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Rezension

Der Blutmond – Teil 3

Das große Finale der Dark-Craving-Reihe

Die zahlreichen Fans der Dark-Craving-Reihe, die schon die ersten zwei Teile von „der Blutmond“ verschlungen haben, werden sich genauso freuen, wie wir. Endlich hat T.J. Hudspeth den dritten Teil der Saga, das große Finale, veröffentlicht. Wir haben das Buch bereits verschlungen und geben euch hier einen kleinen Einblick:

Schon der Einstieg der Geschichte ist spannend. Der Vampir Sato bemerkt, dass er seit mehreren Tagen von einer dunklen Gestalt verfolgt wird. Er fordert den Schatten, der sich an seine Fersen geheftet hat auf, sich zu zeigen. Zum Vorschein kommt die Werwolfsdame Mariella. Im ersten Moment ihrer Begegnung passiert etwas Merkwürdiges mit den beiden Wesen. Obwohl ihre beiden Rassen eigentlich bis aufs Blut verfeindet sind, verlieben sie sich unsterblich ineinander und gehen von diesem Zeitpunkt an gemeinsame Wege. Schließlich passiert, womit keiner hatte rechnen können. Mariella wird schwanger. Sie bringt einen Sohn zur Welt, stirbt allerdings bei der Geburt. Sato bringt es nicht übers Herz, sein Kind alleine großzuziehen. Daher bringt er seinen Sohn Raven zu Henry Black. Dieser ist der Mann von Mariellas Schwester, die ebenfalls verstorben ist. Er nimmt den Jungen bei sich auf und zieht ihn und seinen eigenen Sohn Colin gemeinsam groß.

Viele Jahre vergehen. Die Vampire leben in Angst. Laut einer Prophezeiung soll ihre Rasse in einem Ritus, der von Werwölfen durchgeführt wird, ausgelöscht werden.

Colin wird zum Anführer der Werwölfe ernannt. Als er  herausfindet, dass sein vermeintlicher Bruder von einem Vampir abstammt, ist er entsetzt und kann ihn nicht mehr akzeptieren. Raven wird entführt und in die WolfsTomb verschleppt, wo der Ritus zur Vernichtung der Vampire stattfinden soll. Auch Henry landet dort. Colin eröffnet Raven, dass Henry nicht sein leiblicher Vater und er eine Mischform aus Vampir und Werwolf ist. Außerden eröffnet er ihm, dass Raven als Mischwesen zu einer übermächtigen Kreatur werden könnte.

Dies möchte Colin allerdings mit allen Mitteln vermeiden und Raven in einer mörderischen Behandlung schröpfen.

Auch Mimma wird durch eine List in die Wolfs Tomb gelockt. Als Ardric, ihr Macher, das herausfindet, macht er sich ebenfalls auf den Weg, um ihr zu helfen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch wird er es rechtzeitig schaffen? Werden sich Henry und Raven irgendwie befreien können? Werden die Vampire restlos ausgeschaltet werden? Die Leser von „Der Blutmond-Teil 3“ dürfen sich auf einen fulminanten Showdown freuen. Alles entscheidet sich in der WolfsTomb. Und so viel sei verraten: Alle Beteiligten werden es nicht überleben…

T.J.Hudspeth schafft es mit ihrem neuen Buch in gewohnter Manier, den Leser auf eine spannende Reise mitzunehmen. Das Buch ist korrigiert und weist kaum Fehler auf. Der Ideenreichtum der Autorin macht das Buch zu etwas ganz Besonderem und man merkt, wie viel Herzblut sie in das Finale ihrer Reihe gesteckt hat.

Und was war davor?

Die Geschichte vor der Geschichte oder – das Prequel

Heutzutage lässt man keine Möglichkeit aus, von gut laufenden Themen – sei es in der Literatur oder im Film – eine Fortsetzung zu produzieren. Wieso auch eigentlich nicht? Schließlich werden diejenigen, welche die Rechte daran haben noch reicher und die Fans davon noch glücklicher. Insofern logisch…

Dass jedoch Geschichten vor den Geschichten erzählt werden und dann noch als „Prequel“ bezeichnet werden, vermag etwas seltsam. Aber genauer betrachtet genauso logisch, wie eine Fortsetzung zu schreiben. Und das Beste an Prequels ist, selbst wenn im dritten Teil der Protagonist erschossen wird, hingerichtet wird oder einer schrecklichen Krankheit erliegt, kann man ihn ganz einfach nochmal zum Leben erwecken – welch Segen.

