Schlagwort-Archiv: Autor

BookRix goes Romance4You – Im Interview mit Allie Kinsley

  • Name: Allie Kinsley

    Allie Kinsley, Autorin

  • Genre(s): Erotic-Romance, New-Adult, Chick Lit
  • Das lese ich privat: Fantasy-Romance, J.R. Ward, Nalini Singh
  • Meine Haustiere: Zwei Katzen, ein Hund, zwei Pferde
  • Mein Lieblingsessen: Spätzle
  • Lieblingszitat: If you can dream it, you can do it
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Angst vor Schmetterlingen
  • Lieblingslied: so ziemlich alles von Fler 😉
  • Schönster Liebesroman: Leopardenspur
  • Schönstes Liebeslied: Someone like you
  • Schönster Liebesfilm: Dirty Dancing
  • Mein perfektes Date: Im Buchladen 🙂
  • Mein perfekter Tag: Draußen mit Hund und Pferd unterwegs
  • So entspanne ich mich: Beim Ausreiten
  • Homepage/Fanpage: www.allie-kinsley.de https://www.facebook.com/AutorinAllieKinsley/

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer sehr gern und sehr viel gelesen. Oft ging es mir so, dass ich mir andere Handlungen gewünscht habe, deshalb habe ich ein Buch für mich ganz allein geschrieben. Ich freu mich riesig, dass so viele Leser Fire&Ice 1 – Ryan Black genauso geliebt haben wie ich <3

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Die richtige Mischung aus Liebe, Spannung und ganz viel Humor.

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Am liebsten verabrede ich mich virtuell mit Kollegen, dann bin ich am motiviertesten.

  • Hast du Vorbilder?

Nein, richtige Vorbilder nicht. Ich habe viel Respekt vor meinen Kollegen, aber ich möchte Ich bleiben und niemand anders werden 😉

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Inspiration finde ich überall um mich herum. Egal ob in Bildern, Musik, Menschen, die mir auf der Straße begegnen.

  • Erzähl uns doch mal, wie deine erste Veröffentlichung für dich war.

Meine erste Veröffentlichung war sehr spontan. Das Buch war schon eine Weile fertig. Ich habe mich sehr über die damals so modernen Sammelbände geärgert, also habe ich kurzentschlossen mein eigenes Buch veröffentlicht. Gedacht und gefühlt habe ich dabei nicht viel, da ich überhaupt keine Erwartungen hatte. Im Gegenteil, ich war total überrascht, als die ersten drei Bücher verkauft worden sind.

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4You?

Ich war glücklicherweise von Anfang an auf der Romance4you dabei. Ich liebe es, dass ich Zeit habe, mich in Ruhe mit all meinen Lesern zu unterhalten und neuen Lesern einen direkten Einblick in meine Bücherwelt zu geben.

  • Was erwartest du dir von der Romance4You 2018?

Viele liebgewonnene Leser und Kolleginnen wiederzutreffen und neue interessante Menschen kennenzulernen.

 

 

Bisher veröffentlichte Werke von Allie Kinsley:

 

 

 

 

BookRix goes Romance4You – Im Interview mit Don Both

  • Name: Don Both

    Don Both, Autorin

  • Genre(s): Tatsächlich ist meine zweite Leidenschaft Fantasy, aber ich veröffentliche alles unter einem Pseudonym.
  • Das lese ich privat:  Alles von Kundera, Salman Rushdie, Kim Harrison, Noah Gordon bis zu Fantasy, wie „Das Reich der sieben Höfe“.
  • Meine Haustiere: Ein deutscher Schäferhund, ein adoptierter Straßenhund (mit drei Beinen) aus dem Ausland und drei ech penetrante Katzen.
  • Mein Lieblingsgetränk: Bananenmilch 😉
  • Lieblingszitat: Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid.
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Ich hasse Füße. Bei meinen Büchern bin ich Perfektionistin bis ins kleinste Detail.
  • Lieblingslied: Alles von MUSE
  • Schönster Liebesroman: Das ist unheimlich schwer! Aber ich denke „Das Reich der sieben Höfe“.
  • Schönstes Liebeslied:  Das ist wirklich schwer zu sagen … deswegen Kings of Leon – Sex  on fire. Haha 🙂
  • Schönster Liebesfilm: Rendezvous mit Joe Black
  • Mein perfektes Date: Wir liegen zusammen im Bett und tun gar nichts. 🙂
  • Mein perfekter Tag: Ich liege mit meinem Reader alleine im Bett und tu gar nichts.
  • So entspanne ich mich: Ich mache Yoga oder liege in der Badewanne (oder in meinem Bett) und tue gar nichts 😉
  • Homepage/Fanpage: www.donboth.de

