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Heinrich Heine

Herzlichen Glückwunsch

„Dort, wo Bücher verbrannt werden, verbrennt man am Ende auch Menschen.“

Dieses weltbekannte Zitat stammt von Heinrich Heine, einem der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten. Genau heute vor 215 Jahren, am 13. Dezember 1797, wurde er in Düsseldorf geboren.

Heine wurde schon zu Lebzeiten von vielen Menschen sehr verehrt. Einer seiner größten Fans war Kaiserin Elisabeth von Österreich – besser bekannt als Sissi.

Vor allem seine ungekünstelte Art zu schreiben und seine Menschlichkeit, trugen zur großen Beliebtheit Heinrich Heines bei. Er gilt als „Letzter Dichter der Romantik“ und überwand diese Epoche, indem er die klassich, romantischen Stilmittel für das Überbringen politischer Äußerungen verwendete.

Sein bekanntestes, deutsches Werk ist die Loreley. Vor allem die erste Strophe dieses wunderbaren Gedichtes dürfte wohl sogut wie jedem durchaus bekannt sein.

Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Das komplette Gedicht könnt ihr  hier lesen.

Alles Gute, Heinrich Heine!

Tag des freien Buches

„Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ (Heinrich Heine 1820)

Der 10.05 ist ein schwarzer Tag in der deutschen Geschichte und das vor allem für Autoren, Intellektuelle und Buchliebhaber. Denn 1933 wurden an diesem Datum in Berlin tausende Bücher bedeutender Schriftsteller, die der damaligen NS-Regierung zuwider waren, verbrannt.

In Deutschland war zu Beginn des Krieges die „Aktion wider den undeutschen Geist“ gestartet worden. Bücher mit Inhalten, die von der NSDAP nicht geduldet wurden, wurden auf eine gefürchtete „schwarze Liste“ gesetzt und verschiedene Intellektuelle mussten mit Zensuren und Verfolgungen kämpfen.

Am 10.05.1933 schließlich gipfelte diese Aktion in einer öffentlichen Bücherverbrennung. Ein Exempel sollte statuiert werden und im Zuge dessen wurden 25000 Bücher im Zentrum Berlins unter den Augen von 70000 Schaulustigen verbrannt. Dabei wurden bedeutende Werke von mehr als 200 Autoren, unter anderem Franz Kafka, Thomas und Heinrich Mann, Sigmund Freud und Erich Kästner „den Flammen übergeben“. Da es ein regnerischer Tag war, musste dabei sogar mit Benzin nachgeholfen werden. Es folgte eine Welle der Vertreibung vieler Intellektueller aus Deutschland und zahlreiche der damals zerstörten Werke wurden auch nach dem Krieg nicht mehr neu verlegt. Ein wahrer Verlust für die Literaturwelt.

Seit 1983 feiert man nun am 10. Mai jährlich den Tag des freien Buches. Wir sollten uns gerade heute also vergegenwärtigen, dass das Recht, den Inhalt eines Buches frei und selbstständig zu bestimmen, keine Selbstverständlichkeit ist. Außerdem erinnern wir uns heute dieser sinnlosen Zerstörung und der Schriftsteller, die unter dem damaligen Regime zu leiden hatten.

Tag des freien Buches

Wir stehen auf freie Meinungsäußerung!

Bücherverbrennung 1933„Aktion wider dem undeutschen Geist“– so nannten die Nazis die Bücherverbrennungen von 1933, bei den Zehntausende Bücher von unerwünschten Autoren, wie Kurt Tucholsky, Heinrich Mann, Sigmund Freud und Erich Kästner in den Flammen vernichtet wurden. Der heutige 10.Mai vor 78 Jahren bildete dafür den peinlich inszenierten Höhepunkt in Form einer Großveranstaltung zur Bücherverbrennung. Dazu wurden dann auch noch hirnverbrannte „Feuersprüche“ vorgetragen, die sich beispielsweise folgendermaßen anhörten:

„Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.“

„Gegen seelenzerfasernde Überschätzung des Trieblebens, für den Adel der menschlichen Seele!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Sigmund Freud.“

„Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque.“

„Gegen Frechheit und Anmaßung, für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist!
Verschlinge, Flamme, auch die Schriften von Tucholsky und Ossietzky!“

Zum Glück hat heutzutage dieser dunkle Tag in der Geschichte Deutschlands eine neue Bedeutung gefunden: Seit 1983 feiern wir am 10.Mai den Tag des freien Buches. Mit BookRix lässt sich dieser Tag besonders gut zelebrieren, denn Bookrix steht für die Demokratisierung der Buchbranche. Hier ist jeder ein Autor! Jeder kann sein Buch bei uns veröffentlichen. Wir brauchen keine Gatekeeper ,die bestimmen was gut oder schlecht ist. Erfolgreich ist was den Menschen gefällt.

Ja Mann, es lebe die Freiheit!