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BookRix-Interview:

Unsere nächste Interviewpartnerin ist…

Stephanie Berth Escriva!

Die Autorin, die uns unter anderem mit den tollen Büchern „Die Legenden aus Merim“ oder „Vergossene Tränen im Regenwetter“ begeistert, ist ein wahres Multitalent. Neben ihrem großen Schreibtalent, stellt sie uns auch noch ihre künstlerischen Fähigkeiten mit ihren wunderschönen, selbstgestalteten Covern unter Beweis. Hier stellt sich die Autorin kurz selbst vor:

„Lesen und Schreiben zum Zeitvertreib oder zum Entdecken und Formen von neuen oder alten Ideen? Fragen und Erinnerungen in Worte setzen und ihnen Farbe verleihen – warum nicht? Geschichten und Erlebtes vermischen sich mit Fantasie und Traum. Eine Entwicklung zum Menschlichen, eine Art auszudrücken, dass Träume nicht dazu da sind, vergessen zu werden.“

Stephanie Berth-Escriva
Am 10. August 1975 in Deutschland in Homberg (Efze) geboren, in Bad Wildungen artig aufgewachsen und gelernt, was es zu lernen gab – bis zum Abitur – deutsche Literatur, Geschichte, Geige und Posaune spielen, Klavierstücke selbst beigebracht, gemalt, gezeichnet, gelesen und Geschichten geschrieben, seit ich denken kann.

Eine Tagträumerin, welche sich hinter ihrer Vernunft versteckt und als Jugendliche gerne weltverbesserische Texte im lokalen Jugendblatt veröffentlichte. Mit zwanzig war niemand da, der mir Paris zeigen wollte, also bin ich allein los, vom Waberner Bahnhof ab in die große Stadt.

Und dort kleben, leben geblieben. Arbeiten kann auch interessant sein, mittlerweile haben mein Mann (ebenfalls ein unbekannter Künstler der Jahrhundertwende) und ich es zu einem Haus, zwei tollen Kindern, einer Katze, Wellensittichen und Goldfischen gebracht. In dieser Mittelschicht-Idylle ist es an der Zeit, sich um ernsthaftere Themen zu kümmern – Schreiben zum Beispiel – und Gelesen-werden.

Ihr habt eine Frage an unsere aktuelle Interviewpartnerin? Dann habt ihr bis zum Mittwoch,  17.04.2013 Zeit, ihr diese zu stellen. Ihr könnt sie entweder direkt in einer Nachricht an unseren BookRix-Interview Account schicken, oder das unten angehängte Fragedokument dazu  nutzen.
Wir und besonders die Autorin freuen uns auf eure Fragen.

Antoine de Saint Exupéry

„Man sieht nur mit dem Herzen gut…

…das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

Dies ist der wohl berühmteste Satz des Buches „der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry, der heute 112 Jahre alt geworden wäre. Mit über 80 Millionen Exemplaren handelt es sich dabei um eines der am besten verkauften Bücher aller Zeiten.

Der kleine Prinz stammt von einem winzigen Planeten den er alleine bewohnt. Seine einzige Gesellschaft dort ist eine eitle Rose, die er aus Liebe hegt und pflegt. Doch mit der Zeit wird der kleine Prinz einsam und begibt sich auf die Suche nach neuen Freunden. Zu diesem Zweck bereist er verschiedene Planeten und trifft dort auf die unterschiedlichsten Charaktere. Unter anderem begegnet  er einem König, der den Prinzen nur als Untertanen sieht, einen Alkoholiker, der trinkt, um seine Sucht zu vergessen und einen Geschäftsmann, der meint, die Sterne zu besitzen. Schließlich erreicht er die Erde, wo er den Erzähler der Geschichte, einen abgestürzten Piloten, trifft. Sie werden Freunde und der kleine Prinz berichtet ihm über seine Erlebnisse. Sein reines Herz und seine liebe Art faszinieren den Piloten. Doch eines Tages bekommt der Prinz Heimweh…

Das Buch enthält die Botschaft, bei Themen wie Freundschaft und Liebe, Äußerlichkeiten außen vor zu lassen. Damit gilt es als die literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors. Der kindliche Charme, den Exupéry bei seiner Geschichte an den Tag legt  und die wunderschönen Illustrationen, die ebenfalls aus seiner Feder stammen, machen dieses Werk zu einer Freude für Auge und Geist.

Merci beaucoup et bon anniversaire, Antoine.