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BookRix und Bastei Lübbe starten strategische Partnerschaft

Wie es vielleicht einige Schnelle von euch bereits aus den Medien erfahren haben, wurde heute eine strategische Partnerschaft zwischen BookRix und Bastei Lübbe, einem der digitalen Vorreiter der deutschen Verlagsbranche, besiegelt und verkündet.

Viele von euch fragen sich nun bestimmt was das bedeutet und was sich dadurch ändert. Macht euch keine Sorgen. Denn ändern wird sich an BookRix selbst und speziell für euch User nämlich gar nichts – weder an der Community, unserer Webseite, noch an BookRix als unabhängigem Self-Publishing-Anbieter.

Positive Auswirkungen wird es aber mit Sicherheit geben: denn die Autoren unter euch werden von dieser engen Partnerschaft profitieren. Wir sind uns sicher, dass sich durch die Zusammenarbeit mit Bastei Lübbe  neue Chancen eröffnen werden, zum einen eure eBooks einer noch breiteren Leserschaft zugänglich zu machen und zum anderen unseren Self-Publishing-Service weiter zu verbessern und noch mehr nach euren Bedürfnissen zu gestalten.

We love eBooks!

Die größten Vorteile

"Warum habe ich mich nicht schon viel länger mit eBooks beschäftigt?"

Zugegeben, auch wir hier im BookRix Büro haben natürlich noch das eine oder andere Printbuch im Regal stehen, das wir nicht missen möchten. Schließlich sind wir mit dieser Buchform aufgewachsen. Doch die Welt hat sich verändert und somit auch unser Leseverhalten. Heutzutage lesen wir BookRixer – übrigens sowohl berufsbedingt als auch privat – fast ausschließlich eBooks. Das liegt zum einen natürlich an den tollen Büchern unserer BookRix-Autoren, von denen so manches schon zum privaten Lieblingsbuch geworden ist.  Zum anderen aber auch ganz klar an der praktischen Handhabe und den vielen Vorteilen, die einem das Lesen eines eBooks bietet.

  • Sehen – Kaufen – Lesen: mit nur wenigen Klicks

Wer kennt es nicht. Es ist Abend, gerade hast Du ein spannendes Buch beendet und brennst jetzt darauf, sofort an der Fortsetzung weiterzulesen. Doch natürlich haben die Läden schon geschlossen und eigentlich hast Du ohnehin keine Lust mehr, die Wohnung zu verlassen. Wie gut, dass dieses Problem für den modernen Leser heutzutage passé ist, denn mit nur wenigen Klicks kannst Du Bücher Deiner Wahl in Deinem liebsten Online-Shop kaufen und sofort darauf mit dem Lesen beginnen.

  • Dein eBook ist immer dabei

Auch wenn Du unterwegs bist, kannst Du jederzeit auf Deine gespeicherten Bücher zugreifen. Lesen über das Smartphone oder einen eReader ist kein Problem. Du kannst hunderte von Büchern auf dem Gerät Deiner Wahl speichern und immer mit Dir herumtragen – ohne einen krummen Rücken zu riskieren.

  • Mehr Bücher für weniger Geld

Dieser Gesichtspunkt ist für den sparsamen Menschen von heute durchaus wichtig. Im Normalfall sind eBooks nämlich ein gutes Stück billiger, als ihr gedrucktes Pendant. Das bedeutet im Klartext: Mehr Lesen für weniger Geld. Auch auf BookRix gibt es sehr viele tolle Bücher, die zu einem absoluten Schnäppchenpreis angeboten werden. Die meisten unserer eBooks kosten nämlich zwischen 0,99€ und 3,99€. Gerademal so viel also, wie man für eine Tasse Kaffee ausgeben würde.

  • Umweltschonend

eBooks schonen das Klima – das fand das Öko-Institut bereits im Jahr 2011 heraus. Jeder, der im Jahr zehn oder mehr eBooks liest, kann damit aktiv zum Umweltschutz beitragen. So werden sowohl Papier als auch Energie und Treibhausgase eingespart. Zum Vergleich: In der Herstellung und Nutzung verursacht ein E-Book-Reader mit eInk-Display rund acht Kilogramm CO2. Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 DIN-A5-Blättern aus Frischfaserpapier verursacht dagegen rund elf Kilogramm CO2.