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Als ich 12 war, wurde in meiner Klasse ein Kurzgeschichten-Schreibwettbewerb veranstaltet.

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Eine unvorhersehbare, unter die Haut gehende, verzweifelte und gleichzeitig heiße Liebesgeschichte.

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Ich guck mir Fotos von heißen Kerlen an, haha, oder ich höre Musik.

  • Hast du Vorbilder?

Oh so einige! Kim Harrison zum Beispiel oder Sarah J. Maas. Weil sie eine unglaubliche Art haben, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, weil sie raffinierte Geschichten haben und weil sie einen immer wieder überraschen. Aber auch Patrick Süskind schreibt in meinen Augen unglaublich gut. Ich würde gerne auch nur ansatzweise so schreiben können.

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Andere Geschichten.

  • Erzähle uns doch mal, wie deine erste Veröffentlichung für dich war.

Mein Mann wurde durch eine Erbkrankheit arbeitslos, zeitgleich ging die Bäckerei, in der ich arbeitete, in Insolvenz. Wir wurden zu Hartz-4lern, was ich echt keinem wünsche! Ich schrieb und schrieb und schrieb, hauptsächlich um der Realität zu entfliehen. Dann hatte ich die Schnauze voll und entdeckte das Selfpublishing. Von unserem letzten Geld bezahlte ich das Lektorat und brachte Immer wieder samstags (Immer wieder … 1) heraus. Ich weiß bis heute noch, dass ich eine Nacht vor dem Hochladen einen totalen Nervenzusammenbruch hatte. So viel hing für mich – für uns – davon ab … und die nächsten Tage bangte ich. Kommt es an?

Nach einem Monat war klar: Es kam an. Und wie! Es hat sich mittlerweile 500.000 Mal verkauft … Ich kann es bis heute nicht glauben und bin erfüllt mit unbändigem Stolz und Glück, wenn ich daran zurückdenke.

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Ich möchte mit meinen Büchern den Menschen helfen, so blöd es sich anhört. Vor allem, zu sich zu stehen und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich kämpfe auch gegen Bodyshaming. Meine schönsten Erlebnisse sind, wenn ich Nachrichten von Lesern bekomme, die sich durch mich mehr trauen! Die durch mich vielleicht sogar etwas verarbeiten oder ihre Ängste überwinden konnten und sich wieder wohler in ihrer Haut fühlen. Das sind für mich die schönsten Erlebnisse.

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4You?

Nein, ich war vom ersten Mal an dabei. Ich liebe die familiäre Atmosphäre und dass man sich für seine Leser wirklich mal richtig Zeit nehmen kann, was auf anderen Messen leider nie der Fall ist.

  • Was erwartest du dir von der Romance4You 2018?

Ein schönes Beisammensein mit meinen Lesern und meinen Kollegen (und Freunden).

