Schlagwort-Archiv: Amazon

4 Gewinnt

Geburtstagsgeschenk für euch!

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde BookRix vor kurzem vier Jahre alt – wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Zu diesem Anlass möchten wir nun auch wirklich die Korken knallen lassen und uns gleichzeitig für eure Treue, eure Kreativität und die rege Beteiligung an der Community bedanken. Und was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke? Deshalb haben wir uns etwas ganz Besonderes für euch einfallen lassen. Ab heute, 01. Juni bis zum 28. Juni 2012 – also vier Wochen lang- senken wir die Startgebühren sowohl für den internen Verkauf als auch für den eBook-Vertrieb in allen wichtigen eBook-Shops wie Amazon, Libri und iTunes auf grandiose vier Euro. Nutze die Chance und verdiene richtig Geld mit Deinen Werken.

Lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen, denn sie kommt zu diesem Preis so schnell nicht wieder.  Werdet mit der Hilfe von BookRix zu erfolgreichen Indie-Autoren und erfreut eine weltweite Leserschaft mit euren Büchern. Wir freuen uns darauf.

eReader: Der Anfang vom Ende

Das Tablet ist dem eReader sein Tod.

Kindle Fire - Amazon TabletNoch bevor sich reine eReader als digitale Lesegeräte in der breiten Masse etablieren konnten, scheinen sie schon ein Auslaufmodell zu sein. Wofür braucht man einen eReader, wenn Tablets ebenso eBooks anzeigen und darüberhinaus noch viel mehr können: Spiele, Schreibprogramme, Videos, eMails, Internet… Es scheint nichts zu geben, was ein Tablet nicht kann. Der Trend geht ganz klar in die Richtung: „Alle Anwendungen in einem Gerät!“ Zusätzlich werden die flachen Computer immer leistungsfähiger, preisgünstiger, leichter und dabei dünner. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis falt- bzw. zusammenrollbare Displays kostengünstig genug produziert werden können, um flächendeckend eingesetzt zu werden.

Trotzdem können sich viele Menschen immer noch nicht vorstellen, zukünftig Texte jeglicher Art auf digitalen Lesegeräten zu konsumieren, egal ob Tablet oder eReader. Aber so war das doch schon immer, wenn technische Revolutionen im Alltag an die Tür klopften, z.B. beim Mobiltelefon: Noch vor 15 Jahren zweifelten die meisten Menschen daran, dass es sich durchsetzen würde, mit einem „riesengroßen Kasten“ durch die Gegend zu laufen, dessen Nutzung für den Durchschnittskonsumenten sowieso viel zu teuer sein würde. Und wer um Himmels Willen möchte schon rund um die Uhr erreichbar sein?

Aber zurück zum Thema: Amazon hat Apple jetzt auch in Sachen Tablets den Kampf angesagt. Das neue Kindle Fire ist deutlich billiger als das iPad, Amazon zahlt nach eigenen Angaben sogar 50 € pro Gerät drauf, denn der Konzern erwartet gesteigerte Einnahmen durch Content-Verkauf: Musik, Filme, Apps, eBooks, etc. Aber genau hier liegt nach wie vor die Probelmatik, so schön und billig das Kindle Fire auch sein mag. Man begibt sich mit dem Gerät quasi in eine Abhängigkeit durch die Bindung an das Kindle Format. Amazon verweigert sich weiterhin dem ePub-Standard und kocht sein eigenes Süppchen. Es bleibt also spannend im Kampf Kindle vs. Plattform-unabhängiges Format (ePub).

Zum Schluß noch eine interessante Zahl, die zum Diskutieren einlädt: Laut Amazon kaufen Kindle-Besitzer dreimal mehr Bücher als Leser ohne Kindle. Revolutioniert der neue eBook-Markt also auch das Verhalten der Leser? Lesen Menschen einfach mehr, wenn sie die Bücher auf ihrem mobilen Lesegerät mit sich tragen können? Oder sind die Menschen, die jetzt schon als „Early Adopter“ ein Kindle besitzen, einfach nur die richtigen „Heavy Leser“, diejenigen die ohnehin am meisten Bücher kaufen?

Bald ist es soweit:

Das Amazon Kindle Fire kommt.