  • Große Chance für Indie-Autoren

Autoren bekommen durch eBooks die Chance, ihr Werk ohne jedes Risiko zu veröffentlichen. Es schlummern so viele Talente in bisher unentdeckten Autoren. All jenen bietet BookRix die Chance, ihr Werk kostenlos in alle wichtigen eBook-Shops zu veröffentlichen. Ab diesem Zeitpunkt warten die Bücher natürlich nur noch auf begeisterte Leser. Unterstützt auch ihr Indie-Autoren bei ihrem Traum!

Wir sind uns schon seit langer Zeit sicher, dass eBooks die Zukunft der Buchbranche sind. Uns interessiert auch Deine Meinung zu diesem Thema. Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Nach der Buchmesse…Was die Branche sagt

Versuch eines Stimmungsbilds

Weltbild-Geschäftsführer Klaus Driever hat es so schön formuliert: die Buchbranche erlebe momentan „tektonische Verschiebungen“. Und was für welche.

Der klassische Buchhandel schrumpft. Schuld gibt man gerne dem Angstgegner Amazon und jetzt startet auch noch das eBook durch, dass dem stationären Handel endgültig den Garaus machen könnte. Carel Halff von Weltbild schätzt, dass der Buchhandel in den kommenden Jahren 50% der Fläche verlieren wird (Buchreport).

Txtr CEO Christophe Maire kritisiert, dass Verlage und Buchhändler mit ihrer abwartenden Haltung selbst Schuld an der Stärke Amazons seien (Interview).

Ein weiteres Problem, dem sich die Branche angesichts des bevorstehenden eBook-Booms gegenüberstehen sieht, ist Internet-Piraterie. Während Klaus Driever die Meinung vertritt: „Gratis Kultur wäre fatal“, sieht Sascha Lobo, Web-Experte und immer auf der Buchmesse am mitdiskutieren, das Ganze eher entspannt: „Piraterie ist ein Problem in Somalia“.

Und dann ist da ja auch noch Self-Publishing. Viele Verlage bangen noch mehr um ihre Marktanteile, seitdem in diesem Jahr die ersten Self-Publisher weltweite Erfolge feiern konnten. Tatsächlich wird das Thema zum Teil noch durchaus kritisch beäugt: „Ob allerdings “Self publishing”-Plattformen wie Bookrix.de […] der Weisheit letzter Schluss sind, wird sich zeigen.“ zweifelt der Redakteur in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ (zum Artikel). Im gleichen Atemzug muss er uns jedoch recht geben: „Sicher aber ist, wie Gunnar Siewert, Geschäftsführer von Bookrix, meint: “Die 500 Jahre alte Struktur, dass einige Verleger entscheiden, was auf den Markt kommt, hat ausgedient.”

Die tollste (weil so passende) Überschrift, liefern die Oberösterreichischen Nachrichten mit dem Artikel zur Branchenstimmung „Imperium muss auseinanderbrechen“. Der Redaktuer hat übrigens das wahre Ausmaß erkannt, wie angesagt Self-Publishing wirklich ist: „Self publishing-Anbieter wie Bookrix.de [...] hatten in den Hallen enormen Zulauf”. Enormer Zulauf…dabei hatten wir nicht mal einen Stand :)

Zum Abschluß für alle die es interessiert: Den aktuellen BookRix-Pressespiegel mit Artikeln aus der FAZ, Berliner Morgenpost, ZDF Online uvm. findest Du hier.

Wochenrückblick

Neues aus der Buchwelt

Momentan gibt es fast wöchentlich spannende News aus der Buchbranche zu vermelden. Man merkt, dass sich etwas bewegt, dass massive Veränderungen in Gang kommen. Diese Woche trafen sich z.B. in Brüssel hochrangige europäische Verlagsvertreter – auf Einladung der EU-Komissarin Neelie Kroes, Expertin für den digitalen Markt (übrigens eine durchaus sympathische und kompetente Frau, wie meine Kollegen und ich im Rahmen ihres Vortrags auf der diesjährigen Re:publica in Berlin feststellen konnten).

Ziel dieses Gipfels war die gemeinsame Unterzeichnung einer „Decleration of eBooks“. Unter anderem einigt man sich darin darauf, dass es keine Hindernisse für Kunden beim Kauf von E-Books über Länder-, Plattformen- oder Geräte-Grenzen hinaus geben sollte. Das bedeutet ein eindeutiges JA zu einem gemeinsamen, über alle Grenzen hinweg gültigen bzw. funktionierenden eBook-Format. Das der anwesende Amazon-Vertreter die Erklärung (noch) nicht unterzeichnet hat, ist daher kaum verwunderlich (Stichwort Kindle).

Ein weiteres Anzeichen, dass es dem guten alten Buch bald so gehen könnte, wie einst der Schallplatte und mittlerweile auch längst schon der CD, liefert der Karstadt-Konzern. Man trennt sich in einigen Warenhäusern von den Buchabteilungen, um Platz für umsatzträchtigere Waren zu schaffen. Das gleiche passierte vor ein paar Jahren auch mit der CD: Ketten wie Müller, Saturn usw. verkleinerten nach und nach die CD-Abteilungen, nicht nur wegen der sinkenden Nachfrage, sondern um Verkaufsflächen für DVDs, Videospiele und ähnliche Warengruppen zu schaffen, mit denen man heutzutage einfach größere Gewinne erzielen lassen. Wenn sich in den nächsten 2-3 Jahren dazu noch das eBook immer weiter verbreiten wird, ist ein flächendeckendes Sterben von Buchabteilungen und leider auch ganzen Buchhandlungen vorprogrammiert. Es sei denn, Verlage und Handel finden entsprechende Lösungen, um dem Kunden vor Ort attraktive digitale Angebote bieten zu können.

The Return of DIY

Lass mal lieber selber machen

Do it yourself – Dieser Gedanke lebt heute, dank der Möglichkeiten im World Wide Web, in unterschiedlichsten Bereichen und verschiedensten Ausprägungen wieder auf.

Mir persönlich fallen derartige Entwicklungen ja immer besonders im Bereich Musik auf. Nach dem großen MP3-Schock der Nuller-Jahre (ihr wisst schon 2000-2010) und dem Niedergang der „armen“ Musikindustrie (wir reden hier von den großen Major-Labels), blühen zurzeit viele Musikgenres bzw. -szenen die abseits des Mainstreams angesiedelt sind, auf wie nie zuvor. Eine große Rolle dabei spielt definitiv die Renaissance des Do-it-yourself-Gedankens.

Autoren sind in der Beziehung dagegen noch nicht so weit wie Musiker, die das Internet schon einige Jahre vor der Autorenschaft für sich entdeckt und genutzt haben. Sie waren aber auch dazu gezwungen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen, weil die Musikindustrie und die entsprechenden finanziellen Mittel auf einmal einfach wegbrachen. Die Zeiten in denen Labels dicke Vorschüsse rausgerückt haben, Tour-Support gezahlt und den Künstlern im wahrsten Sinne des Wortes alles in den Allerwertesten geschoben haben, sind lange vorbei!

Trotzdem hat man heute, speziell als semiprofessioneller Musiker oder Band, bessere Möglichkeiten als je zuvor – oder anders gesagt, nie war es so einfach durch Eigenengagement ein semiprofessioneller Künstler zu werden. Das nötige Talent vorausgesetzt. Die gleichen Mechanismen die das ermöglichen, lassen sich fast 1:1 auf Autoren bzw. die Buchbranche übertragen.

Auch für Musiker heißt eines der Zauberworte „Networking“ via Internet: Konzertveranstalter, Plattenfirmen, andere Bands, Produzenten und Tontechniker, CD-Hersteller, Merchandising-Produzenten und vor allem Fans! Durch direkten Kontakt die richtigen Partner finden, gemeinsame Touren mit anderen Bands organisieren, das eigene Merchandise produzieren lassen…das alles geht viel einfacher, schneller und preiswerter dank Internet!

Essentiell ist die Möglichkeit erfolgreich Musik (=Bücher) selber digital vertreiben zu können, ohne eine Plattenfirma (=Verlag) im Rücken haben zu müssen, die einem am Ende des Tages eh nur reinredet.  Da bleibt neben mehr künstlerischer Freiheit auch deutlich mehr Geld hängen.

