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Rezension zu „Detektive & Drachen“ von Marc E. Valentin

„Ich bitte Sie. Ein Drache, was ist das schon?“

Der Roman „Detektive & Drachen“ des Indie-Autors Marc E. Valentin hat mich bereits durch sein drolliges Titelbild neugierig gemacht. Und beim Studium des Klappentextes ergibt sich die Erkenntnis, dass hier eine Mischung aus zwei Genres vorliegt, nämlich der Detektivgeschichte und der Fantasy. Das verspricht interessant zu werden. Ob die Kombination gelungen ist, erfahrt Ihr hier.

Buchcover Marc E. Valentin - "Detektive & Drachen"Marc Arson ist Privatdetektiv. Seinen Unterhalt bezieht er gewöhnlich mit der Bespitzelung fremdgehender Ehemänner, wobei es sich meistens nicht um „Männer“, sondern um Trolle handelt, denn er lebt in einem Land, das alle möglichen Geschöpfe beherbergt. Eines Tages erhält er Besuch von einem Boten eines wohlhabenden Adeligen aus einer reichen Stadt im Norden. Der sucht nämlich nach einem fähigen Ermittler, um ein Verbrechen aufzuklären. Seine Tochter ist von einem Drachen geraubt worden. Um sie aus den Fängen der Kreatur zu erretten, bekommt Marc Arson einen Begleiter namens Eduard mit auf den Weg. Die beiden begeben sich also in das Gebiet der Drachen, ohne einen konkreten Plan zu haben, wie der „Fall“ zu lösen ist.

Gleich in den ersten Szenen wird eines klar: Es wird sehr viel Spaß machen, den Roman zu lesen, denn Humor ist in Hülle und Fülle vorhanden. Zum einen ergibt sich der aus der doch skurril wirkenden Mischung von Ermittlungsarbeit und Märchenmotiven. Eigentlich passt das ja nicht so recht zusammen, was die besondere Komik mancher Szenen erklärt. Zum anderen kommen immer wieder scherzhafte Einwürfe vor, die bisweilen sogar auf historische Werke Bezug nehmen. Allerdings ist auch festzustellen, dass man des Öfteren Rechtschreib- und Grammatikfehler vorfindet, was sich im Laufe der Geschichte ein wenig bessert. Die Wortwahl ist wiederum die reine Freude, aufgeweckt und einfallsreich. Die Handlung bietet auch die eine oder andere Überraschung. Langeweile wird beim Lesen sicher nicht entstehen.

Für 3,99€ bekommt man mit „Detektive & Drachen“ eine urkomische erheiternde Geschichte, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Das Konzept der Vermengung zweier Genres ist durchaus aufgegangen. Wer die vorhandenen Fehler verschmerzen kann, wird mit humorvoller und geistreicher Lektüre belohnt, die für alle Altersklassen etwas zu bieten hat. Das Buch ist trotz der nicht ganz perfekten Form eine Empfehlung.

Wir lieben Drachen!!!

Appreciate a dragon Day

Heute wird in den USA der „appreciate a dragon“ –Tag gefeiert. Übersetzt heißt das in etwa so viel wie „Würdige einen Drachen“. Warum aber sollte man eine schuppige, feuerspeiende Kreatur zu schätzen wissen? Nun, begeisterte Fantasy-Leser werden wissen warum: Weil es unzählige, grandiose Geschichten gibt, in denen Drachen vorkommen. Und somit wird vielleicht die Sinnhaftigkeit dieses Tages ein wenig deutlicher: er soll Kinder und Jugendliche zum Lesen motivieren und zeigen, wie wunderbar vielseitig Bücher und Geschichten doch sind. Allein die Figur des Drachens bietet eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Der Drache als Feind (z.B. Smaug in der Hobbit), der Drache als Freund (z.B. Norbert in Harry Potter) und der Drache als Weggefährte (z.B. Saraphina in Eragon).

