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Frauenpower!

Happy Birthday, Virginia Woolf

Am 25.01. 1882, also heute vor 131 Jahren, wurde Virginia Woolf geboren. In vielen ihrer Werke beschäftigte sich die Schriftstellerin, die selbst unter schweren Depressionen zu leiden hatte, mit der Psyche der Menschen. Berühmt wurde sie auch durch ihre Vorbildfunktion im Kampf der Frauen um Gleichberechtigung. Im Oktober 1828 verfasste sie ein feministisches Essay, das zu einem der wichtigsten Leittexte in der damaligen Frauenbewegung wurde. So inspirierte sie ihre „Landsmanninen“ zu wahrer Frauenpower.

Passend zu dieser bewundernswerten Person möchten wir euch eine weitere, starke Frau vorstellen: Lilith, die Protagonistin der Schattenjuwel-Reihe hat eine schwere Last auf ihren Schultern zu tragen, denn sie ist die Einzige, die die Welt Elowia noch vor dem Untergang retten kann. Fulminant spannendes Fantasy Spektakel in zwei Teilen, mit dem die Autorin Tajell Robin Black schon zahlreiche Leser verzaubern konnte.






Schattenjuwel – Das Herz von Elowia




Die Welt Elowia steht am Abgrund und droht, in einem weiteren Krieg zu versinken. Einzig und allein ein Dämonenmädchen mit einem Stein der Unwissenheit kann Elowia noch retten, aber der Preis für die Errettung Elowias ist hoch, denn das Juwel bringt nicht nur den erhofften Frieden, sondern auch den Tod mit sich. Gejagt von den machthungrigen Regenten Elowias findet das Dämonenmädchen Lilith ausgerechnet bei einem der gefürchtetsten Männern Elowias Zuflucht. Aber bald muss Lilith erkennen, dass sich hinter der Fassade ihres Beschützers ein dunkles Geheimnis verbirgt …







Schattenjuwel – Das Herz von Elowia weint




Die Welt Elowia liegt im Sterben. Das Juwel der Vergeltung ist erwacht und auf ganz Elowia werden Kinder mit seltsamen Steinen geboren, die von einer dunklen Macht beseelt sind und das Gleichgewicht der Kräfte bedrohen.
Der Herrscher der Diamantaner ruft zur großen Säuberung auf und lässt jeden verfolgen, der ein solch fremdartiges Juwel besitzt, aber die Feen und Dämonen beginnen bereits, ihre Chance zu ergreifen und sich gegen ihre früheren Unterdrücker zu erheben.

Tag der Menschen mit Behinderung

Der Ton macht die Musik

Heute, am 03. Dezember, ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung.  Laut einer Studie von 2010 gibt es in Deutschland etwa 8,7 Millionen Menschen mit einer anerkannten körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung.

An diesem Tag haben wir die Gelegenheit, unser Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung wiedereinmal zu überdenken. In diesem Zusammenhang sollten wir uns im ersten Schritt eines ins Gedächtnis rufen:  „Der Ton macht die Musik.“  Das bedeutet, viele Menschen sollten einmal versuchen, ihren Wortschatz ein wenig anzupassen. Statt jemanden als „an den Rollstuhl gefesselt“ zu bezeichnen, sollte man ihn schlicht und ergreifend einen Rollstuhlfahrer nennen. Auch das Wort „behindertengerecht“ sollte eher durch das Wort „barrierefrei“ ersetzt werden, da Barrierefreiheit für alle Menschen von großer Bedeutung ist. Dass man Kleinwüchsige nicht als Liliputaner bezeichnen und das Wort „behindert“ nicht als Synonym für „schlecht“ verwendet werden sollte, muss wahrscheinlich an dieser Stelle nicht erwähnt werden. Jedoch sollte auch darauf geachtet werden, Personen mit Behinderung nicht ständig „mit Samthandschuhen“ anfassen zu wollen und sie einfach normal zu behandeln.

Kleine aber feine Unterschiede können unseren Umgang mit Menschen mit Behinderung also erheblich verbessern.





