscher und russischer Geschichte. Umfangreiche kostenlose XXL-Leseproben werden in den meisten online-Buchshops angeboten. Autorin Tatana Fedorovna ist eine weißrussische Autorin, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Ihre spannenden Bücher entführen sowohl in das Reich der Abenteuer, der Leidenschaft, der Geschichte als auch der Fantasy. Was zu Beginn angeblich vorhersehbar wirkt, erweist sich schnell als anders und offen. Beim Lesen spürt man, wie sehr die Autorin Humor, zuweilen auch den schwärzesten, liebt. Durch die Einbeziehung historischer Geschehnisse -wie in “Zarin der Vampire” und “Hexen Kuss“- erscheinen selbst Fantasy- Handlungen erstaunlich glaubhaft. “Zarin der Vampire” dürfte ihr Meisterwerk sein.

Auch auf BookRix findet ihr die exklusive XXL-Leseprobe zu diesem tollen eBook.