Ja, es ist eine Revolution!

Indie-Publishing, eBooks und speziell das Social Web revolutionieren die Buchwelt – Auch in Frankfurt!

Auf der Frankfurter Buchmesse war Digitalisierung dieses Jahr DAS Thema. Sie verändert die Buchbranche momentan massiv. Auch die großen Verlage und Medien haben das nun erkannt und beschäftigen sich ernsthaft mit dem Thema. Das zeigt sich z.B. daran, dass eine Institution wie die Literatur-Sendung „Das blaue Sofa“ im ZDF einen entsprechenden Beitrag, inkl. Interview mit dem BookRix Gründer und CEO Gunnar Siewert, ausgestrahlt hat. Hier kannst Du die Sendung in der ZDF-Mediathek anschauen (Beitrag inkl. BookRix ab Min. 19:25).

Unter anderem wird Self-Publishing mittlerweile als einer DER Trends angesehen. Jeder kann eBooks oder gedruckte Bücher On-Demand veröffentlichen – das ist nichts wirklich Neues. Die eigentliche Revolution ist nicht Self-Publishing oder das eBook an sich und seine, immer schneller fortschreitende Etablierung unter Autoren, Lesern und Verlagen. Dank des Internets, und auch speziell Plattformen wie BookRix, können Autoren zum ersten Mal in der Geschichte des Buches Leser ohne Unterstützung eines klassischen Verlages erreichen und in direkten Kontakt mit ihnen treten. Das ist eine gesellschaftliche und kulturelle Revolution, die nicht nur die Verlagsbranche enorm verändern wird, sondern auch was wir lesen, von wem es geschrieben wird, wie es veröffentlicht, vermarktet und gelesen wird. Schreiben wird zur Popkultur, weil jeder mitmischen kann und die Inhalte mehr als je zuvor aus unserer Alltagskultur gespeist werden.

Auch „Liesechen Müller“ von nebenan, hat aufgrund dieser Entwicklungen nun die Chance ein erfolgreicher Autor zu werden. „Leute wie Du und ich“ – Jeder hat die selben Möglichkeiten im neuen digitalen Buchmarkt. Man muss als Indie-Autor aber dazu bereit sein, Eigeninitiative zu ergreifen und nicht darauf warten entdeckt zu werden. Daher lautete das BookRix-Messemotto auch: „Nimm Dein Glück selbst in die Hand“.

2 Gedanken zu „Ja, es ist eine Revolution!

  1. Boris

    Self-Publishing ist im englischssprachigem Raum ja schon weit auf dem Vormarsch und Autoren verdienen sich dumm und dämlich daran, weil sie quasi die einzigen Nutznießer sind. Ich hoffe, dass das Konzept auch in Deutschland abhebt.

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