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Weitere Verbesserung unseres Self-Publishing-Angebots

Self-Publishing mit BookRix: Amazon jetzt „abwählbar“, Verkaufsstatistiken und ePub Upload

Wir haben in den letzten Wochen unseren Self-Publishing-Service um einige weitere Optionen und Features ergänzt. Mit diesen Neurungen werden wir nun den Wünschen gerecht, die Autoren in den letzten Monaten uns gegenüber verstärkt geäußert haben.

Neue Veröffentlichungs-Option – Ausschluss Amazon aus Distribution

Autoren die sich entschlossen haben auf eigene Faust direkt über Amazons KDP-Programm zu veröffentlichen, können ab sofort via BookRix den Rest des eBook-Marktes erschließen und alle an das BookRix-Vertriebsnetz angeschlossenen eBook-Shops außer Amazon bedienen. Der Autor braucht lediglich die entsprechende Option im Veröffentlichungsprozess auf der BookRix-Homepage auszuwählen.

Und so sieht das Ganze dann im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de aus:

Screenshot: Shop-Option "Schon auf Amazon" im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de





Autorenstatistiken

Ab sofort finden Autoren in ihrem BookRix-Account vorläufige Verkaufszahlen für viele der von BookRix belieferten Shops: vorläufige Verkaufszahlen für den aktuellen Monat sowie den Vormonat und die finale Anzahl der eBook-Verkäufe in den drei vorherigen Monaten (Statistik beinhaltet auch die Downloads von 0,00 € Büchern in Shops).

Eingeloggt findest Du die Verkaufsstatistiken auf Deiner persönlichen Startseite:

Screenshot: Autorenstatistiken mit vorläufigen Verkaufszahlen und eBook-Verkäufen der letzten Monate

ePub Upload

Bereits seit zwei Monaten können eigene ePub-Dateien zur Veröffentlichung hochgeladen werden. Das kommt Autoren entgegen, die Ihre eBooks lieber selber mit einer Software wie z.B. Calibre ganz nach ihren Vorstellungen gestalten und erstellen wollen.

Mehr Infos über Self-Publishing mit BookRix findest Du hier:

http://www.bookrix.de/self-publishing-news-eBook-distribution-mit-BookRix-ist-kostenlos.html

Selfpublishing 3.0 – Die neue Art des Veröffentlichens

Der bekannte, englischsprachige Autor James Altucher veröffentlichte vor Kurzem einen Blogbeitrag mit dem Titel „How to Self-Publish a bestseller – Publishing 3.0“. Darin beschrieb er wichtige Aspekte aus der sich immer wandelnden Buchbranche. Die fleißigen Jungs von ebookmeter haben den Beitrag für den deutschen Markt ausgewertet und viele interessante Punkte aufgegriffen:

Wie man trotz größer werdender Konkurrenz als Selfpublisher Erfolge verzeichnet

Der Buchmarkt ist in Bewegung, gar kein Zweifel. Das eBook ist angekommen und erobert fleißig Marktanteile. Längst führen die elektronischen Bücher kein Schattendasein mehr und erfreuen sich wachsenden Zuspruch. Zur Freude der Autoren, die durch diese Entwicklung und die entsprechenden Angebote der Händler noch nie so einfach ein Buch veröffentlichen konnten wie heute. Doch der Markt ändert sich und Autoren sollten aufpassen. Der für seinen berüchtigten ‘Finger am Puls der Zeit’ bekannte Nachrichtendienst ‘Techcrunch’ veröffentlichte einen Beitrag zum Selfpublishing, der einen Trend aufzeigt, der ohne Zweifel auch nach Deutschland kommen und die Autoren dort betreffen wird. Aber auch die Chance eröffnet, sich als Autor deutlich abzugrenzen und einen wirklich qualifizierten ‘Bestseller’ zu veröffentlichen. Grund genug also, diese Meldung näher zu betrachten und zu versuchen, die dortigen Wege so anzupassen, dass sie auch auf den deutschen Markt anwendbar sind.

Sicher ist es vermessen, in einer Überschrift einen Wegweiser anzudeuten, wie man als Autor einen Bestseller veröffentlicht und selbst uns überraschte diese Überschrift der erwähnten Meldung. Doch befasst man sich näher damit kommt man zweifellos zu dem Entschluss, dass es am Ende gar nicht mehr so vermessen ist, sondern tatsächlich ein Weg sein kann, der in die Zukunft weist. Denn längst ist das Selfpublishing aus der Schmuddelecke herausgekommen und immer mehr Autoren entschließen sich dazu, ihr Buch in Eigenregie zu veröffentlichen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Mehr Geld: Wenn man nicht gerade ein gestandener Bestsellerautor wie Stephen King, Joanne K. Rowling oder Dan Brown ist, winkt im Selfpublishing deutlich mehr Geld für einen Autor, als wenn er über einen Verlag veröffentlichen würde.
  • Kontrolle über das Design: Als Autor, der selbst veröffentlicht, behält man die Kontrolle über das Design oder das Layout des Buches.
  • Geschwindigkeit: Ein Buch selbst zu veröffentlichen beansprucht deutlich weniger Zeit, als die Veröffentlichung über einen Verlag.
  • Kontrolle des Inhalts: Als selbstveröffentlichender Autor behält man stets die Kontrolle über den Inhalt und kann die Botschaft, die das Buch an den Leser bringen will auch wirklich so veröffentlichen, wie sie geplant ist, während bei Verlagen Lektoren, Korrektoren und selbst die Marketing-Abeilung in der Regel versucht, den Inhalt so anzupassen, dass er eine möglichst weitgefächerte Zielgruppe anspricht.

Diese Vorteile erkennen auch immer mehr Autoren, die bislang bei Verlagen veröffentlichten und gehen den Schritt, ein neues Buch selbst zu veröffentlichen. Mehr und mehr Autoren wandern also von den Verlagen ab und beschreiten den Weg des unabhängigen Veröffentlichens. Doch hier liegen nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren. Denn jeder neue Autor im Selfpublishing greift nach dem gleichen Kuchen, wie all die anderen, bereits längere Zeit auf diesem Weg veröffentlichenden Autoren. Es entsteht also ein vollkommen neuer Markt im Bereich der Buchveröffentlichung. Der Markt 3.0:

Als Markt 1.0 kann man jenen Markt bezeichnen, der traditionell lange Zeit vorherrschte. Jener Markt, in dem der Autor sein Buch über einen traditionellen Verlag veröffentlichte.

Der Markt 2.0 entstand mit der Einführung der Möglichkeit des Selfpublishing. Autoren mussten nicht mehr den Weg über einen Verlag gehen, sondern konnten in freier Eigenverantwortung und Eigenregie ihr Buch dem Leser anbieten. Dieser Markt besteht neben dem Markt 1.0 und brachte nur zusätzliche Möglichkeiten für neue Autoren, während etablierte Autoren weiter über ihre Verlage veröffentlichten.

Der Markt 3.0 ist der Markt, der jetzt im Entstehen ist und in dem Autoren vom ersten Markt auf den zweiten strömen, also sich von den Verlagen abwenden und in Eigenregie veröffentlichen, weil sie die deutlichen Vorteile für sich erkennen.

(…)

Hier die Schritt-für-Schitt Anleitung, wie man als Self-Publisher auch in einem derart gewandelten Markt erfolgreiche Titel etablieren kann:

Bauen Sie frühzeitig Ihre Plattform: Starten Sie rechtzeitig damit, sich eine Plattform über Ihr geplantes Werk zu bauen. Facebook, Twitter, eine eigene Autorenwebseite sollten bereits frühzeitig etabliert werden, selbst wenn das Buch noch in Planung ist. So können Sie schrittweise schon zukünftige Leser darüber informieren, was sie später erwarten wird. Werden Sie für die Leser zu einer ‘lebenden Person’, also schreiben Sie auch darüber, wie Sie fühlen, wie es Ihnen beim Schreiben geht oder wenn Ihnen etwas beim Schreiben passiert ist, das die Leser schmunzeln oder mitfühlen lässt; Sie eben zum ‘Menschen’ macht, mit dem man sich identifizieren kann. Ein Blog kann dabei auch sehr hilfreich sein, in dem Sie regelmäßig über Ihre Erfahrungen berichten. Viele Autoren fangen erst nach der Veröffentlichung mit diesen Plattformen an und erwecken dann beim Leser den Eindruck, diese Netzwerke nur zu Werbezwecken zu nutzen, während die, die von vornherein die Leser auch schon am Schreiben teilhaben lassen, ein regelrechtes ‘Mitfiebern’ auf das neue Buch bei den Lesern erleben werden. Das führt zu hohen Verkaufszahlen am Veröffentlichungstag und zum Einzug in jene Listen bei amazon, die weitere Aufmerksamkeit und damit Leser bringen. Denn letztendlich ist der Schlüssel zum Erfolg, dass man sichtbar wird und die größte und erfolgreichste Sichtbarkeit bringen die Listen, in denen man als Buch auftaucht (Bestseller, Neuerscheinungen etc.).

Schreiben Sie: Das mag komisch klingen für einen Autor, ist aber einer der empfohlenen Schritte für Erfolg im Markt 3.0. Schreiben Sie jeden Tag mindestens 500 – 2000 Worte, um die Schreibfähigkeiten und Schreibroutine zu trainieren. Lesen Sie parallel dazu Bücher von guten Autoren und denken Sie gezielt darüber nach, wie diese Autoren es geschafft haben, bei Ihnen Aufmerksamkeit zu erzeugen.

(…)

Bearbeitung: Das ist vermutlich der wichtigste Punkt in dieser Liste. Machen Sie sich bitte klar, dass nicht nur Autoren die Verlage verlassen, sondern auch bisher dort arbeitende ‘Fachkräfte’ wie Lektoren, Grafiker oder Werbefachleute. Sie alle sind auch in zunehmender Zahl auf dem ‘freien Markt’ zu finden und bieten dort ihre Leistungen in Eigenregie an. Auch wenn man als Autor im Markt 2.0 bislang tatsächlich sagen konnte, dass die Arbeit mit dem Fertigstellen und dem letzten Wort am Buch beendet war, so wird dies in Zukunft nicht mehr ausreichend sein, um genügend Leser zu finden. Beauftragen Sie einen professionellen Lektor mit dem Lesen des Buches und lassen Sie es Korrekturlesen. Hier reichen Freunde oder Familie längst nicht mehr aus. Lassen Sie sich Antworten darauf geben, ob beim Lesen das gewünschte Gefühl beim Leser erzeugt wird, ob der Handlungsfaden logisch und zusammenhängend deutlich wird und nicht zuletzt, ob die Intention, die man als Autor mit dem Buch hat, auch am Ende beim Leser angekommen ist. Wird das erreicht, was erreicht werden sollte? Ist die Handlung logisch und schlüssig und nicht zuletzt, entsteht beim Lesen das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen? Reagieren Sie auf diese Kritik und beheben Sie dann eventuelle Fehler und fertigen wenn nötig einen neuen Entwurf an. Ist das geschehen, geht es weiter. Denn nicht selten sind auch professionelle Lektoren leicht ‘betriebsblind’ (wobei das nicht negativ gemeint ist). Geben Sie jetzt diesen Entwurf an ‘echte’ Testleser heraus mit der Bitte, die selben Fragen zu beantworten. Hier eignen sich Blogger oder bekannte Vielleser, die man leicht mit etwas Rechercheaufwand (oder über die Plattform aus dem ersten Schritt) findet. Reagieren Sie wenn nötig auf diese Rückmeldungen und fertigen eine neuen Entwurf, bei dem Sie diese Rückmeldungen berücksichtigen. Natürlich kann das leicht zu fünf, sechs oder zehn Entwürfen führen, bis man wirklich ein Buch vor sich hat, das all das erfüllt, was Sie als Autor beabsichtigen. Der Autor des Beitrages bei ‘Techcrunch’ sagte dazu, dass er insgesamt bei seinem letzten Buch 15 Entwürfe fertigen musste, bis er schließlich veröffentlichte. Dabei formulierte er den Satz:

Nils und ich mussten immer wieder zurück gehen, um das Buch zu verändern. Doch der Unterschied zwischen dem ersten Entwurf (der eigentlich ursprünglich hochgeladen werden sollte) und dem dann fertigen Werk war in etwa so, wie der Unterschied zwischen Hühnerscheiße und Hühnchensalat.

Nils war in diesem Fall der Testleser und Lektor. Aber es wird deutlich: Um ein Buch zu schreiben und in Eigenregie zu veröffentlichen reicht es längst nicht mehr aus, nur die Worte zu tippen und dann das Buch hochzuladen. Dafür strömen immer mehr Profis und gestandene Autoren auf den Markt, neben denen es zu bestehen gilt.

Das Cover: Ist der Inhalt so, wie er sein soll und fertig zum Veröffentlichen, geht es um das Cover. Der erste Eindruck zählt und trägt nicht selten zu einem großen Teil dazu bei, ob ein Buch erfolgreich wird oder nicht. Bitte lesen Sie diesbezüglich auch unseren Beitrag, den wir speziell zum Thema Cover veröffentlichten:

Titel: Ebenso wichtig wie das Cover ist die Wahl des richtigen Titels. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen Test zu machen. Machen Sie insgesamt fünf Vorschläge für den Buchtitel und fragen Sie dann das Netzwerk aus Schritt 1 und Blogger oder Vielleser, welcher Titel das Buch am ehesten trifft oder welcher Titel die Neugierde weckt. Wenn Sie Facebook nutzen, machen Sie dort eine Umfrage, die lässt sich leicht erstellen. Denn nur so erfahren Sie, wie der Leser wirklich tickt und welchen Titel er ansprechend findet. Sie sehen, dass alle schritte im Endeffekt ineinander greifen: Der Fan aus dem ersten Schritt, der sorgsam gepflegt und mit eingebunden wird, bis hin zum Blogger, der den Inhalt prüft. Letztendlich wird sich auch der Fan aus dem Schritt 1 dafür bedanken, mitwirken zu dürfen, in dem er das Buch später kaufen wird.

(…)

Wenn all diese Schritte befolgt und bedacht sind, dann kann das Buch wirklich neben den etablierten und neu auf den Markt strömenden professionellen Autoren bestehen und die Leser überzeugen. Natürlich ist es dann auch noch Glückssache, ob und wie oft sich ein Buch verkauft. Aber letztendlich wird es sich nicht verstecken müssen und es bleiben Bewertungen wie “Unlogische Handlung”, “Schlechte Formatierung”, “viele Fehler” oder “Abgehackte Schreibweise” erspart. Selbst wenn die genannten Schritte nicht alle kostenlos zu haben sind und Investitionen bedeuten, so wird das fertige Ergebnis hier deutlich mehr Chancen haben, sich erfolgreich zu verkaufen, als wenn der Autor mit dem Buch diese Schritte nicht befolgt hätte. Nicht zuletzt kann mit dieser Vorarbeit auch ein deutlich höherer Preis genommen werden und damit die Vorkosten um ein Vielfaches wieder einspielen. Der Markt verändert sich und in Zukunft wird der Indie-Autor auch große Namen neben sich haben. Rechtzeitig die Tendenz zu erkennen und die sich bietenden Chancen zu nutzen werden deshalb essentielle Zutaten für zukünftige Erfolge sein.

Wir bedanken uns bei Andy und Michi von www.ebookmeter.info

Neue eBook-Verlosungen auf BookRix

Von Deutsch-Türken und Science-Fiction Abenteuern

Ihr könnt euch freuen, denn heute gehen gleich zwei Verlosungen an den Start, bei denen ihr spitzenmäßige eBooks aus dem Hause BookRix gewinnen könnt. Dieses Mal haben wir zwei ganz besondere Werke für euch ausgesucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Schweinefleisch ist nicht Haram

In seiner Kurzgeschichtensammlung „Schweinefleisch ist nicht Haram“ nimmt Deutsch-Türke Mehmet Akyazi sein Leben als Doppelbürger polarisierend und urkomisch aufs Korn. Gewinne eines von 5 eBook-Exemplaren.

Klappentext:

„Als Mehmet mit seiner Freundin Sibel bei McDonald’s saß, musste er feststellen, dass er nicht gerade viel in seinem Leben erreicht hatte: „Ich studiere irgendwelche Pseudowissenschaften an der Uni, wohne immer noch bei meinen Eltern und habe eine geistig zurückgebliebene Freundin.“

Das ist aber kein Grund um nicht noch weiter in den Sumpf zu fallen, denn schließlich möchte eine deutsche Wurstfirma ihn zu einer Werbeikone machen. Unter dem Werbeslogan „Schweinefleisch ist nicht Haram“ soll er seine Landsleute zum Verzehr von Schweinefleisch anlocken, ob das ihm gelingt?

Schattengalaxis – die letzten Tage

Science Fiction Fans aufgepasst – es gibt neuen Lesestoff für euch. Daniel Isberner hat mit seiner „Schattengalaxis“ Reihe etwas ganz Tolles geschaffen. Ihr habt nun die Möglichkeit, dieses tolle Buch zu gewinnen. Wir verlosen 5 eBook Ausgaben und eine Printausgabe.

Klappentext:

Während sich der Schatten der letzten verbliebenen Kolonie der Menschheit nähert, versucht diese sich zu wappnen. Doch was ist der Schatten? Wie kann man sich etwas entgegenstellen, von dem man nicht weiß, was es ist?

Und der Schatten ist nicht das einzige Problem. Während der Bau des neuen Flaggschiffs von Problemen geplagt ist, versuchen finstere Kräfte im Inneren ihn noch weiter zu stören und schrecken auch nicht vor Sabotage zurück.

Kann die Menschheit der unbekannten Kraft trotzen oder wird der Schatten ihren Untergang besiegeln?

Wie ihr mitmachen könnt?

Beantwortet wie immer einfach die kurze Frage zur Leseprobe auf BookRix richtig und werft damit euren Namen in den Lostopf. Viel Glück
Leseprobe zu „Schweinefleisch ist nicht Haram“
Leseprobe zu „Schattengalaxis – Die letzten Tage“

Du bist nicht allein – wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Gastbeitrag von Bestselling-Selfpublisher Michael Meisheit

Foto:Steven MahnerSelfpublishing-Autor Michael Meisheit landete mit seinem eBook „Nicht von dieser Welt“ bereits nach einer Woche auf Platz eins der Amazon Verkaufscharts. Danach lies sich das Buch von den oberen Rängen auch nicht mehr vertreiben und  „verkaufte sich wie blöd“.

Was steckt dahinter? Ganz klar, das Buch muss professionel gestaltet werden. Ein Lektorat und ein professionelles Cover waren für Michael also selbstverständlich. Doch wir haben bei ihm einmal nachgefragt, wie wichtig es ist, sich eine Crowd aufzubauen, die hinter einem steht. Hier seht ihr seinen Beitrag dazu:

Bücher selbst zu publizieren ist aus vielen Gründen faszinierend und motivierend. Einen Grund fand ich von Anfang an besonders klasse: Ich bin nicht alleine! Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei. Ein direkter, andauernder Austausch mit dem Leser ist möglich und – wenn ich das für meine Bücher betrachte – enorm hilfreich. Die „Crowd“ kann ein wahnsinnig wichtiges Element der Schreibarbeit und vor allem des Marketings für das eigene Buch sein. Man sollte sie unbedingt nutzen, aber auch zu nutzen wissen.

Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei

Der wichtigste Faktor in Sachen „Crowdsourcing“ ist sicher der Testleser. Für alle meine Bücher habe ich mir frühzeitig über meinen Blog Testleser gesucht. Gerade bei meinem ersten Roman „Soap“ gab es hier überwältigend viele Bewerbungen – die Leute lesen gerne vorab einen Roman, haben Spaß daran eingebunden zu werden.

Ich hatte jeweils zehn bis fünfzehn Testleser, die alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinung mitgeteilt haben. Dadurch haben sich von kleinen Korrekturen bis zu großen Umstellungen noch einige Änderungen in den Bücher ergeben. Aber Vorsicht: Man muss schon eine gewisse Souveränität für die Arbeit mit Testlesern haben, denn natürlich wird man kritisiert und natürlich werden sich auch Meinungen widersprechen – am Ende muss immer noch der Autor selbst entscheiden, was er annimmt und was nicht. Und dabei freundlich bleiben!

Immer freundlich bleiben

Ein wichtiger „Nebeneffekt“ von Testlesern ist, dass man gleich eine ganze Gruppe von Leuten hat, die das Buch bei Erscheinen schon kennen und ihm in der Regel auch wohlwollend gegenüberstehen, sich manchmal sogar als Teil des Projekts sehen. So bekommt man frühzeitig differenzierte und meist positive Rezensionen. Aber auch Unterstützung bei Marketingaktionen u.ä. Dafür sollte es selbstverständlich sein, dass man für die Hilfe mit einem kostenlosen (signierten) Buch dankt. Ich habe zusätzlich auch immer alle dankend am Ende des Buches erwähnt.

Als weitere Stufe kann die Crowd – über den eigenen Blog, Facebook, Twitter oder sonstwo – bei wichtigen Fragen rund um die Veröffentlichung eingebunden werden. Ich habe mir regelmäßig Feedback zu Titel, Cover, Klappentext und teilweise auch dem Preis geholt. Bei „Nicht von dieser Welt“ war eine für mich sehr hilfreiche Diskussion auch die deutliche Unterstützung dafür, den Roman mit einem weiblichen Pseudonym zu veröffentlichen. Ohne das Feedback wäre ich vielleicht zu unsicher gewesen. Am Ende war es goldrichtig.

Nebenbei hat man im Vorfeld der Veröffentlichung bei einer recht großen Gruppe schon eine gewisse Vorfreude auf das Erscheinen des Buches aufgebaut. Und so wird die Crowd am Veröffentlichungstag noch einmal wichtig. Wenn man sie nun über die Social Media gezielt anspricht, kann man im Optimalfall in den ersten Tagen eine größere Zahl an Verkäufen erreichen – was z.B. bei Amazon ein extrem wichtiger Faktor sein kann, wenn man in den dortigen Charts und Listen sichtbar werden will.

Natürlich gibt es erfolgreiche Selfpublisher-Bücher, die im stillen Kämmerlein entstanden sind und ohne Unterstützung von außen auf den Markt geworfen wurden. Diese sind aber die Ausnahme. Und ganz ehrlich: Mit der Crowd macht das Publizieren einfach mehr Spaß!

Wir danken Michael für seinen tollen Beitrag und hoffen, auch in Zukunft noch viel von ihm lesen zu dürfen.

(Foto: Steven Mahner)

Pressemitteilung zum Selfpublishing-eBook „Zarin der Vampire“

Tatana Fedorovnas Meisterwerk

„O, wie köstlich schmeckt böses Blut. Papa, verzeih mir.“

Realität ist schlimmer als Fantasie! Jeder kennt die Geschichte von der Zarentochter Anastasija. Tatana Fedorovna behauptet jedoch, dass nicht diese, sondern deren älteste Schwester Olga den bestialischen Mord an der Zarenfamilie überlebte und blutige Rache nahm. In der mitreißenden Serie verbindet die Autorin gekonnt Elemente aus Historienroman, Thriller und klassischem Vampirroman.

Russische Blutsauger sind jedoch fernab des Mainstream. Die dort überzogene Liebe spielt eine untergeordnete Rolle. Olga ist hinterhältig, brutal, rachsüchtig und erotisch. Die spannende Reihe, die zu Recht erst für Leser ab 16 Jahren empfohlen wird, wurde zudem von der in England lebenden Illustratorin Anja Uhren illustriert. Die offene und bis an die Schmerzgrenze gehende realistische Darstellung von brutalster Gewalt wird der Bestialität des tatsächlichen historischen Geschehens in Russland gerecht. Ganz nebenbei wird auch noch ein Stückchen Geschichtsunterricht vollzogen. Die Autorin hat als Russin gut recherchiert. Grundüberzeugungen der Leser in Bezug auf die russische Revolution geraten ins Schwanken. Unbekannte Historiendetails werden geschickt aufgezeigt. Der zweite, nicht minder packende Handlungsstrang spielt im heutigen Berlin und schafft die Verbindung von Historie und deutscher Gegenwart.

Tatana Fedorovna nutzt in ihren Werken geschickt die Schnittstellen deutscher und russischer Geschichte. Umfangreiche kostenlose XXL-Leseproben werden in den meisten online-Buchshops angeboten. Autorin Tatana Fedorovna ist eine weißrussische Autorin, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Ihre spannenden Bücher entführen sowohl in das Reich der Abenteuer, der Leidenschaft, der Geschichte als auch der Fantasy. Was zu Beginn angeblich vorhersehbar wirkt, erweist sich schnell als anders und offen. Beim Lesen spürt man, wie sehr die Autorin Humor, zuweilen auch den schwärzesten, liebt. Durch die Einbeziehung historischer Geschehnisse -wie in „Zarin der Vampire“ und „Hexen Kuss„- erscheinen selbst Fantasy- Handlungen erstaunlich glaubhaft. „Zarin der Vampire“ dürfte ihr Meisterwerk sein.

