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We love eBooks!

Die größten Vorteile

"Warum habe ich mich nicht schon viel länger mit eBooks beschäftigt?"

Zugegeben, auch wir hier im BookRix Büro haben natürlich noch das eine oder andere Printbuch im Regal stehen, das wir nicht missen möchten. Schließlich sind wir mit dieser Buchform aufgewachsen. Doch die Welt hat sich verändert und somit auch unser Leseverhalten. Heutzutage lesen wir BookRixer – übrigens sowohl berufsbedingt als auch privat – fast ausschließlich eBooks. Das liegt zum einen natürlich an den tollen Büchern unserer BookRix-Autoren, von denen so manches schon zum privaten Lieblingsbuch geworden ist.  Zum anderen aber auch ganz klar an der praktischen Handhabe und den vielen Vorteilen, die einem das Lesen eines eBooks bietet.

  • Sehen – Kaufen – Lesen: mit nur wenigen Klicks

Wer kennt es nicht. Es ist Abend, gerade hast Du ein spannendes Buch beendet und brennst jetzt darauf, sofort an der Fortsetzung weiterzulesen. Doch natürlich haben die Läden schon geschlossen und eigentlich hast Du ohnehin keine Lust mehr, die Wohnung zu verlassen. Wie gut, dass dieses Problem für den modernen Leser heutzutage passé ist, denn mit nur wenigen Klicks kannst Du Bücher Deiner Wahl in Deinem liebsten Online-Shop kaufen und sofort darauf mit dem Lesen beginnen.

  • Dein eBook ist immer dabei

Auch wenn Du unterwegs bist, kannst Du jederzeit auf Deine gespeicherten Bücher zugreifen. Lesen über das Smartphone oder einen eReader ist kein Problem. Du kannst hunderte von Büchern auf dem Gerät Deiner Wahl speichern und immer mit Dir herumtragen – ohne einen krummen Rücken zu riskieren.

  • Mehr Bücher für weniger Geld

Dieser Gesichtspunkt ist für den sparsamen Menschen von heute durchaus wichtig. Im Normalfall sind eBooks nämlich ein gutes Stück billiger, als ihr gedrucktes Pendant. Das bedeutet im Klartext: Mehr Lesen für weniger Geld. Auch auf BookRix gibt es sehr viele tolle Bücher, die zu einem absoluten Schnäppchenpreis angeboten werden. Die meisten unserer eBooks kosten nämlich zwischen 0,99€ und 3,99€. Gerademal so viel also, wie man für eine Tasse Kaffee ausgeben würde.

  • Umweltschonend

eBooks schonen das Klima – das fand das Öko-Institut bereits im Jahr 2011 heraus. Jeder, der im Jahr zehn oder mehr eBooks liest, kann damit aktiv zum Umweltschutz beitragen. So werden sowohl Papier als auch Energie und Treibhausgase eingespart. Zum Vergleich: In der Herstellung und Nutzung verursacht ein E-Book-Reader mit eInk-Display rund acht Kilogramm CO2. Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 DIN-A5-Blättern aus Frischfaserpapier verursacht dagegen rund elf Kilogramm CO2.

  • Große Chance für Indie-Autoren

Autoren bekommen durch eBooks die Chance, ihr Werk ohne jedes Risiko zu veröffentlichen. Es schlummern so viele Talente in bisher unentdeckten Autoren. All jenen bietet BookRix die Chance, ihr Werk kostenlos in alle wichtigen eBook-Shops zu veröffentlichen. Ab diesem Zeitpunkt warten die Bücher natürlich nur noch auf begeisterte Leser. Unterstützt auch ihr Indie-Autoren bei ihrem Traum!

