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Appell an Indie-Autoren: Kritik immer (dankend) annehmen

eBook verbessern und Leser glücklich machen

Viele Selfpublishing-Autoren kennen das: beinahe täglich nach Verkaufsstart des eigenen Buches checkt man, ob es eine neue Lesebewertung zum Buch gibt. Wenn der Leser dem Buch dann eine ein- oder zwei Sterne Rezi gegeben hat, ist man erst mal am Boden zerstört und würde sich am liebsten gar nicht durchlesen, was derjenige zum Buch zu sagen hat , denn “der hat doch keine Ahnung, wie viel Arbeit ich in das Buch gesteckt habe.”  Doch das wäre ein großer Fehler, denn aus (konstruktiver) Kritik lässt sich einiges lernen.

Machen wir uns nichts vor: Nobody is perfect. Auch wenn Du selbst zu 100% von Deinem Werk überzeugt bist, sollte es natürlich auch die Leser ansprechen. Das Tolle an eBooks ist: sie sind nicht so statisch und unveränderbar wie Printbücher. Dir fällt ein Fehler auf? Dann verbessere ihn noch heute!

Kritik, die etwas gebracht hat:

Die Geschichte ist oft schon durchaus überzeugend, doch leider hapert es manchmal noch ein wenig an der Rechtschreibung. Das ist sehr ärgerlich und wohl einer der häufigsten Kritikpunkte an Selfpublishing-Büchern.

Ein gutes Beispiel für eine Autorin, der Kritik durchaus etwas gebracht hat, ist Any Cherumbim. Anfang diesen Jahres veröffentlichte sie ihr Buch “Half Moon Bay”. Die Story des Buches fand sogleich viele Fans. Doch nachdem einige Leser bemängelt hatten, das Buch verfüge noch über zu viele Rechtschreibfehler, lies sie das Buch professionell korrigieren. Seitdem hagelte es nicht nur viele postitive Rezis sondern die Autorin konnte auch zahlreiche neue Leser für sich gewinnen.

Finde ehrliche Kritiker und Helfer in der BookRix-Community:

Diese Möglichkeit hat schon sehr vielen unserer Autoren geholfen: indem sie ihr Buch vor der Veröffentlichung schon der BookRix-Community vorlegten, konnten sie ehrliche Meinungen und konstruktive Kritik bekommen und ihr Buch dementsprechend verbessern. “Ich stelle meine Bücher zuerst auf BookRix. Weil Fremde objektiver sind als Freunde.”  (Sandra Todorovic).

Auch Mana Loa Autorin Astrid Rose hat in der BookRix-Community große Hilfe gefunden:

“Ich hatte da­mals mei­nen Ro­man über BookRix kos­ten­los ver­öf­fent­licht und dachte da­mals noch, er wäre feh­ler­frei! Bin­nen we­ni­ger Tage wurde ich je­doch ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Über eine PN kam die Rück­mel­dung, dass sich ein paar Feh­ler­chen ein­ge­schli­chen ha­ben. OH SCHRECK!
Doch die Ver­fas­se­rin der Nach­richt schimpfte und murrte nicht, son­dern sah die Ge­schichte im Vor­der­grund und so kam es, dass ich ein ers­tes kos­ten­lo­ses Lek­to­rat be­kam. Da­für bin ich heute noch sehr, sehr dankbar.”

Was Leser und Rezensenten beherzigen sollten:

Ob auf BookRix oder beim Einstellen einer Rezension in einen Shop: Bitte sei immer ehrlich. Schmiere dem Autor nicht einfach so Honig ums Maul nur weil Du seine Gefühle nicht verletzen willst, beleidige ihn auf der anderen Seite aber auch nicht. Bleib sachlich und versuche klipp und klar, Deine Kritik verständlich zu formulieren. Nur so kannst Du dem Autor helfen, sein Buch auch zu verbessern. Kaum etwas ärgert mehr, als ein Buchkommentar, dessen Message nichts anderes aussagt, als „Ich finde Dein Buch Sch**e“ aber dem Autoren keine Verbesserungsmöglichkeit gibt.

