Die Welt der Feen und Elfen:

Die Gewinner?

Lange haben wir euch auf die Folter gespannt und das Warten hat noch immer kein Ende. Ganz langsam wollen wir euch die Gewinner offenbaren, also haben wir uns dazu entschlossen, die einzelnen Jury-Wertungen nacheinander zu veröffentlichen.
Den Anfang macht die Wertung der BookRix-Marketing-Praktikantin Jennifer Jäger, die  auf BookRix auch als „meldodiederfinsternis“ bekannt ist. Sie hat sich bei der Wertung, wie alle anderen Jurymitglieder auch extrem schwer getan, letztendlich kam sie aber zu  folgendem Ergebnis:

1.       Riedel –  „Das Königreich des Herbstes“
„Das Königreich des Herbstes“ ist ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch, welches nicht nur mit seiner individuell auf die Handlung angepassten Seitengestaltung punktet, sondern auch noch eine kindgerecht erzählte Geschichte beinhaltet, die auf ihre eigene Art und Weise den Kindern näherbringt, dass jeder einzigartig ist und einen Platz in der Welt hat. Sprachlich ist das Buch genau auf seine Zielgruppe zugeschnitten und somit wird die kleine Haselnussfee sicherlich einige Kinderaugen zum Leuchten bringen.

2. Calysta – „Die Liebe eines Schöpfers“
„Die Liebe eines Schöpfers“ scheint auf den ersten Blick sehr lieblos gemacht: Ein fehlender Klappentext und ein nicht wirklich schön gestaltetes Cover laden nicht gerade zum Verweilen ein. Doch sobald sich die virtuellen Seiten des Buches öffnen, zieht die Geschichte den Leser in seinen Bann. Philosophischer Tiefgang ist eindeutig zu erkennen und regt den Leser darüber an, über sein „Menschsein“ nachzudenken. Platz eins hätte dieses Buch von der Handlung und der sprachlichen Ausdrucksweise durchaus verdient, doch die fehlende Gestaltung verschaffte einer anderen Geschichte einen knappen Vorsprung.

3. Jean P. Schettler „Reginas zweite Flügel“
Zunächst laden sowohl Cover als auch Klappentext dazu ein, das Buch sofort aufzuschlagen. Hier erfolgt dann leider eine erste Ernüchterung: Die ersten Sätze sind genau mit dem Klappentext identisch. Die beginnende Erzählperspektive scheint zunächst auch befremdlich, obwohl der Autor sich viel Mühe gegeben hat, den Anfang wie den Beginn von klassischen Märchen aufzuziehen. Sobald er jedoch in die Sicht von Regina, der kleinen Feeyou, begibt, ziehen die Zeilen den Leser direkt in die Feenwelt. Die Geschichte ist schön erzählt und hat, wie klassische Märchen, am Ende eine wunderschöne Moral, die die meisten Leser zum Nachdenken anregen wird. Obwohl hier das Buch auch leider viel zu abrupt endet. Fazit: Schöner wäre es gewesen, wenn der Autor auf den klassischen Märchenprolog verzichtet hätte, denn dann wäre das Ende wohl schöner und nicht so abgehackt ausgefallen. Dennoch handelt es sich hier um ein wunderschönes Buch, welches den dritten Platz mehr als verdient hat.

Wichtig: Dies ist nicht die finale Juryentscheidung, sondern nur die Wertung eines Jurymitglieds . Die weiteren Wertungen folgen bis morgen. Seid gespannt!

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