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Märchen…

…und was man von ihnen lernen kann

Als ich ein Kind war, liebte ich das Märchen vom Rotkäppchen. Obwohl ich es schon in-und auswendig kannte, musste meine Mutter es mir über Jahre hinweg jeden Abend vor dem Schlafengehen aufs Neue erzählen.

Besonders die Märchen der Gebrüder Grimm begeistern nun schon seit Generationen Kinder und Eltern. Und das, obwohl sie vergleichsweise düster sind. Die Themen Tod und Gewalt spielen in den meisten Geschichten eine Rolle. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Märchen eigentlich nicht primär für Kinder gedacht waren. Doch natürlich kann man von Märchen auch eine Menge lernen: „Lass Dir von Fremden keinen Pfefferkuchen anbieten, Hüte Dich vor Wölfen und Stiefmüttern und Deine gläsernen Schuhe kannst Du ruhig liegenlassen.“ So könnte man es grob zusammenfassen. Ein gutes Märchen schafft es, dass wir uns Gedanken über die Geschichte machen, uns mit den einzelnen Figuren auseinandersetzen und es reflektiert hören und lesen.

Heute ist „Erzähle ein Märchen“ –Tag (Tell a fairytale day). Alle Märchenfans – ob groß, ob klein- könnten sich heute einmal wieder ihr Lieblingsmärchen zur Hand nehmen und ein wenig daraus (vor-)lesen. Heute Morgen habe ich die Geschichte vom Rotkäppchen einmal wieder zu Gemüte geführt und ich muss sagen: auch 20 Jahre nachdem ich sie zum ersten Mal gehört habe, finde ich die Geschichte einfach klasse.

Diejenigen, die gerne einmal wieder ein neues Märchen kennenlernen möchten, sind bei BookRix an der richtigen Adresse. Wir haben aus unserem Sortiment einige wunderschöne Märchenbücher herausgesucht, die auch euch bestimmt begeistern werden.






Dass Märchen etwas bewegen können, beweist folgendes Buch. Die Autorin Ramona Langs hat diese Geschichten für ihren Sohn verfasst, als dieser im Alter von drei Jahren im Koma lag. Bis heute liebt ihr Sohn die Geschichten.












Es soll ein schöner Ausflug mit dem Kindergarten werden, doch was macht man, wenn die beste Freundin plötzlich krank wird. Für Julia wird der Ausflug trozdem zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Märchen für Kinder von drei bis sechs Jahren.












Ein Märchen welches die Wüste dem Schneider Chaled erzählt. Wie Hamil, ein armer Schneider sich in die Tochter des Kalifen verliebt und welche Prüfungen die beiden bestehen müssen bis sie zueinander finden und durch ihre Taten auch alte Schulden auflösen.

Tag des Rattenfängers von Hameln

Eine Legende, die zur Goldgrube wurde

„Also ließ sich im Jahre 1284 zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien.“ (Die Gebrüder Grimm)

Mit diesen Worten beginnt die wohl berühmteste, deutsche Sage überhaupt: Die des Rattenfängers von Hameln von den Gebrüdern Grimm.

Diese wurde in über 30 Sprachen übersetzt und es wird geschätzt, dass etwa eine Milliarde Menschen sie kennen.

Zur Auffrischung noch einmal die Geschichte in Kurzfassung: Ein bunt gekleideter Mann lockt tausende Ratten mit dem hypnotischen Spiel seiner Flöte aus der Stadt, ertränkt sie in der Weser  und bewahrt die Stadt Hameln somit vor einer Pestepidemie. Als er dafür nicht ausreichend entlohnt wird, verwendet er zur Rache sein spezielles Talent um auch die Kinder der Stadt in seinen Bann zu ziehen und zu entführen.  Der Legende nach geschah dies am 26.Juni 1284. Wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, ist heute natürlich nicht mehr ersichtlich. Nur eines ist klar…diese tragische Geschichte wurde für die Hameler zu einer reinen Goldgrube und auch heutzutage strömen jedes Jahr – vor allem am heutigen Gedenktag – tausende Menschen in das weltbekannte Städtchen.

Hat ja auch durchaus was, durch die Gassen Hamelns zu schreiten und sich hin und wieder zu fragen, wie viel Wirklichkeit und wie viel Fiktion wohl hinter der Geschichte dieses geheimnissvollen Mannes stecken mag.