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Bloggen leicht gemacht – Tipps für Anfänger und Neueinsteiger

So können Selfpublisher Kontakte knüpfen

Ein wichtiger Marketingtipp für alle Selfpublishing-Autoren ist das Betreiben eines eigenen Blogs. Zum einen, um für Dich und Deine Bücher zu werben, aber vor allem auch um Kontakte zu knüpfen, Dich mit anderen Bloggern anzufreunden und Dir im Web einen Namen zu machen. Unser Gastblogger Michael Modler, der den Blog www.ebooks-autoren.de betreibt, gibt uns wertvolle Tipps zum Thema „Bloggen leicht gemacht„.

Wichtige Tipps für Blogger:

Der Entschluss zum Bloggen ist gefallen, eine kostenlose Blog-Software gefunden (z.B. WordPress oder Blogger/Blogspot) und der Kopf sprudelt über vor Ideen. Dank des Baukastenprinzips kann heute jeder ganz einfach zum Blogger werden und ohne große HTML-Kenntnisse in wenigen Schritten eine optisch ansprechende Webseite gestalten. Doch wie findet man seine Leser, welche Rechte und Pflichten hat man als Blog-Betreiber und worauf sollten Anfänger und Neueinsteiger bei den Inhalten ihrer Postings achten?

Der erste Blog – auf zu großen Taten!

Erst die Pflicht, dann die Kür. Was im Sport gilt, lässt sich auch wunderbar aufs Bloggen übertragen. Doch ich kann euch beruhigen: die Pflicht ist nur ein Kurzprogramm, wohingegen sich die Kür über Jahre erstrecken kann.

Erst die Pflicht …

1. Impressum erstellen

Ja, es mag spießig klingen, dass ich Blog-Neulingen als erstes zu diesem mitunter nervigen Schritt rate, doch ein Impressum (Anbieterkennzeichnung) ist fürs Bloggen ebenso wichtig wie der Führerschein fürs Autofahren. Und auch wenn es im Internet leider sehr viele selbsternannte Experten gibt, die den Eindruck verbreiten, so etwas braucht man nicht („ich blogge seit vielen Jahren und mich hat noch nie jemand abgemahnt“), kann ich nur jedem raten, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Um es mal etwas drastischer zu sagen: nur weil ich über drei Ecken ein paar Leute kenne, die schon mal mit geschlossnen Augen über die Straßen gegangen sind, heißt dies nicht, dass das bei mir auch klappt. Dank kostenloser Tools ist die Erstellung eines Impressums übrigens viel leichter als es auf den ersten Blick aussieht. Daher: nehmt euch etwas Zeit für dieses wichtige Thema. Euer Schlaf wird es euch danken!

Surftipps:
Infos vom Bundesjustizministerium (übersichtlicher Leitfaden)
Impressum Generator (Hilfreiches Tool)

2. Bildrechte beachten

Bilder und Fotos sind IMMER urheberrechtlich geschützt. Ob nun eine Mini-Grafik oder ein preisgekrönter Schnappschuss spielt dabei keine Rolle. Wer aus purer Bequemlichkeit über die Google-Bildsuche seine Fotos und Grafiken einsammelt und im eigenen Blog veröffentlicht, bewegt sich auf ganz dünnem Eis. Und auch die Bezeichnung “lizenzfrei” ist in diesem Zusammenhang nicht mit “kostenlos” gleichzusetzen.

Surftipp:
Bilder auf der eigenen Webseite? (guter Einstieg in das Thema)

3. Copy and Paste

Was vielen Menschen bei der Nutzung von Bilder noch einleuchtet, gilt natürlich auch für Texte (und das nicht erst seit den jüngsten Plagiats-Affären bei diversen Doktorarbeiten). Nur weil es einfach ist, ganze Absätze aus Büchern, Dokumenten, Online-Artikeln etc. zu kopieren und in den eigenen Blog ohne Nennung der Originalquelle einzufügen, ist dies noch lange nicht erlaubt. Selbst bei Zitaten, die in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem eigenen Text stehen, ist Vorsicht geboten. Doch ich möchte alle Anfänger beruhigen: um erfolgreich zu Bloggen muss niemand zum Hobby-Jurist aufsteigen. Oft reicht der gesunde Menschenverstand und die Frage: würde ich wollen, dass jemand meine Texte ohne meine Erlaubnis im Internet verbreitet?

Surftipp:
Texte übernehmen (eine kurze und verständliche Übersicht)

Dann die Kür…

Wenn man sich an diese Regeln hält, ist man mit seinem Blog rechtlich schon einmal auf der sicheren Seite. Weitere Tipps zum Thema Bloggen findest Du hier auf Michaels Blog. Dabei geht er auch noch näher auf die „Kür“ des Bloggens ein und erklärt, wie man Follower für seinen Blog findet, wie regelmäßig man überhaupt bloggen sollte und warum man sich mit anderen Bloggern austauschen sollte.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #8: Der Blog zum Buch.

Einen Blog verbinden viele Autoren mit Arbeit, Stress und Zeit. Oft stellen sie sich die Frage, was ihnen ein Blog bringt und warum sie die Mühe investieren sollen, einen zu erstellen.
Leser sollten sich doch so finden lassen, oder?
Zunächst einmal: Ja, auch ohne Blog wird der Autor Leser haben, aber mit Blog sind es sehr wahrscheinlich mehr. Darüber hinaus gibt es noch andere, unzählige Möglichkeiten, einen Blog richtig und effektiv zu nutzen.
Dass die Blogerstellung lange dauert, ist dank des Internets auch nicht mehr die Wahrheit: Es gibt viele „Baukästen“, mit denen sich ein Blog innerhalb weniger Minuten zaubern lässt.
Warum ein Autor diese Minuten investieren sollte?
Fangen wir mit dem offensichtlichen Vorteil an: Blogger vernetzen sich gerne untereinander. Auf fast jedem Blog findet sich die sogenannte „Linkliste“, auf der vom Blogbesitzer andere Schreiber empfohlen werden. Aus solch eine Liste kommt man meistens sehr leicht, denn es gilt: „Verlinkst du mich, verlink ich dich.“ – Vorausgesetzt natürlich, der andere Blog gefällt und passt thematisch zum eigenen. Findet sich der Autorenblog auf möglichst vielen Linklisten wieder, werden Blogleser ihn sicherlich öfter besuchen, da sie ihn in den Listen entdecken. Und vielleicht sind diese Blogbesucher auch gleichzeitig neue Leser?
Hier kommt es darauf an, wie sich der Autor selbst präsentiert. Ein Blog bietet unzählige Chancen, sich selbst und die eigenen Werke darzustellen:
Kurze Steckbriefe der Charaktere, ausgeschriebene Biografie des Autors, Zusammenfassung des Werkes, Leseprobe, Erweiterungen wie Karten/Bilder/Fanart zum Buch,  Linkliste zu Interviews mit dem Autor …
Hier sind dem Bloggestalter keine Grenzen gesetzt. Ein Blog hat somit noch einen weiteren Vorteil: Informationen, wie z.b. Links zu Rezensionsblogs oder Interviews, können an einem Ort gesammelt und vom Leser abgerufen werden. Somit muss er sich nicht durch Suchmaschinen klicken, sondern hat alles bequem auf einer Seite versammelt. Möchte der Autor Werbung für sich selbst oder seine Werke machen, muss er nun nur noch den entsprechenden Link verbreiten – Anstatt sich in jedem Forum aufs Neue vorzustellen.
Auch können Leser durch die Kommentarfunktion Feedback geben, die vom Autor so übersichtlich einsehbar sind. Der Blog fungiert als Kommunikationsmöglichkeit mit den Lesern.
Es gibt ein neues Gewinnspiel zum Buch?
Ein neues Interview?
Eine neue Rezension?
Oder gar ein neues Werk?
Alle wichtigen Dinge können Fans nun auf einer Internetseite vorfinden, auf der sie gleichzeitig noch Kontakt zu ihrem Idol haben können.
Nun wollen wir die eifrigen Autoren aber nicht länger vom Blogerstellen abhalten – Viel Spaß dabei!

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