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30 Jahre Rambo!

„Dieser Mann gehört zu den besten – mit dem Gewehr, mit dem Messer oder mit den bloßen Händen!“

Ein Mann der großen Worte ist er nicht gerade. Dafür ist sein Name zum Synonym des Wortes „Kampfmaschine“ geworden.

Kampfesmutig setzt er sich gegen seine Feide durch. Dabei tötet er allerdings nicht willkürlich, er näht seine eigenen Wunden zusammen und er ist Kriegsveteran – und dabei hat er einen immer gleichbleibenden, coolen Gesichtsausdruck drauf.

Das sind scheinbar Elemente, aus denen Kinohelden gestrickt sind, denn die Rede ist – wie könnte es anders sein-  von John Rambo.

Ist das zu fassen? Genau heute vor 30 Jahren kam der erste Rambo-Film in die Kinos und löste eine Welle der Begeisterung aus, die auch bis heute kaum abgeebbt ist. Zumindest bei uns im BookRix-Büro haben sich schon einige als absolute Rambo-Fans geoutet und es wurde mit Zitaten nur so um sich geworfen („ Das ist blaues Licht“ –  “ Was tut es?“ – „ Es leuchtet blau“ ). Und wir sind nicht allein, denn mit einem Einspielergebnis von 125 Millionen US- Dollar zählt Rambo zu einem der rentabelsten Filme seiner Zeit.

Der Film kann als Wegbereiter und Klassiker des Genres Actionfilm angesehen werden und fand im Laufe der Zeit viele Nachahmer.  Doch die Geschichte von Rambo hat auch einen wahren und tragischen Kern. Wie im Film, konnten sich die Kriegsveteranen von Vietnam nach ihrer Heimkehr aus dem Kriegsgebiet oftmals nicht mehr richtig in die Gesellschaft eingliedern und viele Menschen traten ihnen mit Misstrauen und Ablehnung entgegen.

Vietnam, das so viele Jahre vom Krieg gebeutelt war und dessen Bewohner schreckliches erlebt haben, hat sich seit 1999 übrigens zu einem beliebten Urlaubsland gemausert. Zahlreiche Rücksacktouristen, Pauschal- und Badereisende strömen heute in das vielseitige Land, um etwas zu erleben oder einfach mal abzuschalten. So auch Albert Karsai, der Autor des Buches „Plötzlich Vietnam“ ,der darin die Geschichte erzählt, wie er in diesem Land seine Frau kennen- und lieben gelernt. Daraufhin hat er alle Zelte in seiner Heimat abgerissen, um mit ihr zusammen sein zu können. Eine kuriose, packende und berührende Geschichte, mit viel Witz und Einfühlungsvermögen erzählt.

Heute ist Alfred Hitchcock-Tag

It’s Thriller Time!

Heute ist ein besonderer Tag – uAlfred Hitcock mit einer Regieklappe in der Handnd zwar nicht nur für all diejenigen, die heute Geburtstag haben sonst was feiern – vor allem für alle Freunde des Thrillers. Heute ist nämlich Alfred Hitchcock-Tag, der im Jahr 1981 von den Fans des Großmeisters der  Krimigeschichte ins Leben gerufen wurde.

Ehrlicherweise muss man vielleicht zugeben, dass man den Namen kennt und bestimmt auch seine berühmten Klassiker „Die Vögel“ oder natürlich die unvergessliche Duschvorhangszene aus „Psycho“  zumindest ausschnittweise gesehen hat – jedenfalls erhält man über 17 Millionen Ergebnisse, wenn man seinen Namen googelt – der Mann war und ist etwas Besonderes. Aber was sich hinter der Persönlichkeit „Alfred Hitchcock“ wirklich verbirgt, ist den meisten Leuten wahrscheinlich nicht bekannt.

Nutzen wir die Gelegenheit und tauchen wir ein in die Welt des Thriller-Königs. Wer war denn eigentlich Alfred Hitchcock? Nun ja, Sir Alfred Joseph Hitchcock wurde im Jahr 1899 am 13. August  in Leytonstone in der Nähe von London in recht einfachen Verhältnissen als jüngster Sohn geboren. Seine Kindheit und Jugend war unauffällig – schon früh hat er sich der Technik verschrieben, so dass er schließlich 1915 eine Stelle als Technischer Angestellter bei der W. T. Henley Telegraph Company antrat – eine Firma, die elektrische Leitungen herstellte. Dort hat er auch in der Betriebszeitschrift erste Kurzgeschichten veröffentlicht.

Sein kreatives Talent setzte er dann Anfang der 20er Jahre in der Filmindustrie um. Vom Regieassistent hat er sich im Jahr 1925 dann auf den Stuhl des Regisseurs gewagt und begonnen, selbst Filme zu drehen. Um dieselbe Zeit hat er auch seine Frau Alma Lucy Reville kennen und lieben gelernt, mit der er später auch eine gemeinsame Tochter hat.