Doch was ist ein Musiker ohne Fans? Erst MySpace, Facebook und die tausenden anderen Communities und Portale in denen sich Bands tummeln, ihre Musik und sich selbst präsentieren, haben für jeden Musiker das Tor zur weiten Welt geöffnet. Das Prinzip: Wenn Du gut bist, hast Du es verdient gehört zu werden, egal wer Du bist, wo Du herkommst oder ob Du eine Plattenfirma hast. Die Liste der Bands, die heute in ihren Genres erfolgreich sind und aus dem Nichts des Internets kamen, ist mittlerweile endlos. Die Möglichkeit sich eigene Fans im Web zu erarbeiten und den direkten Kontakt zu ihnen zu pflegen ist natürlich auch für Autoren der Schlüssel zum Erfolg.

Nicht zu vergessen: auch das „Fan-Sein“ an sich ist dadurch spannender als je zuvor. Deshalb kehren erfreulicherweise auch immer mehr junge Musikfans dem Mainstream den Rücken zu und vergnügen sich heute lieber in einer der vielen stark vernetzten Underground-Musikszenen, wo der direkte Austausch mit anderen Fans und dem Künstler gang und gäbe ist.

Umdenken:

Autoren werden immer selbstständiger.

Um zu verstehen, warum das so ist, muss zunächst einmal das „alte Verlagsmodell“ betrachtet werden. Als das Internet noch nicht existierte, gab es nur wenige Möglichkeiten für einen Autor, um gelesen zu werden. Die gängigste Lösung waren die Verlage. Somit hatten sie quasi die Macht darüber, welche Werke es in den Handel schafften. Hierbei pokerten sie nur selten: Jedes Buch, das nicht bei den Lesern ankam, war ein finanzielles Verlustgeschäft.
Risiken nahm ein Verlag nur in Kauf, wenn er bereits einige größere „Zugpferde“ besaß, die neue Bücher mitfinanzierten. Ein bis zwei sehr gut laufende Buchtitel reichten somit aus, um mehrere „Risiko-Veröffentlichungen“ zu rechtfertigen. Dieses Modell der Querfinanzierung trifft bei immer mehr Autoren auf Unverständnis. Vor allem Bestseller-Autoren sehen nicht ein, wieso ihre Werke die Risikofreudigkeit der Verlage stützen sollten.
J.K. Rowling hat dies erkannt  und machte sich mit Pottermore unabhängig. Die Dienstleistungen, die der Verlag anbot, standen nicht mehr im Verhältnis zum Gewinn. Verlage sollten sich zunehmend mehr als Dienstleister verstehen, die dem Autor gewisse Dienste anbieten, damit er ihnen einen Teil des Gewinnes abtritt.
Erfüllen Verlage nicht mehr die Erwartungshaltungen der Autoren, werden die Autoren selbständig.
Doch es geht auch anders:
In der heutigen Zeit braucht ein Autor nicht mal mehr einen Verlag, um überhaupt bekannt zu werden. Emily Bold, eine Vorzeige-Indie-Autorin, deren Werke schon seit einiger Zeit die Top-Ränge von Amazon besetzen, sagt dazu folgendes:

„Die Frage ist doch, was man als Erfolg ansieht. Das definiert ja jeder anders. Wenn es nur darum geht, Leser zu erreichen, habe ich das ja teilweise geschafft, aber ohne Verlag bin ich leider bisher auch in der Situation, die Menschen, die lieber ein echtes Buch in der Hand halten, enttäuschen zu müssen. Sicher gäbe es unzählige Wege, Bücher über BOD oder in Eigenregie drucken zu lassen, aber die Kosten für den Druckvorschuss bei einer Auflage, die einen vernünftigen Verkaufspreis verspricht, sind ja wahnsinnig hoch. Wer also als Erfolg ansieht, sein Buch als gedrucktes Werk in allen Buchläden finden zu können, wird vermutlich noch eine Zeit lang auf Verlage setzen müssen.“

Einige werden Emily hier sicherlich Recht geben, denn für sie zählen nur gedruckte Bücher. Wenn man jedoch betrachtet, dass Emily auch so sehr viele Leser erreicht hat und eBooks immer populärer werden, stellt sich die Frage, ob Emily hier nicht einfach zu bescheiden ist.
Auf die Frage, wieso sie nach der ersten Verlagsabsage nicht weitersuchte, antwortete sie:

