Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #6: Leser lassen sich von anderen Lesern beeinflussen.

Den heutigen Blogbeitrag wollen wir nutzen, um alle bei uns veröffentlichten Autoren auf ein Recht aufmerksam zu machen, welches sie haben: Rezensionsexemplare verteilen.
Wichtig ist allerdings, dass diese Marketingmöglichkeit nicht leichtfertig genutzt wird. Im World Wide Web gibt es viele Rezensionsblogs, manche haben fünf, andere über fünftausend Leser. Ein Autor sollte sich immer die Frage stellen:
„Lohnt es sich für mich, diesem Rezensenten ein Exemplar gratis zu schicken?“
Die Verlockung, jedem Bücherblog sein Werk anzubieten, ist groß, denn natürlich möchte man als Autor möglichst oft im Internet genannt werden.
Wir empfehlen jedoch, zunächst „größere“ Blogs anzuschreiben. Hier gibt es ein paar Dinge, auf die ein Autor achten sollte:
– „Welches Genre rezensiert der Blogbesitzer?“
– „Wie viele Leser hat der Blog?“
– „Wie sehen die bisherigen Rezensionen aus?“ (Wenn ein Blogautor sich bsp. Über Vampirromane auslässt, da er das Thema „abgelutscht“ findet, sollte man ihm nicht seinen Vampirroman anbieten)
– „Wird regelmäßig gebloggt?“
– „Erscheinen die Rezensionen auch auf Amazon, etc.?“
Sind diese Fragen zufriedenstellend beantwortet worden, kann der Autor den Blogbesitzer anschreiben. Wichtig hierbei ist, sich nicht als „begeisterten Fan“ ausgeben, sondern ganz klar zu sagen, dass man ein neuer Autor ist, sich vorstellen könnte, dass der Blogbesitzer Gefallen am eigenen Werk finden könnte und ob er nicht Lust hätte, dies zu rezensieren. Leseprobe in Form eines ePubs gibt es selbstverständlich umsonst.
Den Klappentext, sowie den Link zur Leseprobe mitzuschicken, empfiehlt sich ebenfalls. Man sollte nicht in der ersten Mail bereits das ePub mitschicken, denn dies könnte aufdringlich erscheinen und wenn der Blogger das Buch nicht rezensieren möchte, hat er es trotzdem schon erhalten und kann es lesen.
Allen Blogbesitzern, die diesen Beitrag lesen, legen wir nahe, sich durch die Liste unserer kaufbaren Bücher zu klicken und gegebenenfalls den Autor mit der Bitte um ein Rezensionsexemplar anzuschreiben. Ihr würdet den Indie-Autoren damit sehr helfen und entdeckt vielleicht sogar als einer der ersten einen neuen Stern am Autorenhimmel.

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