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Rezension zu „Niemals – Die McDermotts Band 1“ von Marina Schuster

Vom Mauerblümchen zur Rose …

Heute geht’s ab in den Wilden Westen, jedenfalls geographisch. „Niemals – Die McDermotts Band 1“ ist ein Liebesroman von Indie-Autorin Marina Schuster, dessen Geschichte sich im Texas der Gegenwart abspielt. Was sich hinter dem ansprechend gestalteten Cover verbirgt, erfahrt Ihr jetzt.

Buchcover Marina Schuster - "Niemals - Die McDermotts Band 1"Wir befinden uns im abgelegenen Kaff Stillwell im Süden der USA. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, denn der Ort sieht aus wie eine Filmkulisse. Das lockt natürlich interessierte Feriengäste an, die sich auf einer urigen Ranch einquartieren und von echten Cowboys Reitunterricht bekommen. Ein solches Domizil besitzt auch Rose Porter, eine betagte Dame. Dort arbeitet auch Callan McDermott, der innerlich und äußerlich einem Western entsprungen sein könnte. Die Frauen liegen ihm reihenweise zu Füßen und mit dem Lasso kennt er sich bestens aus. Aber auch Rose Porter weiß, wo es langgeht. So ist sie der Meinung, dass ihre Enkelin Joyce von der angestrebten Karriere als Model abgehalten werden sollte. Um das zu erreichen, heckt Rose einen kniffligen Plan aus. Unter einem Vorwand lockt sie Joyce auf die Ranch. Für Joyce gestaltet sich der Aufenthalt dort jedoch schwierig. Sie kennt Callan McDermott bereits aus der Jugendzeit. Damals war sie noch pummelig und galt als Mauerblümchen. Daher hat sie der coole Cowboy verschmäht und auch noch verspottet. Mittlerweile ist aus Joyce aber eine Traumfrau geworden. Doch die alten Wunden sind noch nicht richtig verheilt.

Niemals – Die McDermotts Band 1“ ist, wie der Titel schon anzeigt, der Auftakt zu einer Buchreihe über den Clan von Callan und seinen Geschwistern, samt ihrer Firma. Diese spielen bereits im vorliegenden Roman eine wichtige Rolle, sodass sich die Handlung nicht nur auf die Liebe beschränkt. Tatsächlich ergeben sich im Laufe der Geschichte viele Irrungen und Wirrungen, die die Lektüre äußerst kurzweilig und vergnüglich gestalten. Mit Callan und Joyce prallen zwei starke, impulsive Charaktere ungebremst aufeinander und auch Rose Porter ist mit allen Wassern gewaschen, wobei sie sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr in das Leben ihrer Enkeltochter einmischt. Doch texanische Grannys sehen das wahrscheinlich etwas anders. Der ein oder andere Dialog mag zwar ein wenig klischeehaft wirken, passt jedoch perfekt in das temperamentvolle Südstaatenszenario.

Stilistisch ist der Text jedenfalls hervorragend und ebenso überzeugt die Qualität der Rechtschreibung auf ganzer Linie. Die Autorin beweist hier handwerkliches Können und liefert uns ein vorbildlich ausgestaltetes Werk.

Der Roman ist für 2,99€ zu haben. Das kann man als sehr preiswert einstufen, denn man bekommt ein fehlerfreies eBook, das sich flüssig liest. Zu empfehlen ist es natürlich für Freunde der Südstaaten und Leser von Western- und Liebesgeschichten. Dennoch sollte jeder, der ansprechend formulierte Lektüre zu schätzen weiß, mindestens einen Blick hineinwerfen.

Yeeeehaaaaaaw!

Buffalo Bill

Seinen Namen verbindet man mit Cowboys und Indianern, Rodeoreiten und Schießereien vor dem Saloon. Schließlich legte er mit seinen Geschichten den Grundstein zu diesem klischeebehafteten Bild, das wir bis heute von einem Leben im wilden Westen haben.

Buffalo Bill wurde unter dem bürgerlichen Namen William Frederick Cody geboren. Durch sein besonderes Geschick bei der Bisonjagd bekam er seinen Künstlernamen verpasst. Außerdem machte er sich einen Namen dadurch, dass er im Zuge eines Rachefeldzuges einen Indianerhäuptling skalpierte und damit den Kampf beendete.

Daraufhin trat ein amerikanischer Journalist an ihn heran, um ein Interview mit ihm zu führen. Von diesem Gespräch inspiriert, veröffentlichte er kurz darauf verschiedene Theaterstücke und Groschenromane in denen Buffalo Bill die Hauptrolle spielte und die ziemlich übertriebene und an den Haaren herbeigezogenen Cowboygeschichten zum Thema hatten.

Buffalo Bill war ein kluger Mann und erkannte seine Chance. Als sein Name also schon in aller Munde war, rief er seine eigene „Wild West Show“  ins Leben, mit der er auf internationalem Niveau berühmt wurde.

Heute vor 96 Jahren starb der berühmte Buffalo Bill. Doch die Faszination von Geschichten über Cowboy und Indianer ist bis heute nicht geschrumpft. Auch über BookRix wurde bereits eine Reihe an Büchern veröffentlicht, die uns in den Wilden Westen entführen.





The Virginian ist die Geschichte eines einzelgängerischen Cowboys in Wyoming um 1880, der sich trotz des im Westen vorherrschenden Faustrechts an seinen persönlichen Ehrenkodex hält und so allerlei Unbilden übersteht.

Das Buch ist Teil der Missouri Reihe und überzeugt durch seinen abenteuerlichen Westerncharme!








Wir schreiben das Jahr 1869, Jim und Joe, streifen als die J-Brüder durch den wilden Westen. Sie finden Leichen im Haus einer Ranch. Ein Indianerüberfall?

Die Geschichte, die wir hier lesen, zeichnet sich insbesondere durch eine recht bildhafte Beschreibung der Umgebung und der Schauorte aus. So fühlt man sich, als wäre man selbst gerade auf der Prärie.