Rezension:

„Blutsdämmerung“ von Tanja Rauch.

Die neunzehnjährige Tamara ist verzweifelt, denn mit ihr stimmt etwas nicht! Und es ist so absurd, dass sie mit niemandem darüber reden kann.
Als Kind wäre sie nach einem Unfall fast gestorben und seitdem beginnt ihr Körper sich zu verändern. Als sie glaubt langsam den Verstand zu verlieren, trifft sie auf den geheimnisvollen Max und bekommt endlich die lang ersehnten Antworten. Doch damit fangen die Probleme erst an…

Und diese Probleme sind so gut geschildert, dass der Leser unweigerlich Mitleid mit Tamara empfindet. Besonders erleichtert war ich darüber, dass Vampire in diesem Buch nicht als sanfte Liebhaber, sondern blutrünstige Monster dargestellt werden und dass selbst die Protagonistin vor dieser Wesensart nicht geschützt ist.
Die Autorin beschreibt Tamaras Gefühle sehr eingehend und leitet gut zum eigentlichen Höhepunkt der Geschichte hin. Die ersten Seiten sind spannend geschrieben und ziehen den Leser sofort in ihren Bann. Obwohl die Story viel Handlung enthält, wird jedes Kapitel gut ausgeleuchtet und ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass die Geschichte zu schnell vorangeht.
1,99€ ist ein sehr angemessener Preis und ich kann die Geschichte allen Vampirliebhabern nur empfehlen!