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Rezension zum Selfpublishing-eBook „Eine ewige Narbe“ von Mirco Motzkus

Der goldene Vulkan …

Heute befassen wir uns mit einer Kurzgeschichte von Indie-Autor Mirco Motzkus, der als „nachtelf“ schon seit Längerem auf der Selfpublishing-Plattform BookRix unterwegs ist. Der Text heißt „Eine ewige Narbe“ und ist dem Fantasy-Genre zugeordnet, geht aber inhaltlich weit darüber hinaus, weshalb er (mindestBuchcover Mirco Motzkus "Eine ewige Narbe"ens) einen genaueren Blick wert ist.

Ein kleiner Junge, der durch ein verheerendes Feuer alles verloren hat, Familie, Unterkunft, Vermögen, ist gezwungen, sich alleine durchzuschlagen. Er begegnet verschiedenen Menschen und haust in einem verlassenen Fuchsbau, doch im Laufe der Zeit übermannt ihn die Gier nach Gold so sehr, dass er dafür sogar sein Leben aufs Spiel setzt.

Stilistisch ist der Text ausgezeichnet. Vom Erzähltempo bis hin zur Rechtschreibung passt alles. Einzig zusammengesetzte Verbformen werden des Öfteren in zwei Wörtern geschrieben. Ansonsten erleben wir hier eine äußerst spannende Handlung, die sich in einer düsteren Atmosphäre abspielt. Diese drückende, lähmende Hitze des Feuers, welches den Jungen gezeichnet hat, ist stets zu erfühlen, was die Geschichte zu einem geradezu brodelnden Lesegenuss macht.

Das komplette eBook ist für 0,99€ zu haben. Der Preis stimmt, wenn man die sehr gute Ausarbeitung berücksichtigt. Nicht nur Fantasy-Fans werden es gerne lesen, sondern auch diejenigen, die Texte mit unerwartetem Ausgang mögen. Empfehlen kann man es auf jeden Fall.

Ah-Huga-Hagga-Huga

Der Benimm-Dich-wie-ein-Höhlenmensch-Tag

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Ja, es gibt auch einen dieser verrückten „Feiertage“ die uns Männern durchaus mal entgegenkommt und den auch wir einfach mal vollkommen zu Recht feiern, wenn nicht sogar zelebrieren sollten.

Und hier sind die Möglichkeiten dies zu tun mehr als vielfältig: Einfach mal den Bart stehen lassen, im Lendenschurz vorm offenen Feuer ein Stück Fleisch (nach Möglichkeit selbst erlegt) grillen, danach ohne Verwendung von Besteck oder Geschirr selbiges verschlingen. Oder aber man trommelt sich einfach mal unvermittelt im Berufsverkehr in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Brust und freut sich über die irritierten Blicke der anderen. Wobei ihr hier dann hoffen solltet das einzige Alphamännchen zu sein, denn Streit um das soeben für sich beanspruchte Territorium macht sich dann doch nicht so gut.

Neben dem eben genannten Streit um Territorien sollten wir alle natürlich auch davon absehen mit der mitgeführten Keule die holden Höhlenweibchen zum Mitkommen in unsere Höhle zu überreden. Soweit ist es mit der Akzeptanz dann wiederum doch nicht her.

Zum Abschluss des erfolgreichen Tages gibt es dann noch einen gepflegten Regentanz (bei schlechtem Wetter alternativ auch einen Sonnentanz) ums Feuer, grunzend und in der halb-aufrechten Haltung. Wer den Tag schon rot im Kalender angestrichen hat, trinke dann selbst gebrauten Gerstensaft oder bringt die Evolution selbst in Schwung indem man sein Bierchen am nächsten Ast, Holzstamm oder ähnlichem „Werkzeug“ erstmalig öffnet. Ob ihr dann auch die darauf folgende Nacht unter freiem Himmel verbringt, bleibt natürlich euch überlassen, aber zumindest müssen wir uns dann nicht vor trampelnden Mammuts oder hungrigen Säbelzahntigern fürchten. Hat also auch was Gutes im Heute zu leben.

Zum Abschluss gilt, entweder ganz oder gar nicht, daher hier auch ein Tipp wie das mit dem Feuermachen so ganz ohne „Gimmicks“ der heutigen Zeit funktioniert.

Liebe Männer, genießt den einen Tag Freiheit und lasst euch das Grillgut schmecken…