 

Bisher veröffentlichte Werke von Don Both:

BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Emily Key

  • Name: Emily Key  
  • Genre(s): Liebe und Erotik
  • Das lese ich privat: Liebe, Erotik, Psychothriller
  • Mein Lieblingsessen: Steak
  • Mein Lieblingsgetränk: Gin Tonic
  • Lieblingszitat: Mut ist der Stoff, aus dem Träume gemacht sind
  • Das habe ich immer dabei: mein Handy, Lippenstift, Handcreme, Zahnseide
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Ich hasse Spinnen. Ich hasse Unordnung. Ich bin ein absoluter Symmetriemensch
  • Lieblingslied: Vatican von Sepultura 😀
  • Schönster Liebesroman: Wie ein einziger Tag
  • Schönstes Liebeslied: Love you till the End
  • Schönster Liebesfilm: P.S. Ich liebe dich
  • Mein perfektes Date: Ganz ehrlich? Ich bin für mein Leben gerne alleine 😀
  • So entspanne ich mich: Wellnessurlaub, schlafen (hahaha, ich bin ja SO kreativ)
  • Homepage/Fanpage: emily-key.de
  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Durch Twilight 😀 Peinlich oder?

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Ein Happy End und ein leckeres Schnittchen 😀

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Ich kann mich da nicht „versetzen“, entweder sie ist da oder eben nicht.

  • Hast du Vorbilder? Wenn ja, welche und warum?

Alle, die sich so lieben, wie sie sind, sind meine Vorbilder <3

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Freunde, Serien, meine kranke Fantasie 😀

  • Erzähle uns doch mal, wie deine erste Veröffentlichung für dich war.

Sie war so aufregend. So unfassbar aufregend. Neu, schön, einzigartig. Ich habe das Glück, dass ich mich immer noch vor jeder VÖ so fühlen darf <3 Es ist ein besonderes, extrem schönes Gefühl 🙂 Anders würd ich gar nichts machen <3

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Meine erste Messe 2016. Ich hab immer gemeint, dass sicherlich niemand wegen mir kommt, aber dann waren da welche und das war absolut einzigartig!

  • Was erwartest du dir von der Romance 4 you 2018?

Eine Menge Spaß, neue Fans, Neue Kollegen und ne geile Stimmung <3

 

Bisher veröffentlichte Werke von Emily Key:

BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Emma S. Rose

  • Name: Emma S. Rose

    Emma S. Rose, Autorin

    Emma S. Rose, Autorin

  • Genre(s): Romance, Drama
  • Das lese ich privat: Je nach Lust und Laune Liebesromane, gerne aber auch mal Psychothriller (wenn auch nicht während der Schwangerschaft)
  • Meine Haustiere: Hugo, eine französische Bulldogge
  • Mein Lieblingsgetränk: Cappuccino
  • Lieblingszitat: „Wenn du es träumen kannst, kannst du es tun.“ (Walt Disney)
  • Das habe ich immer dabei: Mein Handy
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Ich muss immer doppelt kontrollieren, ob ich abgeschlossen habe, ob der Herd aus oder das Eisfach auch wirklich zu ist.
  • Lieblingslied: Ich lass für dich das Licht an von Revolverheld (Dabei hat mein Mann mir den Antrag gemacht)
  • Schönster Liebesfilm: Pretty Woman
  • Mein perfektes Date: Mit meinem Mann etwas Schönes essen gehen, danach noch ins Kino. Oder ein gemeinsamer Tag in der Therme.
  • Mein perfekter Tag: Ausschlafen, mit meinem Mann frühstücken, gemütlich den Tag über schreiben, mit unserem Hund spielen und spazieren gehen.
  • So entspanne ich mich: In der Badewanne
  • Homepage/Fanpage: www.emma-s-rose.de oder https://www.facebook.com/gedankenschloesser/

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich behaupte gerne, es wurde mir in die Wiege gelegt. Ich schreibe schon, seit ich denken kann. 🙂 Keine Ahnung, was der genaue Auslöser war. Vermutlich meine frühe Liebe zu Büchern.

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Ein Happy End! Gerne auch mal ein paar unvorhergesehene Wendungen. Und die Charaktere sollten nicht zuuu klischeehaft sein – auch wenn ich die Story vom starken Retter schon sehr gerne mag.

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Oftmals durch passende Musik, oder indem ich den zuletzt geschriebenen Absatz nochmal lese.

  • Hast du Vorbilder? 

Susan Elizabeth Phillips, weil sie es immer noch schafft, die Leute derart zu verzaubern. Ich liebe ihre humorvollen Liebesromane. Und Sebastian Fitzek. Er hat mir einst mit seiner Haltung zu Schreibblockaden sehr geholfen.

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Kurz und knapp gesagt: das Leben. Ich binde gerne ernste Themen mit ein, die um uns herum geschehen und doch oft ignoriert werden. Und meine vorherige Arbeit als Sozialarbeiterin.

  • Wie war deine erste Veröffentlichung für dich?

Puh, damals entwickelte sich das alles von alleine. Ich veröffentlichte meinen ersten Roman kapitelweise auf meinem Blog, was für mich schon ein riesiger Schritt war. Aber damals litt ich an einer Depression und steckte in einer Krise, war nicht mehr zufrieden mit meinem Leben. Durch das Schreiben wollte ich mich heilen. Die Resonanz war groß und mein Bruder riet mir, es als Selfpublisher zu versuchen. Ich wusste, dass ich als Neuling mit teilweise veröffentlichtem Buch keine Chance bei einem Verlag hätte. Also versuchte ich es einfach selber, ohne groß darüber nachzudenken, ohne spezielle Strategie. Aufgeregt war ich wie verrückt, aber das bin ich bis heute noch bei jeder Veröffentlichung. Jedes Mal aufs Neue frage ich mich, wie meine Geschichte, in der immer sehr viel Herzblut steckt, ankommt. Ich hatte einfach Glück, dass ich damals einige Leser fand, trotz der Thematik. Anders würde ich daher nur eines machen: weniger Werbung in Facebookgruppen 🙂 Ansonsten lief es schon gut so. Aber, wie gesagt: Es war eine große Portion Glück dabei.

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Es ist immer wieder schlimm, wenn mich Leute anschreiben, die sich in den Schicksalen meiner Protagonisten wiederfinden (Missbrauch, Mobbing …), auch wenn es natürlich schön ist, weil sie mir oft zusprechen und sich bedanken. Allerdings wird einem dadurch immer wieder aufs Neue bewusst, dass dies alles eben Realität ist, nicht nur eine fiktive, willkürliche Geschichte, und ich will und werde davor nicht die Augen verschließen.

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4you? Wenn nicht: Wie waren deine bisherigen Erfahrungen? Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich liebe die familiäre Atmosphäre der Romance4You. Hier wird eine Art „Wohnzimmereffekt“ erzielt, man ist viel näher dran an den Lesern. Die Organisation ist super persönlich und individuell. Ich bin seit Anfang an dabei und möchte gerne dabeibleiben! 🙂

  • Was erwartest du dir von der Romance4you 2018?

Erneut tolle Kontakte zu meinen Lesern und schöne Stunden mit Antje und meinen Kollegen 🙂
Ich freue mich schon!

 

Bisher veröffentlichte Werke von Emma S. Rose:

 

Minitipp für Autoren: Leserbindung

Unwissenheit schützt vor Lesern nicht…

Heute gibt´s mal wieder was Neues aus unserer beliebten Reihe „Minitipps für Autoren“ von Lektor und Autor Philipp Bobrowski. In dieser Rubrik findet ihr regelmäßige Ratschläge, die euch dabei helfen können, den nicht immer ganz leichten Autorenalltag so gut wie möglich zu meistern.

Dieses Mal geht es um die Bindung zwischen Leser und Protagonist:

Eine gute Strategie, um Identifikation zu erreichen und den Leser frühzeitig an den Protagonisten zu binden, ist, beide möglichst von Beginn an etwas teilen zu lassen. Nämlich die gleichen Wissenslücken.

Wir empfehlen euch: nutzt gleich das bevorstehende Wochenende und schreibt, was das Zeug hält. Vielleicht konnte euch Philipp ja ein wenig inspirieren.

Wenn euch interessiert, wer denn hinter diesen Tipps steckt, könnt ihr gerne einmal auf seiner Homepage vorbei schauen.

Wie schreibe ich ein Exposé?

Gruppe für Indie-Autoren

Für neue Ideen sind wir bei BookRix natürlich immer offen. Indie-Autor und Community-Mitglied Bernhardt Schwarzberg hatte die Idee, eine Gruppe für all diejenigen zu gründen, die bereits das Grundgerüst ihres nächsten Werkes – das sogenannte Exposé –  vorliegen haben und dafür vorab schon gerne einmal Meinungen oder Verbesserungsvorschläge erhalten möchten. Hier erklärt Bernhardt, was alles zu einem Exposé gehört.

Was ist ein Exposé?

Bestimmt kennst auch Du das Problem: Eintausend Ideen schwirren Dir beim Schreiben durch den Kopf und Du weißt gar nicht, welche Dir am besten gefällt.
Um nicht in ein „Schreiber-Fettnäpfchen“ zu treten und den roten Faden zu behalten, ist es sinnvoll, eine Skizze vom Buch anzufertigen, bevor Du überhaupt mit dem Schreibprozess beginnst. In der Literatur nennt man dies ein Exposé.

Grundgerüst Deiner Geschichte

Wenn ein Maler oder ein Zeichner ein Bild im Kopf hat, welches er gerne auf die Leinwand bringen möchte, greift er im seltensten Fall gleich zu Pinsel und Farbe. In der Regel schnappt er sich zuerst Papier und Bleistift, sowie das Radiergummi.
Er experimentiert mit Proportionen, Winkeln, Größen, usw. Und wenn er der Meinung ist, dass er das passende Motiv skizziert hat, dann erst macht er sich an die Feinheiten.

Das Exposé ist die Skizze eines jeden Autors.
Es ist der erste Entwurf und stellt die Hauptidee der Geschichte dar, sowie den groben Handlungsablauf. Im Exposé werden noch keine Dialoge geführt noch irgendwelche Einzelheiten erzählt.  An dieses Gerüst kannst Du dann beim wirklichen Schreibprozess Deine Geschichte anbauen.

Teile eines Exposés

Jedem Autor ist es frei überlassen wie und im welchem Umfang er sein Gerüst bauen möchte.
Hier bekommst Du einige Tipps, wie ein optimales Exposé aussieht und welche Elemente es enthalten sollte:

Wie soll die Geschichte heißen?

Für viele Autoren ist die Suche nach dem Titel ihres Buches der aller letzte Arbeitsschritt. Dabei kann gerade für Anfänger der Titel des Buches helfen, sich besser in der Geschichte zurecht zu finden. Daher solltest Du Dir ruhig schon beim Schreiben des Exposés überlegen, wie der (vorläufige) Titel eures Buches lauten soll.

Welchem Genre soll die Geschichte angehören?
In welches Genre soll sich Deine Geschichte einordnen lassen?
Ist es eher eine kitschige Tragödie oder doch ein gemeiner Zombie-Schocker, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn Du das weißt, fängt Deine Geschichte langsam an, Gestalt anzunehmen.

Wie lässt sich die Geschichte in wenigen Sätzen zusammenfassen?

In einem Exposé definiert man den groben Ablauf der Handlung einer Geschichte. Am besten eignet sich dafür die folgende Gliederung: Einleitung – Höhepunkt – Schluss. Jedes dieser Elemente kannst Du in Deinem Exposé in wenigen Sätzen zusammenfassen. In welchem Umfang Du Dein Exposé gestaltest, bleibt Dir überlassen.

Wo und wann spielt die Geschichte?

In der Steinzeit oder doch in ferner Zukunft? Auch das ist ganz allein Deine Entscheidung. Nimm dieses Detail aber in Dein Exposé mit auf und halte Dich dann auch daran.

