Rezension:

Hexen Kuss. Werwolf-Fluch.

Bjela stammt aus einer halb-russischen Familie, in der es in der Vergangenheit nur so von Hexen und Wahrsagern wimmelte. Zusammen mit Ihrer Freundin Cassy, die davon träumt, ein unsterblicher Vampir zu werden, beschäftigt sie sich zwar auch mit der Hexerei, aber eigentlich glaubt sie nicht daran. Cassy hat einen neuen Freund, der behauptet, dass einer seiner sibirischen Vorfahren angeblich ein Werwolf war. Laut einer alten Überlieferung soll ein Hexenkuss die Wahrheit verraten und sogar Flüche lösen können. Sind das alles nur Geschichten? Natürlich will die junge Hexe den angeberischen Wladimir nicht küssen! Als ihr bester Kumpel Alex ein ungewöhnliches Ding an einem Flusslauf berührt, beginnt ein folgenreiches, Geschehen mit ungewöhnlichen Wendungen. Warum verhält Alex sich plötzlich so merkwürdig oder ist das alles nur Fantasie? Eine humorvolle Saga für junge Fantasyleser beginnt.

Der Klappentext ließ mich eine Geschichte erwarten, die den bekannten Klischees folgt – Diese Vorahnung wurde jedoch glücklicherweise nicht bestätigt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind alle außergewöhnlich gezeichnet und jeder für sich etwas Besonderes.
Es ist sehr interessant zu verfolgen, wie Alex sich nach der Berührung mit dem merkwürdigen Gegenstand am Ufer verändert. Der Autorin gelingt es, seine wirren Gedanken nachvollziehbar zu beschreiben. Die wechselnden Perspektiven zwischen Bjela und Alex sorgen dafür, dass man alle Aspekte der merkwürdigen Vorgänge erfährt.
Das Ende ist sehr offen und lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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