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Hermann Hesse

Zum 50. Todestag

Hermann Hesse war einer der großen, deutschen Schriftsteller und wurde mit Werken wie „Siddhartha“ und „der Steppenwolf“ unsterblich. Der Literaturnobelpreisträger war ein Feingeist und schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst. So entschloss er sich, Buchhändler zu werden und begann auch bald, nebenher zu schreiben.

Hermann Hesse unternahm Zeit seines Lebens viele Reisen. So machte er zum Beispiel einmal eine 4 monatige Erkundungstour durch Indien. Die Eindrücke, die er in dieser fremdartigen Kultur sammelte, inspirierten ihn zu seinem Erfolgswerk Siddhartha. Das Buch Steppenwolf dagegen stellte für ihn einen „angstvollen Warnruf vor dem kommenden Weltkrieg“ dar.

Mit einer weltweiten Gesamtauflage von über 140 Millionen gilt er als einer der am meistgelesenen deutschen Schriftsteller und wurde 1946 auch mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.  Hesse avancierte mit seinen Werken zu einem Fürsprecher der jungen Generation. Denn seine widerspenstige Art und sein zerrissenes Wesen spiegelten sich  stark in seinen Werken wider und damit sprach er vielen Jugendlichen wie aus der Seele.

Hesse war dreimal verheiratet und hatte 2 Söhne, jedoch war das biedere Familienleben wohl nichts für ihn. Er prägte einmal folgendes Zitat:

„Ich gäbe meine linke Hand dafür, wenn ich wieder ein armer froher Junggeselle wäre, der nichts hat als zwanzig Bücher, ein paar Reservestiefel und eine Schachtel voll heimlicher Gedichte. So aber bin ich eben ein Familienvater, Hausbesitzer und allzu beliebter Autor.“

Genau heute vor 50 Jahren starb er schließlich an Leukämie. Aufgrund dieses Jahrestages erscheinen verschiedene Jubiläumsausgaben seiner Werke. Außerdem wird sein Leben in mehreren Biographien von untereschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet.