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Spaß ist eine ernste Sache – wenn man Autor ist!

Ein Gastbeitrag von Bestsellerautorin Hanni Münzer:

Kürzlich titulierte eine Zeitung mit großen Buchstaben: „Babs hat mich geschlagen!“ Manch einer mag sagen „Bravo, Babs!“ oder wie mein vorlauter Mann: „Offenbar nicht genug …“
Ich schiele vor allem auf die geile Werbung! Die hätten wir Selbstverleger auch gerne. Interessiert ja keinen, wenn ich meinen Mann schlage. Außerdem will er nicht in die Vier-Buchstaben-Zeitung.

Darum freue ich mich umso mehr, dass ich auf der BookRix-Plattform einen Beitrag schreiben darf. Das vorgeschlagene Thema: „Spaß beim Schreiben“. Was denn sonst?

Ja, ich schreibe gerne. Es ist eine Sucht, für die es keinen Entzug gibt. Geschrieben habe ich viel, für die Schublade. Anfang des Jahres habe ich mich ans Selbstverlegen gewagt. Ein Experiment, das irgendwie versehentlich gelang. Ich frage mich bis heute wie. Eigentlich bin ich ein Schussel, der ständig die falschen Knöpfe drückt. Plötzlich hatte ich Leser – was den Spaß beim Schreiben schlagartig potenziert hat – denn ein Autor will gelesen werden! Dabei sehe ich mich als Autor wider den tierischen Ernst… soll heißen, ich nehme mich selbst nicht besonders ernst, dafür umso mehr die Themen in meinen Büchern – aber besonders und vor allem meine Leser. Ich schreibe für sie!

Erste Gehversuche: Vor vielen Jahren wollte keiner mein erstes Buch „Die Seelenfischer“ haben, obwohl ich sogar eine renommierte Agentin dafür gefunden hatte. Sie hatte „Die Wanderhure“ entdeckt, ein Millionenseller.
Leider wurde aus meinem Buch auch eine Wanderhure, von Verlag zu Verlag, von Lektor zu Lektor. Ich wurde nicht gefreit.

Meine Agentin meinte dann, dass historische Bücher Hochkonjunktur hätten: „Schreiben Sie doch einen historischen Roman, Frau Münzer!“ Ehrlich, ein bisschen kam ich mir da vor wie der Kunde, zu dem der Bankdirektor sagt: „Tut mir leid, aber Ihre erste Million ist nicht voll geworden. Fangen Sie doch gleich an, die nächste zu sparen.“
Also schrieb ich Band 2 der Seelenfischer-Trilogie: „Das Hexenkreuz“.
Und blieb wieder darauf sitzen. Und gab trotzdem nicht auf. Heute ist bereits Band 3 – „Die Akte Rosenthal“ veröffentlicht.

Darum mein Appell: Niemals aufgeben und vor allem, traut euch auch etwas Neues!
Manchmal füllt ein Buch eine Lücke, von der niemand wusste, dass es sie gibt. Bestes Beispiel ist E.L. James mit „Shades of Grey“, die erst durch das Internet bekannt wurde. James‘ Erfolg regelt heute die Nachfrage nach erotischen Liebesromanen. Davon haben viele Kolleginnen und Kollegen profitiert. Ich gönne ihnen den Erfolg von Herzen – denn es ist immer der Leser, der entscheidet, was er lesen möchte! Allein auf ihn und seinen Geschmack kommt es an.
Aber mein Lieblingsbeispiel ist und bleibt die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling, die ebenfalls von vielen Verlagen abgelehnt wurde, bis der kleine Bloomsbury Verlag die Rechte erwarb. Der Rest ist Geschichte. Sie hat Millionen zum Lesen verführt, Kinder und Erwachsene.

