Rund ums Schreiben

Thema „Kontaktaufnahme mit einem Verlag“

Wie bereits in einem früheren Blog-Beitrag vermeldet, beschäftigt sich die Gruppe „Rund ums Schreiben“ u.a. mit dem Themen Verlagssuche und Selbstvermarktung. Einen Aspekt hiervon bildet der erste Kontakt zu einem Verlag. Hierzu liefert die Gruppe wertvolle Informationen.
Möchte man ein Manuskript an einen Verlag senden, so genügt es nicht, dieses einzutüten und auf der Post abzugeben. Es gehören nämlich noch ein Anschreiben und ein sogenanntes Exposé mit dazu.

Von diesen dient das Anschreiben dazu, den formellen Kontakt herzustellen. Man schreibt, wer man ist und wie man heißt und daß man hiermit das beiliegende Manuskript zur Vorstellung einreichen möchte. Details zum Werk gehören hier nicht hinein. Das Ganze sollte den Charakter eines Geschäftsbriefes haben und optimalerweise den Lektor, der das Manuskript lesen soll, namentlich ansprechen.
Wichtiger – oder besser: von entscheidender Bedeutung – ist jedoch das Exposé. Man muß sich klarmachen, daß der Lektor täglich mehrere Manuskripte zu lesen bekommt. Damit er nicht unnötig Zeit mit unpassenden und schlechten Manuskripten verliert, dient das Exposé als Entscheidungshilfe. Es ermöglicht also dem Lektor eine sinnvolle Vorauswahl derjenigen Manuskripte, die er lesen wird. Deshalb sollte das Exposé zielstrebig und informativ sein, zugleich aber auch die Neugier auf das Manuskript wecken. Kurzgefaßt bietet das Exposé eine Zusammenfassung des Werkes, eine Übersicht der Hauptfiguren und ihrer zentralen Konflikte und eine Einstufung des Werles bezüglich Genre, Zielpublikum und Umfang. Mehr Einzelheiten bieten die Beiträge in der Gruppe, z.B. hier.

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