Wir sind uns schon seit langer Zeit sicher, dass eBooks die Zukunft der Buchbranche sind. Uns interessiert auch Deine Meinung zu diesem Thema. Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Rezension zu Blutsdämmerung 2

Wie es mit Julian und Tamara weitergeht

Schon mit dem ersten Teil von „Blutsdämmerung“ hat Tanja Rauch, die auf BookRix unter dem Usernamen tanila bekannt ist, voll ins Schwarze getroffen. Und auch die Fortsetzung zeigt sich ausgesprochen aufregend , denn das hart erkämpfte Glück von Tamara und Julian steht auf Messers Schneide…

Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in den glücklichen Alltag des Vampir-Pärchens. Die beiden könnten kaum verliebter sein, reisen gemeinsam um die ganze Welt und genießen ihre Zweisamkeit.

Alles ist in Ordnung bis zu dem verhängnisvollen Abend, an dem Tamara vor den Augen von Julian entführt wird. Sie gelangt in die Fänge von Damian. Er war einst der Schöpfer von Max und Julian und möchte nun alle Vampire, die ihm abtrünnig geworden sind, wieder an sich binden. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt er Tamara und ihre besondere Gabe. Als sie ihm nicht geben kann, was er verlangt, belegt er sie mit einem Bannspruch. Von diesem Zeitpunkt an ist sie dem Willen von Damian ausgeliefert und muss ihm gehorchen.

Julian und seine Freunde beschließen indes, alles zu unternehmen, um Tamara zu befreien. Es gelingt ihnen, Damian und seine Gefolgsleute aufzuspüren und es kommt zu einem Kampf um Leben und Tod. Wird Julian es schaffen, seine große Liebe Tamara zu retten? Werden die Freunde die verwandelte Vampirin überhaupt wiedererkennen? Und werden alle Beteiligten lebend aus dieser Sache hinauskommen? All das könnt ihr in Blutsdämmerung – Zeit der Finsternis nachlesen.

Ihren souveränen Schreibstil, von dem wir uns auch beim ersten Teil schon vergewissern konnten, hat Tanja Rauch auch im zweiten Teil der Blutmond-Reihe beibehalten. Es haben sich nur ganz vereinzelte Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die das Lesevergnügen aber keinesfalls schmälern.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und es findet ein Wechsel zwischen Tamaras und Julians Sichtweise auf die Geschehnisse statt. Durch die klug eingesetzten Sprünge der verschiedenen Erlebnisse und Empfindungen der beiden, schafft es die Autorin, immer mehr Spannung aufzubauen.

Alles in allem bin ich mir sicher, dass das neue Werk von Tanja Rauch bei ihren Lesern für sehr viel Freude und Begeisterung sorgen wird. Bei einem Preis von 1,99€ sollte dem Lesegenuss nun wirklich nichts mehr im Wege stehen.

30. Januar: Escape Day

Alltagsflucht

Stress in der Arbeit oder in der Schule, trostloses Nieselwetter und dann fährt einem auch noch der Bus vor der Nase davon! JETZT REICHTS! An so einem Tag wünscht man sich, man könnte einfach mal flüchten. Den Alltag ausblenden und sich 24 Stunden lang einmal nur um sich selbst kümmern.

Gut, dass wir heute die perfekte Gelegenheit dazu bekommen. Heute ist nämlich „Escape Day“, also „Tag der Flucht“.

Unsere Empfehlung: Lasst heute einfach mal Alles stehen und liegen und erfreut euch an den schönen Seiten des Lebens.

Was wäre da naheliegender, als sich in ein gutes Buch zu flüchten? Wir versorgen euch gerne mit einigen Lesetipps, die eure Gedanken mit Sicherheit ganz weit fortbringen werden…

Detlef Krischak – Brautmorde



Die Bevölkerung im Emsland ist wegen des brutalen Mordes an einer frisch verheirateten Frau schwer erschüt­tert. Noch im Brautkleid wurde sie während ihrer Hoch­zeitsfeier entführt, bestia­lisch ermor­det und ihre Leiche per­vers zur Schau gestellt. Der Täter zieht eine Blutspur durch das Land, sucht nach weiteren Opfern. Was treibt ihn an? Ist er ein Monster oder ein Irrer?