Doch was hat es eigentlich mit den sagenumwobenen Gestalten auf sich? Welche Merkmale zeichnen sie besonders aus? Und welcher Mythologie liegen sie zugrunde?

Zunächst einmal ist interessant, welche Bedeutung der Name „Drache“ überhaupt hat. Der Begriff leitet sich von dem griechischen Wort „draco“ ab, was so viel wie „der starr Blickende“ bedeutet. Damit ist auch eines seiner besonderen Merkmale schon abgedeckt. Charakteristika, die man außerdem sofort mit dem Wesen Drache in Verbindung bringt sind ein schuppiger Körper, weite Schwingen und die Fähigkeit, Feuer zu spucken.

In der Mythologie hat der Drache ganz verschiedene Bedeutungen. Während er im asiatischen Raum als Fruchtbarkeits – und Glücksbringer angesehen wird, galt er in orientalischen und westlichen Schöpfungsmythen  als Menschenfeind, der das Chaos auf der Erde verantworten muss. Auch mit dem Teufel wurde der Drache teilweise gleichgesetzt.

Bis ins 17. Jahrhundert war man sich übrigens uneinig darüber, ob Drachen einmal wirklich existierende Wesen waren. Denn zum Beispiel auch in der Bibel fanden sie Erwähnung. Heutzutage ist man sich allerdings sicher, dass es Drachen niemals wirklich gab.

Bis heute wurde der geheimnisvolle Drache in unzähligen Geschichten aufgenommen und besonders aus modernen Fantasybüchern ist er nicht mehr wegzudenken. Auch in vielen, tollen BookRix Büchern spielen diese Geschöpfe eine große Rolle.

Hier eine kleine Auswahl.




Korea zur Zeit des Königs Sejong: In seinem Wunsch nach einem Erben wendet sich Minster Hong an den Drachenkönig. Dies hat ungeahnte Folgen … Ein Märchen nach Motiven aus alten koreanischen Legenden.













Düster und schwer hingen die Wolken über Rinward. Dunkel und ruhig lag es unter den Schauern die die regenschweren Wolken immer wieder über das Land ergossen.
Ein einsamer Reiter jagte sein Pferd über die schlammigen Felder und Wiesen, geplagt von der Gewissheit versagt zu haben.
Eine mitreißende Geschichte über Krieg, Liebe, Verlust und Gewinn












Da sitzt er nun, der keine blaue Drache, und schluchzt vor sich hin. Und warum? Na, ist doch klar, keiner hat ihn lieb, weil er nicht wie ein ganz normaler Drache aussieht. Aber wie sieht denn ein normaler Drache aus? Die Frage hat sich Saphir schon vor langer Zeit gestellt.

Rezension zu „Der blaue Drache“ von Olaf Lahayne

Legenden aus Korea

 

Buchcover Olaf Lahayne "Der blaue Drache"Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das vor kurzem erfolgreich am Wettbewerb „Drachengold“ teilgenommen hat und nun als kaufbares eBook erhältlich ist. Es handelt sich um „Der blaue Drache“ von Olaf Lahayne alias lahayne. Der Text ist bald auch in gedruckter Form in einer Anthologie zu bewundern.

Die hier geschilderte Handlung stellt ein rührendes Märchen dar, das zu Zeiten des Königs Sejong in Korea spielt. Es dreht sich um das Geschwisterpaar Mun Hee und Yong Sun, die einem Minister am Hofe des Königs von zwei Müttern geboren werden, nachdem er dem Drachengott ein Opfer dargebracht hat. Die Kinder entwickeln sich recht unterschiedlich, was schließlich die Eifersucht einer der beiden Mütter provoziert. Sie plant, das ungeliebte Schwesterchen ihres weniger begabten Sohnes loszuwerden, doch sie hat dabei nicht mit dem Beistand des Drachengottes gerechnet.

Die Geschichte weist ein erfreulich hohes Niveau beim sprachlichen Ausdruck auf. Wiederholungen gibt es nur äußerst wenige. Ansonsten ist die Wortwahl äußerst vielseitig und ausgefeilt. Die Schilderungen der Charaktere und der Handlung sind ausführlich und anschaulich ausgefallen, sodass der Text als literarisch gelungen gelten kann.

