Don´t hassel the Hoff!

Oder: Der Burger-Barde

David Hasselhoff, Knight Rider, Looking for Freedom

Auch wir hier im BookRix-Büro werden nicht jünger. Besonders fällt uns das auf, wenn Helden unserer Jugend runde Geburtstage feiern. Und in diesem Fall gibt es wohl kein „Kind der Achtziger“ , das ohne den Mann in der coolen Lederjacke groß geworden ist. Angeblich ist er ja auch für die Wiedervereinigung verantwortlich gewesen, zumindest ist Mr. Hasselhoff davon heute noch überzeugt. Daher eine kleine Rückschau auf sein Schaffen zu Ehren seines 60. Geburtstags. Wir wünschen euch viel Spaß.

Seine erfolgreiche Laufbahn begann im Jahr 1975, er hatte seine erste große Rolle in der Seifenoper „Schatten der Leidenschaft“, einige Jahre später begann dann die wohl großartigste Serie der frühen 80er-Jahre, „Knitght Rider“ war geboren. Der Satz „Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht“ hat sich vermutlich bei jedem Kind in dieser Zeit für immer ins Gedächtnis eingebrannt. Legendär hier auch die Episoden mit David in einer Doppelrolle, als schnauzbärtiger, böser Zwilling.

Dann, Ende der Achtziger, wurde der nächste Kassenschlager geboren, Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu. Nach heutigen Maßstäben sicher genauso trashig wie Knight Rider ein paar Jahre zuvor, damals aber DER Zeitvertreib für alle Teenager. Und neben The Hoff kamen durch die Serie auch andere „Schauspieler“ zu ihrem Durchbruch, man denke da an Mimen wie Pamela Anderson und Erika Eleniak. Allerdings halten sich Gerüchte, dass deren Erfolg eher darauf beruht, dass sie jede Folge in roten Badeanzügen in Zeitlupe in die Fluten sprangen.

Auch musikalisch konnte David Hasselhoff einige große Erfolge verbuchen, sein Song „Looking for Freedom“ hielt sich für 8 Wochen auf Patz 1 der Charts. Und natürlich hat das Lied auch seien Teil zur Wiedervereinigung beigetragen. Aber auch folgende Singles wie „Limbo Dance“, „Crazy for you“ und „Flying on the wings of tenderness“ wurden rauf und runter gespielt. Allerdings ist sein wohl berühmtestes Video das zu „Hooked on a feeling“ aus dem Jahr 1997, der Song ist eher Mittelmaß, allerdings kann man hier nachvollziehen das David 2010 vom Magazin „red!“ einen Preis für seine Selbstironie erhalten hat.

Man sollte meinen, man würde schon alles über den Hoff wissen. Doch wenn man mal bei Wikipedia stöbert findet man durchaus noch Neues heraus. Habt Ihr zum Beispiel gewusst das Davids Ur-Ur-Großmutter von Bremen nach Baltimore übersiedelte. Oder das er im Guinness-Buch der Rekorde als „meistgesehener Star der Fernsehgeschichte“ verewigt ist und seine Autobiographie „Making Waves“ das auf Platz 2 der meistverkauften Bücher in Großbritannien im Jahr 2006 war. Nicht? Dann geht es euch wie uns.

Mag vielleicht auch daran liegen, dass der ehemalige Strahlemann und Teenager-Schwarm mittlerweile eher mit kleinen Skandalen und Peinlichkeiten durch die Medien geistert. Unvergesslich wird wohl die „Burger“-Affäre bleiben, oder der ebenfalls eher unappetitliche Auftritt auf einem Flughafen vor einigen Jahren. Wobei man ihm auch hoch anrechnen muss, dass er einer der wenigen Prominenten ist, die zugeben Probleme zu haben.

Und dennoch verneigen wir uns vor einem ganz Großen in der Welt des Entertainments und wünschen:

Happy Birthday, David!

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