„Es war mir einfach zu umständlich. Jeder Verlag will dein Manuskript in einer anderen Form, die ersten 30 Seiten, oder ein Kapitel deiner Wahl oder ein kurzes Exposé oder ein ausführliches, …
Dazu die ewige Warterei, nur um dann noch nicht einmal eine Absage zu bekommen.
Es wäre nach wie vor schön, jeden Leser erreichen zu können, aber ich suche nicht mehr nach einem Verlag, denn meine Rechte am eBook möchte ich nicht mehr hergeben. Außerdem gefalle ich mir in der Rolle als unabhängige Autorin. Ich mache gerne alles selbst, vom Cover über die Werbung (Trailer, Homepage) und so weiter. Es macht meine Produkte zu meinen Produkten. Natürlich ist das viel Arbeit, aber der persönliche Kontakt zu den Lesern und deren Feedback ist viel wichtiger für mich geworden, als es das Logo eines Verlages auf meinem Cover sein könnte.
Wenn aber der richtige Verlag mit einem passenden Angebot kommen würde, wären einige der Leser, die ich momentan vertrösten muss, weil ich eben kein Printbuch anbieten kann, sehr glücklich.“

Verlage sind also wohl noch nicht ganz im Aus, sie müssten nur anfangen, sich mehr als Dienstleister zu betrachten. Wieso sollte ein Autor zu einem Verlag gehen, wenn er alles selbst übernehmen kann oder aber andere Dienstleister (Lektorat, Covergestaltung, etc.) findet, die ihm ein besseres Angebot unterbreiten?
Wir von BookRix fragen uns das schon lange und arbeiten deswegen langfristig auf das Ziel hin, dass Autoren auf unserer Plattform alle für sie relevanten Dienstleistungen an einem Ort finden und in Anspruch nehmen können. Vom Korrektorat über Covergestaltung bis hin zu Marketing-Dienstleistungen.
Nicht nur uns, sondern auch der Literatur-Welt steht ein großer Wandel bevor. Wir sind bereit, euch euer Glück selbst in die Hand zu geben!

Mehr dazu findet ihr HIER.

Indie-Autoren und Selbstverleger

Warum?

Verlage, verlegte Autoren und Leser haben viele Vorurteile gegenüber Indie-Autoren, die ihre eBooks selbst veröffentlicht haben. „Die haben nur keinen richtigen Verlag gefunden“, „Ist ja alles Mist“ und „Da les ich lieber ein richtiges Buch.“ – Moment. Es gibt viele Gründe, warum ein Autor den Selbstverlag wählt – Und dazu gehört wohl nicht, dass sie „einfach keinen richtigen Verlag gefunden haben“. Sehen wir die Sache einmal materialistisch: Wie viel verdient ein Autor bei einem der großen Verlagshäuser? Seine Tantieme betragen in etwa 8 bis 15% Anteil des Nettopreises. Hinzu kommt, dass er meist erst Geld auf seinen Kontoauszügen sieht, wenn die verkauften Titel den Vorschuss des Verlages abgedeckt haben. Dies dauert erfahrungsgemäß ein halbes bis dreiviertel Jahr. Und dann? Dann ist da noch die Tatsache, dass die Tantiemenzahlungen bei Publikumsverlagen  in der Regel halbjährlich erfolgen. Man kann also sagen, dass der Autor circa ein Jahr warten muss, bis er das erste Mal Geld für sein Buch erhält.
Wie sieht das bei BookRix aus? Bei uns erhält der Autor 70% des Nettopreises – Und zwar pro Quartal (Der Mindestauszahlunsbetrag beträgt 25€, doch dies ist dank unserer Community und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten leicht zu erreichen).
Und was möchte ein Autor eigentlich erreichen? Einen Verlag oder Leser? Möchte er sein Werk in fremde Hände geben oder die volle Kontrolle über seine Worte behalten? Ich denke, ihr kennt die Antwort.

Du möchtest mehr Informationen zu diesem interessanten Thema? Im Literaturcafé findest Du einen interessanten Artikel. Einfach HIER klicken.