Zum Schluss noch ein persönlicher Tipp: Für mich bedeutet akribische Recherche das A & O. Denn gerade während der Recherche erhalte ich oft neue Anregungen, entdecke einen Namen, dessen Schicksal ich weiterverfolge und knüpfe Gedankenfäden, die ich weiterspinnen kann. So entstehen Geschichten. Macht euch ans Schreiben, worauf wartet ihr? Da draußen warten abertausende Leser, die hungrig auf neue Geschichten sind. Gebt sie ihnen!

Anmerkung des  BookRix-Teams: Wir bedanken uns ganz herzlich bei  Bookrix-Mitglied Hanni Münzer  für  diesen wundervollen Gastbeitrag!

Übrigens:Der erste Band der Seelenfischer-Trilogie ist jetzt auch über BookRix im Handel erhältlich und ihr könnt eines von fünf Exemplaren gewinnen. Hier geht´s zur Verlosung des Bestsellerromans.

Minitipp für Autoren: Leserbindung

Unwissenheit schützt vor Lesern nicht…

Heute gibt´s mal wieder was Neues aus unserer beliebten Reihe „Minitipps für Autoren“ von Lektor und Autor Philipp Bobrowski. In dieser Rubrik findet ihr regelmäßige Ratschläge, die euch dabei helfen können, den nicht immer ganz leichten Autorenalltag so gut wie möglich zu meistern.

Dieses Mal geht es um die Bindung zwischen Leser und Protagonist:

Eine gute Strategie, um Identifikation zu erreichen und den Leser frühzeitig an den Protagonisten zu binden, ist, beide möglichst von Beginn an etwas teilen zu lassen. Nämlich die gleichen Wissenslücken.

Wir empfehlen euch: nutzt gleich das bevorstehende Wochenende und schreibt, was das Zeug hält. Vielleicht konnte euch Philipp ja ein wenig inspirieren.

Wenn euch interessiert, wer denn hinter diesen Tipps steckt, könnt ihr gerne einmal auf seiner Homepage vorbei schauen.

Minitipp für Selfpublisher: Perspektivenwechsel

Achtung vor zu viel Ringelreihen

Seine Tipps sind kurz und knackig und vor allem sehr nützlich für Selfpublishing-Autoren. Auch diesen Monat teilt Lektor und Autor Philipp Bobrowski wieder sein Wissen mit uns. Dieses mal geht es um eine Sache, die teilweise zu Verständnisschwierigkeiten führen kann: der Perspektivenwechsel.

Minitipp:

„Es ist nur selten sinnvoll, den Staffelstab der Perspektive derart herumzureichen, dass ihn nahezu jede Figur der Geschichte mindestens einmal in der Hand hat.“

Um Deine Leser also nicht unnötig zu verwirren und besonders auch um Logikfehler zu vermeiden, solltest Du unbedingt darauf achten, nicht zu oft die Perspektive zu wechseln. Wir bedanken uns bei Philipp für seinen Tipp und sind schon gespannt, was er nächsten Monat so auf Lager hat.

Falls Du die vorherigen Minitipps verpasst haben solltest, kannst Du sie noch einmal hier nachlesen: Minitipps von Philipp Bobrowski.

Minitipp für Selfpublishing-Autoren

Schauspielern

Die Grundstory zu Deiner Geschichte hast Du schon länger im Kopf. Nun muss sie also „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Da kann es gar nicht schaden, den ein oder anderen Tipp zu erhalten, wie man den Schreiballtag am besten meistern kann. Daher teilt der erfahrene Lektor und Autor Philipp Bobrowski auch jeden Monat einen nützlichen Minitipp mit unserer BookRix Selfpublishing-Community.

Auch heute dürfen alle Indieautoren wieder einmal von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren.

Minitipp von Philipp Bobrowski:

Leg öfter mal den “Stift” beiseite, versenke dich in die Rolle deiner Figur und spiele dir vor, was diese gerade tun soll.

Wie immer danken wir Philipp herzlich für seinen Minitipp. Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf seiner Homepage vorbei.

Alle vergangenen Minitipps findest Du übrigens hier.