Auch auf BookRix findet ihr die exklusive XXL-Leseprobe zu diesem tollen eBook.

Buchmesse + Lesung = BookRix User-Treffen?

Trefft BookRix-Autoren in persona!

BookRix Autor Dupien a.k.a. Constantin Dupien schlägt ein gemeinsames Treffen von BookRix-Usern am Freitag des Buchmessewochenendes, 15. März 2013, zu einer von ihm organisierten Lesung vor. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch die Vorstellung seiner neuen Horror-Anthologie „Mängelexemplare: Makabre Geschichten“, in der insgesamt sechs BookRix-Mitglieder mit ihren Geschichten vertreten sind. Sicher würde er sich freuen, wenn viele BookRix-User daran teilnehmen würden. Alle wichtigen Infos bietet Constantin euch hier:

Heureka; liegt die Frankfurter Buchmesse denn tatsächlich bereits ein halbes Jahr zurück?

Nur zu gut erinnere ich mich noch an den durchaus beschwerlichen Weg von Leipzig bis an die Stadt am Main. Nein, viel lieber denke ich da doch an das wirklich überwältigende Messeareal und an das in Deutschland wohl einzigartigen Wolkenkratzerpanoramas, das man von den Terrassen in der oberen Etage aus genießen konnte und für jeden gefahrenen Kilometer entschädigte. Und ja, die Buchmesse in Frankfurt erstreckte sich tatsächlich nicht nur über mehrere riesige Hallen und tausende Quadratmeter, sondern eben auch über zwei Etagen, die per stets überfüllter Rolltreppe zu erreichen waren.

Da geht es beim kommenden Heimspiel in der Messestadt (14. – 17. März) – man mag es sich als waschechter Leipziger gar nicht gerne eingestehen – fast schon dörflich zu.

Denn nicht nur die nackten Zahlen (281.750 Besucher und circa 7.400 Aussteller auf der Buchmesse im Oktober gegenüber 163.500 Besuchern und 2.000 Ausstellern in „Leipzsch“) sprechen da für sich– auch die Luft zum Atmen ist gefühlt etwas frischer und die freie Fläche zum Stehen ein wenig größer als das berühmte Blatt A4 einer Legehenne, auf das ich mich vor einem halben Jahr oftmals beschränkt gefühlt hatte.

Dafür gibt es während der Veranstaltungstage im März, so meine eigenen Erfahrungen, viel weniger Jungs und Mädels in ausgeflippten Manga-Kostümen zu bestaunen als im Frankfurter Pendant. Ob das nun zum Vor- oder Nachteil gereicht werden sollte, bleibt jedem Leser selbst überlassen.

Was es auf jeden Fall wieder geben sollte, ist ein Treffen der BookRix User (puh, ganz dezent noch die Kurve zum eigentlichen Thema gekratzt). Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis, im letzten Jahr endlich einmal von Angesicht zu Angesicht auf die User sowie einige Mitarbeiter ‚unseres‘ Literaturportals zu treffen und Namen wie Dubliner Tinte, AustrianLady und rigor.mortis einem echten Menschen zuordnen zu können. Sogar das ausgeschiedene Mitglied Mark Galsworthy mischte sich heimlich unter die Menge.

Die Flure der Messe bieten jedoch, meiner Ansicht nach, nicht das passende Ambiente für eine solche Zusammenkunft – immer noch viel zu eng, zu laut und irgendwie so gar nicht … privat und heimelig für persönliche Gespräche.

Mir schwebt eine ganz durchdachte Marketingkampagne uneigennützige Lösung dieses Problems vor: Am Freitag, 15. März, ab 20.30 Uhr, organisiere ich eine kleine, kostenfreie Lesung mit befreundeten Autoren in der Soupbar Summarum, ganz in der Nähe der Leipziger Innenstadt. Die Tore der Buchmesse schließen bereits 18.00 Uhr und man benötigt nicht mehr als eine halbe bis maximal dreiviertel Stunde bis zur Location der Lesung.

Warum also nicht also die Zeit zwischen beiden Terminen nutzen, um sich bei einer heißen Suppe und einem leckeren Warm- oder Kaltgetränk ein bisschen näher kennenzulernen und auszutauschen? Gerne können wir uns auch schon auf dem Messegelände treffen und gleich gemeinsam mit der Bahn dahin düsen. Die Eintrittskarte der Messe fungiert ja als kostenloses Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr.

Für ein paar Kästen Club-Mate habe ich mich bei den Gastgebern bereits eingesetzt, einer heißen Party steht also nichts mehr im Wege.

