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Minitipp für Selfpublishing-Autoren

Schauspielern

Die Grundstory zu Deiner Geschichte hast Du schon länger im Kopf. Nun muss sie also „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Da kann es gar nicht schaden, den ein oder anderen Tipp zu erhalten, wie man den Schreiballtag am besten meistern kann. Daher teilt der erfahrene Lektor und Autor Philipp Bobrowski auch jeden Monat einen nützlichen Minitipp mit unserer BookRix Selfpublishing-Community.

Auch heute dürfen alle Indieautoren wieder einmal von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren.

Minitipp von Philipp Bobrowski:

Leg öfter mal den “Stift” beiseite, versenke dich in die Rolle deiner Figur und spiele dir vor, was diese gerade tun soll.

Wie immer danken wir Philipp herzlich für seinen Minitipp. Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf seiner Homepage vorbei.

Alle vergangenen Minitipps findest Du übrigens hier.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #5: Wähle einen guten Titel!

Die Wahl des Titels kann entscheidend sein. Nicht nur, weil ein ansprechender Titel den Leser neugierig macht und zum Buch hinlockt oder weil er aussagen sollte, wovon das Buch handelt, sondern auch, weil der Titel bestimmte Assoziationen hervorruft.
Abgesehen von diesen offensichtlichen Ansprüchen an einen Buchtitel, gibt es noch einen weiteren Faktor, der auf keinen Fall vernachlässigt werden darf:
Leser können jederzeit zufällig auf ein Buch treffen.
Und das kann der Autor aktiv beeinflussen! Wie? Indem er bei der Titelwahl genau nachdenkt. Es gibt Wörter, die in Shop-Suchen öfter eingegeben werden, als andere.
Unser User Philhumor macht es richtig vor: Sein Buch „Jesus und das Thomasevangelium“ wird sicher auch von vielen Lesern gefunden, die auf Amazon nach „Jesus“ oder „Evangelium“ suchen.
Auch auf BookRix kann dies vom Vorteil sein. Richtig gesetzte Tags verhelfen zu mehr Lesern. Wenn sich ein Leser für das Thema „Vampire“ interessiert, und ein Buch zwar von Vampiren handelt, aber nicht mit dem Wort getaggt ist und es auch nicht im Titel auftaucht, wird das Buch nie gefunden werden – Selbst, wenn es den Leser vermutlich gefallen wird.
Eine gute Titelwahl entscheidet über so viel mehr, als einem auf den ersten Blick bewusst wird.

Ein bisschen Inspiration, Teil 2:

Ist die Gegenwart eine veränderte Zukunft?

Paradox? Ja, vermutlich. Doch Zeitreisen haben immer etwas Merkwürdiges an sich und so stellte sich unser BookRix-Team folgende Frage: Was wäre, wenn die Gegenwart nur möglich ist, weil in der Vergangenheit etwas verändert wurde? Vielleicht wurde es in der Zukunft zu voll und so reisten einige Menschen zurück, um die Vergangenheit zu besiedeln.
Im Anbetracht der Evolution unwahrscheinlich? Aber sagen wir mal, intelligente Menschen schickten einen Affen in der Zeit zurück, um… und hier setzt Deine Autorenkreativität ein.
Unter Umständen wurde auch eine Person zurückgeschickt, um etwas in der Geschichte der Menschheit gerade zu rücken, doch es funktionierte nicht richtig, denn es soll ja so etwas wie Schicksal geben. Oder seine Mission läuft „Terminator“-mäßig ab. Die aktuelle Gegenwart ist nur möglich, weil ein Zeitreisender in der Vergangenheit etwas veränderte.
Wie wir aus einer Futurama-Folge (von den Machern von „Die Simpsons“) wissen, ist Fry sogar sein eigener Großvater.
Anderes Szenario: Ein Archäologe entdeckt bei einer Ausgrabung ein merkwürdiges Gerät: Definitiv weitentwickelte Technik, doch wie kommt das mittlerweile verstaubte und sehr alt aussehende Ding in die Grabstätte eine Pharaos? Und was passiert, wenn er mal aus Neugierde diesen roten Knopf drückt…?
Möglicherweise haben die Menschen in der Zukunft aber auch verstanden, dass Zeitreisen verheerende Auswirkungen haben können. Wie wir wissen gibt es jedoch immer jemanden, der sich den allgemeinen Regeln widersetzt.
Zum Schluss noch eine wissenschaftlichere Betrachtung der Zukunftsreisen:
„Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff (es reichen u. U. auch relativistische Geschwindigkeiten um 10 % der Lichtgeschwindigkeit) die Erde und kehrt nach Ablauf einer Reisedauer wieder zurück, so ist auf der Erde ein längerer Zeitraum verstrichen als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache dafür ist die Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt.“ (aus: Wikipedia)
Das Ende der Welt ist nah, der 21.12.12 naht. Wieso sollten nicht einige ausgewählte Menschen in solch einem Raumschiff die Erde verlassen, um Erdjahrzehnte später zurückzukehren, wenn sich alles wieder beruhigt hat?
Mit dieser kleinen Inspirationshilfe wollen wir Dir die Schöpfung einer maximal 35-BookRixseitenlangen Geschichte erleichtern, denn Du könntest mit ihr zukunftsweisende Preise gewinnen. Der Sieger des Jurywettbewerbs „Sand im Zeitmaschinengetriebe“ darf sich nämlich über einen Kobo Touch Edition eReader, sowie einen 100€ Amazongutschein freuen. Für Platz zwei winkt ein Amazongutschein im Wert von 150€ und der Drittplatzierte geht mit einem 100€ Amazongutschein nicht leer aus. Bis zum 31.01 kannst Du Deine Geschichte noch einreichen und nicht vergessen: Solltest Du mehr Zeit benötigen, reise in einem fast lichtschnellen Raumschiff ein paar tausend Mal um die Erde und schon hast Du mehr Zeit als wir Erdlinge. Der Nachteil: Du kommst älter zurück 😉