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Indie-Autorin Sandra Todorovic begeistert mit Blutmagier

Das Buch, das die Erbin findet …

Der Roman „Blutmagier“ ist ein weiterer Vertreter der Gattung Fantasy und stammt aus der Feder von Indie-Autorin Sandra Todorovic, die bereits sehr ansprechende Werke wie z.B. „Wächter der Unterwelt“ und „Sag Lebewohl“ auf der Selfpublishing-Plattform BookRix veröffentlicht hat. „Blutmagier“ liegt mittlerweile in einer überarbeiteten Fassung vor, was ein Grund mehr ist, das Buch hier im Blog zu besprechen.

Olivia hat ein Problem. Weil sie sich unerlaubt mit ihrem Freund getroffen hat, beschließen ihre Eltern, sie auf ein Internat in der Schweiz zu schicken. Ihr kommt das wie eine Bestrafung vor. Doch schon nach wenigen Tagen auf der neuen Schule sieht sie Welt wieder optimistischer, denn sie kann schnell neue Freundschaften schließen und stellt fest, dass mehr als ein Junge aus ihrer Klasse eine Auge auf sie geworfen hat. Während sie Viktor sehr sympathisch findet, scheint es bei Jayden etwas mehr als nur Mögen zu sein. Schließlich bittet Olivia ihn um ein Date, doch dabei geschieht etwas, womit sie nicht gerechnet hätte.

„Blutmagier“ bietet eine flüssig erzählte Geschichte, die vor allem auch durch den Prolog, der eine Begebenheit aus ferner Vergangenheit schildert, schnell Spannung aufbaut. Durch immer neue Fügungen bleibt diese auch bis zum Schluss erhalten.

Was mir im Text etwas negativ aufgefallen ist, dass sich über das gesamte Buch hinweg viele Wiederholungen, entweder einzelner Begriffe oder ganzer Formulierungen finden.

Ansonsten ist die Überarbeitung sehr erfreulich ausgefallen, was Rechtschreibung und Grammatik betrifft, und auch das Cover weiß zu begeistern.

Das Buch ist komplett für 2,99€ zu haben. Fans von Geschichten wie „Twilight“ oder „Harry Potter“ sollte hier nicht zögern und seinen eReader startklar machen, denn sie werden eine helle Freude an diesem Buch haben.

Wie schreibe ich eine gute Rezension?

Kaufen oder nicht kaufen? Rezensionen helfen!

Das Angebot ist groß und die Entscheidung fällt oft schwer: Welches Buch soll dieses Mal im virtuellen Warenkorb landen? Oftmals macht es einem die Kaufentscheidung sehr viel leichter, wenn man liest, was jemand anderes zu einem bestimmten Buch zu sagen hat. Lobt er es in den Himmel, findet er es mittelmäßig oder hält er es gar für reine Geldverschwendung?

Was ihr beim schreiben einer Rezension alles beachten solltet, erfahrt ihr hier:

  • Gedanken schon beim Lesen machen

Wenn Du Dir schon während des Lesens vornimmst, eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, macht es Sinn, Dir gleich Gedanken dazu zu machen. Was fällt Dir besonders auf? Was stört Dich? Oder was findest Du besonders toll? Um eine besonders gehaltvolle Rezi schreiben zu können, in der Dein Leseeindruck bestmöglich eingefangen wird, kann es nicht schaden, Dir gleich einige Notizen zu machen.

  • Einleitung

Beginne Deine Rezension mit einigen generellen Infos zum Buch. Teile den Lesern mit, wie der genaue Titel  lautet und wie der Autor heißt. Auch den Verlag, in dem das Buch erschienen ist, kann man erwähnen. Welchem Genre gehört das Buch an? Hast Du von dem Autoren schon einmal ein anderes Buch gelesen? All das kann Teil Deiner Rezension werden.

  • Keine Spoiler

Anschließend solltest Du eine kurze Inhaltsangabe zum gelesenen Buch abgeben. Doch Vorsicht: verrate ja nicht zu viel, um den Lesern der Rezension nicht von vorne herein den Lesespaß zu verderben. Besonders das Ende solltest Du natürlich nicht enthüllen. Auch auf die Erzählperspektive, den Schreibstil, die Orthographie und Logik der Geschichte kannst Du kurz eingehen.

  • Persönliche Empfehlung

Zum Schluss empfiehlt es sich, noch eine persönliche und zusammenfassende Stellungnahme abzugeben. Würdest Du anderen Lesern empfehlen, das Buch zu kaufen? Oder rätst Du eher davon ab?

Infos für den Leser einer Rezension:

Man sollte immer bedenken: Eine Rezension ist eine subjektive Einschätzung. Das bedeutet, nicht jedes Buch, das auch schon einmal eine schlechte Rezension eingeheimst hat, ist automatisch auch nichts für Dich. Mach Dir selbst ein Bild. Vielleicht ist es gerade für Dich genau das Richtige und Du kannst bald Deine eigene, positive Bewertung hinterlassen.

Wenn Du einmal eine Rezension wie aus dem Lehrbuch lesen möchtest, empfehlen wir Dir, die tollen Lesebewertungen unseres Kollegen Dr. Andreas Fischer einmal anzusehen ;-)

Ihr findet sie hier.

Schlechte Rezenionen:

Kein Weltuntergang!

Manchmal muss man als Autor schon ganz schön schlucken. Man hat in sein Werk viel Arbeit und Liebe gesteckt, ist endlich zufrieden damit und entschließt sich dazu, sein persönliches Meisterwerk auch mit der Welt zu teilen.

Die wichtigsten Schritte sind getan, doch jetzt kommt es natürlich auch noch darauf an, was die werte Leserschaft von dem Buch hält. Gespannt wartet man auf die erste Kundenrezension und dann: DER SCHOCK! Ein Leser hat das Buch kommentiert und eine schlechte Bewertung hinterlassen.

Als Autor, der so viele Stunden Arbeit investiert hat und von seinem eigenen Werk begeistert ist, fühlt man sich da schnell vor den Kopf gestoßen und beleidigt. Doch man wird bald einsehen, dass einen das nicht weiterbringt. Ärgere Dich nicht. Eine schlechte Rezension kann auch durchaus positive Seiten haben:

  1. Die Geschmäcker sind verschieden und auch die weltweit erfolgreichsten Autoren mussten für ihre Werke schon schlechte Bewertungen einstecken. Doch wie sagt man immer so schön: „Lieber schlechte PR, als gar keine“. Im Gespräch bleiben ist die Devise und auch eine schlechte Rezension kann dazu beitragen, dass Dein Buch gelesen wird. Und sei es nur von Menschen, die sich vergewissern möchten, ob die schlechte Bewertung auch wirklich gerechtfertigt ist.

  2. Aus Fehlern lernt man und (konstruktive) Kritik kann einem durchaus etwas für sein zukünftiges Autorenleben bringen. Als Autor trägt man, was sein eigenes Buch betrifft, gerne einmal “Scheuklappen” so dass einem eigene Fehler nicht mehr auffallen. Ein großer Kritikpunkt bei Rezensionen ist oftmals eine ungenügende Rechtschreibung. Ist das auch bei Deinen Büchern der Fall, überlege Dir unbedingt, Dein Buch Korrekturlesen zu lassen. Die Meinung der Leser ist wichtig und kann Dir eine große Hilfestellung sein.

  3. Besonders BookRix-Autoren, die sich in der Community schon eine breite und begeisterte Leserschaft aufbauen konnten, können womöglich von schlechten Rezensionen profitieren. Wenn einige User Dein Buch schon gelesen und für gut befunden haben, werden sie für Dein Buch vielleicht in die Bresche springen und eine ehrliche, positive Rezension hinterlassen, auch wenn sie das eigentlich gar nicht vorhatten.


Wie Du siehst, kann eine schlechte Rezension zwar durchaus einmal ärgerlich sein, allerdings ist sie kein Weltuntergang. Das wichtigste ist natürlich, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also nutze alle Rezensionen, um Dich so gut wie möglich zu verbessern. Wir freuen uns auf Deine Bücher und viele, positive Rezensionen :-)