Und wer dann auch noch zur Lesung bleiben möchte, ist natürlich herzlich dazu eingeladen. Immerhin stammen die vorgetragenen Texte des Abends aus der Horror-Anthologie „Mängelexemplare: Makabre Geschichten“, an der insgesamt fünf BookRix-Autoren mitgewirkt haben und die an diesem Abend erstmals vorgestellt wird. Ohne zu viel zu verraten, weiß ich bereits von einer am Kurzgeschichtenband beteiligten BookRix-Autorin, die hundertprozentig bei der Lesung dabei sein wird.

Gesellt euch zu uns! Wir freuen uns darauf!

Und natürlich ganz viel Spaß auf der „familiären“ Buchmesse in Leipzig

Constantin Dupien

Zur Anthologie:

Arcadia steuert eine reinrassige Steampunk Story bei, mapaa67 widmet sich höllisch gutschmeckenden Dönern, Dupien ist blind vor Wut, windjaeger begibt sich in die Tiefen der Cyber-Hölle, ein schüchterner und vorerst unerkannt-bleiben-wollender User versinkt im Watt und melpomene lädt den Leser zu einem klassischen Klavierstück ein, dessen Töne auf mehreren Zeitebenen erklingen.

Zudem ist die Letztgenannte dieser Aufzählung maßgeblich am Lektorat beteiligt. Danke, liebe melpomene.

Weitere Autoren u.a.: Markus K. Korb, Nina Horvath, Vincent Voss, Marc Gore u.v.m.

Zur Veranstaltung:

Freitag, 15. März 2013, 20.30 Uhr

Soupbar Summarum

Münzgasse 16

04107 Leipzig

Happy Birthday, Stephen Hawking!

Er bringt „Licht ins Dunkel“

Das heutige Geburtstagskind ist mit Sicherheit einer der brilliantesten Köpfe unserer Zeit. Mit seinen bahnbrechenden Forschungsergebnissen hat er – sofern dieser Ausdruck im Zusammenhang mit der physikalischen Erforschung schwarzer Löcher passen mag –  schon so manches Licht ins astronomische Dunkel gebracht.

Die Rede ist natürlich von Stephen Hawking, der heute seinen 71. Geburtstag feiert. Der geniale Physiker erlangte durch seine populärwissenschaftlichen Bestseller über moderne Physik auf der ganzen Welt großen Ruhm und massive Bewunderung – auch über die Grenzen der Physikerszene hinaus.

Es ist unbestritten, dass der Wissenschafter über einen äußerst starken und wachen Geist verfügt. Im Ungleichgewicht dazu steht sein massiv geschwächter Körper. Hawking ist durch eine chronische Erkrankung seines Nervensystems seit 1968 an den Rollstuhl gefesselt. Seit einem Luftröhrenschnitt kann er sich außerdem nicht mehr aus eigener Kraft verbal ausdrücken. Ein Sprachcomputer, den er heutzutage mit Bewegungen seiner Augen steuert, übernimmt für ihn diese Funktion.

Sowohl bei Physik-Nerds, als auch bei einer Masse begeisterter Fernsehzuschauer entwickelte er sich zu einer Art Kultfigur. Nicht zuletzt durch Gastauftritte in beliebten Fernsehserien wie „die Simpsons“ (seiner Aussage nach „das Beste im amerikanischen Fernsehen“), „Futurama“ und „The Big Bang Theory“. Die Tatsache, dass sogar der verschrobene Dr. Sheldon Cooper aus letztgenannter Serie ein glühender Verehrer des Physikers ist – und alle, die Sheldon kennen, werden mir da beipflichten – zeigt, dass er wohl ein wahrlich bewundernswerter Mensch sein muss 😉

Der augezeichnete Science-Fiction Roman EINS von Alpha O´Droma könnte auch durchaus etwas für Fans der Materie Astrophysik sein:

„Ein geheimnisvolles Objekt riesigen Ausmaßes nähert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit der Erde. Was würde geschehen, wenn sie uns eines Tages wirklich kontaktieren, die Außerirdischen? Krieg der Sterne? Kämen diese kleinen grünen Männchen? Oder könnte es sich völlig anders gestalten, so vielleicht, wie es Alpha O’Droma in seinem Pilotbuch schildert? Die Wissenschaft muss einsehen, dass die Grenzen zwischen Astrophysik, Philosophie und Mystik verschwimmen.“

Das Ende naht…

oder „wie ich den Tag vor dem Weltuntergang verbringe“

Morgen endet der Maya-Kalender und damit ist – der Meinung so mancher zufolge- Schluss mit lustig! Ich glaube nicht an den Weltuntergang. Aber nur um sicherzugehen, möchte ich, dass der heutige Tag besonders schön wird…:-)