Das Buch ist für 1,49 € herunterladbar. Der Preis ist angesichts der sorgfältigen Ausarbeitung mehr als angemessen. Man bekommt ein wundervolles Märchen zu lesen, das noch lange im Gedächtnis bleibt und durch die Einbeziehung alter koreanischer Mythenfiguren eine ganz eigene Atmosphäre schafft.

 

ISBN: 978-3-95500-011-0

Drachige Inspiration, Teil 2:

„Mein Schatz, Dein Schatz?“

Bei unserem aktuellen Schreibwettbewerb „Drachengold“ können gleich 13 Autoren richtig abräumen. Für alle, die unbedingt in einer Anthologie eines Verlages vertreten sein wollen, bietet sich jetzt die Gelegenheit dafür.
Selbstverständlich wollen wir euch auch bei diesem Wettbewerb einige Inspiration mit auf den Weg geben, heute beleuchten wir den Hort des Drachen.
Für viele Drachen ist der eigene Drachenhort der eigentliche Lebenssinn. Hier befinden sich seine liebsten Schätze, die er vor Eindringlingen, Dieben und Räubern schützt. In vielen Geschichten muss ein Prinz etwas aus dieser sagenumwobenen Schatzkammer stehlen, um das Herz seiner Angebeteten zu gewinnen. Was aber, wenn er das Monster getötet hat, im Hort steht und feststellt: Dieser Drache hat nur verrostetes Metall gesammelt, weil das rötliche Glänzen so schön zu seinen Schuppen gepasst hat? Dumm gelaufen.
Ein Schatz ist nicht gleich ein Schatz, jeder Drache empfindet andere Dinge als wertvoll. In unserem Fall muss der Prinz mit leeren Händen oder wahlweise einem verrosteten Eimer zurückkehren. Ob die Königstochter sich davon beeindrucken lässt?
Zu banal? Keine Sorge, wir haben noch andere Ideen parat:
Bekanntlich wird die Welt 2012 ja untergehen. Aber unter Umständen wäre es doch möglich, dass ein Drache jenen mystischen Kristall bewahrt, der die Erde vor dem Ende bewahren kann? Aber möchte das Ungetüm seinen Schatz freiwillig rausrücken? Vielleicht wäre ja ein Tauschhandel möglich?
Verzeiht, das Weltende ist wirklich schon ausgelutscht, da muss schon etwas Besseres her:
Da wäre der Drache, der leidenschaftlich gerne Puppen sammelt, aber eines Tages versehentlich ein kleines Mädchen erwischt. Neue Freundschaft? Mitternachtssnack? Wer weiß…
Wer nun von der Muse geküsst wurde, der schnappe sich (virtuell) Stift und Papier, um seine Geschichte niederzuschreiben.
Und: Anmelden beim Wettbewerb „Drachengold“ nicht vergessen!
Die Jury freut sich schon auf eure Werke.

Drachige Inspiration, Teil 1:

Guter Drache, böser Drache?

