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Bald ist es soweit:

Das Amazon Kindle Fire kommt.

Auf den ersten Blick scheint es nicht mit den iPads konkurrieren zu können, doch trotzdem ist es sehr gefragt – Vermutlich sogar gefragter als die Apple Tablets. Denn es startet wohl mit den besten Anfangsverkaufszahlen, die es jemals gegeben hat. Cult of Android wurden einige Zahlen zugespielt, die dies vermuten lassen – Denn bereits fünf Tage nach Ankündigung des neuen Tablets wurden über 250.000 Vorbestellungen registriert.
Zum Vergleich: Das iPad 2 erzielte im ersten Monat 2,5 Millionen Verkäufe, also ca. 80.000 verkaufte Geräte am Tag. Die geleakten Zahlen zu den Vorbestellungen des Amazon Kindle Fire lassen darauf schließen, dass sich mehr als 50.000 Geräte am Tag verkaufen werden – zweifelsfrei nicht schlecht für einen Newcomer.
Die 2,5 Millionen Marke könnte von Amazon also geknackt werden, wenn sich die Vorbestellungen auf diesem Level fortsetzen. Ab dem 15. November kommt das Tablet offiziell in den Handel. Vor allem für den Erfolg spricht wohl der relativ niedrige Preis von 199 US-Dollar.
Andererseits gingen am Tag der Fire-Ankündigung bei Amazons Webseite 95.000 Tablet-Bestellungen ein. Das ist jedoch deutlich weniger als die 120.000 Vorbestellungen, die bei Apple eingingen, als das iPad vorgestellt wurde. „Es gibt ein Problem in der Lieferkette der Produktion, ohne diese Schwierigkeiten könnten es durchaus vier Millionen Systeme sein“, so die pessimistische Prognose von Gene Muster, Analyst bei Piper Jeffrey. Seinen Vermutungen zufolge wird Amazon in diesem Jahr nur 2,5 Millionen Geräte verkaufen. Ein weiteres Problem wird auch der relativ späte Verfügbarkeitstermin sein. Vom 15. November bleiben nur ungefähr 40 Tage bis Weihnachten – Und das Weihnachtsgeschäft ist bekanntlich sehr wichtig.
Und nun zu einem weiteren Grund, der Amazon Probleme bereiten könnte: Mit dem neuen Fire wird die Firma kein Geld verdienen. Gene Muster meint, dass Amazon jedes Gerät mit 50 Dollar subventioniert, doch laut iSuppli kostet jedes Gerät in der Herstellung nur 209,63 Dollar, also rund zehn Dollar mehr als der Verkaufspreis von 199 Dollar. Wayne Lam von iSuppli, meint, dass Amazon diese Verluste über den Content-Verkauf refinanzieren kann. Ob sich das jedoch lohnen wird, ist fraglich. Die Entwicklungen auf dem Tablet-Markt sind auf jeden Fall sehr interessant – und sollten beobachtet werden.

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Indie-Autoren und Selbstverleger

Warum?

Verlage, verlegte Autoren und Leser haben viele Vorurteile gegenüber Indie-Autoren, die ihre eBooks selbst veröffentlicht haben. „Die haben nur keinen richtigen Verlag gefunden“, „Ist ja alles Mist“ und „Da les ich lieber ein richtiges Buch.“ – Moment. Es gibt viele Gründe, warum ein Autor den Selbstverlag wählt – Und dazu gehört wohl nicht, dass sie „einfach keinen richtigen Verlag gefunden haben“. Sehen wir die Sache einmal materialistisch: Wie viel verdient ein Autor bei einem der großen Verlagshäuser? Seine Tantieme betragen in etwa 8 bis 15% Anteil des Nettopreises. Hinzu kommt, dass er meist erst Geld auf seinen Kontoauszügen sieht, wenn die verkauften Titel den Vorschuss des Verlages abgedeckt haben. Dies dauert erfahrungsgemäß ein halbes bis dreiviertel Jahr. Und dann? Dann ist da noch die Tatsache, dass die Tantiemenzahlungen bei Publikumsverlagen  in der Regel halbjährlich erfolgen. Man kann also sagen, dass der Autor circa ein Jahr warten muss, bis er das erste Mal Geld für sein Buch erhält.
Wie sieht das bei BookRix aus? Bei uns erhält der Autor 70% des Nettopreises – Und zwar pro Quartal (Der Mindestauszahlunsbetrag beträgt 25€, doch dies ist dank unserer Community und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten leicht zu erreichen).
Und was möchte ein Autor eigentlich erreichen? Einen Verlag oder Leser? Möchte er sein Werk in fremde Hände geben oder die volle Kontrolle über seine Worte behalten? Ich denke, ihr kennt die Antwort.

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