Besonders spannend ist die Tatsache, dass Hitchcock einen unglaublichen Wandel in der Filmgeschichte miterlebt und vor allem auch mitgestaltet hat. Von schwarzweiß Stummfilmen ausgehend, kamen nach und nach aufgrund des technischen Fortschritts Ton und schließlich Farbe hinzu. In mehr als 50 Filmen hat der Großmeister sein können bewiesen – zunächst in seiner Heimat, bis er Anfang der 40er Jahre den Sprung über den großen Teich nach Hollywood gewagt hat.

Es hat sich gelohnt – ihm gelang der finale Durchbruch mit Klassikern wie „Rebecca“, „Das Fenster zum Hof“  oder auch „Der Mann, der zuviel wußte“. Was jedoch den meisten von uns auch heute noch Gänsehaut über den Rücken jagt, sind eben Filme wie „Die Vögel“ oder die von unbeschreiblich fantastischer Musik von Bernard Herrmann umrahmte Duschszene in „Psycho“ – was hatten wir Angst! (Trailer Psycho – http://www.youtube.com/watch?v=NG3-GlvKPcg)

Es wäre vermessen, Alfred Hitchcock auf diese wenigen Highlights der Filmgeschichte zu reduzieren – zu viele Schätze zählen zu den Werken dieses erfolgreichen und talentierten Filmemachers. Leider hat Hitchcock trotz sechsmaliger Oscar-Nominierungen nie die Auszeichnung verliehen bekommen, allerdings ziert sein Name den Walk of Fame, Golden Globes wurden ihm verliehen und schließlich erhielt er kurz vor seinem Tod die Auszeichnung von Königin Elisabeth II. zum Knight Commander des Order of the British Empire.

Am 29. April 1980 ist Alfred Hitchcock in Los Angeles verstorben und somit einer der großartigsten Filmregisseure und Filmproduzenten von der Filmbühne abgetreten. Nicht nur anlässlich des Alfred Hitchcock-Tages wollen wir die Gelegenheit nutzen und unser „Chapeau!“ ausrufen – und wenn er zu Lebzeiten den Oscar nie erhalten hat, so verleihen wir ihm heute den BX-Oscar für sein Lebenswerk und ein Dankeschön, dass er den Thriller zu dem gemacht hat, was er heute ist.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hitchcock

http://www.hitchcockwiki.com/wiki/Main_Page

http://www.dieterwunderlich.de/Alfred_Hitchcock.htm

Bild- und Videomaterial:

http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/AlfredHitchcock

http://www.youtube.com/watch?v=NG3-GlvKPcg

Märchen:

„Es war einmal…“

Viele von uns kennen sie: Die klassischen Disney-Verfilmungen der Grimm-Märchen. Schon 1937 produzierte Walt Disney die erste Fassung von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, 1950 gefolgt von „Cinderella“. Viele der heutigen Erwachsenen sind noch immer vernarrt in die detailreich gezeichneten Disney-Produktionen, die sie in ihrer Kindheit begleitet haben.
Am 25. Februar 2010 war es dann so weit: „Alice im Wunderland“ wurde nun auch 3D animiert umgesetzt – Auf eine etwas andere Art und Weise. Die Altersfreigabe dieses Filmes mit dem berühmten Schauspieler Johnny Depp lag bei 12 Jahren. Kein Wunder, bei den teilweise sehr düsteren Szenen, die nichts mehr mit der Glitzer-Disney-Welt gemeinsam zu haben schienen. Trotz allem war der Film ein großer Erfolg, sodass die Macher sich nun an ein neues Projekt wagen:
„Snow White & the Huntsman“ (dt. „Schneewittchen und der Jäger“) soll das bekannte Märchen von Schneewitchen nacherzählen. Der Trailer lässt schon erahnen, dass auch dieser Film nicht für Kinder, sondern für Jugendliche und Erwachsene geeignet sein wird.
Vor allem die Auswahl der Schauspieler überraschte schon so manchen Filmfan: Kristen Stewart (Bekannt als Bella Swan in „Twilight“) wird die Hauptrolle als gejagte Prinzessin übernehmen.
Noch dieses Jahr soll der Schauer-Märchen-Streifen in die deutschen Kinos kommen.
Nicht nur Kinder, sondern auch ihre Lieblingsgeschichten wachsen mit ihnen.
Wir sind gespannt, welches Märchen danach „erwachsen wird“.
Natürlich wollen wir euch den Trailer nicht vorenthalten:

Zum Vergleich noch einmal den Trailer zu „Alice im Wunderland“: