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Die Nazis und ihre verdorbenen Lebenslügen

Diesmal geht´s den Nazis an den Kragen!

Marinella van ten Haarlen, Menschenrechtskämpferin, deutsche Verlegerin und engagierte Bookrixerin will mit ihrem neuen Buch den Nazis den Gar ausmachen. Lest selbst was die Autorin zu  ihrem neuen Werk zu sagen hat:

In diesem Buch geht es mal wieder um Nazis und deren völlig verdorbenen Lebenslügen.  Immer, wenn die politische Situation schwierig wird, wandern viele Wähler, gerade auch junge Erstwähler, zu den Ewiggestrigen ab.
Diesmal um den vielbeschworenen Geist eines grausamen SS-Schergen, Hans Kammler, über den zahlreiche Legenden von der Rechten Szene gewoben werden.. Von Afrika bis Südamerika. Da wurden Geschichten über Langstreckenflugzeuge der Naziindustrie beschworen. Kammler, der in einem Forst bei Prag verschwand, ist immer noch der Übermensch der Neonazis. Obwohl er seit dem 9. Mai 1945 offiziell für tot erklärt ist. Dies im Auftrag seiner Ehefrau Jutta, die dies bereits 1948 beantragte.

Dieses Buch soll klar machen, dass es keine übersinnlichen Kräfte bei den Nazis gab und gibt. Wie damals sind es schwache, kriminelle Elemente, die den Sturz des Rechtsstaates als Ziel haben. Erneut, um eine weitere dreckige Diktatur zu errichten.

Mich erschrickt, dass diese Elemente ihre trostlosen Geschichten, die gesponnene Mär, in die Schulhöfe tragen.
Deshalb veröffentliche ich Mayambo, um jedem zu zeigen, was für armselige Gesellen sich dahinter verbergen. Räuber, Diebe, Mörder der damaligen Zeit, Unbelehrbare, die keinen Sinn und keinen Inhalt mehr in ihrem Leben fanden.

Ich wünsche Euch allen viel Nachdenklichkeit und die Stärke zu erkennen, dass nicht NPD verboten werden muß, sondern die gesamte Ideologie. Laßt uns dafür kämpfen, mit den Mitteln einer Demokratie

Ich zitiere in diesem Zusammenhang aus meinem Buch „Juku-san“ das Vorwort, weil dies den Politischgestrigen immer wieder Stoff zu neuen Heldentaten einer mörderischen Bande liefert.
Die durch die Nazis gesponnene Legende der Unbesiegbarkeit scheint zu faszinieren. Jahre geisterte das Verbot einer Partei, der NPD, durch die 2. Berliner Republik.

Ja, eine Demokratie muß, wenn sie eine solche sein will, auch diese schädlichen, wohl aber schändlichen Elemente in sich absorbieren. Aber der unsägliche Schrecken des Nationalsozialismus ist noch so präsent wie nichts in dieser Welt. Niemand hat nach den wahren Wurzeln unter der sorgsam gehüteten Oberfläche der pathogenen Ideologie gefragt. Diese galt es sorgfältig zu entsorgen, ja zu kaschieren. Man fühlte sich zu anderem, als der dringend notwendigen Aufarbeitung der eigenen Geschichte verpflichtet. Niemand fragte sich, was Hitler seinem „eigenen Volk“ angetan hat. Da wurde gellenderweise über das Grauen Nemmersdorf zitiert, der angeblich haßerfüllte Sowjetsoldat skizziert, Luftmarschall Harris für Dresden etc. und für zahllose andere Bombenangriffe verantwortlich gemachtEs sind nur zwei Beispiele von Millionen.

Für die gelebte Absurdität eines gestörten Geschichtsverständnisses, das sich im Laufe der folgenden Jahre aufbaute. Das mindert den furchtbaren Schmerz über jeden einzelnen gefallenen Soldaten, über jeden Verfolgten und jeden toten Zivilisten, auf allen Seiten, während dieses dämonischen Krieges, nicht. Gleich wo, wie und wann. Luftmarschall Harris sowie der einfache Rotarmist wären gar nicht mit dem damaligen Deutschland in Verbindung gekommen, wenn es nicht den Überfall auf Polen gegeben hätte, auf andere friedliche Völker. Was bitte hatten die Franzosen, außer Hitlers Urtrauma, die Kapitulation im Wald von Compiègne nach dem Ersten Weltkrieg den Deutschen getan? Was hatte der deutsche Unterhändler, der tapfere Matthias Erzberger, getan?
Briand und Stresemann waren Freunde, Architekten eines ersten europäischen Gebildes geworden. Nur das erklärte Ziel des Berliner Usurpators aus seinem kranken, von dem Ehrgeiz eines gescheiterten Postkartenmalers entwickelten, geistigen Programms „Mein Kampf“ alles zu verwirklichen, war das hanglose Streben der NSDAP gewesen. Den Krieg hat eine gewissenlose Verbrecherbande in Berlin inszeniert, um die eigene, von Komplexen gesteuerte, Macht zu sichern. Was sie dabei, lange zuvor ausgemachten Minderheiten antaten, ist beispiellos. Verachtenswert. Jeder einzelne Bürger, der verfolgt, gequält oder getötet wurde, verdient unser kollektives Gedenken. Niemand sprach bislang darüber, einen nationalen Feiertag für die Opfer, ein ehrendes Gedenken für die Menschen zu geben. In Deutschland sollte dies der 8. Mai sein, auch unser Tag der Befreiung von dieser verbrecherischen Politbande.

