eBooks go mainstream

Schwappt die Welle von Amerika auch zu uns?

Kindle

Es ist offiziell. Der Verkaufsriese Amazon.com verkauft in USA mehr E-Books  als gedruckte Bücher und schreibt damit Geschichte.  Von der Kindle-Einführung in 2007 bis zum Durchbruch hat Amazon eine rekordverdächtige Entwicklung hingelegt, die an den Erfolg des Taschenbuchs erinnert.

Der Verkauf des vergünstigten Kindle in den Staaten (für 114 $) hat sicher seinen Teil beigetragen und den nicht mehr aufhaltbaren Einzug des Lesegeräts in amerikanische Haushalte zusätzlich beschleunigt.

E-Book ist vom Spielzeug für enthusiastische Freaks  zum Mainstream-Produkt in US geworden.

Ob es bald derartige Rekordzahlen auch bei Amazon.de geben wird? Im Moment greifen die deutschen Leser doch eher zum Printbuch. Statistisch gesehen nutzen aktuell nur 2 % E-Books, während 80 % der Leser weitgehend oder ausschließlich gedruckte Bücher kaufen.

Die Gründe dieser Entwicklung dürfen allerdings eher wirtschaftlicher als kultureller Natur sein. Mit ihrer unflexiblen Preispolitik und der teilweise verzögerten Veröffentlichung der E-Book-Ausgaben schaden die Verlage dem E-Book-Markt und lassen an sich das lukrative Business vorbeiziehen.

Neben dem Preis wird sicher auch das Angebot an lieferbaren E-Books in der Entwicklung vom E-Book-Markt hierzulande eine entscheidende Rolle spielen.

Während bei Amazon.com mittlerweile mehr als 900.000 Titel lieferbar sind, bekommt man im deutschen KindleStore erst knapp 30.000 Kindle-Books angeboten.

Der Kindle ist aber erst gerade vor ein paar Wochen eingeführt worden.

Die Zeit wird es zeigen…

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