Um diesem Beitrag auch einen etwas hochwertigeren Touch zu verleihen gibt es ein kurzes Feedback zur etymologischen Entstehung dieses englischen Begriffs: es handelt sich also um einen Neologismus aus dem Präfix „pre“ (=vor) und „sequel“ (= Folge, Fortsetzung). So, jetzt wisst ihr Bescheid!

Und für den Fall, dass ihr jetzt denkt – häh, ich kenn kein Prequel – schaut mal her, da ist doch 100%ig was dabei, das ihr kennt:

Prequels in der Literatur:

-          Bartimäus – der Ring des Salomo (Bartimäus)

-          Das Silmarillion (Herr der Ringe)

-          Hannibal Rising (Roter Drache, Das Schweigen der Lämmer, Hannibal)

-          The Harry Potter Prequel (hier auf Englisch)

Prequels im Film:

-          Star Wars I,II,III

-          X-Men Origin: Wolverine (X-Men)

-          Psycho IV – The Beginning (Psycho)

-          Der Hobbit – eine unerwartete Reise (Herr der Ringe)

Prequels bei BookRix:

-          Vom Mensch zum Vampir – die Schöpfung des Ardric Donovan (Dark-Craving-Reihe von T.J.Hudspeth)

Ihr kennt noch andere Autoren auf BookRix, die Prequels schreiben? Lasst es uns wissen…

Rezension zu “Die Nachtwanderin” von t.j.hudspeth

Bissige Trilogie…

Heute widmen wir uns in unserer Rezensionreihe einem Buch unserer BookRix-Autorin t.j.hudspeth. Sie schreibt auf ihrer Profilseite „Ich liebe es Geschichten zu erfinden, auf Papier zu bringen und anderen Menschen damit eine Freude zu bereiten.“ Das hat sie mit ihrer Dark Craving Trilogie mit den Büchern „Die Nachtwanderin Teil 1-3“ auf jeden Fall geschafft.

Die junge Mimma hatte keine schöne Kindheit. Nachdem ihr Vater ihre Mutter bereits vor ihrer Geburt verließ und sie sich mit vier unliebsamen Geschwistern herumschlagen musste, kehrt sie mit 17 Jahren ihrer Familie den Rücken und muss sich von diesem Zeitpunkt an um sich selbst kümmern. Sie hält sich mit Jobs in verschiedenen Nachtclubs über Wasser und kann sich bald auch eine eigene, spärlich eingerichtete Wohnung leisten. Freunde spielen in ihrem Leben keine Rolle. Die einzigen Kontakte unterhält sie in unregelmäßigen Abständen zu verschiedenen Sexualpartnern, denen sie sich allerdings nur im Drogenrausch hingeben kann.

Doch eines Nachts verändert sich ihr Leben schlagartig, als sie in einer Sackgasse von einem Werwolf angegriffen wird. In letzter Sekunde wird sie von einem dunklen Unbekannten gerettet. Von diesem Moment an ist nichts mehr, wie es einmal war. Ihr Beschützer, der sich schließlich als Ardric vorstellt, scheint kein gewöhnlicher Mensch zu sein. Oder ist er überhaupt ein Mensch? Die Wege der Beiden sind auf jeden Fall von diesem Zeitpunkt an untrennbar miteinander verbunden. Schließlich weiht Ardric Mimma in das Geheimnis seiner Identität ein. Ardric ist ein Vampir, der sich ausschließlich von menschlichem Blut ernährt. Er erklärt Mimma, dass auch sie zum Teil die Veranlagung zum Vampir in sich trägt und dass die Ältesten seiner Familie ein großes Interesse daran haben, Mimma in ihre Familie aufzunehmen. Sie ist zunächst ungläubig, aber nichtsdestotrotz befindet sie sich schon mitten in einem spannenden Abenteuer. Durch Ardric lernt die junge Frau auch andere Vampire kennen, die für sie zu einer großen Gefahr werden können, denn diese gieren nach ihrem süßen Blut…

Für alle Vampirfreunde ist „Die Nachtwanderin“ wohl genau das Richtige. Obgleich das Thema Vampire ja spätestens seit Twilight und Co. omnipräsent ist, wartet die Autorin in ihrer Trilogie mit vielen neuen Ideen auf und zieht einen mit ihrer Geschichte schnell in den Bann. An manchen Stellen ist das Geschriebene vielleicht ein wenig holprig und es sind kleine Gedankensprünge dabei, an die man sich erst gewöhnen muss. Der Lesespaß kommt allerdings trotzdem nicht zu kurz und es wird deutlich, dass die Autorin viel Herzblut in ihre Geschichte gelegt hat.