Es müssen an diesem Tag die Räder nicht stillstehen, sondern vielmehr nur derer gedacht werden, die wir alle auf dieser Welt verloren. An solch einem Tag wäre es möglich, auch dem letzten Neonazi klarzumachen, dass seine schmutzigen, politischen Gedanken letztlich Ausdruck politischer Armut sind. Eine besondere Schande sind die Elemente, die sich über den Kummer derer hinwegsetzen, gar die geistige Brandstiftung begehen, diese Umstände zu leugnen. Dies ist abartig. Das sind die „Würdenträger“, die heute maulschlau, gestrige Parolen über das Internet und ihre anderen subversiv erscheinenden „Parteiorgane“, verbreiten lassen.
Gar an die Jugend als neue Zielgruppe verbreiten. Eine gefestigte Demokratie, wie Deutschland, benötigt Jahre um zu entscheiden, ob diese verwachsenen Strukturen, Verbindungen gar mit dem Grundgesetz vereinbar sind oder als Partei weiterexistieren dürfen. Das ehrt den Rechtsstaat, das ehrt das Deutschland, das sich aus den Trümmern der Hitlerdiktatur aufrichtete. Dabei kann die damalige Leistung der Menschen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, das soll ein Dank an ein nahezu vollkommen zerstörtes, besetztes und in sich zerrissenes Volk und Land sein.

An die Generation, die trotz all dem, weitermachen wollte. Und nicht jeder deutscher Bürger war ein Nazi, viele waren schon über den Punkt hinweg sich darüber Gedanken zu machen, weil es einfach nur um das nackte Überleben ging, innerhalb des hitlerischen Verbrecherstaates. Es gibt so etwas wie eine kollektive Schuld nicht, kann es nicht geben. Vieles von dem, was die ´68 er Generation bewegte, so verständlich das auch war und ist, sich mit der Schuld oder Unschuld der Väter, Mütter, des deutschen Volkes auseinanderzusetzen, so unmöglich scheint es, nicht zu verzeihen. Aber in den vielen Abwägungen über ein Verbot der neuen Netzwerke liegt ein elementarer Fehler. Nicht die Parteien, Vereinigungen, sondern die Ideologien, in sich, sollten gebannt werden. Weil sie durch jeden einzelnen bombastisch inszenierten Auftritt, Fahne schwenkender Junker dieser Gruppierungen erneut über die Opfer trampeln, neue abscheuliche Doktrin, Geschichten verbreiten und wieder an diffusen Legenden aus dieser oder vergangener Zeit stricken.

Natürlich gab es technologische Entwicklungen, Überlegungen, die ihrer Zeit wie in jedem anderen Land, weit voraus waren. In vielen Foren, in vielen Büchern, werden den Nazis sogar übersinnliche Apparate angedichtet. Bei den jahrelangen Recherchen zu dem vorliegenden Buch gewann ich Einblick und Einsicht in einen Zirkus von Entwicklungen, die aus dem Reich von gewitzten, fantasiebegabten Autoren stammten, nichts mit der Realität zu hatten. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Stealth Bomber und dem Nurflügler der Gebrüder Horten aus Bonn ist unverkennbar. Aber es gibt immer noch Leute, die allen Ernstes nach behaupten, die Alliierten hätten bei ihrem Vormarsch durch das damalige Reichsgebiet etliche 100.000 de Patente gestohlen.
Zunächst, die Alliierten haben diese nicht gestohlen, sondern unter Aufbietung ihres eigenen Volkes, junger unbeteiligter Männer und Frauen den Hitlerfaschismus und seine sinnlosen Satelliten niedergekämpft. Die rechte Szene versucht daraus, erneut, revanchistische Ansprüche zu kreieren. Erstaunlich genug, weil der Nationalsozialismus nicht mit Übersinnlichem, verschwörerischen Vorbestimmungen, gar z.B. Jenseits-maschinengetriebenen, ufoähnlichen Fliegern zu tun hatte, sondern lediglich einen für das Regime Hitler notwendigen, effizienten Propagandaapparat unterhielt. Diesem giftigen Lügengebilde scheint es gelungen noch viele Jahrzehnte nach dem Verbrennen der Leichen, auch der des, verantwortlichen Dr. Joseph Goebbels, in dem Garten der Bunkeranlage der Reichskanzlei, aktiv zu sein. Die Unbesiegbarkeit, eine von Hitler inszenierte, gerade in schwierigen Zeiten wieder zu erklären. Zu verklären. Ja! Der Nationalsozialismus hat furchtbare Dinge, auch dem eigenen Volk, angetan. Er verdient nur die geschichtliche Absage! An gezogenen Lehren aus einer starken demokratischen Gesinnung heraus, die Ideologien zu verbieten, nicht einzelne Gruppierungen. Damit erübrigt sich die Diskussion. In diesem Buch wird das ungläubige Staunen der folgenden Generationen behandelt, das lebenslange Trauma der Kinder, die den Ideologien unterlagen. Es ist abstrakt, aber die Ausdrucksform dessen, was die Nazis der ganzen Welt angetan haben. So unbegreiflich, wie die zahllosen Verbrechen, die diese Politkriminellen begingen. Nichts von dem traf zu, sondern entpuppte sich als notwendige Lebenslüge machtbesessener Soziopathen, damals, wie heute.