Auf den ersten Blick scheint es nicht mit den iPads konkurrieren zu können, doch trotzdem ist es sehr gefragt – Vermutlich sogar gefragter als die Apple Tablets. Denn es startet wohl mit den besten Anfangsverkaufszahlen, die es jemals gegeben hat. Cult of Android wurden einige Zahlen zugespielt, die dies vermuten lassen – Denn bereits fünf Tage nach Ankündigung des neuen Tablets wurden über 250.000 Vorbestellungen registriert.
Zum Vergleich: Das iPad 2 erzielte im ersten Monat 2,5 Millionen Verkäufe, also ca. 80.000 verkaufte Geräte am Tag. Die geleakten Zahlen zu den Vorbestellungen des Amazon Kindle Fire lassen darauf schließen, dass sich mehr als 50.000 Geräte am Tag verkaufen werden – zweifelsfrei nicht schlecht für einen Newcomer.
Die 2,5 Millionen Marke könnte von Amazon also geknackt werden, wenn sich die Vorbestellungen auf diesem Level fortsetzen. Ab dem 15. November kommt das Tablet offiziell in den Handel. Vor allem für den Erfolg spricht wohl der relativ niedrige Preis von 199 US-Dollar.
Andererseits gingen am Tag der Fire-Ankündigung bei Amazons Webseite 95.000 Tablet-Bestellungen ein. Das ist jedoch deutlich weniger als die 120.000 Vorbestellungen, die bei Apple eingingen, als das iPad vorgestellt wurde. „Es gibt ein Problem in der Lieferkette der Produktion, ohne diese Schwierigkeiten könnten es durchaus vier Millionen Systeme sein“, so die pessimistische Prognose von Gene Muster, Analyst bei Piper Jeffrey. Seinen Vermutungen zufolge wird Amazon in diesem Jahr nur 2,5 Millionen Geräte verkaufen. Ein weiteres Problem wird auch der relativ späte Verfügbarkeitstermin sein. Vom 15. November bleiben nur ungefähr 40 Tage bis Weihnachten – Und das Weihnachtsgeschäft ist bekanntlich sehr wichtig.
Und nun zu einem weiteren Grund, der Amazon Probleme bereiten könnte: Mit dem neuen Fire wird die Firma kein Geld verdienen. Gene Muster meint, dass Amazon jedes Gerät mit 50 Dollar subventioniert, doch laut iSuppli kostet jedes Gerät in der Herstellung nur 209,63 Dollar, also rund zehn Dollar mehr als der Verkaufspreis von 199 Dollar. Wayne Lam von iSuppli, meint, dass Amazon diese Verluste über den Content-Verkauf refinanzieren kann. Ob sich das jedoch lohnen wird, ist fraglich. Die Entwicklungen auf dem Tablet-Markt sind auf jeden Fall sehr interessant – und sollten beobachtet werden.

Wenn Du mehr lesen möchtest, dann schau entweder bei t3n.de oder chip.de vorbei.

eBooks go mainstream

Schwappt die Welle von Amerika auch zu uns?

Kindle

Es ist offiziell. Der Verkaufsriese Amazon.com verkauft in USA mehr E-Books  als gedruckte Bücher und schreibt damit Geschichte.  Von der Kindle-Einführung in 2007 bis zum Durchbruch hat Amazon eine rekordverdächtige Entwicklung hingelegt, die an den Erfolg des Taschenbuchs erinnert.

Der Verkauf des vergünstigten Kindle in den Staaten (für 114 $) hat sicher seinen Teil beigetragen und den nicht mehr aufhaltbaren Einzug des Lesegeräts in amerikanische Haushalte zusätzlich beschleunigt.

E-Book ist vom Spielzeug für enthusiastische Freaks  zum Mainstream-Produkt in US geworden.

Ob es bald derartige Rekordzahlen auch bei Amazon.de geben wird? Im Moment greifen die deutschen Leser doch eher zum Printbuch. Statistisch gesehen nutzen aktuell nur 2 % E-Books, während 80 % der Leser weitgehend oder ausschließlich gedruckte Bücher kaufen.

Die Gründe dieser Entwicklung dürfen allerdings eher wirtschaftlicher als kultureller Natur sein. Mit ihrer unflexiblen Preispolitik und der teilweise verzögerten Veröffentlichung der E-Book-Ausgaben schaden die Verlage dem E-Book-Markt und lassen an sich das lukrative Business vorbeiziehen.

Neben dem Preis wird sicher auch das Angebot an lieferbaren E-Books in der Entwicklung vom E-Book-Markt hierzulande eine entscheidende Rolle spielen.

Während bei Amazon.com mittlerweile mehr als 900.000 Titel lieferbar sind, bekommt man im deutschen KindleStore erst knapp 30.000 Kindle-Books angeboten.

Der Kindle ist aber erst gerade vor ein paar Wochen eingeführt worden.

Die Zeit wird es zeigen…