Rezension zu „Ziemlich paradox“ von Matthias Merz

Der Briefträger muss viel einstecken.

Matthias März ist der „katerlisator“. Schon diese Namenwahl deutet an, dass der Autor ein Faible für Wortspiele hat. Sein Text „Ziemlich paradox“ ist eines von insgesamt fünf Werken, die das Spiel mit dem Wort zum Ziel haben.

Matthias März stellt hier zumeist Beziehungen von Berufsbezeichnungen zu Redewendungen her. Der Briefträger, der viel einstecken muss, ist nur ein Beispiel unter vielen. Der Autor hat eine ganze Reihe dieser Wortspiele gesammelt und somit eine erheiternde und bisweilen verblüffende Lektüre geschaffen. Manchmal ist man wirklich überrascht, wie nahe liegend die ein oder andere Relation doch ist, aber nie hat man das Gefühl, etwas zu lesen, das bereits anderswo verarbeitet worden ist.

„Ziemlich paradox“ stellt daher ein unterhaltsames Stück Sprachkultur dar, das nicht versäumt werden sollte.

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