Tipp:

Wenn Du Dein Buch über BookRix zum Verkauf anbietest und im Nachhinein noch etwas verändern möchtest, kannst Du Dich gerne an unser Support-Team wenden (E-Mail: support-de@bookrix.com). Wir werden Dir dann das Buch wieder zur Bearbeitung freischalten. Bitte stoppe nicht den Verkauf des Buches, da Du es dann 4 Wochen lang nicht bearbeiten kannst.

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Neuer Korrektoratsservice auf der Selfpublishing-Plattform BookRix

Gönne Deinem Buch ein Korrektorat

Die deutsche Sprache ist nicht leicht und auch die besten Autoren machen Fehler. Doch auch Du willst Deine Leser bestimmt nicht mit Rechtschreib- oder Kommafehlern verärgern und dadurch negative Rezensionen und einen schlechten Ruf bekommen.

Auf BookRix gibt es daher ab jetzt die Möglichkeit, euer Buch professionell Korrekturlesen zu lassen. Und das zu einem fairen Preis.

Egal ob Bücher, Aufsätze, Bachelor- oder Diplomarbeit. Erfahrene Autoren und Korrektoren bieten Dir hier ihre professionellen Dienste als Korrekturleser an und führen für Dich Textkorrekturen durch.

Welche Leistungen der Service umfasst und welchen Preis das Korrektorat für genau Dein Buch hat, kannst Du hier nachlesen.

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„Kannst Du da eben mal drüberlesen?“

Tag des Korrekturlesens

Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider hin und wieder außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.

Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauschungen sind für sie eine Todsünde. Als Autor möchtest Du sicherlich zufriedene Leser, hierfür solltest ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Korrektorat. Wie unglaublich wichtig es ist, sein Buch von mindestens einer Person gegenlesen zu lassen, zeigt die Tatsache, dass es dafür jetzt sogar schon einen eigenen Tag gibt. Heute ist nämlich offizieller “Proof Reading Day”. Es gibt also keine Ausreden mehr.

Machen wir uns nichts vor: Fast jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Korrektoren sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf ein Korrektorat, das sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Gruppe „Das Lektorat“ versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Garaus zu machen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.

(Gute) Lektoren sind (leider) relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte gegenlesen, ehe sie in den Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm werden die meisten Fehler auffallen, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.

Anmerkung Juni 2013: Auch BookRix bietet seit Kurzem einen professionellen Korrektoratsservice zu fairen Preisen an. Bei Interesse kannst Du jederzeit hier vorbeischauen: BookRix Korrektorratsservice

Diese Autoren machen vor, wie ein perfektes Buch aussehen sollte. Da macht das Lesen doppelt so viel Spaß.

Packende Fantasy-Geschichte um das Schicksal einer ganzen Welt

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"Dieses Buch kann man gar nicht genug loben" (Andreas Fischer)

Grammar-Day

Vermeide lästige Fehler!

Grammatik ist nicht so schwer!

Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr ich den Grammatik-Unterricht in der Schule gehasst habe. Meine Deutschlehrerin in der siebten Klasse ließ uns dazu an den Overhead-Projektor treten und wir mussten bei einem Satz alle grammatikalischen Phänomene eintragen, die uns auffielen. Damals war dieses Thema für mich ein Buch mit sieben Siegeln und ich tat mich unheimlich schwer, die deutsche Grammatik zu begreifen. Heute, am „Tag der Grammatik“ (Grammar Day) denke ich mit einer gewissen Dankbarkeit an diese Deutschstunden zurück.

Grammatik ist das Gerüst, aus dem Sprachen gebaut werden. An ihren Regeln können wir uns orientieren und danach lernen. Doch leider ist Grammatik vor allem auch eines: komplex. Selbst in unserer Muttersprache fällt es uns nicht immer leicht, grammatikalische Regeln stets richtig anzuwenden. Das ist natürlich vor allem für Autoren ein Problem, denn für viele Leser sind fehlende Grammatikkenntnisse – zu Recht – ein No-Go, wodurch das Lesevergnügen deutlich gemindert wird. All diejenigen von euch, denen auch ab und an einmal ein Grammatik-Fehler unterläuft, sollten sich unseren Blog in der nächsten Zeit ganz genau durchlesen. Dort werden wir wöchentlich auf die häufigsten Fehler hinweisen.