Diese Fragen stellt sich Hauptkommissar Dennis Wink­ler vom Kriminal- und Ermittlungsdienst in Meppen. Es wird eine Mordkommission ›Braut‹ gebildet, die sich auf die Su­che nach dem Brautmörder begibt. Durch Zufall erfährt der Kieler Haupt­kommissar Ole Jensen, der sich mit seiner Kollegin Inga Johansen auf Urlaub im Emsland befindet, vom Braut­mord. Er sieht Par­allelen zu einem ungeklärten Mord­fall in Kiel aus dem Jahr 2005 und beteiligt sich mit sei­nem Team ebenfalls an der Jagd.



Saskia Rahnke – Der Drachenthron




Düster und schwer hingen die Wolken über Rinward. Dunkel und ruhig lag es unter den Schauern die die regenschweren Wolken immer wieder über das Land ergossen.
Ein einsamer Reiter jagte sein Pferd über die schlammigen Felder und Wiesen, geplagt von der Gewissheit versagt zu haben.

Eine mitreißende Geschichte über Krieg, Liebe, Verlust und Gewinn

Ein heißer Tee und ein gutes Buch…

Die perfekte Kombination

Was gibt es bei diesen eisigen Temperaturen Schöneres, als es sich mit einer dampfenden Tasse Tee und einem guten Buch so richtig gemütlich zu machen. Wie passend, dass der Januar 2013 zum „Hot-tea-month“ (Monat des heißen Tees) erklärt wurde.

Auch bei uns im BookRix-Büro sind sehr viele Teetrinker anzutreffen. Ganz hoch bei uns im Kurs stehen „Glücks-Tee“ (Kakao und Roiboos), „Energie-Tee“  (Zitronengras und Ingwer) oder –  bei den ganz mutigen – sogar „Lakritz-Tee“.

Wir empfehlen euch: macht euch doch auch eine schöne Kanne von eurem Lieblingstee, wickelt euch in eine kuschlige Decke und vertieft euch in ein gutes Buch. Klingt das nicht traumhaft? Und das Beste ist: um das passende Buch für diesen gemütlichen Lesenachmittag/-abend zu bekommen, braucht ihr nicht einmal das Haus zu verlassen: ladet es einfach ganz bequem und mit wenigen Klicks auf euren eReader! Die Lesetipps bekommt ihr von uns frei Haus geliefert 🙂

Liebesgeschichte mit Tiefgang



Was lässt einem außer Tee sonst noch warm ums Herz werden? Natürlich die Liebe! Im ersten Teil der Reihe „Der Zauber der Eidechse“ lernen wir Martina kennen, die sich in einem Urlaub in Cornwall Hals über Kopf verliebt. Das Problem ist nur: sie ist verheiratet… Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise ins romantische Cornwall, wo die Geschichte ganz unbeschwert ihren Anfang nimmt. Dann deckt sie jedoch einen bedrückenden Ehealltag auf und erzählt, wie die beiden Liebenden ein inniges Band der Verbundenheit knüpfen und Pläne schmieden, um sich endlich wiederzusehen.









Abtauchen in eine fremde Welt



Als „überaus spannend und lesenswert“ wurde das Buch „The Blue“ von Jenny Bollow schon oft bezeichnet. Und das aus einem wirklich guten Grund, denn diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes.
Isabel ist übergewichtig und verschlossen. Im Heim aufgewachsen, lebt sie nun zurückgezogen in ihrem Haus in Hamburg. Doch sie ist außergewöhnlich. Ausgestattet mit einer überragenden Intelligenz und diesen Augen, die jeden Menschen faszinieren. Ein hypnotisches Blau, dem sich Niemand entziehen kann. Eines Morgens wacht sie auf und stellt eine wahnsinnige Veränderung an sich selbst fest. Die junge Frau stürzt in ein Abenteuer, das ihr gesamtes, bisheriges Leben auf den Kopf stellt…








Karneval zu Hause



Wem der Sinn noch nicht so ganz nach verkleiden und Fasching steht, der kann sich zumindest einmal mit diesem wunderschönen Kinderbuch „Kinder Karneval“ ein wenig in Feierlaune bringen.
Lisa und Max erwarten ihre Freunde Simon und Christine zum Spielen. Die jüngeren Kinder wollen die älteren dazu überreden, eine Karnevalsfeier zu organisieren. Nur wie soll das gehen, so richtig feiern mit vier Leuten?
In der Nacht wird es zu einem unglaublichen Ereignis kommen.

Wir wünschen euch eine schöne Zeit und verbrennt euch nicht die Zunge 🙂

Dr. Who – einfach nicht totzukriegen

Reise zum

Ursprung der Menschheit

Er weiß einfach alles und wird auch nicht müde, uns mit seinen Weisheiten zu füttern. Ist ja auch kein Wunder, denn seit mittlerweile 49 Jahren reist er durch Raum und Zeit. Die Rede ist natürlich von Doctor Who, der mit seiner Zeitmaschine TARDIS viele Abenteuer erlebt, sich mit gefährlichen Gegnern herumschlagen muss und ganz nebenbei ganze Zivilisationen rettet. Am 23. November 1963 wurde die Pilotfolge dieser Serie ausgestrahlt und eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht, nahm ihren Lauf. Nach grandiosen 26 Staffeln wurde die Serie 1989 eingestellt. Doch genau wie sein Pendant Dr. Who, ist wohl auch das  Sendeformat nicht totzukriegen. Seit 2005 werden wieder brandneue Abenteuer des exzentrischen und etwas verschrobenen Zeitreisenden  ausgestrahlt. Dr. Who ist somit die erfolgreichste Science-Fiction Serie aller Zeiten und hat absoluten Kultstatus erreicht.

Eine Reise, die wohl ganz nach dem Geschmack von Dr. Who gewesen wäre, ist die „Reise zum Ursprung der Menschheit“. Man sollte nämlich nicht alles glauben, was in den Geschichtsbüchern steht. Vielmehr sollte man sich lieber einfach selbst einmal ein Bild machen…

P.S. Wenn ihr noch mehr Lesestoff aus dem Bereich Science-Fiction such, schaut doch mal hier vorbei. Da dürfte wirklich für jeden etwas passendes dabei sein.

Wir sind heute sowas von blau…

…begeistert!

Diese schöne Farbe hat es uns heute einfach angetan. Denn es ist uns wiedermal aufgefallen, wie vielseitig der Begriff „blau“ überhaupt ist und wie oft wir ihn ihm täglichen Sprachgebrauch so verwenden.

Hier eine kleine Geschichte, die uns das beweist:

„ Kennt ihr schon Maxi? Den Jungen mit den saphirblauen Augen, der immer Bluejeans trägt? Er hat sich vorgenommen, heute einfach mal die Arbeit blau zu machen. Was will er denn dort auch noch? Draußen begrüßt ihn ein strahlend blauer Himmel und er beschließt, sich lieber ein zwei Bierchen zu genehmigen. 2 Stunden später ist Maxi richtig blau. Da er sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, stürzt er und zieht sich einige blaue Flecken zu. Darüber muss er sich so sehr ärgern, dass er zuhause einen richtigen Blues schiebt….“

Naja zugegeben: die Geschichte ist ausbaufähig und ziemlich viele Wiederholungen sind auch noch drin 😉

Da nehmen wir uns doch besser ein Beispiel an unseren drei Autoren, die sich in Geschichten unterschiedlichster Genres mit der Farbe blau auseinandergesetzt hat.

