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Happy Birthday, Stephen Hawking!

Er bringt „Licht ins Dunkel“

Das heutige Geburtstagskind ist mit Sicherheit einer der brilliantesten Köpfe unserer Zeit. Mit seinen bahnbrechenden Forschungsergebnissen hat er – sofern dieser Ausdruck im Zusammenhang mit der physikalischen Erforschung schwarzer Löcher passen mag –  schon so manches Licht ins astronomische Dunkel gebracht.

Die Rede ist natürlich von Stephen Hawking, der heute seinen 71. Geburtstag feiert. Der geniale Physiker erlangte durch seine populärwissenschaftlichen Bestseller über moderne Physik auf der ganzen Welt großen Ruhm und massive Bewunderung – auch über die Grenzen der Physikerszene hinaus.

Es ist unbestritten, dass der Wissenschafter über einen äußerst starken und wachen Geist verfügt. Im Ungleichgewicht dazu steht sein massiv geschwächter Körper. Hawking ist durch eine chronische Erkrankung seines Nervensystems seit 1968 an den Rollstuhl gefesselt. Seit einem Luftröhrenschnitt kann er sich außerdem nicht mehr aus eigener Kraft verbal ausdrücken. Ein Sprachcomputer, den er heutzutage mit Bewegungen seiner Augen steuert, übernimmt für ihn diese Funktion.

Sowohl bei Physik-Nerds, als auch bei einer Masse begeisterter Fernsehzuschauer entwickelte er sich zu einer Art Kultfigur. Nicht zuletzt durch Gastauftritte in beliebten Fernsehserien wie „die Simpsons“ (seiner Aussage nach „das Beste im amerikanischen Fernsehen“), „Futurama“ und „The Big Bang Theory“. Die Tatsache, dass sogar der verschrobene Dr. Sheldon Cooper aus letztgenannter Serie ein glühender Verehrer des Physikers ist – und alle, die Sheldon kennen, werden mir da beipflichten – zeigt, dass er wohl ein wahrlich bewundernswerter Mensch sein muss 😉

Der augezeichnete Science-Fiction Roman EINS von Alpha O´Droma könnte auch durchaus etwas für Fans der Materie Astrophysik sein:

„Ein geheimnisvolles Objekt riesigen Ausmaßes nähert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit der Erde. Was würde geschehen, wenn sie uns eines Tages wirklich kontaktieren, die Außerirdischen? Krieg der Sterne? Kämen diese kleinen grünen Männchen? Oder könnte es sich völlig anders gestalten, so vielleicht, wie es Alpha O’Droma in seinem Pilotbuch schildert? Die Wissenschaft muss einsehen, dass die Grenzen zwischen Astrophysik, Philosophie und Mystik verschwimmen.“

Die Simpsons werden 23.!

Eine schrecklich gelbe Familie

Sie sind gelb, sie leben in Springfield, haben vier Finger und so einiges auf dem Kerbholz. Und doch lieben wir sie von ganzem Herzen und das mittlerweile schon seit 23 Jahren. So lange flackern Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie – besser bekannt als die Simpsons– nämlich schon über den Bildschirm. Und in dieser Zeit haben sie auch schon Einiges erlebt. Sie waren auf jedem Kontinent der Erde, standen zusammen mit Weltstars auf der Bühne, hatten schon die unwahrscheinlichsten Verletzungen und Berufe und haben uns in ihren vielen Jahren schon auf so manches, unglaubliches Abenteuer mitgenommen.

Genau heute vor 23 Jahren, am 17.12.1989 wurde die Pilotfolge der Serie in den USA ausgestrahlt. Dass sie schließlich so ein extremer Erfolg werden würde, damit hätte wohl auch ihr Erfinder, Matt Groening, nicht gerechnet.

Die Serie beschreibt das Leben einer Mittelstandsfamilie aus den USA, die viele amerikanische Klischees bedient. Da ist der fette und faule Familienvater Homer, der süchtig nach Donuts und Bier ist und die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar Moe´s verbringt. Seine aufopfernde Ehefrau Marge, die gute Seele der Familie, die den Laden zusammenhält, sowie die drei Kinder. Bart, der Älteste, ist keine besonders große Leuchte, hat jedoch viele Freunde. Bei Lisa, seiner jüngeren Schwester, ist es genau umgekehrt, denn sie ist Klassenbeste, dafür aber äußerst unbeliebt bei den anderen Kindern. Und dann gibt es da noch Maggie, das Baby. Am liebsten hat sie ihre Mutter und ihren Schnuller. Sprechen tut sie nicht, jedoch hat sie schon einen Todfeind – das Baby mit nur einer Augenbraue.

Ich selbst bin mit den Simpsons großgeworden und liebe sie bis heute. Früher jedoch aus einem anderen Grund, als heute. Als Kind fand ich schlicht und ergreifend die bunten, herumhüpfenden Zeichentrickfiguren, denen immer so verrückte Dinge passierten schon allein wegen ihres Aussehens ausgesprochen lustig.  Heute kann ich mich totlachen, da ich die Hintergründe vieler Gags und den unglaublich subtilen Umgang mit den Problemen eines ganzen Landes erst jetzt begreife. Trotzdem bin ich mir sicher, dass mir auch heute noch viele unterschwellig eingebaute Witze entgehen.

Lachen macht gesund – daher gebe ich mir auch so oft ich nur irgendwie kann meine halbe Stunde „gelbe Medizin“. Wenn ich es einmal nicht vor den Fernseher schaffe, lese ich ein Buch zum Schmunzeln…

Groß genug für kleine Sünden“ – das könne doch der Buchtitel von Bart Simpsons Biografie sein. Vielmehr handelt es sich aber um die amüsante Bubengeschichte aus den 60er-Jahren, die witzig vorgetragen wird. Jeder von uns wird sich vielleicht in der ein oder anderen Episode aus einem Jungenleben wiederentdecken können…;-)