Unser aktueller Wettbewerb dreht sich rund um das Thema „Drachen“. Falls ihr gerne teilnehmen wollt, euch momentan aber noch die Inspiration fehlt, dann schaffen wir jetzt Abhilfe: Hier der erste Teil der sagenhaften Drachen-Inspirations-Reihe.
Zunächst sollte man sich vor Augen führen: Was ist ein Drache überhaupt?
Hier gibt es verschiedenste Ansätze: Feuerspuckende Wesen, gutmütige Beschützer oder kinderliebe Kuscheltiere.
Nicht umsonst wurde Tabaluga berühmt. Ein kleiner Drache, der erwachsen werden möchte, eine kleine Häsin als Freundin hat und in Eintracht mit den anderen Tieren lebt.
Wem der handzahme Drache nicht taugt, kann immer noch auf das westliche Vorbild umschlagen:
Riesengroß, mit gefährlich scharfen Zähnen und Klauen, bewacht er seinen goldenen Schatz oder alternativ eine Prinzessin, die von ihrem Helden befreit werden möchte. Zu klischeehaft?
Kein Problem: Warum sollte der Drache immer der Böse sein? Vielleicht ist die Prinzessin auch freiwillig zu dem feurigen Beschützer geflohen, damit ihr die Männerwelt nicht mehr nachstellen kann.
Wieso sollte ein Drache nicht das Weltende 2012 verhindern? Immerhin haben die sagenumwobenen Tiere mächtige Fähigkeiten… und ein Autor hat die Freiheit, ihnen jede  Macht zu verleihen, die er ihnen großmütig schenken möchte.
Die Tiere sollen blutrünstig sein? Auch das ist für einen echten Autor kein Problem: Wie wäre es mit intelligenten Drachen, die die Menschheit unterdrücken? Nur ein kleines Dorf leistet Widerstand? Nein?
Gut. Ein Drache greift immer wieder eine Stadt an, der Held zieht los, will ihn töten und stellt fest, dass der Feuerspucke einen triftigen Grund hat, seine Heimat dem Erdboden gleichzumachen. Sein Ei wurde gestohlen? Oder sein liebster Schatz?
Wer weiß… Natürlich nur der Autor.
Falls die Muse nun vorbeigekommen ist, freuen wir uns sehr über jeden weiteren Beitrag zum Wettbewerb „Drachengold“. Die Gewinnergeschichten werden in einer Anthologie veröffentlicht und es winken noch andere, sagenhafte Preise.

HIER geht es zum Wettbewerb.

Schreibwettbewerb:

2012 ist das Jahr des Drachen!

Und was gibt es besseres, um diese riesenhaften Echsen gebührend zu ehren, als ihnen ein ganzes Buch zu widmen?
Gemeinsam mit euch und dem „Design Pavoni“ Verlag wollen wir dieses Projekt nun anpacken und in die Tat umsetzen!
Egal ob High Fantasy, chinesische Mythologie, nordische Heldensagen, humorvolle Kurzgeschichten oder Märchen – Alles ist erlaubt. Die dreizehn originellsten Drachengeschichten werden in einer Anthologie beim Verlag „Design Pavoni“ veröffentlicht. Zudem dürfen die besten drei Drachengeschichten auf der Frankfurter Buchmesse 2012 im Rahmen einer Lesung von den Gewinnern des Wettbewerbs vorgetragen werden.
Wenn das kein Preis ist, der besser ist als jeder Drachenschatz?
Bitte beachtet aber, dass ihr das Limit von 33 BookRix-Seiten nicht überschreitet.
Die Geschichten können vom 13.03.2012 zum 16.04.2012 angemeldet werden. Von 17.04.2012 bis 02.05.2012 können die Leser dann abstimmen, in dem sie für ihre Lieblingsdrachengeschichten Pokale vergeben. Danach beginnt die Juryphase. Die Jury besteht aus Mitarbeitern des Design Pavoni-Verlags und dem BookRix-Team.
Zum einen fließen die zwanzig Beiträge, die während des Wettbewerbs die meisten Pokale erhalten haben in die Jurywertung ein, zum anderen gibt es auch wieder Wildcards, die ihr ja schon kennt. Falls nicht, ist das Prinzip noch einmal hier erklärt.
Die dreizehn Siegergeschichten werden jedoch nicht nur in der Anthologie verlegt, sondern erhalten zudem ein professionelles Korrektorat. Als zusätzliches Highlight spendiert BookRix allen Siegern die Startgebühren für den Verkauf ihrer Geschichte als eBook in allen wichtigen eBook-Shops.
Die weiteren 10 Gewinner erhalten jeweils einen Amazon-Gutschein im Wert von 30€.
Ist das nicht drachenstark?

HIER geht’s zum Wettbewerb – Wir wünschen tolle Ideen, viel Erfolg und lasst euch nicht von den Drachen beißen!