The Blue – Teil 1 von Jenny Bollow

Isabel ist übergewichtig und verschlossen. Im Heim aufgewachsen, lebt sie nun zurückgezogen in ihrem Haus in Hamburg. Doch sie ist außergewöhnlich. Ausgestattet mit einer überragenden Intelligenz und diesen Augen, die jeden Menschen faszinieren. Ein hypnotisches Blau, dem sich Niemand entziehen kann. „The Blue“ hat im August 2012 beim Schreibwettbewerb „Reise in eine fremde Welt“ den 1. Platz belegt und auch der 2. und 3. Teil der Reihe sind bereits auf BookRix erschienen.

Blaue Lust von Thomas Weisenberger

Es ist eine Lust, auf dem Meer zu leben. Berichte, Betrachtungen und Geschichten, entstanden in drei Jahren Seefahrt auf eigenem Kiel ergeben eine anregende Mischung zum gelegentlichen Schmunzeln und Nach-Denken.

Saphir, der kleine blaue Feuerdrache von Karin Blome

Da sitzt er nun, der keine blaue Drache, und schluchzt vor sich hin. Und warum? Na, ist doch klar, keiner hat ihn lieb, weil er nicht wie ein ganz normaler Drache aussieht. Aber wie sieht denn ein normaler Drache aus? Die Frage hat sich Saphir schon vor langer Zeit gestellt.

Vielleicht ist bei diesen Büchern ja auch für euch was dabei! Wir wünschen euch ein schönes Wochenende.

Klasse statt Masse

Hat der Online-Buchhandel Angst vor preiswerten eBooks?

blog ebooksWer sich das eBook-Angebot der großen Online-Händler mal genauer anschaut, dem bleibt nicht verborgen, dass in den dortigen Auflistungen der eBook-Bestseller und auch in den Empfehlungen der Shops häufig, zumindest für eBook-Verhältnisse, relativ teure Werke präsentiert werden. Das ist natürlich nicht bei allen Shops der Fall, bei einigen ist es aber schon sehr auffällig. Dabei verkaufen sich momentan doch preisgünstige eBooks angeblich besonders gut (häufig von Self-Publishern). Irgendwie widersprüchlich, oder?

Ich denke, dass viele Shops preiswerte eBooks ganz bewusst NICHT sichtbar auf ihren Seiten präsentieren und bewerben, sondern lieber hochpreisige eBooks. Ob in den „Bestseller-Listen“ mancher Shops wirklich diejenigen Bücher zu finden sind, die sich am besten verkaufen, wage ich zu bezweifeln. Das sieht eher danach aus, als ob man da die eBooks reinpackt, die man gerne verkaufen würde (ab 8,99 € und aufwärts). Dahinter steckt möglicherweise der Irrglaube, auf diese Weise mehr Umsatz generieren zu können. Oder besser gesagt: man möchte Umsatzeinbrüche vermeiden, die entstünden, wenn alle Leute auf einmal nur noch „billige“ eBooks kaufen würden. Dabei sollte eigentlich auch jeder Buchhändler/Shop-Betreiber, dem ein bisschen Geschäftssinn zu Eigen ist, das Gesetz kennen: „Lieber 100.000 eBooks a 2,99 € verkaufen als 10.000 für 9,99€.“ Um das mal sehr vereinfacht auszudrücken…

Neben der Angst vor Umsatzeinbußen, dürfte auch der ideologische Gedanke „Die Wertigkeit des Mediums Buch geht verloren“ eine Rolle spielen. Die Programm-Gestaltung ist ja eine der letzten Daseinsberechtigungen des klassischen Buchhandles, der nach dem Motto „Klasse statt Masse“ auswählt, was der Kunde kaufen kann und was nicht. Auf diese Aufgabe, die der Handel bisher inne hatte, stützt er sich zurzeit massivst. So nach dem Motto: „Man muss die Leser doch vor diesen Unmassen an billigen, minderwertigen Büchern schützen.“ Jemand müsse doch eine Vorauswahl treffen und somit ein bestimmtes Qualitäts-Level garantieren. Dass genau diese Rolle zunehmend von der Crowd im Web übernommen wird, will man jedoch noch nicht so richtig wahrhaben. Die Karten wurden aber nun mal komplett neu gemischt – durch Internet, eBooks und Self-Publishing.

Abschließend noch mal zurück zum Thema „Umsatz versus niedrige Preise“ – Leider weiß ich nicht mehr wo, aber irgendwo bin ich in den letzten Tagen im Netz über Zahlen gestolpert, nach denen Printbuch-Vielleser in den USA im Schnitt 15 Bücher im Jahr kaufen und eBook-Vielleser gar 40 eBooks im Jahr. Wie ist das jetzt aber zu interpretieren? Sind die Leute, die bereits jetzt schon voll auf eBooks umgestiegen sind, schlicht und einfach die kleine Gruppe der absoluten Hardcore-Leser vor dem Herren, die früher eben 40 Print-Bücher statt eBooks im Jahr gekauft haben, oder Lesen die Leute dank eBooks tatsächlich doppelt so viel wie vorher? Dann würden sie auch doppelt so viel kaufen und der Handel müsste somit gar keine Angst vor niedrigpreisigen eBooks haben.

Viele Fragen auf die es noch keine Antworten gibt. Es bleibt also spannend.

Von Jack Daniels können auch Autoren noch etwas lernen…

Der elegante Weg zum Urheberrecht

Eine Urheberrechtsverletzung ist für jeden kreativen Kopf natürlich ein richtiges Ärgernis. Auf einen Ideenklau reagieren viele Menschen und vor allem Konzerne oftmals prompt mit einer Anzeige und einer saftigen Geldbuße. Dass es aber auch anders geht, beweist uns die Firma Jack Daniels.

Den meisten von uns dürfte das repräsentative Etikett der Wiskey-Marke ja durchaus bekannt sein. Bei der Gestaltung seines Buchcovers hat sich der Autor Patrick Wensink dieses Emblem zum Vorbild genommen. Prompt darauf landete auch eine Abmahnung der Firma im Briefkasten. Dabei handelte es sich allerdings wohl um eine der freundlichsten Urheberrechts-Beschwerden in der Geschichte.

Die Anwältin der Firma erklärte in einem ausgesprochen netten Ton, dass das Unternehmen sich sehr über das Interesse an der Firma freue und sich davon geschmeichelt fühle. Da das Markenzeichen aber besonders geschützt werden müsse, fordere sie den Autor doch freundlich dazu auf, sein Cover doch bitte zu ändern. Die Firma wolle sich sogar mit einem „angemessenem Betrag“ an den Kosten dafür beteiligen.

Ein Handling mit einer Copyright-Übertretung, das seinesgleichen sucht. Außerdem wurde es jetzt, durch die Veröffentlichung seitens des Autors, auch noch zu einer positiven Werbung für den Konzern Jack Daniels.

Den Original Antwort-Brief findet ihr übrigens hier.

Jetzt ist Sommer…

International Vanilla Ice Day

„Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“, singen schon die Wise Guys seit Jahren. Also tun wir dem mal gleich, denn ehrlicherweise scheint bei uns hier in München zwar die Sonne, nichts desto trotz sitzen wir mit Tee im Büro und in Jacken eingehüllt – Sommer, wie man ihn gemeinhin kennt, ist anders! Aber um nochmals auf die Wise Guys zurück zu kommen – in unseren Köpfen passiert heute Internationaler Vanilleeis-Tag, also quasi Sommer, denn Eis = Sommer.

