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101. Weltfrauentag!

Diskussion

Heute ist es also wieder soweit

Im letzten Jahr jährte er sich zum 100. Mal, der Weltfrauentag. Ein Thema dem sich viele Medien gerne und ausführlich annehmen, und dem wollen wir natürlich auch in nichts nachstehen.  Trotz der Tatsache, dass sich seit der Einführung des Weltfrauentages im Jahr 1911 einiges in Sachen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung getan hat, macht es durchaus Sinn, heute die noch offenen Missstände anzusprechen. Doch bevor wir ein wenig nachgrübeln was noch zu tun ist, sollten wir einen kurzen Blick auf die positiven Veränderungen werfen.

Es gibt viele verschiedene Fakten, an denen man feststellen kann, dass es in Sachen „Gleichberechtigung“ stetig voran geht und die Frau von heute mehr und mehr Führungsrollen übernimmt. Alles beginnt mit der Tatsache, dass Frauen gegenüber Männern früher selbständig werden. Umfragen haben ergeben, dass die „junge Frau von heute“ bereits mit 21 Jahren Ihren eigenen Haushalt hat, die Kollegen auf der männlichen Seite verlassen erst mit durchschnittlich 23 Jahren die elterlichen 4 Wände.

Auch in Sachen Führungspositionen hat sich über die letzten Jahre so einiges getan. Laut Statistiken aus dem Jahr 2011 befand sich in rund 20 % aller deutschen Betriebe mindestens eine Frau in einer solchen Position. Schätzungen zufolge sollte sich dieser Prozentsatz über die nächsten Jahre noch weiter steigern, wobei man gerne diskutieren darf, ob eine gesetzliche Regelung Sinn macht oder nicht. Dort gehen die Meinungen der Experten und Politiker doch weit auseinander.

Ebenfalls verändert hat sich das Familienleben in den letzten 25 Jahren. Im Jahr 1996 gaben noch 40 % der befragten Frauen an, Hausfrau zu sein, bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2010 waren es bereits 10 % weniger. Diesen Umstand bemerkt man auch an der Tatsache, dass es immer mehr Familien gibt, in denen beide Elternteile berufstätig sind.

Viele, viele Fortschritte sind durchaus zu erkennen, aber dennoch gibt’s es immer noch einiges was es anzusprechen und zu ändern gibt. Man denke nur an die in weiten Teilen verbreiteten Beschneidungen von jungen Mädchen, häusliche Gewalt oder die teils gravierenden Unterschiede im Einkommen.  Ein weiterer wichtiger Punkt, weshalb auch nach all den positiven Änderungen ein Weltfrauentag eminent wichtig ist, ist die Tatsache das statistisch gesehen das Risiko der Verarmung  für alleinerziehende Frauen um einiges höher ist.

Was ist also zu tun? Welche Maßnahmen machen Sinn, welche nicht? Wir würden uns freuen, wenn wir euch zum Nachdenken bewegen konnten und daraus vielleicht eine konstruktive Diskussion zum Thema „Gleichberechtigung“ entsteht.

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In diesen Sinne, viele Grüße