Rezension zu „Winnifred & Kunigunde“ von Lakie

Um Mitternacht, zur Geisterstunde

Buchcover Lakie "Winnifred & Kunigunde"Die Autorin Lakie – Nutzername „lakiegitte“ – hat bereits eine ganze Menge eigener Werke zu verschiedenen Themen bei uns eingestellt. Hiervon ist mir das Gedicht „Winnifred & Kunigunde“ sofort aufgefallen, vermutlich wegen des Giftfläschchens auf der Titelseite. Das anschließende Lesen des Textes hat mir viel Freude bereitet, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Das Gedicht besteht aus 13 Strophen – die Anzahl ist sicherlich beabsichtigt – zu je vier Zeilen. Diese wiederum sind trochäisch mit Auftakt mit vier Hebungen. Der Endreim erfolgt jeweils paarweise. Versmaß und Reimschema werden größtenteils eingehalten, einige Zeilen sparen die letzte unbetonte Silbe aus. Dennoch ist die äußere Form als gelungen anzusehen.

Inhaltlich gibt sich der Text recht humorvoll und unterhaltsam. Die Kunigunde ist ihres Winnifreds sehr überdrüssig geworden und beschließt daher, ihn durch den Einsatz effektiver Chemikalien aus dem Weg zu räumen. Unglücklicherweise geht bei dem Vorhaben aber so einiges daneben.

Die vortrefflichen Formulierungen der Autorin machen das Gedicht zu einem echten Vergnügen. Auch die graphische Aufmachung der Buchseiten ist gelungen. Bleibt mir nur noch, Euch viel Spaß beim Genuss dieser Lektüre zu wünschen.

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