Seit den 90er Jahren wird – eingeführt von den USA (wie hätte es anders sein sollen) – der Internationale Tag des Vanilleeises am 23. Juli gefeiert. Als mit Abstand beliebteste Eissorte hat sie sich diesen Ehrentag verdient. Allerdings hat es das liebe Vanilleeis inzwischen auch echt schwer, wenn man sich die neuen Eissorten ansieht, die es so gibt. Da liest man von Senf-Eis, AloeVera-Eis – Schokolade-Chili ist ja schon fast wieder old school. Neben Schoko und Erdbeer aufzutrumpfen ist ja nicht schwer, aber bei den wahrscheinlich  1000 verschiedenen Sorten muss das Vanilleeis schon überzeugende Argumente haben, um weiterhin auf dem Siegertreppchen der beliebtesten Eissorten zu thronen. Aber mal ganz ehrlich – es geht einfach nichts über das gute alte Vanilleeis – im Optimalfall mit Geschmack und schwarzen Punkten aus  Originalvanilleextrakten und frisch gemahlener Vanilleschote in einer womöglich selbstgebackenen Waffel, dazu 23° Sonne und dann noch das passende Buch dazu… ein Traum!

Und wem die Lektüre fehlt –  hier gleich noch eine BookRix-Empfehlung passend zum heutigen Tag und Thema: „Vanilleeis mit Nachgeschmack“ von Sabrina S. aka mrsignigena. Kein Eis zur Hand? Für all diejenigen gibt’s hier noch ein Rezept, für welches man KEINE Eismaschine braucht.

Viel Spaß beim Eisschlecke, machen und lesen – und nicht vergessen – „Scheiß aufs Wetter, egal ob man friert – Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!“ (zum Musikvideo).

Wochenrückblick

Neues aus der Buchwelt

Momentan gibt es fast wöchentlich spannende News aus der Buchbranche zu vermelden. Man merkt, dass sich etwas bewegt, dass massive Veränderungen in Gang kommen. Diese Woche trafen sich z.B. in Brüssel hochrangige europäische Verlagsvertreter – auf Einladung der EU-Komissarin Neelie Kroes, Expertin für den digitalen Markt (übrigens eine durchaus sympathische und kompetente Frau, wie meine Kollegen und ich im Rahmen ihres Vortrags auf der diesjährigen Re:publica in Berlin feststellen konnten).

Ziel dieses Gipfels war die gemeinsame Unterzeichnung einer „Decleration of eBooks“. Unter anderem einigt man sich darin darauf, dass es keine Hindernisse für Kunden beim Kauf von E-Books über Länder-, Plattformen- oder Geräte-Grenzen hinaus geben sollte. Das bedeutet ein eindeutiges JA zu einem gemeinsamen, über alle Grenzen hinweg gültigen bzw. funktionierenden eBook-Format. Das der anwesende Amazon-Vertreter die Erklärung (noch) nicht unterzeichnet hat, ist daher kaum verwunderlich (Stichwort Kindle).

Ein weiteres Anzeichen, dass es dem guten alten Buch bald so gehen könnte, wie einst der Schallplatte und mittlerweile auch längst schon der CD, liefert der Karstadt-Konzern. Man trennt sich in einigen Warenhäusern von den Buchabteilungen, um Platz für umsatzträchtigere Waren zu schaffen. Das gleiche passierte vor ein paar Jahren auch mit der CD: Ketten wie Müller, Saturn usw. verkleinerten nach und nach die CD-Abteilungen, nicht nur wegen der sinkenden Nachfrage, sondern um Verkaufsflächen für DVDs, Videospiele und ähnliche Warengruppen zu schaffen, mit denen man heutzutage einfach größere Gewinne erzielen lassen. Wenn sich in den nächsten 2-3 Jahren dazu noch das eBook immer weiter verbreiten wird, ist ein flächendeckendes Sterben von Buchabteilungen und leider auch ganzen Buchhandlungen vorprogrammiert. Es sei denn, Verlage und Handel finden entsprechende Lösungen, um dem Kunden vor Ort attraktive digitale Angebote bieten zu können.