Rezension zu „Eisblumen zum Valentinstag“ von Ewa Aukett

Käpt’n Cook zum Verlieben …

Der Valentinstag ist ja DER Termin schlechthin, um sich zu verlieben. Dieses Jahr ist er aber DER Termin für alle Fans von ansprechend formulierten Liebesgeschichten. Es gibt nämlich „Eisblumen zum Valentinstag“, und die überreicht uns Ewa Aukett in literarischer Form. Kann man da widerstehen?

In diesem Roman lernen wir Kyra Cook kennen. Sie ist IT-Spezialistin, Single und bei den Eltern wohnhaft, was sie in den Augen mancher Kollegen zum perfekten „Nerd“ macht. Ihr Chef hält allerdings sehr große Stücke auf sie. Als in der Firma ein Hackerangriff stattfindet, beauftrag er sie als seine Vertraute mit der Aufklärung. Dummerweise muss sie dafür aber in eine Filiale nach New York reisen und mit dem dortigen Sicherheitschef Grant zusammenarbeiten. Er ist zwar ein ausgesprochen attraktiver Mann, aber seine Machosprüche gehen Kyra auf die Nerven. Außerdem schaut er sie immer so finster an, ohne dass sie weiß, wieso er das tut. Die Jagd nach dem Hacker gestaltet sich somit alles Andere als einfach und Kyra deckt so manches Geheimnis auf.

Die Geschichte wird äußerst flüssig erzählt. Langeweile kommt erst gar nicht auf. Das liegt daran, dass die beiden Handlungsstränge, zum einen die persönlichen Geschichten um Kyra und Grant, zum anderen die um die Firmengeheimnisse, so miteinander verwoben werden, dass sie sich ideal ergänzen. Die Figuren wirken glaubhaft und zeigen jeweils einen ausgeprägten Charakter. Nichts an ihnen erscheint oberflächlich oder unausgegoren. Man kann sich vor allem in Kyra vom ersten Moment an hineinfühlen und fiebert mit ihr.

Wer Ewa Auketts bisherige Werke kennt, der weiß, dass diese sich in sprachlich erstklassigem Niveau präsentieren. Da macht auch „Eisblumen zum Valentinstag“ keine Ausnahme. Orthographie und Grammatik sind in bester Ordnung und stilistisch bietet das Buch die Finessen, die man sich wünscht. Der Roman hat sein ganz eigenes Flair und wirkt auch nicht wie die x-te Variation eines Liebesromans.

Eisblumen zum Valentinstag“ ist daher nicht nur Lesestoff für den besagten Termin. Es erfreut das Publikum das ganze Jahr über durch die rasante Handlung und die hochwertige Form, die sich schon äußerlich durch das aufwendige Cover andeutet.