Der Erzähler

Oft passiert es, dass in einer Geschichte zuerst ein allwissender, objektiver Erzähler die Handlung präsentiert und sie dann plötzlich wieder aus der Sicht des Protagonisten erzählt wird. Wichtig ist aber Einheitlichkeit. Nimm die Erzählperspektive in Dein Exposé mit auf und halte Dich dann auch in der gesamten Geschichte daran.

Die Protagonisten

Nun weißt Du was passiert, wann es passiert und wie es passiert. Nun fehlen Dir nur noch die Figuren, die Deine Geschichte erleben und erzählen. Eine kurze Vita (Biographie) Deiner Figuren hilft Dir dabei, ihnen einen Charakter zu verleihen.

Handlungsablauf

Jetzt geht es schon ein kleines bisschen mehr ins Detail. Nun gestaltest Du nämlich in groben Zügen Deine Geschichte.
Wie soll sie beginnen? Gibt es am Anfang eine Rückblende oder geht es gleich mitten in das Geschehen hinein?
Gibt es ein Rätsel in der Geschichte? Wie und durch was wird es gelöst.
Am besten eignen sich hier kurze, chronologische Stichpunkte.

Neue Gruppe auf BookRix

Nach der Pflicht kommt nun die Kür und Du kannst um Dein Exposé eine tolle Geschichte ranken lassen. Dabei kann Dir unsere BookRix-Community behilflich sein. Daher hat Bernhardt Schwarzberg die tolle Gruppe „Exposé-Werkstatt“ gegründet. Werde gleich Mitglied und präsentiere Dein Exposé. So kannst Du nicht nur Tipps und Verbesserungsvorschläge anderer Autoren einholen, sondern vielleicht auch gleich Leser von morgen für Dich überzeugen.

Minitipp für Selfpublisher: Perspektivenwechsel

Achtung vor zu viel Ringelreihen

Seine Tipps sind kurz und knackig und vor allem sehr nützlich für Selfpublishing-Autoren. Auch diesen Monat teilt Lektor und Autor Philipp Bobrowski wieder sein Wissen mit uns. Dieses mal geht es um eine Sache, die teilweise zu Verständnisschwierigkeiten führen kann: der Perspektivenwechsel.

Minitipp:

„Es ist nur selten sinnvoll, den Staffelstab der Perspektive derart herumzureichen, dass ihn nahezu jede Figur der Geschichte mindestens einmal in der Hand hat.“

Um Deine Leser also nicht unnötig zu verwirren und besonders auch um Logikfehler zu vermeiden, solltest Du unbedingt darauf achten, nicht zu oft die Perspektive zu wechseln. Wir bedanken uns bei Philipp für seinen Tipp und sind schon gespannt, was er nächsten Monat so auf Lager hat.

Falls Du die vorherigen Minitipps verpasst haben solltest, kannst Du sie noch einmal hier nachlesen: Minitipps von Philipp Bobrowski.

Interview mit einer Selfpublishing-Autorin: Stellt eure Fragen

Sandra Todorovic

Für unser nächstes Interview haben wir bei einer eBook-Autorin angeklopft, die den Mitgliedern unserer BookRix-Community keine Unbekannte sein dürfte: Sandra Todorovic, die mit eBooks wie „Wächter der Unterwelt“, „Blutmagier“ oder „Angel of Darkness“ schon viele begeisterte Leser für sich gewinnen konnte.
In einem kurzen Text stellt sich die sympathische Indie-Autorin kurz selbst vor:


Es gibt nicht viel über mich zu sagen. Ich bin 26, lebe mit meinem Freund in Zürich, wo ich auch arbeite. Durch den frühen Tod meiner Mutter, als ich vierzehn war, bin ich zum Schreiben gekommen. Aber erst mit 20 habe ich mich hingesetzt und gesagt ich schreibe ein Buch und nun mache ich in jeder freien Minute nichts anderes, auch wenn die Zeit manchmal knapp ist, neben Arbeit, Partner, Familie und Freunde.