  • Am liebsten stehe ich mit einem Lächeln im Gesicht auf. Noch im Pyjama habe ich deshalb heute Morgen das Buch die besten Chuck Norris Witze“ gelesen und mich unter anderem an dem Spruch : „Einige Leute tragen Superman-Schlafanzüge, Superman trägt Chuck Norris- Schlafanzüge“ erfreut.
    • Der Vormittag schreitet voran und da es jetzt fast zu spät ist, ein anderes Land zu bereisen, möchte ich nun zumindest virtuell „Thailand entdecken“.
        • Anschließend ist Mittagessen angesagt. Kalorien zählen ist am letzten Tag auf der Erde natürlich nicht nötig. Also esse ich mich einmal quer durch das „Kochen ist nicht schwer – Einfach(e) leckere Rezepte“  und labe mich an den unterschiedlichen und leicht nach zu kochenden Gaumenfreuden.
          • Nachdem der Magen gefüllt ist, möchte ich nun auch noch etwas fürs Herz. Daher habe ich mich entschlossen, das Buch „Seelenband“ von Elvira Zeißler zu lesen und mitzufiebern, ob es am Ende ein Happy End für die beiden Protagnisten Valerie und John geben wird, oder nicht.
            • Am Abend möchte ich es mir mit einem Cocktail in der Hand im Kreise meiner Liebsten gemütlich machen. Wir erwarten mit Freude den Morgen und hoffen, dass die Welt nicht wirklich untergeht. Wäre schade darum 😉

              Ich wünsche euch heute einen wunderschönen Tag und wir hören und morgen….ähh…also hoffentlich…ich meine…bestimmt…nun ja…also wir hören uns 🙂

              Heinrich Heine

              Herzlichen Glückwunsch

              „Dort, wo Bücher verbrannt werden, verbrennt man am Ende auch Menschen.“

              Dieses weltbekannte Zitat stammt von Heinrich Heine, einem der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten. Genau heute vor 215 Jahren, am 13. Dezember 1797, wurde er in Düsseldorf geboren.

              Heine wurde schon zu Lebzeiten von vielen Menschen sehr verehrt. Einer seiner größten Fans war Kaiserin Elisabeth von Österreich – besser bekannt als Sissi.

              Vor allem seine ungekünstelte Art zu schreiben und seine Menschlichkeit, trugen zur großen Beliebtheit Heinrich Heines bei. Er gilt als „Letzter Dichter der Romantik“ und überwand diese Epoche, indem er die klassich, romantischen Stilmittel für das Überbringen politischer Äußerungen verwendete.

              Sein bekanntestes, deutsches Werk ist die Loreley. Vor allem die erste Strophe dieses wunderbaren Gedichtes dürfte wohl sogut wie jedem durchaus bekannt sein.

              Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
              Dass ich so traurig bin;
              Ein Märchen aus alten Zeiten,
              Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

              Das komplette Gedicht könnt ihr  hier lesen.

              Alles Gute, Heinrich Heine!

              Tag der Menschen mit Behinderung

              Der Ton macht die Musik

              Heute, am 03. Dezember, ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung.  Laut einer Studie von 2010 gibt es in Deutschland etwa 8,7 Millionen Menschen mit einer anerkannten körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung.

              An diesem Tag haben wir die Gelegenheit, unser Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung wiedereinmal zu überdenken. In diesem Zusammenhang sollten wir uns im ersten Schritt eines ins Gedächtnis rufen:  „Der Ton macht die Musik.“  Das bedeutet, viele Menschen sollten einmal versuchen, ihren Wortschatz ein wenig anzupassen. Statt jemanden als „an den Rollstuhl gefesselt“ zu bezeichnen, sollte man ihn schlicht und ergreifend einen Rollstuhlfahrer nennen. Auch das Wort „behindertengerecht“ sollte eher durch das Wort „barrierefrei“ ersetzt werden, da Barrierefreiheit für alle Menschen von großer Bedeutung ist. Dass man Kleinwüchsige nicht als Liliputaner bezeichnen und das Wort „behindert“ nicht als Synonym für „schlecht“ verwendet werden sollte, muss wahrscheinlich an dieser Stelle nicht erwähnt werden. Jedoch sollte auch darauf geachtet werden, Personen mit Behinderung nicht ständig „mit Samthandschuhen“ anfassen zu wollen und sie einfach normal zu behandeln.

              Kleine aber feine Unterschiede können unseren Umgang mit Menschen mit Behinderung also erheblich verbessern.





              Viele haben sich vielleicht schon einmal gefragt: Wie nehmen Menschen mit starken geistigen Behinderungen wahr? Was denken sie? Was fühlen sie? Warum haben sie Tics? Fragen, die sehr schwer zu beantworten sind. Thomas Wewers nähert sich in seiner Geschichte vom Ritter Namenlos diesen Fragen auf poetischer Weise. Ohne pädagogisierend oder moralisierend zu werden, entführt der Autor uns sprachgewaltig in eine bizarre Bilderwelt in der der Protagonist, Ritter Namenlos, auf der Suche nach Abenteuer und Reichtum Kämpfe zu bestehen hat…






              Auch das Buch „Liebe im Dritten Anlauf“ von Karoline Rüsch geht einfühlsam mit dem Thema „Behinderung“ um und erzählt die wunderschöne Geschichte der Rollstuhlfahrerin Anna. Dass Anna ihm beim ersten Treffen im Rollstuhl gegenübersitzt, sieht Klaus nicht. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wann wird Klaus erfahren, dass Anna behindert ist, und wie wird er damit umgehen?