Rezension:

Schmetterlingsblut: Kelpie.

Nachdem Tajell Robin Black mit ihrem Roman „Schattenjuwel“ hunderte von Lesern verzauberte, trumpft sie nun mit einer Geschichte auf, die das Herz jeden Lesers berühren wird.
Schmetterlingsblut: Kelpie“ erzählt die Geschichte eines Wasserdämons, der nicht so blutrünstig ist, wie man annehmen sollte. Aufgrund eines Fluchs ist er an die Erde gebunden, nachdem er einen Blutschwur gebrochen hat.
Jahrhunderte lang zerfressen ihn Selbstzweifel und Hass, bis jener Schicksalshafte Tag kommt, an dem er das Ebenbild seiner verloren geglaubten Liebe wiedersieht. Ab diesem Augenblick läuft sein ohnehin merkwürdiges Leben komplett aus dem Ruder.
Zufälle häufen sich und dank der genial geschriebenen Rückblenden in Kelpies Vergangenheit erfährt der Leser immer mehr über die Hintergründe für seine Handlungen – und auch für jene Ereignisse, die man anfangs für Zufälle hält.
Alles in allem ist „Schmetterlingsblut: Kelpie“ kein Vergleich zu „Schattenjuwel“ – Was jedoch nicht negativ gemeint ist. Die zwei Geschichten sind sehr unterschiedlich, jede für sich ist äußerst lesens- und empfehlenswert.