Wenn ihr noch mehr über diese begabte Autorin erfahren möchtet, habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu. Denn bis zum Montag, den 27. Mai 2013, könnt ihr diejenigen Fragen an sie stellen, die euch schon lange auf der Seele brannten ;-). Entweder könnt ihr dazu das untenstehende Formular verwenden oder die Frage direkt an unseren BookRix-Interview-Account schicken.

Die Autorin und wir sind schon sehr gespannt auf eure Fragen.
P.S. Eines von fünf eBooks von Sandras wohl bekanntestem Werk „Wächter der Unterwelt“ könnt ihr übrigens derzeit auf BookRix gewinnen.

Minitipp für Selfpublishing-Autoren: Erzählzeit

Das Präsens erfordert Geschicklichkeit

Der Monat Mai bringt uns viele Sonnenstrahlen, gute Laune und…einen neuen Minitipp für eBook-Autoren vom erfahrenen Autor und Lektor Philipp Bobrowski. Dieses Mal wendet sich Philipp an alle Autoren, die ihre Geschichte gerne im Präsens (Gegenwartsform) schreiben.

Wer seine Geschichte im Präsens verfasst, muss geschickt agieren, um aus einer spannenden Erzählung keinen trockenen Bericht werden zu lassen.

Vielen Dank, dass Du jeden Monat einen praktischen Minitipp für uns übrig hast, Philipp. Wir sind schon gespannt, was Du als nächstes für unsere eBook-Autoren bereit hältst.

Wenn ihr die vorherigen Minitipps verpasst haben solltet, könnt ihr diese übrigens hier nachlesen: Mintipps von Philipp Bobrowski.

Rechtschreibfehler – und wie wir diese vermeiden können

Das Problem mit dem das(s)!

Mach Rechtschreibfehlern den Garaus!

Deutsche Sprache – schwere Sprache.

Diese Tatsache kann besonders auch für Autoren zum leidigen Thema werden. Natürlich ist niemand perfekt und den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler kann einem der werte Leser auch mit Sicherheit verzeihen. Doch wenn der Text nur so vor Fehlern strotzt, kann auch die beste Geschichte nicht angenehm gelesen werden. Es besteht zum einen die Gefahr, dass das Buch wegen mangelnder Qualität teilweise leider nicht an die Shops ausgeliefert werden kann oder dass man nur  unglückliche Leser zurücklässt.

Wir empfehlen wirklich JEDEM von euch, seine Bücher unbedingt Korrekturlesen zu lassen, bevor ihr damit in den Verkauf geht. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder jemanden in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der sich mit den Tücken der deutschen Sprache aus- und diese auch erkennt. Falls ihr so gar nicht wisst, an wen ihr euch wenden sollt, ist die BookRix Gruppe „Das Lektorat“ eine Möglichkeit für euch. Dort bieten erfahrene BookRix-User ihre Dienste als Lektoren an.

Doch der Optimalfall wäre natürlich, Fehler von vorne herein zu vermeiden. Deshalb stellen wir euch auf unserem Blog nach und nach die häufigsten Rechtschreib-/Grammatikfehler vor und erklären euch, wie ihr diesen entgegenwirken könnt.

Die Das/Dass Falle

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr vielen Menschen schwerfällt zu entscheiden, wann man  „das“ bzw. „dass“ verwenden muss. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich ein paar Regeln dazu merkt:

  • Daß“ wurde von der Variante mit Doppel-s abgelöst und ist jetzt in jedem Fall falsch.
  • In Fällen, in denen man „das“ verwenden muss, kann dieses Wort immer mit „dieses“, „welches“ oder „jenes“ ersetzt werden, ohne dass sich der Sinn des Satzes verändert:

    • Ich lese das Buch, das ich gekauft habe  = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
      ABER:
      Ich weiß, dass ich lesen kann = Ich weiß, welches ich lesen kann
  • Es gibt keine Regel, die besagt, dass auf jedes Komma automatisch ein „dass“ folgen muss
  • Mehr Informationen findest Du hier.