Für Autoren:

Minitipp zum Bücherschreiben

Der Autor und Lektor Philipp Bobrowski kann auf jahrelange Erfahrung in Sachen Bücherschreiben zurückblicken. Das Wissen, das er sich in dieser Zeit angesammelt hat, teilt er jeden Monat „Häppchenweise“ mit uns in Form eines praktischen Minitipps für Autoren.

Heute geht es in dieser Rubrik um das Exposé:

Wer das Schreiben eines Exposés einfach als das Verfassen einer Inhaltsangabe ansieht, schreibt vermutlich am roten Faden vorbei.

Wir danke Philipp für seine wertvollen Tipps. Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf seiner Homepage vorbei.

Minitipp: Harmonieabschaltung

Ratschläge für Autoren

Nützliche Tipps rund ums Bücherschreiben kann wohl jeder Autor bestens gebrauchen. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass der erfahrene Autor und Lektor Philipp Bobrowski uns jeden Monat mit einem Ratschlag versorgt. Diesen verpackt er für uns stets in einen „mundgerechten“ Minitipp.

Heute geht es darum, was man beachten sollte, um sein Buch so spannend wie möglich zu gestalten. Dazu sollte man seine eigene Gefühlswelt besser einmal außen vor lassen…

„Wer eine spannende Geschichte schreiben will, sollte sich zumindest bis zu einem möglichen Happy End von jedem Harmoniebedürfnis befreien.“

Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf Philipps Homepage vorbei. Alle bisherigen Tipps könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Minitipp: Freundschaft mit dem Papierkorb

Ein richtig gutes Buch zu schreiben, das ist der Traum von Vielen! Doch wie geht das eigentlich? Für Autoren – und jene die es werden möchten –  gibt es verschiedenste Tipps und Tricks, die eine große Hilfe sein können, ihrem Werk die gewünschte Professionalität und Wirkung zu verleihen. Um euch dabei zu unterstützen, aus so manchem  „Rohdiamanten“ einen funkelnden Edelstein zu schleifen, gibt es die Rubrik Minitipps auf unserem BookRix-Blog. Philipp Bobrowski wird monatlich einen praktischen Minitipp rund ums Thema Bücherschreiben mit euch teilen. Als langjähriger Lektor und geschätztes BookRix-Mitglied bringt er fachmännische Kenntnisse mit und wir freuen uns außerordentlich, dass er diese in unsere Dienste stellt. Übrigens, wer noch einen Lektor für sein Buch sucht, kann sich auch vertrauensvoll an Philipp wenden;) Erreichen könnt ihr ihn auf seiner Homepage.

Der Minitipp diesmal lautet:

Was gerade Schreibanfänger oft erst noch verinnerlichen müssen: Ein Autor sollte frühzeitig ein freundschaftlich entspanntes Verhältnis zu seinem Papierkorb aufbauen, sei es nun der virtuelle oder der, der neben dem Schreibtisch steht.

Minitipp

Ratschläge fürs Bücherschreiben von Philipp Bobrowski

Wir freuen uns auch diesen Monat wieder darüber, dass der erfahrene Lektor Philipp Bobrowski seine Expertise in unsere Dienste stellt und uns erneut mit einem seiner praktischen Minitipps versorgt. Diesmal geht es um die wichtigsten Charaktere in Deinem Buch…die Protagonisten. Und die darf man auch ruhig mal ein wenig leiden lassen…Hauptsache, es wird ihnen (und vor allem natürlich dem Leser) nicht langweilig.

Schone deine Protagonisten nicht. Ihr Weg sollte von einer Prüfung zur nächsten führen.

Wenn ihr übrigens die vorhergehenden Ratschläge verpasst haben solltet, ist das auch kein Beinbruch. Denn unter der Kategorie „Minitipps“ könnt ihr euch alle noch einmal auf unserem Blog anschauen.

