Das nennst du ein Messer?

Ein Aussie auf großer Entdeckungsreise

Wir schreiben das Jahr 1986, Deutschland unterliegt im WM-Finale in Mexiko-Stadt 3:2 gegen Argentinien, Michael Jackson veröffentlicht „Thriller“ und die Raumstation MIR startet auf Ihre Reise in die Umlaufbahn. Neben diesen wichtigen Ereignissen gibt es aber auch noch ein weiteres Highlight in diesem Jahr: „Crocodile Dundee“ startet in den Kinos rund um den Globus.

Warum wir das erwähnen? Weil heute der wohl bekannteste und beliebteste australische Schauspieler seinen 72. Geburtstag feiert. Richtig, es geht um Paul Hogan.

Doch bevor er mit dem Film zu Weltruhm kommt, musste er auch einige turbulentere Zeiten hinter sich bringen. Bevor er im Jahr 1972 bei der Talentshow „New Faces“ entdeckt wird, hält er sich mit mehr als 25 Jobs über Wasser. Unter anderem verdingte er sich als Chauffeur, Boxer und Montagearbeiter auf der Sidney Harbour Bridge. Ob er sich allerdings auch im „wahren“ Leben mit Krokodilen herum geschlagen hat, ist nicht überliefert.

Der blonde Strahlemann hat den Film zusammen mit einigen Investoren selbst finanziert, auch am Drehbuch hat er selbst einen großen Anteil gehabt. Im Film spielt er einen kernigen Naturburschen, der von Aborigines im Outback aufgezogen wurde und den es bald in den „Großstadtdschungel“ von New York verschlägt. Dort hat er natürlich mit dem ein oder anderen „Problem“ zu kämpfen, schafft es aber dennoch sich durchzuschlagen. Diese Tatsache und die Art und Weise wie augenzwinkernd mit Klischees gespielt wird hat wohl dazu geführt das der Film über 328 Millionen Dollar einspielte. Leider konnte Paul nie an diesen Erfolg anknüpfen, denn alle nachfolgenden Werke waren nicht mehr sonderlich erfolgreich.

Heut lebt Paul Hogan mit seiner Ehefrau und Filmpartnerin Linda Kozlowski in Kalifornien. Er hat insgesamt 7 Kinder und wurde verdächtigt die Einnahmen aus seinen Filmen nicht versteuert zu haben. Die Ermittlungen wurden allerdings 2010 eingestellt.

Wir hier im BookRix-Büro denken mal wieder an unsere Jugend zurück und schmunzeln alle über den auch hier im Titel genannten, bekanntesten Gag des Streifens. Und ihr hoffentlich auch.