Heute, am Grammar-Day, geht es dabei natürlich um ein grammatikalisches Phänomen – das Plusquamperfekt (Die Vorvergangenheit):

Es ist eine Sache, die uns in vielen Büchern von Indie-Autoren immer wieder auffällt: Der Gebrauch des Plusquamperfekts, also der Vorvergangenheit, scheint einigen Autoren so manche Schwierigkeit zu bereiten. Eine normale Geschichte wird für gewöhnlich im Präteritum (erste Vergangenheit) wiedergegeben.

Beispiel: „Paula ging in den Garten.”

Wenn man also von etwas berichten möchte, das in der Vergangenheit passiert ist, muss man in seiner Geschichte auf die Vorvergangenheit zurückgreifen.

Richtig:  „Paula ging in den Garten, in dem ihre Mutter Blumen gepflanzt hatte.“

Falsch: Paula ging in den Garten, in dem ihre Mutter Blumen pflanzte.”

Die Vorvergangenheit bildet sich also aus dem Präteritum von „haben“ (hatte) oder „sein“ (war), sowie dem Partizip II. des Verbes. Diese Verbform wird folgendermaßen gebildet:

ge-„ + Verbstamm +  Endung „-(e)t oder –en z.B. (ge – pflanz –t, ge- fahr- en).

Du solltest Dir unbedingt angewöhnen, die Vorvergangenheit richtig anzuwenden, um auch wirklich das ausdrücken zu können, was Du möchtest. Ist Dir die Grammatik erst einmal in Leib und Blut übergegangen, wirst Du sicher keine Probleme mehr mit lästigen Fehlern haben.

Rechtschreibfehler – und wie wir diese vermeiden können

Das Problem mit dem das(s)!

Mach Rechtschreibfehlern den Garaus!

Deutsche Sprache – schwere Sprache.

Diese Tatsache kann besonders auch für Autoren zum leidigen Thema werden. Natürlich ist niemand perfekt und den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler kann einem der werte Leser auch mit Sicherheit verzeihen. Doch wenn der Text nur so vor Fehlern strotzt, kann auch die beste Geschichte nicht angenehm gelesen werden. Es besteht zum einen die Gefahr, dass das Buch wegen mangelnder Qualität teilweise leider nicht an die Shops ausgeliefert werden kann oder dass man nur  unglückliche Leser zurücklässt.

Wir empfehlen wirklich JEDEM von euch, seine Bücher unbedingt Korrekturlesen zu lassen, bevor ihr damit in den Verkauf geht. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder jemanden in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der sich mit den Tücken der deutschen Sprache aus- und diese auch erkennt. Falls ihr so gar nicht wisst, an wen ihr euch wenden sollt, ist die BookRix Gruppe “Das Lektorat” eine Möglichkeit für euch. Dort bieten erfahrene BookRix-User ihre Dienste als Lektoren an.

Doch der Optimalfall wäre natürlich, Fehler von vorne herein zu vermeiden. Deshalb stellen wir euch auf unserem Blog nach und nach die häufigsten Rechtschreib-/Grammatikfehler vor und erklären euch, wie ihr diesen entgegenwirken könnt.

Die Das/Dass Falle

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr vielen Menschen schwerfällt zu entscheiden, wann man  “das” bzw. “dass” verwenden muss. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich ein paar Regeln dazu merkt:

  • Daß“ wurde von der Variante mit Doppel-s abgelöst und ist jetzt in jedem Fall falsch.
  • In Fällen, in denen man „das“ verwenden muss, kann dieses Wort immer mit „dieses“, „welches“ oder „jenes“ ersetzt werden, ohne dass sich der Sinn des Satzes verändert:

    • Ich lese das Buch, das ich gekauft habe  = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
      ABER:
      Ich weiß, dass ich lesen kann = Ich weiß, welches ich lesen kann
  • Es gibt keine Regel, die besagt, dass auf jedes Komma automatisch ein “dass” folgen muss
  • Mehr Informationen findest Du hier.