Die Mission eines Attentäters

Rezension zu „Lorizos Rache“ von Il Mithan.

Die aktuelle Rezension befasst sich mit einer Kurzgeschichte aus dem Fantasy-Genre. Der Autor Il Mithan beschreibt in „Lorizos Rache“ die finstere Mission eines Attentäters, der dem Kopf einer kriminellen Organisation nachstellt. Wir können die Kampfkünste des geschickten Jägers bewundern oder auch fürchten, denn der schreckt vor roher Gewaltanwendung zur Umsetzung seines Anschlagsplans keineswegs zurück.
Wenn man den Geschehnissen des Textes folgt, gelangt man an einen Punkt, wo man sich zwangsläufig fragt, was denn nun der genaue Grund für Lorizos Rachegelüste sein könnte. Und genau an diesem Punkt setzt der Autor zu einer unerwarteten Wendung der Geschichte an. Zwar teilt er mit, was seinen Protagonisten antreibt, gestaltet aber den weiteren Fortgang auf eine Weise, die ziemlich überraschend kommt. Mehr will ich aber nicht verraten.
Eines ist sicher: Das Handwerkszeug beherrscht Il Mithan nahezu perfekt. Seine Schilderungen wirken lebendig und nahe gehend, seine Wortwahl ist vielseitig und auch Flüchtigkeitsfehler kann man nur wenige ausmachen. Ebenso zeigt die Ausarbeitung des Plots, dass es der Autor versteht, einen spannenden Stoff in eine ansprechende literarische Form zu bringen, wenn auch an manchen Stellen etwas weniger Blut gereicht hätte.
Das Fazit kann nur lauten: Weiter so!

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