Viele haben sich vielleicht schon einmal gefragt: Wie nehmen Menschen mit starken geistigen Behinderungen wahr? Was denken sie? Was fühlen sie? Warum haben sie Tics? Fragen, die sehr schwer zu beantworten sind. Thomas Wewers nähert sich in seiner Geschichte vom Ritter Namenlos diesen Fragen auf poetischer Weise. Ohne pädagogisierend oder moralisierend zu werden, entführt der Autor uns sprachgewaltig in eine bizarre Bilderwelt in der der Protagonist, Ritter Namenlos, auf der Suche nach Abenteuer und Reichtum Kämpfe zu bestehen hat…






Auch das Buch „Liebe im Dritten Anlauf“ von Karoline Rüsch geht einfühlsam mit dem Thema „Behinderung“ um und erzählt die wunderschöne Geschichte der Rollstuhlfahrerin Anna. Dass Anna ihm beim ersten Treffen im Rollstuhl gegenübersitzt, sieht Klaus nicht. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wann wird Klaus erfahren, dass Anna behindert ist, und wie wird er damit umgehen?

101. Weltfrauentag!

Diskussion

Heute ist es also wieder soweit

Im letzten Jahr jährte er sich zum 100. Mal, der Weltfrauentag. Ein Thema dem sich viele Medien gerne und ausführlich annehmen, und dem wollen wir natürlich auch in nichts nachstehen.  Trotz der Tatsache, dass sich seit der Einführung des Weltfrauentages im Jahr 1911 einiges in Sachen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung getan hat, macht es durchaus Sinn, heute die noch offenen Missstände anzusprechen. Doch bevor wir ein wenig nachgrübeln was noch zu tun ist, sollten wir einen kurzen Blick auf die positiven Veränderungen werfen.

Es gibt viele verschiedene Fakten, an denen man feststellen kann, dass es in Sachen „Gleichberechtigung“ stetig voran geht und die Frau von heute mehr und mehr Führungsrollen übernimmt. Alles beginnt mit der Tatsache, dass Frauen gegenüber Männern früher selbständig werden. Umfragen haben ergeben, dass die „junge Frau von heute“ bereits mit 21 Jahren Ihren eigenen Haushalt hat, die Kollegen auf der männlichen Seite verlassen erst mit durchschnittlich 23 Jahren die elterlichen 4 Wände.

Auch in Sachen Führungspositionen hat sich über die letzten Jahre so einiges getan. Laut Statistiken aus dem Jahr 2011 befand sich in rund 20 % aller deutschen Betriebe mindestens eine Frau in einer solchen Position. Schätzungen zufolge sollte sich dieser Prozentsatz über die nächsten Jahre noch weiter steigern, wobei man gerne diskutieren darf, ob eine gesetzliche Regelung Sinn macht oder nicht. Dort gehen die Meinungen der Experten und Politiker doch weit auseinander.

Ebenfalls verändert hat sich das Familienleben in den letzten 25 Jahren. Im Jahr 1996 gaben noch 40 % der befragten Frauen an, Hausfrau zu sein, bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2010 waren es bereits 10 % weniger. Diesen Umstand bemerkt man auch an der Tatsache, dass es immer mehr Familien gibt, in denen beide Elternteile berufstätig sind.

Viele, viele Fortschritte sind durchaus zu erkennen, aber dennoch gibt’s es immer noch einiges was es anzusprechen und zu ändern gibt. Man denke nur an die in weiten Teilen verbreiteten Beschneidungen von jungen Mädchen, häusliche Gewalt oder die teils gravierenden Unterschiede im Einkommen.  Ein weiterer wichtiger Punkt, weshalb auch nach all den positiven Änderungen ein Weltfrauentag eminent wichtig ist, ist die Tatsache das statistisch gesehen das Risiko der Verarmung  für alleinerziehende Frauen um einiges höher ist.

Was ist also zu tun? Welche Maßnahmen machen Sinn, welche nicht? Wir würden uns freuen, wenn wir euch zum Nachdenken bewegen konnten und daraus vielleicht eine konstruktive Diskussion zum Thema „Gleichberechtigung“ entsteht.

Wer Lust hat sein Wissen zum Weltfrauentag zu testen klick mal beim Quiz auf zeit.de vorbei:

In diesen Sinne, viele Grüße