Wie wärs, wenn ihr euch jetzt gleich einmal ein neues Abenteuer für eure Hauptperson einfallen lassen würdet. Wir sind schon ganz gespannt, was ihnen zukünftig so passieren wird…

Außerdem: Wenn ihr mögt, schaut doch auch einmal auf Philipps Homepage vorbei.

Minitipp

Ratschläge fürs Bücherschreiben von Philipp Bobrowski

Heute haben wir wieder die große Freude, euch einen Minitipp von Philipp Bobrowski vorstellen zu dürfen. Der erfolgreiche Lektor teilt sein praxiserprobtes Wissen mit uns und gibt uns monatlich Tipps, die nützlich für jeden Schriftsteller sind. Diese können euch helfen, zu noch besseren Autoren zu werden, da sie einen Blick für das Wesentliche schaffen. Dieses Mal geht es um die wichtigste Person in eurem Buch, euren Protagonisten.

Hier ist also Philipps heutiger Minitipp:

Um wen sich alles dreht

Es ist der Protagonist, um den sich in der Geschichte alles dreht.

So richtig diese Aussage ist, richtiger wäre sie noch, wenn sie lautete:

Es ist der Protagonist, der in der Geschichte (fast) alles dreht.

Wenn ihr mögt, schaut doch auch einmal auf Philipps Homepage vorbei.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #6: Leser lassen sich von anderen Lesern beeinflussen.

Den heutigen Blogbeitrag wollen wir nutzen, um alle bei uns veröffentlichten Autoren auf ein Recht aufmerksam zu machen, welches sie haben: Rezensionsexemplare verteilen.
Wichtig ist allerdings, dass diese Marketingmöglichkeit nicht leichtfertig genutzt wird. Im World Wide Web gibt es viele Rezensionsblogs, manche haben fünf, andere über fünftausend Leser. Ein Autor sollte sich immer die Frage stellen:
„Lohnt es sich für mich, diesem Rezensenten ein Exemplar gratis zu schicken?“
Die Verlockung, jedem Bücherblog sein Werk anzubieten, ist groß, denn natürlich möchte man als Autor möglichst oft im Internet genannt werden.
Wir empfehlen jedoch, zunächst „größere“ Blogs anzuschreiben. Hier gibt es ein paar Dinge, auf die ein Autor achten sollte:
– „Welches Genre rezensiert der Blogbesitzer?“
– „Wie viele Leser hat der Blog?“
– „Wie sehen die bisherigen Rezensionen aus?“ (Wenn ein Blogautor sich bsp. Über Vampirromane auslässt, da er das Thema „abgelutscht“ findet, sollte man ihm nicht seinen Vampirroman anbieten)
– „Wird regelmäßig gebloggt?“
– „Erscheinen die Rezensionen auch auf Amazon, etc.?“
Sind diese Fragen zufriedenstellend beantwortet worden, kann der Autor den Blogbesitzer anschreiben. Wichtig hierbei ist, sich nicht als „begeisterten Fan“ ausgeben, sondern ganz klar zu sagen, dass man ein neuer Autor ist, sich vorstellen könnte, dass der Blogbesitzer Gefallen am eigenen Werk finden könnte und ob er nicht Lust hätte, dies zu rezensieren. Leseprobe in Form eines ePubs gibt es selbstverständlich umsonst.
Den Klappentext, sowie den Link zur Leseprobe mitzuschicken, empfiehlt sich ebenfalls. Man sollte nicht in der ersten Mail bereits das ePub mitschicken, denn dies könnte aufdringlich erscheinen und wenn der Blogger das Buch nicht rezensieren möchte, hat er es trotzdem schon erhalten und kann es lesen.
Allen Blogbesitzern, die diesen Beitrag lesen, legen wir nahe, sich durch die Liste unserer kaufbaren Bücher zu klicken und gegebenenfalls den Autor mit der Bitte um ein Rezensionsexemplar anzuschreiben. Ihr würdet den Indie-Autoren damit sehr helfen und entdeckt vielleicht sogar als einer der ersten einen neuen Stern am Autorenhimmel.